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NLA, 36. Runde

Davos – ZSC 2:1 (0:0,1:1,1:0)
SCL Tigers – Fribourg 3:2nV (1:1,1:1,0:0)
Biel – Servette 4:5nV (2:1,2:2,0:1)
Kloten – Bern 2:3nV (0:1,1:0,1:1)
Lausanne – Zug 4:2 (1:0,1:0,2:2)
Ambri-​Piotta – Lugano 3:2 (1:0,0:2,2:0) 

Davos gelingt die Revanche gegen den ZSC – Fribourg verliert zum elften Mal

Nach der 0:4-Niederlage gestern in Zürich können sich die Davoser heute mit einem 2:1-Heimsieg revanchieren. Das Tessiner-Derby geht knapp an Ambri-Piotta.

03.01.16, 18:04 04.01.16, 06:31

HC Davos – ZSC Lions 2:1

Trotz Mammutprogramm revanchiert sich der HC Davos an den ZSC Lions für die 0:4-Niederlage vom Vorabend. Die Bündner besiegen den Leader vor heimischer Kulisse dank einem späten Treffer von Samuel Walser mit 2:1.

Zwar bringt Robert Nilsson die Zürcher zu Beginn des zweiten Drittels nach einer kurzen Druckphase 1:0 in Führung, mehr als das schaut jedoch nicht heraus. Der HCD seinerseits zeigt sich ziemlich effizient. Kurz nach Spielhälfte nutzen die Bündner eine Überzahlsituation zum Ausgleich. Marc Wieser erzielt nach schöner Vorarbeit von Mauro Jörg seinen 18. Saisontreffer. Im Schlussdrittel gelingt Samuel Walser nach einem Pfostenschuss von Jörg der Siegestreffer. Danach verteidigt der HCD die drei Punkte mit letzter Kraft.

Der Davoser Erfolg ist auch einer erneut guten Leistung von Leonardo Genoni zu verdanken. Der HCD-Keeper wehrt 26 Schüsse ab, sein Gegenüber Niklas Schlegel muss nur deren 18 parieren.

Kris Foucault prüft Davos-Hüter Leonardo Genoni.
Bild: KEYSTONE

SCL Tigers – HC Fribourg-Gottéron 3:2 n.V.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen setzen sich die SCL Tigers gegen Fribourg-Gottéron mit 3:2 in der Verlängerung durch. Die Emmentaler verlängern damit die Niederlagenserie von Gottéron auf elf Partien.

Wenn nicht gegen den Aufsteiger aus Langnau, gegen wen sonst sollen sie wieder einmal einen Sieg feiern, dürften sich die Freiburger vor den beiden Duellen gefragt haben. Doch auch gegen die SCL Tigers klappt es nicht. Nach Kevin Clark am Samstag ist es einen Tag darauf Chris DiDomenico, der den Langnauern mit einem herrlichen Treffer den Zusatzpunkt sichert. Der Topskorer hatte davor 14 Partien lang nicht mehr getroffen.

Zu reden gibt die 27. Minute. Sven Lindemann, der gestern seine 1000. NLA-Partie bestritten hat, und Chris Rivera müssen nach einem Faustkampf ebenso vorzeitig unter die Dusche wie Tristan Vauclair und Ville Koistinen, der Andrej Bykow in die Bande checkt. Mit 110 Strafminuten egalisieren die beiden Teams die bisher strafenreichste Partie der Saison.

Der Genfer Christopher Rivera im «Fight» mit dem Tiger Sven Lindemann.
Bild: Christian Pfander/freshfocus

EHC Biel – Genf-Servette 4:5 n.V.

Zwar legt Biel im Vergleich zum Vortag und der 1:5-Niederlage in Genf eine klare Leistungssteigerung hin. Eine nach wie vor hohe Fehleranfälligkeit in der Defensive und eine mangelnde Chancenauswertung verhindern schliesslich den ersten Bieler Sieg im neuen Jahr. Allein im Schlussdrittel verpassen Niklas Olausson, Ahren Spylo und kurz vor Schluss Matthias Rossi ausgezeichnete Möglichkeiten zur Siegsicherung.

Servette verwandelt im zweiten Drittel einen 1:2-Rückstand durch einen Doppelschlag von Tom Pyatt und Marco Pedretti innert 19 Sekunden in ein 3:2. Doch Biel reisst die Führung noch vor der zweiten Pause wieder an sich. Dave Sutter mit seinem zweiten Treffer an diesem Nachmittag und Gaetan Haas (in Unterzahl) haben für die Gastgeber getroffen.

Im Schlussdrittel kann sich Marco Pedretti ebenfalls als Doppeltorschütze auszeichnen. Der Genfer Stürmer trifft nach 53 Minuten zum 4:4-Ausgleich. Damit hat der 24-Jährige, der wie Genfs Topskorer Matt D'Agostini an diesem Wochenende insgesamt dreimal traf, seine Torausbeute aus dieser Saison mehr als verdoppelt.In der Verlängerung sind schliesslich nur noch 1,2 Sekunden zu spielen, als Kevin Romy den Genfern mit seinem Treffer den Zusatzpunkt und damit den vierten Sieg in Serie sichert.

Servettes D'Agostini zieht ab und trifft zum 1:1.
Bild: freshfocus

Kloten Flyers – SC Bern 2:3 n.V.

Am Samstag hatten die Kloten Flyers in Bern 5:4 nach Verlängerung gewonnen. Am Tag darauf revanchieren sich die Berner, indem sie beim 3:2 nach Verlängerung den Zusatzpunkt im fremden Stadion holen.

Zuerst sieht es allerdings danach aus, als würden sich die Ereignisse vom Vortag wiederholen. Bern liegt im letzten Drittel wieder mit einem Treffer vorne. Und wieder gleichen die Flyers kurz vor Schluss aus. Denis Hollenstein rettet sein Team 46 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit in die Verlängerung. Am Vortag hatte Vincent Praplan den Ausgleich 85 Sekunden vor dem Ende geschossen.

Anders als am Samstag behalten dieses Mal aber die Berner die Oberhand. Der Schweizer Internationale Simon Moser sichert seinem Team im Powerplay den zweiten Punkt. In den beiden wichtigen Direktduellen am Strich kann sich damit kein Team einen Vorteil verschaffen; beide Mannschaften gewinnen je drei Zähler.

Der Berner Mikko Kousa bedrängt Klotens Patrick von Gunten.
Bild: freshfocus

Lausanne – EV Zug 4:2

Lausanne behält auch im zweiten Vergleich mit Zug innerhalb von 24 Stunden das bessere Ende für sich. Auf das 4:3 nach Verlängerung lassen die Waadtländer einen 4:2-Sieg folgen. Wie am Vorabend ist der Erfolg verdient.

In den 33 Partien bis zur Weihnachtspause sind den Romands nur 14 Tore in Überzahl gelungen. In den beiden Spielen gegen Zug trifft Lausanne nun gleich dreimal bei nummerischer Überlegenheit. Nach davor sechs Niederlagen gegen die Innerschweizer in Folge vermag Lausanne den EVZ nun gleich zweimal zu bezwingen.

Bei Zug gibt zwar Verteidiger Simon Lüthi nach einer fast einjährigen Pause sein Comeback, dafür muss das Team von Trainer Harold Kreis auf zwei seiner wichtigsten Spieler verzichten: Abwehrchef Daniel Sondell fehlt aus familiären Gründen, Topskorer Pierre-Marc Bouchard muss wegen Nackenschmerzen passen.

Die Lausanner freuen sich über die drei Punkte.
Bild: KEYSTONE

HC Ambri-Piotta – HC Lugano 3:2

Ambri-Piotta zeigt die richtige Reaktion auf die knappe Niederlage vom Samstag (2:3 n.P.) in Lugano. Die Leventiner entscheiden das zweite Tessiner Derby des Wochenendes in der mit 6500 Zuschauern ausverkauften Valascia mit 3:2 für sich. Ambri verdient sich den Erfolg dank zwei schnellen Toren im Schlussdrittel. Sven Berger (45.) und Thibaut Monnet (48.) sorgen mit einem Doppelschlag innerhalb von drei Minuten für die Entscheidung in einer hart umkämpften Partie.

Monnet schiesst das Heimteam in der 13. Minute in Überzahl in Führung. Lugano reagiert im Mitteldrittel und legt durch die Tore von Frederik Pettersson (28.) und Gregory Hofmann (30.) mit 2:1 vor. Danach kann das Team von Doug Shedden mehrmals auf einen starken Elvis Merzlikins im Tor zählen. So auch kurz nach Spielhälfte, als der lettische Goalie mit Schweizer Lizenz eine Grosschance von Alexandre Giroux mit einer sensationellen Parade zu Nichte macht.

In der letzten Spielminute gelingt Lugano zwar noch der vermeintliche Ausgleich. Doch die Partie ist wegen einer angezeigten Strafe gegen Ambri bereits unterbrochen, obwohl kein Leventiner den Puck berührt hat.

Wie immer hart umkämpft: Das Tessiner Derby zwischen Lugano und Ambri.
Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Die Tabelle

Telegramme

Davos - ZSC Lions 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)
5838 Zuschauer. - SR Vinnerborg/Wehrli, Espinoza/Kovacs.
Tore: 25. Nilsson (Blindenbacher, Keller) 0:1. 33. Marc Wieser (Jörg, Schneeberger/Ausschluss Seger) 1:1. 55. Walser (Jörg, Ambühl) 2:1.
Strafen: je 2mal 2 Minuten.
Bemerkungen: Davos ohne Forster, Paulsson, Sciaroni, Simion, Brejcak (alle verletzt) sowie Kessler, Egli, Heldner, Kindschi, Forrer (alle U20-WM), ZSC Lions ohne Trachsler, Cunti, Chris Baltisberger, Daniel Schnyder, Flüeler, Dan Fritsche (alle verletzt) sowie Malgin, Karrer, Matthews, Suter und Siegenthaler (alle U20-WM). - NLA-Debüt von ZSC-Stürmer Raphael Prassl (18). Pfostenschuss Jürg (55.) 58:37 Timeout ZSC Lions. ZSC Lions von 19:57 bis 20:00 und 58:37 bis 60:00 ohne Torhüter.

SCL Tigers - Fribourg-Gottéron 3:2 (1:1, 1:1, 0:0, 1:0) n.V.
6000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Mandioni/Koch, Küng/Obwegeser.
Tore: 4. Neuenschwander (Gardner/Ausschluss Salminen!) 0:1. 9. Clark (Müller) 1:1. 27. Nüssli (DiDomenico) 2:1. 38. Kamerzin (Mottet/Ausschluss Koistinen) 2:2. 61. (60:51) DiDomenico (Ronchetti) 3:2.
Strafen: 2mal 2 plus 2mal 5 Minuten (Sven Lindemann, Koistinen) plus 2mal Spieldauer (Sven Lindemann, Koistinen) gegen die SCL Tigers, 3mal 2 plus 2mal 5 Minuten (Rivera, Vauclair) plus 2mal Spieldauer (Rivera, Vauclair) gegen Fribourg-Gottéron.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Hecquefeuille, Murray, Bärtschi, Berger, Tom Gerber, Weisskopf (alle verletzt) und Sandro Moggi (überzählig), Fribourg-Gottéron ohne Camperchioli, Plüss, Picard II, Pivron, Pouliot (alle verletzt), Réway (krank) und Glauser (U20-WM).

Biel - Genève-Servette 4:5 (2:1, 2:2, 0:1, 0:1) n.V.
5989 Zuschauer. - SR Fischer/Mollard, Borga/Fluri.
Tore: 9. Herburger (Haas/Ausschluss Douay) 1:0. 11. D'Agostini (Lombardi) 1:1. 19. Dave Sutter (Spylo, Tschantré) 2:1. 24. (23:42) Pyatt (D'Agostini/Ausschluss Dave Sutter) 2:2. 25. (24:03) Pedretti (Slater) 2:3. 28. Dave Sutter (Macenauer/Ausschluss Simek) 3:3. 36. Haas (Ausschluss Jelovac!) 4:3. 53. Pedretti (Slater) 4:4. 65. (64:59) Romy (Simek) 4:5.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Biel, 4mal 2 plus 10 Minuten (Simek) gegen Genève-Servette.
Bemerkungen: Biel ohne Fey, Joggi, Wetzel, Daniel Steiner (alle verletzt) und Moss (überzähliger Ausländer), Genève-Servette ohne Almond, Fransson, Kast und Traber (alle verletzt), Rod, Riat und Descloux (alle U20-WM). Lattenschuss D'Agostini (54.). Timeout Genève-Servette (54.).

Kloten Flyers - Bern 2:3 (0:1, 1:0, 1:1, 0:1) n.V.
5185 Zuschauer. - SR Massy/Prugger, Mauron/Progin.
Tore: 18. Kousa (Moser, Conacher) 0:1. 35. Hollenstein (Leone) 1:1 (Strafe angezeigt). 48. Rüfenacht (Pascal Berger, Alain Berger) 1:2. 60. (59:14) Hollenstein (von Gunten) 2:2 (ohne Torhüter). 62. Moser (Conacher/Ausschluss Sheppard) 2:3.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen die Kloten Flyers, 4mal 2 plus 5 Minuten (Luca Hischier) plus Spieldauer (Luca Hischier) gegen Bern.
Bemerkungen: Kloten Flyers ohne Santala (gesperrt), Casutt (überzählig) und Harlacher (U20-WM), Bern ohne Bührer, Ebbett, Jobin, Kobasew, Kreis, Ness, Smith, Untersander (alle verletzt), Bergenheim (überzähliger Ausländer) und Nico Hischier (U20-WM). Hasani verschiesst Penalty (0:25). Lattenschuss Bodenmann (24.). Timeouts Bern (53.) und Kloten Flyers (58:49). Kloten Flyers von 58:49 bis 59:14 ohne Torhüter.

Lausanne - Zug 4:2 (1:0, 1:0, 2:2)
7600 Zuschauer (ausverkauft). - SR Dipietro/Stricker, Abegglen/Stuber.
Tore: 2. Froidevaux (Walsky, Déruns) 1:0. 23. Danielsson (Genazzi, Miéville/Ausschluss Holden) 2:0. 42. Holden (Suri, Martschini) 2:1. 44. Walsky (Herren, Huet/Ausschluss Immonen) 3:1. 55. Holden (Ausschluss Jannick Fischer) 3:2. 60. (59:54) Walsky (Hytönen) 4:2 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lausanne, 6mal 2 Minuten gegen Zug.
Bemerkungen: Lausanne ohne Louhivaara, Augsburger, Bang, Conz und Rytz (alle verletzt), Zug ohne Bouchard, Thibaudeau (alle verletzt), Sondell (abwesend aus familiären Gründen) und Stadler (überzählig). Zug von 59:13 bis 59:54 ohne Torhüter. 

Ambri-Piotta - Lugano 3:2 (1:0, 0:2, 2:0)
6500 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann/Kurmann, Bürgi/Wüst.
Tore: 13. Monnet (Duca, Gautschi/Ausschluss Chiesa) 1:0. 28. Pettersson (Klasen, Martensson) 1:1. 30. Hofmann (Bertaggia, Sannitz) 1:2. 45. Sven Berger (Pestoni, Zraggen) 2:2. 48. Monnet (Fuchs, Bastl) 3:2.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Lugano.
Bemerkungen: Ambri ohne Flückiger (verletzt) und Nordlund (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Manzato, Steinmann, Ulmer und Morini (alle verletzt) und Filppula (überzähliger Ausländer). - Pfostenschuss Hofmann (27.). Furrer verletzt ausgeschieden (39.). Pfostenschuss Lhotak (51.). 58:42 Timeout Ambri und Lugano. Lugano von 58:30 bis 60:00 ohne Torhüter. (ole/sda)

Eishockey NLA – Alle Topskorer

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Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sidthekid 03.01.2016 22:41
    Highlight Wars das für Zenhäusern?
    1 0 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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