Sport

Platzierungsrunde, 2. Runde

SCL Tigers – Kloten 4:2 (0:0,2:1,2:1)

Fribourg – Ambri 2:1 (0:0,2:1,0:0)

Der EHC Kloten verliert auch das zweite Spiel der Platzierungsrunde Bild: KEYSTONE

Kloten verliert auch gegen die Tigers – Fribourg rückt näher

Nach Fribourgs zweitem Sieg und Klotens zweiter Niederlage in der Abstiegsrunde beträgt der Rückstand der Freiburger noch acht Punkte. Es sind aber nur noch vier Partien zu spielen.

07.03.17, 21:52

Den rettenden 10. Platz dürfte Fribourg nicht mehr erreichen, doch die «Drachen» nutzen die Abstiegsrunde zumindest zum Aufbau der Moral – und bringen sich in eine günstige Position, um im Abstiegs-Playoff gegen Ambri-Piotta Heimvorteil zu geniessen. Nach dem 2:1-Sieg im Direktduell beträgt die Differenz mittlerweile sechs Punkte.

Im Mitteldrittel traf Fribourg einmal in Unterzahl (durch John Fritsche) und einmal im Powerplay (Greg Mauldin) zur 2:0-Führung. Darauf fanden die Leventiner, die zum siebten Mal in den letzten neun Spielen verloren, keine Antwort. Immerhin verhinderten sie ein 0:7-Debakel wie vor zweieinhalb Wochen an gleicher Stätte.

Fribourg-Goalie Benjamin Conz verliert zwar den Helm, aber nicht die Übersicht. Bild: KEYSTONE

Mit elf Zählern Vorsprung praktisch gerettet haben sich die SCL Tigers. Sie setzten sich zuhause 4:2 gegen Kloten durch. Die Zürcher Unterländer, bei denen der eigentliche Winterthur-Goalie Remo Oehninger zu seinem NLA-Debüt kam, zeigten sich besser als beim desolaten 0:5 gegen Fribourg, aber nicht gut genug. Die Reserve auf die Freiburger bleibt aber beträchtlich.

Die Telegramme

SCL Tigers - Kloten 4:2 (0:0, 2:1, 2:1)
5323 Zuschauer. - SR Dipietro/Wiegand, Castelli/Wüst.
Tore: 30. (29:01) Harlacher (Praplan) 0:1. 30. (29:49) Macenauer (Nils Berger) 1:1. 37. Moggi (Koistinen) 2:1. 44. Albrecht (Elo) 3:1. 46. Frick (Ausschluss Sanguinetti!, Strafe gegen Kloten SCL Tigers angezeigt) 3:2. 60. (59:33) Lindemann (Pascal Berger, Punnenovs) 4:2 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers, 4mal 2 Minuten gegen Kloten.
PostFinance-Topskorer: Nüssli; Shore.
SCL Tigers: Punnenovs; Seydoux, Koistinen; Lashoff, Huguenin; Weisskopf, Randegger; Zryd; Kuonen, Macenauer, Nils Berger; Elo, Albrecht, Nüssli; Lindemann, Pascal Berger, Dostoinow; Roland Gerber, Schirjajew, Moggi.
Kloten: Oehninger; Sanguinetti, Ramholt; Gähler, Frick; Back, Harlacher; Steinauer; Grassi, Shore, Sheppard; Praplan, Cunti, Hollenstein; Genoway, Obrist, Bieber; Leone, Schlagenhauf, Kellenberger; Lemm.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Blaser, Stettler und Müller, Kloten ohne Martin Gerber, Stoop, Von Gunten, Weber (alle verletzt) und Boltshauser (krank). 12. Pfostenschuss Ramholt. SCL Tigers von 58:27 bis 59:33 ohne Goalie.

Fribourg-Gottéron - Ambri-Piotta 2:1 (0:0, 2:1, 0:0)
5437 Zuschauer. - SR Massy/Prugger, Fluri/Progin.
Tore: 30. Fritsche (Ausschluss Birner!) 1:0. 35. Mauldin (Sprunger/Ausschluss Stucki) 2:0. 37. Pesonen (Kostner, Trisconi) 2:1.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Fribourg, 4mal 2 Minuten gegen Ambri.
PostFinance-Topskorer: Sprunger; Pesonen.
Fribourg-Gottéron: Conz; Rathgeb, Picard; Stalder, Schilt; Leeger, Abplanalp; Glauser; Sprunger, Cervenka, Birner; Fritsche, Rivera, Vauclair; Mottet, Mauldin, Marchon; Neuenschwander Chiquet, Neukom.
Ambri-Piotta: Zurkirchen; Ngoy, Jelovac; Berger, Mäenpää; Fora, Gautschi; Trunz; Kostner, Hall, Pesonen; Stucki, Emmerton, Monnet; Trisconi, Fuchs, Lauper; Duca, Goi, Lhotak; Bianchi.
Bemerkungen: Fribourg ohne Bykow, Loichat, Schmutz (alle verletzt) und Vesce (überzähliger Ausländer), Ambri ohne D'Agostini, Zgraggen und Guggisberg (alle verletzt). 59. Timeout Fribourg. (pre/sda)

Die Tabelle

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    Alle Leser-Kommentare
  • na ja 07.03.2017 22:33
    Highlight Juhuuu, gwunne! Hopp Langnou!
    29 12 Melden

Das denken die Kloten-Fans von Hollenstein. Und er reagiert, naja: eiskalt

Servette holt einen wichtigen Zusatzpunkt im Strichduell gegen Ambri. Auch Langnau, Lausanne und Biel holen Siege im Kampf um die Playoffs.

Kloten ist nach 25 Runden bei 18 Niederlagen angelangt. Der siebtplatzierte EHC Biel hingegen erreichte beim 3:2 gegen den Tabellenletzten im zweiten Spiel unter Interims-Coach Martin Steinegger den zweiten Sieg.

Zu reden gab aber vor allem die Fan-Akton gegen Denis Hollenstein. Er meinte ziemlich trocken: «Ich muss Profi bleiben. Ich war lange in Kloten. Der Wechsel ist vielleicht etwas speziell. Aber so ist das Business.»

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