Sport

Niederlage gegen Kasachstan muss verdaut werden.
Bild: KEYSTONE

Heute gilt nur eines: Die Nati muss Norwegen wegfegen

Die Schweizer Nationalmannschaft steht an der WM in Moskau nach der unnötigen 2:3-Niederlage nach Penaltyschiessen gegen Aufsteiger Kasachstan unter Druck. Aufgrund der anderen Gruppenresultaten gilt nur noch eines: Heute muss gegen Norwegen ein Sieg her.

08.05.16, 08:57 08.05.16, 12:02

>>> Wir tickern die Partie ab 15.15 Uhr live!

Im vergangenen Jahr hatten die Schweizer zum Auftakt ebenfalls gegen einen Aufsteiger (Österreich) im Penaltyschiessen verloren. Damals gelang ihnen mit einem 3:1 gegen Frankreich die gewünschte Reaktion. Eine solche ist auch diesmal nötig, ansonsten sind die Chancen auf eine Viertelfinal-Qualifikation realistisch gesehen nur noch gering.

Norwegen ist der Start mit einem 0:3 gegen Dänemark ebenfalls missglückt. Dabei mangelte es den Skandinaviern wie den Schweizern gegen Kasachstan an der nötigen Effizienz. Deshalb stehen auch sie bereits gehörig unter Druck.

Es soll ein Abschiedsgeschenk für Roy Johansen werden.
Bild: LASZLO BALOGH/REUTERS

Die Norweger würden ihrem scheidenden Headcoach Roy Johansen mit dem Einzug in die Viertelfinals nur allzu gerne ein Abschiedsgeschenk machen. Der 56-Jährige, seit 2001 in diesem Amt, bestreitet seine elfte A-Weltmeisterschaft mit den Norwegern in dieser Funktion. Danach kehrt er zu Valerenga zurück, jenen Verein, für den er einst gespielt und wo er seine Trainerkarriere begonnen hat.

«Das Wichtigste ist, ruhig zu bleiben. Wir müssen uns vertrauen.»

Patrick Fischer

Allerdings fehlt Norwegen Patrick Thoresen, der ab der kommenden Saison für die ZSC Lions tätig ist. Der Topstürmer leidet an einer Leistenverletzung. Nichtsdestotrotz wird die Aufgabe für die Schweizer alles andere als ein Selbstläufer. Zwar haben sie die letzten vier Partien gegen die Skandinavier allesamt gewonnen - zuletzt mit 2:1 im Dezember bei der Premiere von Patrick Fischer als Headcoach. An Weltmeisterschaften verloren sie jedoch drei der letzten vier Duelle und gewannen einzig beim Silbermedaillengewinn 2013 in Stockholm (3:1).

Patrick Fischer gibt sich zuversichtlich.
Bild: KEYSTONE

«Die Marschrichtung stimmt im Grossen und Ganzen», erklärte Fischer. «Das Wichtigste ist, ruhig zu bleiben. Wir müssen uns vertrauen.» Da die Norweger eher grösser seien, müssten sie ihre Beweglichkeit und Schnelligkeit ausnutzen. Weiter forderte Fischer, dass «der Rebound-Sektor besser besetzt wird». Torhüter Reto Berra, der mit seinem Lapsus zum 1:1 der Kasachen eine Mitschuld an der Niederlage trägt und wohl durch den in der Vorbereitung überzeugenden Robert Mayer ersetzt wird, sagte pragmatisch: «Es sind noch sehr viele Punkte zu vergeben.» (sda)

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lance 08.05.2016 14:53
    Highlight ja..vllt scherwey...od untersander..aber tiger?
    vllt später.....
    es ist wie es ist......wieder mal scheisse..;)
    ein hockey herz will immer gewinnen!
    also, lets go boys!!!
    das meiste war ja gut, und kasachstan kann auch hockey spielen!
    kämpfen und siegen heute gg die wikinger!!!
    2 0 Melden
  • Gondeli 08.05.2016 11:08
    Highlight Wie erwähnt - warum Ciaccio nicht berücksichtigt wurde kann wohl nur Fischer erklären!?!? Und eben, ohne den Fighting Spirit eines Langnauer Tigers in den Reihen der Nationalmannschaft wird es schwierig Erfolg zu haben. Ho-Ho-Hopp Langnou - u itze halt Hopp Schwiz (we o ohni Tiger...)!
    1 25 Melden
    • chrisdea 08.05.2016 11:33
      Highlight Ciaccio ist ein lieber und ein netter, aber er hat (noch?) nichts in der Nationalmannschaft zu suchen...
      10 1 Melden
    • Alouettes 08.05.2016 12:05
      Highlight Was folgt nach Ciaccio? Die Moggi-Schwestern? :D Der einzige Spieler, den ich noch mitgenommen hätte, ist Scherwey. Die Schweizer haben aber im Ganzen genug "Fighting Spirit". Da benötigt es keine Emmentaler mehr.
      5 2 Melden

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