Sport
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Liga-Qualifikation, 2. Spiel

SC Langenthal – Ambri-Piotta 1:2 nV (1:0,0:1,0:0), Serie: 0:2

Langenthals Goalie Marco Mathis, und Brend Wolf, rechts, im Duell mit Ambris Peter Guggisberg, Mitte, im 2. Spiel der Ligaqualifikation, zwischen dem SC Langenthal und dem HC Ambri-Piotta, am Samstag, 8. April 2017, in der Eishalle Schoren in Langenthal. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Ein Kampf auf Biegen und Brechen im zweiten Spiel der Liga-Quali. Bild: KEYSTONE

Ambri im Glück und mit dem goldenen Treffer zum Break in der Verlängerung



Ambri-Piotta hat in der Ligaqualifikation auch Spiel zwei für sich entschieden. Dank einem Treffer von Cory Emmerton gewannen die Tessiner in Langenthal etwas glückhaft mit 2:1 nach der Verlängerung.

«Ambri ist weniger gut als Rapperswil. Sie sind schlagbar», hatte Langenthals Stürmer Pierrick Pivron nach dem ersten Duell selbstbewusst verkündet. Die Oberaargauer hatten die erste Partie mit 2:4 verloren, die Müdigkeit aber primär auf die Feierlichkeiten nach dem Gewinn des NLB-Meistertitel zurückgeführt.

Auf dem Eis begegneten sich die beiden Mannschaften tatsächlich auf Augenhöhe, am Ende jubelte aber wieder Ambri. Emmerton spedierte in der 65. Minute den Puck von der Seite vor das Tor, wo Langenthals Verteidiger Claudio Cadonau die Scheibe mit dem Bein ins eigene Tor ablenkte.

Ambris Christian Stucki, Michael Fora, Igor Jelovac, Lukas Lhotak, von links, jubeln zum 1:1, im 2 Spiel der Ligaqualifikation, zwischen dem SC Langenthal und dem HC Ambri-Piotta, am Samstag, 8. April 2017, in der Eishalle Schoren in Langenthal. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Da brauchte Ambri heute mehr Glück als noch im ersten Spiel. Bild: KEYSTONE

Ambri bestimmte zwar über weite Strecken die Partie und gewann die Partie insofern verdient. Die besten Chancen in der Schlussphase und in der Verlängerung aber besass der NLB-Vertreter. In den letzten Sekunden der regulären Spielzeit vergab der spätere Pechvogel Cadonau aus bester Abschlussposition den Siegtreffer, in der 63. Minute scheiterte Dario Kummer zudem am Pfosten.

Ein Klassenunterschied zwischen den beiden Mannschaften war jedenfalls nicht erkennbar. Langenthal spielte mit deutlich mehr Energie als im ersten Spiel und Ambri agierte deutlich weniger nervös als noch am Donnerstag. Der Startsieg schien den abstiegsbedrohten Leventinern Sicherheit verliehen zu haben.

Langenthals Goalie Marco Mathis, links, und Langenthals Hans Pienitz, rechts, im Duell mit Ambris Noele Trisconi, Mitte, im zweiten Spiel der Ligaqualifikation, zwischen dem SC Langenthal und dem HC Ambri-Piotta, am Samstag, 8. April 2017, in der Eishalle Schoren in Langenthal. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

Nach einem Abtasten in der Startphase ging Langenthal in der 18. Minute durch Vincenzo Küng in Führung. Der Stürmer schloss einen Sololauf über das halbe Spielfeld mit einem Backhand-Schuss in die hohe Ecke wunderschön zur Führung ab. Den Ausgleich erzielte Ambri nach knapp 25 Minuten bei einer der zahlreichen Powerplay-Gelegenheiten. Verteidiger Michael Fora traf mit einem Weitschuss von der blauen Linie.

Beide Mannschaften kämpfen in dem Abnützungskampf langsam aber sicher mit Personalproblemen. Bei Langenthal fehlte Philippe Rytz, der B-Vertreter musste mit sechs Verteidigern durchspielen. Bei Ambri fielen im Verlauf des Spiels mit Jason Fuchs (6.) und Peter Guggisberg (nach dem zweiten Drittel) gleich zwei Stürmer aus. (sda)

Telegramm

Langenthal – Ambri-Piotta 1:2 (1:0, 0:1, 0:0, 0:1) n.V., Serie: 0:2
4398 Zuschauer. – SR Eichmann/Massy, Castelli/Fluri.
Tore: 18. Vincenzo Küng 1:0. 25. Fora (Stucki/Ausschluss Mike Küng) 1:1. 65. Emmerton 1:2.
Strafen: je 7mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Kelly; Emmerton.
Langenthal: Mathis; Cadonau, Ahlström; Pienitz, Wolf; Mike Küng, Marti; Kelly, Kummer, Tschannen; Primeau, Dünner, Füglister; Pivron, Montandon, Kämpf; Vincenzo Küng, Hess, Gerber; Trüssel, Kläy.
Ambri-Piotta: Zurkirchen; Ngoy, Jelovac; Berger, Gautschi; Fora, Zgraggen; Collenberg; Guggisberg, Emmerton, Fuchs; Kostner, Hall, Lauper; Stucki, Kamber, Lhotak; Duca, Goi, Bastl; Trisconi.
Bemerkungen: Langenthal ohne Campbell, Rytz, Schüpbach und Völlmin, Ambri-Piotta ohne Descloux, Monnet (alle verletzt), Pesonen, D'Agostini und Mäenpää (alle überzählige Ausländer). Fuchs (6.) und Guggisberg (nach 2. Drittel) verletzt ausgeschieden. Pfostenschüsse Fora (5.), Kamber (19.) und Kummer (63.).

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    Alle Leser-Kommentare
  • Clark Kent 09.04.2017 09:55
    Highlight Highlight ein witz diese serie. langenthal nicht mal ein schatten des langenthal der serie gegen die lakers. die wollen definitiv nicht rauf. man will nur noch das gesicht wahren.
    • urano 09.04.2017 12:32
      Highlight Highlight vielleicht ist einfach die Luft draussen und Langenthal nicht fähig, aufzusteigen......
    • play off 09.04.2017 14:54
      Highlight Highlight Jaing...wo ist der Unterschied??? Einmal glücklich in der Verlängerung und einmal Dank einer Woche Pause ein knapper Sieg. Langenthal auch mit nur einem Ausländer. Unterschied sieht für mich anders aus. Vielleicht zieht ihr euren Kopf nochmal aus der Schlinge, aber nächstes Jahr ist Ambri am Ende angelangt! Auch euer neues Stadion, dass eigentlich schon lange stehen müsste, wird bis Ende 2018 nicht bereit sein. Geniesst die nächste Saison, es wird die Letzte sein!!!
  • Grundi72 09.04.2017 06:47
    Highlight Highlight Bananenliga...

    Hier spielt ein Team um den Aufstieg das gar nicht aufsteigen will..

    Ligareform bitte, so kann diese Farce nicht weitergehen!
    • play off 09.04.2017 12:04
      Highlight Highlight Nicht nur das, es kann nicht sein, dass Ambri Dank dem es sang und klanglos gegen Fribourg untergegangen ist, fast eine Woche länger Pause hatte.
  • Steven86 09.04.2017 01:35
    Highlight Highlight Schade für Langentahl, aber in dieser Serie sieht man das niveau nicht gross ist zwischen den schlechten Teams im A und die besten Teams im B. Es ist nur eine Frage der Zeit bis wieder einer absteigt :)
  • Turist 08.04.2017 23:06
    Highlight Highlight Nach den ersten beiden Spielen muss ich sagen, dass dieses Ambri echt schwach ist. Wäre Rappi in die Ligaquali gekommen, wäre Ambri ins wanken geraten. Für den SCL ist es einfach ein Zückerchen, die fühlen sich wohl im B.

    Aber Rappi hätte den unbändigen Willen gehabt, aufzusteigen. Ob sie es geschafft hätten, kann ich natürlich nicht sagen. Aber chancenlos wären sie nicht gewesen.

    Und es geht nicht mal drum, wer Rappi mag oder nicht, das interessiert mich sowieso nicht.
    Aber rein sportlich wäre eine Serie Ambri-Rappi wohl spannender gewesen.
    • sidthekid 08.04.2017 23:26
      Highlight Highlight Reine Spekulation, da es Rappi sportlich offenbar (noch) nicht mal zum B-Meister reicht. Dieser ist meiner Meinung nach schwieriger zu erreichen, als aufstiegswillig die Ligaqualie erfolgreich zu gestalten.
    • Ass 08.04.2017 23:39
      Highlight Highlight Langenthal hat aber Rapperswill geschlagen und ist damit besser als Rappi!
    • CheGue 08.04.2017 23:43
      Highlight Highlight Turist. Wenn Rappi tatsächlich deinen besagten unbändigen Willen HÄTTE, dann wäre zu erst Langenthal vom Eis gefegt und anschliessend Ambri zerlegt worden! Wenn man nicht einmal den B-Final gewinnt (aus welchen Gründen auch immer) hat man in der NLA (noch) nichts zu suchen! Egal ob es sich um Rappi oder die Pittsburgh Penguins handelt .......
    Weitere Antworten anzeigen
  • davej 08.04.2017 23:03
    Highlight Highlight Wo waren die Langenthaler? Es war nicht mal ausverkauft und man hörte immer nur die Ambri Fans. Muss sich für Ambri wie ein Heimspiel angefühlt haben.
    • Pana 09.04.2017 01:16
      Highlight Highlight Ich wage mal zu behaupten, dass es nicht ausverkauft war, weil Ambri den Gästeblock nicht füllen konnte.

      Und ja, in Langenthal haben noch so manche NLB Teams ein Heimspiel ;)
    • Schpaetzu 09.04.2017 03:52
      Highlight Highlight Ohne jetzt die langenthaler als heissblütige fans oder so bezeichnen zu wollen, aber wart ihr mal im schoren? Die pressetribüne ist gleich neben dem gästesektor. Zudem lässt langenthal massiv mehr gäste ins stadion als zum beispiel ambri.
    • play off 09.04.2017 09:30
      Highlight Highlight Die Langenthaler und die Lakers füllten den Schorren. Liegt demnach an den Gotthardchinesen!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Harald Juhnke 08.04.2017 23:02
    Highlight Highlight FORZA AMBRI💙

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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