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Das obligate Meisterfoto der Lake Erie Monsters.
bild: twitter @TheAHL

Dank Tor 1,9 Sekunden vor der Sirene – Lake Erie und Dean Kukan gewinnen den Calder Cup 

Dean Kukan gewinnt mit den Lake Erie Monsters den Calder Cup, die Trophäe für den Gewinn der AHL-Playoffs. Dank einem dramatischen Finish mit einem Tor kurz vor Ende der ersten Verlängerung stellt das Team aus Cleveland, Ohio den 4:0 «Sweep» über die Hershey Bears sicher.

12.06.16, 09:04 12.06.16, 10:56


Das ausgeglichene vierte Spiel in der Serie zwischen Lake Erie und Hershey blieb bis ganz zuletzt spannend. Vor 19'665 Zuschauern in der ausverkauften Heim-Arena der Monsters gab es beinahe drei Drittel und einen Verlängerungs-Abschnitt kein Tor zu sehen, weil die beiden Goalies Anton Forsberg (Lake Erie) und Justin Peters (Hershey) tadellose Arbeit leisteten.

In den letzten Sekunden vor der Overtime-Sirene versuchte das Heimteam aber noch einmal alles, um die Entscheidung herbeizuführen. Und tatsächlich: Knapp zwei Sekunden waren noch auf der Uhr, als Oliver Bjorkstrand, der zum MVP der Finalserie gewählt wurde, aus spitzem Winkel abzog und via Pfosten traf und die Monsters damit in Ekstase versetzte.

Zweiter Schweizer Calder-Cup-Sieger

Für das AHL-Team mit dem Schweizer Verteidiger Dean Kukan ist es im neunjährigen Bestehen der erste Titel. Dieser ist dafür absolut verdient: Die Monsters gingen in den Playoffs nur in zwei Spielen als Verlierer vom Eis und siegten in gleich drei Serien mit einem «Sweep», also ohne Niederlage.

Kukan selbst gehörte in den Playoffs nicht zu den auffälligen Figuren, was das Skoren anbelangte. Der 22-jährige Zürcher, der in dieser Saison auch acht NHL-Spiele für die Columbus Blue Jackets absolvierte, steuerte ein Tor und vier Assists zum Titelgewinn bei – im entscheidenden Spiel blieb er ohne Punkt.

Dean Kukan (l.) behauptet sich in einem NHL-Spiel gegen Tobias Lindberg von den Toronto Maple Leafs. Bild: AP/CP

Kukan ist indes nicht der erste Schweizer, der den Calder Cup gewinnt. Roman Wick gelang das bereits 2011 mit den Binghamton Senators. (drd)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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