Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Image

Der Stanley Cup – nur einer der hier aufgelisteten Spieler hat ihn nie gewonnen. bild: nhl

Crosby, Gretzky, Howe – das sind die besten Hockey-Spieler ihrer Epoche

Wer ist der beste Eishockey-Spieler aller Zeiten? Wayne Gretzky natürlich. Die Antwort ist so klar wie unfair. Zu verschieden sind die Spielstile der verschiedenen Epochen, zu sehr hat sich der Sport im Laufe der Jahre verändert. Deshalb folgt hier eine Dekaden-bereinigte Rangliste – aber natürlich ist auch die nicht in Stein gemeisselt.



Anmerkung: Die nachfolgende Liste ist rein subjektiv. Die grössten Hockey-Spieler bis Ende der 80er-Jahre habe ich nie live, sondern höchstens in ruckligen Videos von früher spielen sehen.

Wichtiges Kriterium: Jeder Spieler wurde trotz teils deutlich längerer Karriere und Dominanz nur in seiner besten Dekade aufgelistet.

Wer mit den vergebenen Podestplatzierungen unzufrieden ist, darf sehr gerne in der Kommentarspalte seine Top 3 jeder Dekade auflisten.

2010er-Jahre

3. Patrick Kane (USA)

Spitzname: «Showtime». Rechter Flügel mit unheimlich viel Tordrang. Skorte 2015 in 26 aufeinander folgenden Spielen und brach so den Blackhawks-Uralt-Rekord des legendären Bobby Hull. 2016 knackte er zum ersten Mal die magische 100-Punkte-Marke. Schreibt aber auch Negativ-Schlagzeilen. 2009 schlug er zusammen mit seinem Cousin einen Taxifahrer spitalreif, weil er ihnen das Rückgeld von 20 Cents nicht herausgab. Im Sommer 2015 musste er sich gegen Vergewaltigungsvorwürfe wehren.

Klubs: Chicago Blackhawks (2007 bis heute), EHC Biel (2012/13).

Erfolge: 3x Stanley-Cup-Sieger, bester NHL-Rookie 2008, 1x NHL-Playoff-MVP, 1x bester NHL-Skorer in der Regular Season, 1x NHL-MVP der Regular Season, 1x Olympia-Silber 2010.

Chicago Blackhawks right wing Patrick Kane celebrates after scoring a goal against the Nashville Predators during the first period of an NHL hockey game Saturday, March 4, 2017, in Nashville, Tenn. (AP Photo/Mark Humphrey)

Bild: AP/AP

2. Alexander Owetschkin (RUS)

Spitzname: «The Great Eight», «Alexander The Great». Explosiver Läufer und Scharfschütze mit grossem Torinstinkt. Der unbändige Flügel sorgt auf dem Eis immer wieder für atemberaubende Momente. Erfolgreichster russischer Torschütze der NHL-Geschichte. Nur Gretzky, Lemieux, Bossy und Brett Hull brauchten noch weniger Partien, um 500 NHL-Tore zu erzielen. Noch immer fehlt ihm der Stanley Cup in seiner Trophäensammlung.

Klubs: HK Dynamo Moskau (2001 bis 2005 und 2012/13), Washington Capitals (2006 bis heute).

Erfolge: Bester NHL-Rookie 2006, 3x NHL-MVP der Regular Season, 6x bester NHL-Torschütze der Regular Season, 1x bester NHL-Skorer der Regular Season, 3x Weltmeister.

FILE - In this Saturday, April 9, 2016 file photo, Washington Capitals' Alex Ovechkin, of Russia, celebrates after scoring his third goal of an NHL hockey game during the third period against the St. Louis Blues in St. Louis. Expectations have never been higher for Ovechkin and the Capitals, six years after their first Presidents’ Trophy and with their window drawing to a close. (AP Photo/Jeff Roberson, File)

Bild: AP/AP

1. Sidney Crosby (CAN)

Spitzname: «The Next One», «Sid the Kid». Fantastische Übersicht, perfekte Stocktechnik und beeindruckende Skorerqualitäten. Der wohl kompletteste Spieler der NHL-Geschichte. Musterprofi und Traumschwiegersohn. Führte Kanada zweimal zum Olympiasieg und Pittsburgh dreimal zum Stanley-Cup-Triumph. Mitglied des Triple Gold Club.

Klubs: Pittsburgh Penguins (2005 bis heute).

Erfolge: 3x Stanley-Cup-Sieger, 2x NHL-MVP der Regular Season, 2x bester NHL-Skorer der Regular Season, 2x bester NHL-Torschütze der Regular Season, 2x NHL-Playoff-MVP, 2x Olympia-Gold, 1x Weltmeister, 1x Gewinner des World Cup of Hockey.

Pittsburgh Penguins' Sidney Crosby (87) celebrates with the Stanley Cup after defeating the Nashville Predators in Game 6 of the NHL hockey Stanley Cup Final, Sunday, June 11, 2017, in Nashville, Tenn. (AP Photo/Mark Humphrey)

Bild: AP/AP

Knapp nicht berücksichtigt:

2000er-Jahre

3. Pawel Dazjuk (RUS)

Spitzname: «The Magic Man». Trotz seiner geringen Körpergrösse (1,80 m) einer der komplettesten Zweiweg-Center aller Zeiten. Konnte mit dem Puck unglaubliche Dinge anstellen. Technik, Kontrolle, Antizipation, Improvisation, Nerven aus Stahl – alles stimmte. Ruhig und offen. Neben dem Eis eher ein Eigenbrötler.

Klubs: Awtomobilist Jekaterinburg (1996 bis 2000), Bars Kasan (2000/2001), Detroit Red Wings (2001 bis 2016), ZSKA Moskau (2012/13).

Erfolge: 2x Stanley-Cup-Sieger, 2x russischer Meister, 1x Weltmeister, 1x Olympia-Bronze.

GLENDALE, AZ - FEBRUARY 07: Pavel Datsyuk #13 of the Detroit Red Wings celebrates with Tomas Tatar #21 after Tatar scored a third period goal against the Arizona Coyotes during the NHL game at Gila River Arena on February 7, 2015 in Glendale, Arizona. The Red Wings defeated the Coyotes 3-1.   Christian Petersen/Getty Images/AFP
== FOR NEWSPAPERS, INTERNET, TELCOS & TELEVISION USE ONLY ==

Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

2. Martin Brodeur (CAN)

Spitzname: «Wallpaper». Kein spektakulärer, dafür äusserst abgeklärter und ruhiger Torhüter. Tolle Reflexe, aber selten herausragend, dafür immer verlässlich. Goalie mit den meisten Siegen in der NHL (691). Hält mit 125 Shutouts den NHL-Rekord, hat dazu auch drei Tore erzielt.

Klubs: New Jersey Devils (1991 bis 2014), St.Louis Blues (2014/15).

Erfolge: 3x Stanley-Cup-Sieger, bester NHL-Rookie 1994, 4x bester NHL-Goalie, 2x Olympia-Gold, 1x Gewinner des World Cup of Hockey.

New Jersey Devils goaltender Martin Brodeur gloves the puck during third period NHL hockey against the Pittsburgh Penguins Tuesday, Dec. 26, 2006 in East Rutherford, N.J. Brodeur shutout the Penguins as the Devils won, 3-0. (AP Photo/Bill Kostroun)

Bild: AP

1. Nicklas Lidström (SWE)

Spitzname: «Lids», «The Perfect Human». Eleganter Spielstil mit verblüffender Leichtigkeit und unvergleichlicher Präzision. Ein Musterprofi, wie er im Buche steht: Seriös, ruhig und loyal. Gehört neben Bobby Orr, Paul Coffey und Ray Bourque zu den besten NHL-Verteidigern aller Zeiten. Schoss den Siegtreffer im Olympia-Final 2006 gegen Erzrivale Finnland. Mitglied des Triple Gold Club.

Klubs: VIK Västeras (1987 bis 1991), Detroit Red Wings (1991 bis 2012).

Erfolge: 4x Stanley-Cup-Sieger, 7x bester NHL-Verteidiger der Regular Season, 1x NHL-Playoff-MVP 1x Olympia-Gold, 1x Weltmeister.

epa01718150 Detroit Red Wings captain Nicklas Lidstrom of Sweden during a break in action against the  Anaheim Ducks during the second period of game two of the Western Conference Semi-finals playoff ice hockey game at Joe Louis Arena in Detroit, Michigan, USA, 03 May 2009.  EPA/JEFF KOWALSKY CORBIS OUT

Bild: EPA

Knapp nicht berücksichtigt:

1990er-Jahre

3. Jaromir Jagr (CZE)

Spitzname: «Mario Jr.», «Jags». Unheimlich kaltschnäuzig vor dem gegnerischen Tor. Gute Übersicht und tolle Puckbeherrschung auch bei hohem Tempo (zumindest in den 90ern). Brauchte nie einen Personal Trainer, erstellte seine Trainingspläne stets selbst. Bekannt für seine Nummer 68 und die Vokuhila-Frisur, mahnte in jungen Jahren an einen «Rockstar on Ice». Mitglied des Triple Gold Club. Auf Rang 3 der ewigen NHL-Torschützenliste.

Klubs: Pittsburgh Penguins (1990 bis 2001), Washington Capitals (2001 bis 2004), New York Rangers (2004 bis 2008), HK Awangard Omsk (2008 bis 2011), Dallas Stars (2012/13), New Jersey Devils (2013 bis 2015), Florida Panthers (2015 bis 2017).

Erfolge: 2x Stanley-Cup-Sieger, 5x bester NHL-Skorer der Regular Season, 1x NHL-MVP der Regular Season, 1x Olympia-Gold, 2x Weltmeister.

Image

bild: pinterest

2. Brett Hull (USA)

Spitzname: «The Golden Brett». Stürmer mit unfassbarem Torriecher. Fand immer die Lücke, stand meist goldrichtig. Kam 1991 mit 86 Toren sehr nahe an Gretzkys Rekord (92). Mit Bill Hay und Murray Balfour Teil der «Million Dollar Line». Sohn von Blackhawks-Legende Bobby Hull, den er 2000 in der ewigen NHL-Torschützenliste überholte.

Klubs: Calgary Flames (1985 bis 1988), St.Louis Blues (1987 bis 1998), Dallas Stars (1998 bis 2001), Detroit Red Wings (2001 bis 2004), Phoenix Coyotes (2004 bis 2006).

Erfolge: 2x Stanley-Cup-Sieger, 1x NHL-MVP der Regular Season, 3x bester NHL-Torschütze der Regular Season, 1x Olympia-Silber, 1x Gewinner des World Cup of Hockey.

Image

bild: nhl.com

1. Dominik Hasek (CZE)

Spitzname: «The Dominator». Trotz ungewöhnlichem Spielstil ein herausragender Torhüter. Einer der ersten Europa-Söldner in der NHL. Gewann als einziger NHL-Goalie zweimal in Folge die «Hart Memorial Trophy» als wertvollster Spieler und als erste europäische Nummer 1 den Stanley Cup. In Tschechien ein Volksheld, seit er sein Land 1998 quasi im Alleingang zum Olympiasieg führte.

Klubs: HC Pardubice (1981 bis 1989 und 2009/10), HC Dukla Jihlava (1989/90), Chicago Blackhawks (1990 bis 1992), Buffalo Sabres (1992 bis 2001), Detroit Red Wings (2001 bis 2004 und 2006 bis 2008), Ottawa Senators (2005/06), Spartak Moskau (2010/11).

Erfolge: 2x Stanley-Cup-Sieger, 2x NHL-MVP der Regular Season, 6x bester NHL-Goalie, 1x Olympia-Gold, 1x WM-Silber.

Buffalo Sabres goalie Dominik Hasek (39) makes a save on a slap shot at net during the first period against the Los Angeles Kings at Marine Midland Arena in Buffalo, N.Y., Saturday, Feb.19, 2000.  (AP Photo/Don Heupel)

Bild: AP

Knapp nicht berücksichtigt:

1980er-Jahre

3. Mark Messier (CAN)

Spitzname: «The Moose», «The Messiah». Robuster Center, Leaderfigur mit viel Spielverständnis, eiskalt im Abschluss. Hinter Gretzky und Jagr auf Rang drei der ewigen NHL-Skorerliste. Einziger Spieler, der zwei Teams als Captain zum Stanley-Cup-Sieg führte. In New York als «Messias» verehrt, weil er die Rangers 1994 nach 54 Jahren quasi im Alleingang zum Stanley Cup schoss. Mit 1756 NHL-Partien hinter Gordie Howe auf Rang 2 der ewigen Bestenliste.

Klubs: Edmonton Oilers (1979 bis 1991), New York Rangers (1991 bis 1997 und 2000 bis 2004), Vancouver Canucks (1997 bis 2000).

Erfolge: 6x Stanley-Cup-Sieger, 2x NHL-MVP der Regular Season, 1x NHL-Playoff-MVP, 1x WM-Silber.

Image

Bild: pinterest

2. Mario Lemieux (CAN)

Spitzname: «Le Magnifique». Spielte schon als Junior alles in Grund und Boden. Fantastischer Skorer mit unglaublichem Speed. Trotz seiner Postur (1,93 m, 104 kg) unheimlich beweglich. Erster Rookie, der beim All-Star-Game als MVP ausgezeichnet wurde. Mit einem Schnitt von 1,883 Punkten pro Spiel hinter Wayne Gretzky der zweiterfolgreichste Skorer der NHL-Geschichte. Wurde allerdings immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. 1994 erkrankte Lemieux an einem bösartigen Tumor, worauf er seine Karriere 1997 beendete. Im Dezember 2000 kehrte er in die NHL zurück, seine alte Stärke erreichte er allerdings nie mehr.

Klubs: Pittsburgh Penguins (1984 bis 1997, 2000 bis 2006).

Erfolge: 2x Stanley-Cup-Sieger, bester NHL-Rookie 1985, 3x NHL-MVP der Regular, 2x NHL-Playoff-MVP, 6x bester NHL-Skorer der Regular Season, 3x bester NHL-Torschütze der Regular Season, 1x Olympia-Gold, 1x WM-Silber, 1x Gewinner des World Cup of Hockey.

Image

bild: nhl.com

1. Wayne Gretzky (CAN)

Spitzname: «The Great One». Unbestritten der beste Eishockey-Spieler aller Zeiten. Seine Marken von 984 NHL-Toren und 2857 Punkten (Regular Season) sind unerreicht. Als einziger Spieler erzielte er über 200 Punkte pro Saison und das gleich viermal. Nach seinem Karriereende wurde er ohne die sonst übliche Wartezeit von drei Jahren in die Hall of Fame aufgenommen, seine Rückennummer 99 ist die einzige, die ligaweit gesperrt ist.

Klubs: Edmonton Oilers (1979 bis 1988), Los Angeles Kings (1988 bis 1996). St.Louis Blues (1995/96), New York Rangers (1996 bis 1999).

Erfolge: 4x Stanley-Cup-Sieger, 9x NHL-MVP der Regular Season, 2x NHL-Playoff-MVP, 10x bester NHL-Skorer der Regular Season, 5x bester NHL-Torschütze der Regular Season, 1x WM-Bronze.

Image

bild: alchetron

Knapp nicht berücksichtigt:

1970er-Jahre

3. Phil Esposito (CAN)

Spitzname: «Espo». Dominierte zusammen mit Bobby Orr damals die NHL. Center mit grosser Übersicht, aber auch ein eiskalter Vollstrecker. Im Slot beinahe nicht zu stoppen. Der erste NHL-Stürmer, der die magische 100-Punkte-Marke in einer Saison knackte. Hielt vor Wayne Gretzky die meisten Scoring-Rekorde.

Klubs: Chicago Blackhawks (1963 bis 1967), Boston Bruins (1967 bis 1976), New York Rangers (1975 bis 1981).

Erfolge: 2x Stanley-Cup-Sieger, 2x NHL-MVP der Regular Season, 5x bester NHL-Skorer der Regular Season, 6x bester NHL-Torschütze der Regular Season.

Image

bild: nhl.com

2. Wladislaw Tretjak (USSR)

Spitzname: «The Man With 1000 Hands». Gilt als bester Torhüter aller Zeiten. Musste Goalie werden, weil sein Vater erfuhr, dass die Ausrüstung im Gegensatz zu denjenigen der Feldspieler gratis war. Mit blitzschneller Reaktion gesegnet, jedoch auch extrem ehrgeizig und ein harter Arbeiter. Sein grösster Traum war es, in der NHL (von den Montreal Canadiens 1983 gedraftet) zu spielen. Doch Trainer Wiktor Tichonow legte sein Veto ein, worauf Tretjak 1984 zurücktrat.

Klubs: ZSKA Moskau (1969 bis 1984).

Erfolge: 13x Sowjet-Meister, 3x, Europas Eishockey-Spieler des Jahres, 3x Olympia-Gold, 10x Weltmeister.

As USSR backup Goalie Vladislav Tretjak (20) contemplates his team's loss, Team USA celebrate their 4-3 upset defeat of the Soviets at the XIII Winter Olympics on February 22, 1980, at Lake Placid, N.Y.

Bild: pinterest

1. Bobby Orr (CAN)

Spitzname: «Number Four». Als Teenager noch Stürmer revolutionierte er als Profi die Verteidiger-Rolle. Erster Offensiv-Verteidiger der NHL und extrem effektiv. Seine Plus/Minus-Wertung von +124 ist bis heute unerreicht. Gewann die «Art Ross Trophy» für den besten Skorer der Regular Season. Nach mehr als zwölf Knieoperationen musste er seine Karriere nach nur 12 Saisons im Alter von 30 unter Tränen beenden.

Klubs: Boston Bruins (1966 bis 1976), Chicago Blackhawks (1976 bis 1979).

Erfolge: 2x Stanley-Cup-Sieger, bester NHL-Rookie 1967, 3x NHL-MVP der Regular Season, 2x bester NHL-Skorer der Regular Season, 2x NHL-Playoff-MVP, 8x bester NHL-Verteidiger der Regular Season.

Image

bild: nhl.com

Knapp nicht berücksichtigt: 

1960er-Jahre

3. Alexander Ragulin (USSR)

Spitzname: «Rags», «The Bear». Knallharter Verteidiger, der alles abräumte, was ihm in die Quere kam. Gross und kräftig, mit seinem «Bear Hug» («Bärenumarmung») als Markenzeichen. Gewann in der grossen Zeit der «Sbornaja» alles, was es zu gewinnen gab. Als unzerstörbare Cartoon-Figur wurde er oft in den sowjetischen Zeitung porträtiert.

Klubs: Chimik Woskressensk (1957 bis 1962), ZSKA Moskau (1962 bis 1973).

Erfolge: 8x Russischer Meister, 3x Olympia-Gold, 10x Weltmeister.

Image

bild: getty images Europe

2. Stan Mikita (CAN/SVK)

Spitzname: «Stosh». Flüchtete mit seinen slowakischen Eltern im Alter von acht Jahren nach Kanada. Hervorragender Skorer, der kaum Englisch sprach, aber das Spiel verstand. Holte in seiner frühen Karriere oft über 100 Strafminuten pro Saison, änderte seinen Spielstil nach der Geburt seiner Tochter aber radikal und gewann zweimal den Fairplay-Preis. Spazierte auch mal mit einer Zigarette im Mundwinkel von der Kabine zur Eisfläche.

Klubs: Chicago Blackhawks (1958 bis 1980)

Erfolge: 1x Stanley-Cup-Sieger, 2x NHL-MVP der Regular Season, 4x bester NHL-Skorer der Regular Season.

Image

Bild: nhl.com

1. Bobby Hull (CAN)

Spitzname: «The Golden Jet». Wieselflinker linker Flügel mit extrem hartem und präzisem Schuss. Robust gebaut, scheute keine Prügelei. War bei seinem Wechsel nach Winnipeg der erste NHL-Spieler, der einen Vertrag über eine Million Dollar unterschrieb. Arbeitete zusammen mit Teamkollege Mikita als erster an der Entwicklung eines gebogenen Eishockeyschlägers.

Klubs: Chicago Blackhawks (1957 bis 1972), Winnipeg Jets (1972 bis 1980), Hartford Whalers (1979/80).

Erfolge: 1x Stanley-Cup-Sieger, 2x NHL-MVP der Regular Season, 3x bester NHL-Skorer der Regular Season, 7x bester NHL-Torschütze der Regular Season.

Bobby Hull of Chicago Blackhawks holds puck which he drove into New York Rangers' net to score his 50th goal of the season and to tie the National Hockey League record in the final game of this regular season.  The 25-year-old scored less than five minutes into the game in New York's Madison Garden on March 25, 1962.  Rangers won 4-1.  (AP Photo)

Bild: AP NY

Knapp nicht berücksichtigt: 

1950er-Jahre

3. Terry Sawchuk (CAN)

Spitzname: «Ukey» (wegen seiner ukrainischen Abstammung). Zusammen mit Jacques Plante der beste NHL-Torhüter seiner Zeit. Erfinder des «Sawchuk Crouch», der extremen Kauerstellung. Mit 103 Shutouts hinter Martin Brodeur auf Rang 2 der ewigen Bestenliste. Spielte (wie damals üblich) ohne Maske, weshalb sein Gesicht mehrfach zertrümmert wurde. Gesicht und Kopf mussten mit insgesamt 400 Stichen genäht werden. Hatte Alkohol-Probleme und starb 1970 nach einer Prügelei mit Rangers-Teamkollege Ron Stewart an inneren Verletzungen. Es ging um die Sauberkeit im gemeinsam bewohnten Haus auf Long Island.

Klubs: Detroit Red Wings (1949 bis 1955, 1957 bis 1964 und 1968/69), Boston Bruins (1955 bis 1957), Toronto Maple Leafs (1964 bis 1967), Los Angeles Kings (1967/68) und New York Rangers (1970).

Erfolge: 4x Stanley-Cup-Sieger, bester NHL-Rookie 1951, 4x bester NHL-Goalie.

Image

bild: nhl.com

2. Jean Béliveau (CAN)

Spitzname: «Le Gros Bill». Überragender Schlittschuhläufer, hervorragender Spielgestalter und starker Leader. Weil er während einer einzigen Zweiminutenstrafe einst drei Powerplay-Tore erzielte, beschloss die NHL, die Strafe nach einem Treffer aufzuheben.

Klub: Montreal Canadiens (1952 bis 1971).

Erfolge: 10x Stanley-Cup-Sieger, 2x NHL-MVP der Regular Season, 1x bester NHL-Skorer der Regular Season, 1x NHL-Playoff-MVP, 2x bester NHL-Torschütze der Regular Season.

Montreal Canadiens team captain Jean Beliveau holds the Stanley Cup trophy after his team's 3-2 victory over the Chicago Black Hawks in the NHL playoff game in Chicago, Ill., Tuesday night, May 18, 1971.  (AP Photo)

Bild: AP NY

1. Gordie Howe (CAN)

Spitzname: «Mr. Hockey». Äusserst vielseitiger Stürmer. Glänzte nicht nur als Vollstrecker, sondern auch als Vorbereiter und in Schlägereien. Noch heute gilt in der NHL der «Gordie Howe Hattrick» (Tor, Assist und Faustkampf in einem Spiel) als besondere Leistung. Galt vor Wayne Gretzky als bester Eishockeyspieler der Welt, bis dieser fast alle seine Rekorde brach. Beendete seine NHL-Karriere erst mit 52 Jahren und hält noch heute den Rekord der meisten NHL-Partien (1767).

Klub: Detroit Red Wings (1946 bis 1971), Hartford Whalers (1979/80).

Erfolge: 4x Stanley-Cup-Sieger, 6x NHL-MVP der Regular Season, 6x bester NHL-Skorer der Regular Season, 4x bester NHL-Torschütze der Regular Season.

In this Oct. 26, 1967 photo California Seals goalie Charlie Hodge, left, knocks the puck away as Detroit Red Wings' star Gordie Howe tries a shot on goal as the Seals' Bob Baun comes in at right  during the second period of an NHL hockey game in Detroit. Fifty years ago this week, the owners of the so-called Original Six unanimously approved doubling in size by awarding franchises to Los Angeles, San Francisco/Oakland, Philadelphia, Pittsburgh, St. Louis and Minneapolis/St. Paul. No other pro sports league had ever doubled its amount of teams, but the gamble proved to be one of the most important decisions in hockey history.  (AP Photo/Preston Stroup)

Bild: AP

Knapp nicht berücksichtigt:

1940er-Jahre

3. Bill Durnan (CAN)

Spitzname: «Doctor Strangeglove». Als Jugendlicher erfolgreicher Baseball-Pitcher, begann seine NHL-Karriere wegen einer Knieverletzung erst mit 27. Spielte mit zwei Fanghandschuhen, mit denen er auch den Stock halten konnte. Der letzte NHL-Goalie, der auch Captain war. Weil er ständig aus dem Tor fuhr und mit den Schiedsrichtern diskutierte, wurden Torhüter als Captains schliesslich verboten. Nur sieben Saisons in der NHL.

Klub: Montreal Canadiens (1944 bis 1950).

Erfolge: 2x Stanley-Cup-Sieger, 6x bester NHL-Goalie.

Image

bild: nhl.com

2. Milt Schmidt (CAN)

Spitzname: «Mr. Bruin». Treffsicherer Center, der auch körperlich äusserst robust war und keiner Konfrontation aus dem Weg ging. Kopf der sogenannten «Kraut Line» – wie seine beiden Flügel Bobby Bauer und Woody Dumart mit deutschen Vorfahren. Kämpfte im 2. Weltkrieg auf kanadischer Seite gegen die Nazis.

Klub: Boston Bruins (1937 bis 1955).

Erfolge: 2x Stanley-Cup-Sieger, 1x NHL-MVP der Regular Season, 1x bester NHL-Skorer der Regular Season.

Image

bild: nhl.com

1. Maurice Richard (CAN)

Spitzname: «The Rocket». Revolutionierte mit einer Mischung aus Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Kraft das Eishockey seiner Zeit. Als Junior ziemlich unauffällig, später einer der gefährlichsten NHL-Stürmer aller Zeiten. Vor allem dank seinem unbändigen Willen. Seine fünf Tore beim 5:1 im Playoff-Halbfinal 1944 gegen Toronto sind bis heute NHL-Playoff-Rekord.

Klub: Montreal Canadiens (1973 bis 1960).

Erfolge: 8x Stanley-Cup-Sieger, 1x NHL-MVP der Regular Season, 5x bester NHL-Torschütze der Regular Season.

Maurice

Bild: AP NY

Davor erwähnenswert:

Montreal und? Diese Teams haben den Stanley Cup gewonnen

Dinge, die Hockey-Fans niemals sagen würden

Play Icon

Video: Angelina Graf

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Link to Article

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Link to Article

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

Link to Article

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

Link to Article

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

Link to Article

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

Link to Article

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

Link to Article

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

Link to Article

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

Link to Article

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

Link to Article

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

Link to Article

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

Link to Article

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

Link to Article

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

Link to Article

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

Link to Article

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

Link to Article

31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

Link to Article

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

Link to Article

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

Link to Article

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Link to Article

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

16
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lipwig 28.08.2017 17:18
    Highlight Highlight Und slawa bykow wird nicht erwähnt weil nur die NHL als auswahlpool in frage kommt?
    Hat sich bewusst gegen die NHL entschieden, wurde selbst von Gretzky als einer der besten bezeichnet und hat es geschafft “seinen“ 2. Block in der nationalmannschaft aufs niveau des berüchtigten KLM-blocks zu heben.
    8 13 Melden
    • Hallo22 29.08.2017 09:27
      Highlight Highlight Es werden nur die aller besten pro Epoche erwähnt. Bei allem Respekt Bykow war ein grandioser Spieler, aber einer der besten der besten,? Niemals!
      11 1 Melden
  • exeswiss 28.08.2017 14:09
    Highlight Highlight bei bobby orr haben sich 2 fehler eingeschlichen 1. hat er nur 12 saisons gespielt (77/78 hat er nicht gespielt) und 2. trat er mit 30 zurück nicht mit 27.
    6 0 Melden
    • PRE 28.08.2017 15:46
      Highlight Highlight Danke, habe ich korrigiert.
      3 3 Melden
  • Ohniznachtisbett 28.08.2017 12:55
    Highlight Highlight Eigentlich eine ziemlich gute Auswahl... Ausser bei den 90ern da stimmts irgendwie nicht...Jagr und Hasek ok, aber Brett Hull? Zugegeben ein absoluter Topspieler. Aber eben, Yzerman, Shanahan, Modano, Selänne, Karyia, Sakic, Roy, Chelios, Lidström (war da auch schon top), Modin, Larionow, Mogilny etc... da gab es noch so viele mehr
    19 0 Melden
    • BeatBox 29.08.2017 08:07
      Highlight Highlight Schwere Wahl! Mein Herz hätte sich für Selänne entschieden, die objektive Wahl wohl eher für Roy.
      5 0 Melden
    • Fichtenknick 29.08.2017 17:08
      Highlight Highlight Selänne müsste fairerweise im Duo mit Kariya erwähnt werden - eines der besten Duos seit Gretzky/Kurri
      1 0 Melden
  • Valon Behrami 28.08.2017 09:26
    Highlight Highlight Besten Dank, dass ihr mich auch berücksichtigt habt. Auch wenn es der dritte Platz ist. :-)
    31 2 Melden
  • Jein 28.08.2017 07:22
    Highlight Highlight Malkin statt Ovi auf 2 oder 3. Wohl der zweitbeste Center des letzten Jahrzehnts, und Ovi wird immer das Problem haben dass er zwar Tore schiesst, aber kein Spieler ist um den man ein erfolgreiches Team aufbaut. Einerseits weil er ein Flügel ist (Jagr hat das gleiche Problem), andererseits hat er trotz starken Teams immer noch keinen Cup (auch auch wenn das nicht sein Fehler ist, ist es ein Faktor).
    13 20 Melden
  • Normi 28.08.2017 07:01
    Highlight Highlight Was ist mit Teemu Selanne ?
    Play Icon
    30 3 Melden
  • Ordo Malleus 27.08.2017 23:47
    Highlight Highlight Es ist nicht die Frage, ob Malkin in die Top 3 gehört, sondern ob er auf dem ersten oder zweiten Platz steht. Crosby ist vielleicht konstanter, doch ein Malkin on fire ist eine andere Hubraumklasse. Kein aktiver Eishockeyspieler kann der 71 in solchen Phasen das Wasser auch nur annährend reichen.

    Angry Geno is best Geno. #Top 101.
    17 32 Melden
  • whatthepuck 27.08.2017 22:27
    Highlight Highlight Ich mag Eishockey auch, weil die Geschichte gross aber dennoch übersichtlicher als im Fussball ist. "Die Geschichte" lässt sich leichter erzählen.

    Vor den 90ern lassen sich Vergleiche zwischen Sowjets und dem Rest der Welt nur schwer ziehen. Die UdSSR war enorm dominant; für mich nur schwer vorstellbar, dass in den 70ern und 80ern nur ein Sowjet unter den Allerbesten gewesen sein soll, und dann erst noch "nur" im Tor, auch wenn Tretiak eine absolute Legende ist.

    Malkin würde ich noch vor Kane setzen, und nach 2010 leider auch vor Owetschkin.
    45 1 Melden
  • Züzi31 27.08.2017 21:29
    Highlight Highlight Meines Erachtens ist Malkin die Nr. 2. Er war bei zwei von 3 Titel besser als Crosby in den Playoffs, auch wenn letzterer schlussendlich die Conn Smythe Trophäe geholt hat. Wäre Malkin Kanadier hätte er jeweils diese Titel abgeräumt.
    Man kann sich aber immer über die einen oder anderen Platzierungen streiten bei solchen Listen. Aber wo sind Forsberg und Selanne? Die gehören definitiv auf die zusätzlichen Listen.
    42 1 Melden
    • Dan Rifter 27.08.2017 23:24
      Highlight Highlight Malkin vor Ovechkin habe ich auch in Betracht gezogen.

      Der Cup-Bonus spricht für Malkin.
      22 1 Melden
  • Dan Rifter 27.08.2017 21:28
    Highlight Highlight Eine Top pro Dekade ist eine unhuren schwierige Aufgabe . hast du aber ziemlich gut hingekriegt.

    Auch die weitere Auswahl von Ausnahmespielern finde ich prima..

    ABER .. und das ist leider nicht zu verzeihen:
    Wo ist Peter Forsberg?

    Nicht einmal in den Top 10 der der 2000er?

    Kovalchuk: Offensiver Schaumschläger. Gute Stats, aber seine Mitspieler kaum besser gemacht.

    Auch bei Iginla vs. Forsberg würde ich mich für Peter the Great entscheiden, wobei hier beide Platz haben sollten.

    Eine Schwäche der Liste ist evtl., dass auch 95-2005 eine Dekade darstellt, in der einer Top sein konnte
    30 0 Melden
    • PRE 28.08.2017 10:12
      Highlight Highlight Du hast Recht, Forsberg zu vergessen ist unverzeihlich. Asche auf mein Haupt! Und das Abgrenzen der Dekaden war ein Problem, wie auch das Berücksichtigen der Sowjets vor der Wende. Die hat man ja nur in der Nationalmannschaft spielen sehen.
      26 2 Melden

Wow, was für eine Schweizer Show! Hischier mit 2 Toren – auch Weber, Josi und Fiala skoren

Trotz zwei Toren von Nico Hischier verlieren die New Jersey Devils das NHL-Heimspiel gegen den Western-Conference-Leader Nashville 3:4 nach Verlängerung.

In der Partie in Newark zeigten sich die Schweizer Spieler in Skorerlaune, einzig Devils-Verteidiger Mirco Müller blieb punktelos. Zunächst glich Yannick Weber auf Pass von Kevin Fiala für die Predators zum 1:1 aus (15.). Noch vor Ende des ersten Drittels brachte Hischier die Gastgeber im Powerplay wieder in Führung.

Nach Nashvilles neuerlichem …

Artikel lesen
Link to Article