Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Ich bin bereit» – Luganos Ex-Trainer Patrick Fischer könnte die Nati zusammen mit Felix Hollenstein übernehmen. 
Bild: Patrick Straub/freshfocus

Bewegung bei Suche nach Nati-Trainer: Die Kandidatur von Hollenstein und Fischer für eine «Doppellösung» ist nun offiziell

Die Suche nach einem Nachfolger des gefeuerten Nationaltrainers Glen Hanlon geht in die entscheidende Phase. Eine gute Schweizer Lösung ist möglich. Aber nicht sicher.

21.11.15, 09:35 21.11.15, 09:54


Nun ist Luganos ehemaliger Trainer Patrick Fischer offizieller Kandidat für den Job eines Nationaltrainers. Der 40-Jährige bestätigt: «Ich bin vom Verband angefragt worden, ob ich an dieser Herausforderung interessiert sei und ich habe gesagt, dass ich bereit bin.» Wie geht es weiter? «In diesen Tagen laufen Gespräche mit verschiedenen Kandidaten. Ich warte nun ab.»

Steht Patrick Fischer bald bei der Nati an der Bande?
Bild: KEYSTONE

Interessant in diesem Zusammenhang: Patrick Fischer wäre auch bereit, als Assistent von Felix Hollenstein zu arbeiten. «Ich habe mich mit ihm darüber unterhalten. Wir kennen uns seit Jahren sehr gut und ich könnte mir vorstellen, sein Assistent zu sein.» Es sei wichtig, dass die Nationalmannschaft von Schweizern geführt werde.

Wie weiter mit Hollenstein?

Felix Hollenstein bestätigt diese Gespräche mit Patrick Fischer. Er hat nun nächste Woche eine Sitzung mit dem Verband. Dabei geht es darum, ob er überhaupt, wie einst vorgesehen und offiziell verkündet, die Nationalmannschaft im Dezember beim Heimturnier in Arosa betreuen wird oder nicht. Nach wie vor hat der ehemalige Kloten-Trainer keinen Vertrag unterschrieben und seine Linie ist klar: Entweder kann er dieses Amt so ausüben wie er will (mit den entsprechenden Kompetenzen) oder er steigt aus, bevor er richtig eingestiegen ist.

Felix Hollenstein will im Nationalteam den Takt angeben.
Bild: KEYSTONE

Scheitert eine Schweizer «Doppellösung» mit Felix Hollenstein und Patrick Fischer an den zu starken Persönlichkeiten der beiden Kandidaten? Durchaus möglich. Opportunismus ist heute eine der wichtigsten Qualitäten für eine schöne Karriere beim Verband. Ausländische Kandidaten (u. a. Bengt-Ake Gustafsson und Larry Huras) sind die schlaueren Opportunisten. Allerdings müsste Nationalmannschaftsdirektor Raeto Raffainer inzwischen etwas aus der Pleite mit Glen Hanlon gelernt haben. Der gefeuerte Kanadier ist einer der grössten Hockey-Opportunisten («Yes Men») der Neuzeit. Und die Eigenwilligkeit von Simon Schenk, Ralph Krueger und Sean Simpson – den drei erfolgreichsten Nationaltrainern der Neuzeit – ist geradezu legendär.

12 kurze Witze zum Schweizer Eishockey

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nosgar 21.11.2015 10:16
    Highlight Schläpfer könnte demnächst frei werden.
    10 6 Melden

3 Tore in 4 Minuten – wie die Schweiz in den WM-Halbfinal stürmte

Das Eishockey-Nationalteam steht an der WM in Dänemark in den Halbfinals. Die Schweizer besiegten Finnland nach einem 0:1-Rückstand bis zur 30. Minute mit 3:2. Im Halbfinal trifft die Schweiz am Samstag auf Kanada.

In magischen 235 Sekunden wurde das Fundament für den historischen Sieg gelegt. Gegen Finnland hatte die Schweiz an Weltmeisterschaften seit 1972 nie mehr gewonnen. In den 46 Jahren seither gab es bloss an den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary einen glückhaften 2:1-Sieg über die Suomi.

Mit Glück und Fortune hatte der Schweizer Sieg in Herning wenig zu tun. Die Schweizer rissen im zweiten Abschnitt die Initiative vehement an sich und wurden für ihre mutige Spielweise mit drei Toren …

Artikel lesen