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National League A, Nachtragsspiele

Lausanne – Servette 5:1 (1:0,3:1,1:0)

Davos – Biel 2:5 (1:0,1:4,0:1)

Die Bieler um 4-2 Torschuetze Eliot Berthon, Mitte, freuen sich ueber dessen Tor, neben dem enttaeuschten Torhueter Gilles Senn von Davos, beim Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem EHC Biel, am Montag, 14. Dezember 2015, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Nein, das war nicht der Tag von Gilles Senn im Davoser Tor.
Bild: KEYSTONE

Davos schenkt Schlusslicht Biel den ersten Sieg seit 22 Jahren – Lausanne prügelt Servette aus dem Stadion

Biel kommt in Davos zu einem sehr überraschenden Erfolg und gibt die Rote Laterne an Langnau ab. Auch im Leman-Derby ist's eine klare Angelegenheit: Lausanne prügelt Servette gleich mit 5:1 aus dem Stadion.



Davos – Biel 2:5

– Ausgerechnet gegen den Tabellenletzten Biel endete die acht Spiele dauernde Siegesserie des HC Davos. Für die Seeländer war das 5:2 der erste Auswärtserfolg gegen die Bündner seit dem 16. Oktober 1993. 15 Partien in Serie hatten die Seeländer seither im Landwassertal verloren.

– Arno Del Curto gönnt Leonardo Genoni eine Pause und stellt erstmals Gilles Senn von Anfang an zwischen die Pfosten. Der 19-Jährige kam zuvor in dieser Spielzeit erst zweimal zu Kurzeinsätzen. Er konnte das Vertrauen nicht zurückgeben. Bei den Toren zum 1:1, 1:2 und 2:4 ist Senn zumindest mitschuldig.

– Biel zeigt ein starkes Mitteldrittel, in welchem es einen 0:1-Rückstand in das 4:2 drehen kann. Ein Doppelschlag in den ersten zwei Minuten nach dem Seitenwechsel sorgen für die Wende und als Davos durch Dino Wieser zum 2:2 ausgleicht, folgt nur 27 Sekunden später das 3:2 durch Matthias Rossi. Das 4:2 fällt 36 Sekunden vor der zweiten Sirene, das 5:2 gelingt Mathieu Tschantre ins leere Tor.

– Während es Davos verpasst den Rückstand auf den Leader ZSC Lions auf einen Punkt zu verkleinern, gibt Biel die Rote Laterne an Langnau ab und liegt neu zwölf Zähler hinter den Playoff-Rängen.

Ersatztorhueter Gilles Senn von Davos, beim Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem EHC Biel, am Montag, 14. Dezember 2015, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Chance nicht genutzt: Davos' 19-jähriger Goalie Gilles Senn ist bei drei Gegentoren zumindest mitschuldig.
Bild: KEYSTONE

Lausanne – Servette 5:1

– Lausanne entscheidet das dritte Leman-Derby der Saison gegen Servette für sich. Einmal mehr sorgen die Ausländer für die Differenz. Kein Team ist dermassen auf die Gastarbeiter angewiesen wie die Waadtländer. Für Lausanne ist es der fünfte Sieg in Serie.

– Servette vergeigt den Punktgewinn im Mitteldrittel, in welchem Lausanne von 1:0 auf 4:1 davonzieht. Auf den 1:1-Ausgleich der Genfer reagieren die Gastgeber umgehend mit dem 2:1 durch Benjamin Antonietti, dessen Schuss Robert Mayer von der Schulter ins eigene Tor springt.

– Mit dem Sieg baut Lausanne den Vorsprung auf den Strich auf sechs Punkte aus. Servette bleibt auf Rang 5 kleben und verpasst den Sprung auf Platz 3.

Les supporters lausannois effectuent un tifo devant les joueurs lausannois avant le match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, entre le Lausanne HC et Geneve-Servette HC, ce lundi 14 decembre 2015 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Lausanne mit einer starken Leistung zuhause gegen Servette.
Bild: KEYSTONE

Die Telegramme

Davos - Biel 2:5 (1:0, 1:4, 0:1)
3554 Zuschauer. - SR Stricker/Wehrli, Bürgi/Küng.
Tore: 5. Jörg (Lindgren, Heldner) 1:0. 21. (20:28) Tschantré (Spylo, Dave Sutter) 1:1. 23. Macenauer (Arlbrandt, Moss) 1:2. 31. (30:58) Dino Wieser (Lindgren, Marc Wieser) 2:2. 32. (31:25) Rossi 2:3. 40. (39:24) Berthon (Rossi, Meili) 2:4. 60. (59:24) Tschantré (Dave Sutter, Haas) 2:5 (ins leere Tor).
Strafen: keine gegen Davos, 4mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Lindgren; Arlbrandt.
Davos: Senn; Du Bois, Guerra; Heldner, Forster; Brejcak, Kindschi; Forrer, Paschoud; Ambühl, Walser, Sieber; Marc Wieser, Lindgren, Jörg; Setoguchi, Corvi, Dino Wieser; Ryser, Aeschlimann, Kessler.
Biel: Meili; Huguenin, Dave Sutter; Jelovac, Wellinger; Rouiller, Jecker; Maurer, Dufner; Tschantré, Haas, Spylo; Daniel Steiner, Fabian Sutter, Lüthi; Rossi, Ehrensperger, Berthon; Arlbrandt, Macenauer, Moss.
Bemerkungen: Davos ohne Axelsson, Paulsson, Schneeberger, Sciaroni, und Simion. Biel ohne Fey, Herburger, Joggi, Olausson, Nicholas Steiner und Wetzel (alle verletzt). - Timeout Davos (23.). - 25. Pfostenschuss Macenauer. Davos von 58:06 bis 59:24 ohne Goalie.

HC Lausanne – Servette-Genf 5:1 (1:0, 3:1, 1:0)
7600 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann/Kurmann, Obwegeser/Wüst.
Tore: 13. Danielsson (Pesonen, Miéville) 1:0. 21. (20:33) Riat (Jacquemet) 1:1. 25. Benjamin Antonietti 2:1. 33. Louhivaara (Nodari) 3:1. 36. Pesonen (Danielsson/Ausschluss Bezina) 4:1. 51. Froidevaux (Trutmann) 5:1.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lausanne, 8mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Loeffel; Danielsson.
Lausanne: Huet; Gobbi, Leeger; Genazzi, Lardi; Trutmann, Stalder; Nodari, Jannik Fischer; Walsky, Hytönen, Herren; Louhivaara, Miéville, Pesonen; Danielsson, Froidevaux, Déruns; Benjamin Antonietti, Savary, Simon Fischer.
Genève-Servette: Mayer; Vukovic, Bezina; Loeffel, Mercier; Jacquemet, Iglesias; Chuard; Wick, Slater, Rubin; D'Agostini, Romy, Pyatt; Riat, Lombardi, Rod; Douay, Kast, Pedretti; Simek.
Bemerkungen: Lausanne ohne Augsburger, Bang, Conz und Rytz. Genève-Servette ohne Almond, Eliot Antonietti, Bays, Fransson, Picard und Traber (alle verletzt).​

Die Tabelle

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sir Ali 15.12.2015 06:38
    Highlight Highlight Biel ist wieder zürück!!! Stoney hat den nötigen Impuls gegeben.
    Jetzt drannbleiben liebe Bieler kämpfen und siegen.....
    9 5 Melden
    • MARC AUREL 15.12.2015 15:23
      Highlight Highlight So ein Blödsinn! Das lag an Davos und Zürich die 1tens schlecht spielten, 2tens die Bieler nicht ernst nahmen und 3tens schon die Weihnachtsferien vorzogen und Geschenke verteilten.. Jeder weiss das es nicht Biel ist die auf einmal besser spielen..
      6 5 Melden
    • Sir Ali 17.12.2015 06:39
      Highlight Highlight Jaja das kennen wir. Ein alter Spruch den ich nicht mehr hören kann. Immer wenn Biel Siege gegen einen "Grossen " einfährt heisst es dann Biel wurde nicht ernst genommen und und und.. Der ZSC liegt den Bielern wenn Du dich ein bischen mit Hockey befasst weisst Du das. Spricht nicht gerade für eine Mannschaft wenn sie den Gegner nicht ernst nehmen. Wir werden ja sehen wie lange das "Glück " bei Biel anhält.
      1 2 Melden
    • MARC AUREL 18.12.2015 08:33
      Highlight Highlight Ich befasse mich sogar sehr und bin weder ZSC ODER BIEL FAN. Auch wenn Zürich BIEL liegt ändert es nichts daran das vor allem die Zürcher weit unter Wert spielten und es nicht wirklich an Biel lag, ob es dir passt oder nicht! Da spielt kein Neid mit und als Berner freue ich mich eher wenn BIEL Erfolg hat! Aber BIEL spielt im Moment einfach miserabel als das man sie für diesen Sieg loben könnte oder Besserung in Sicht wäre! Wie gesagt, ein geschenkten Sieg!
      2 1 Melden
  • AJACIED 14.12.2015 22:39
    Highlight Highlight Oha. Biel Siegt gegen ZSC UND HCD auswärts.
    Würde das im Fussball passieren sagte Mann wettmanipulation.
    Aber hier doch nicht 😉
    8 20 Melden
    • Against all odds 15.12.2015 09:23
      Highlight Highlight Ich glaube Biel hätte auch im Fussball Siegeschancen gegen den ZSC und HCD... Oder was würde Mann sagen?
      11 1 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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