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Vicky Mantegazza, Präsidentin des HC Lugano. Bild: TI-PRESS

Zuschauerin verliert Auge: Strafanzeige gegen Lugano-Präsidentin Vicky Mantegazza

Die Frau von Eishockey-Profi Marco Maurer verliert in der Resega ein Auge – der HC Lugano will keine Verantwortung übernehmen.

02.04.17, 04:17 02.04.17, 15:05

François Schmid-Bechtel / Schweiz am Wochenende

Etwa vier Meter misst die Lücke. Vier Meter, die keinen Schutz vor fliegenden Pucks bieten. Denn genau in diesem Bereich fehlt – warum auch immer – das Plexiglas in Luganos Eistempel. Für eine Frau haben diese vier Meter verheerende Folgen. Sie wird von einem Puck getroffen und verliert ein Auge.

Für Sabrina Maurer ist alles noch ziemlich frisch an diesem 4. Januar 2014. Ihr Mann Marco, ein ehrlicher und hart arbeitender Verteidiger, wurde knapp zwei Monate zuvor von den ZSC Lions zu Lugano transferiert. Neue Umgebung, neue Sprache, neues Stadion, neuer Freundeskreis – aufregend.

Sabrina Maurer wählt für das Heimspiel gegen Lausanne nicht freiwillig den Platz in der zweiten Reihe schräg hinter der einen Spielerbank. Also dort, wo das Plexiglas fehlt. Nein, es ist der Platz, der ihr zugewiesen wird. Und es ist der Platz, der sie ein Auge kostet. Ein Schuss eines Lausanne-Spielers wird von einem Luganesi abgelenkt, der Puck fliegt über die Bande und trifft Sabrina Maurer. Seither lebt sie mit einem Glasauge. Mehrere Monate nach dem Unfall sah sie sich ausserstande, zu arbeiten.

Marco Maurer spielte damals beim HC Lugano. Bild: KEYSTONE / TI-PRESS

Erst streben die Maurers eine einvernehmliche Lösung mit dem HC Lugano an. Schliesslich handelt es sich um den Arbeitgeber des Mannes. Doch der HC Lugano lehnt als Organisator des Spiels jede Verantwortung ab. Das macht die Situation für die Maurers schier unerträglich. Ohnmächtig müssen sie konstatieren, wie klein sie im Vergleich mit der mächtigen Hockey-Organisation sind.

Marco Maurer, täglich mit dem Leid seiner Frau konfrontiert, funktioniert weiter. Er muss weiterfunktionieren. So fordert es der HC Lugano. Denn vertraglich ist er noch für zweieinhalb Jahre gebunden. Aber innerlich muss der Mann zerrissen sein. Umso mehr, weil Luganos Arme der Macht in den hintersten Tessiner Winkel reichen. Und so bleibt der Unfall lange unter einer Glocke des Schweigens.

Die Geschichte publik macht Marco Maurers Mutter Susanna Glättli. In einem Interview mit dieser Zeitung vor einigen Tagen. «Meine Schwiegertochter kann seit dem Unfall nicht arbeiten», klagt Glättli. «Aber noch immer kriegt sie kein Geld von der IV oder Schadenersatz von Lugano.» Sabrina und Marco Maurer, der seit 2015 in Biel spielt, wollen in dieser Sache weiterhin nicht öffentlich Stellung nehmen und verweisen auf ihren Anwalt Urs Hochstrasser, spezialisiert auf Versicherungs- und Haftpflichtrecht. Dieser ist der Meinung: «Die Haftpflichtversicherung des HC Lugano müsste bezahlen.»

Seit 2015 ist Marco Maurer bei Biel unter Vertrag: Hier im Spiel gegen seine Ex-Kollegen aus Lugano. Bild: TI-PRESS

Vergleichsversuch scheiterte

Der Anwalt aus Aarau hat erst versucht, mit Lugano einen Vergleich abzuschliessen. In welcher Höhe, will er nicht beziffern. Inklusive Genugtuung dürfte es sich etwa um einen Jahreslohn für einen durchschnittlichen NLA-Spieler handeln. Gewiss viel Geld für Otto Normalo. Aber nicht für Luganos Präsidentin Vicky Mantegazza. Sie spielt in einer anderen Liga. Die Mantegazzas sollen die reichste Familie im Tessin sein. Ihr Vermögen wird auf 2,25 Milliarden Franken geschätzt. Damit rangieren die Mantegazzas in der «Bilanz»-Liste der reichsten Schweizer auf Platz 67. Auch deshalb sagt die Schwiegermutter des Opfers: «Von Frau zu Frau appelliere ich an mehr Menschlichkeit, Frau Mantegazza.»

«Die Haftpflichtversicherung des HC Lugano müsste bezahlen.»

Urs Hochstrasser, Anwalt von Sabrina Maurer

Doch die 51-Jährige, die im Männerbusiness Eishockey mit ihrer Jovialität, ihrer Bescheidenheit, ihrer Herzlichkeit und ihrer Empathie einen willkommenen Kontrastpunkt bildet, bleibt im «Fall Maurer» eiskalt. Ihr Standpunkt: Wir haben keine Fehler gemacht.

Hochstrasser meint dazu: «Entweder ist Lugano arrogant oder es ist schlecht versichert.» Heisst: Würde der HC Lugano den Fall seiner Versicherung übergeben, drohte ihm, dass die Versicherung den Vertrag kündet und die Tessiner zu schlechteren Konditionen einen neuen aushandeln müssten. Und was sagt der HC Lugano? «Zu einem laufenden Verfahren geben wir keinen Kommentar ab», so Mediensprecher Luca Righetti.

Dafür ist Hochstrasser gesprächsbereit: «Die Luganesi behaupten, es besteht ihrerseits keine Haftung, weil a) Frau Maurer kein Ticket hatte und b) Frau Maurer für das Ticket nicht bezahlt hat – ein fauler Trick.» Denn Bestandteil des Vertrags zwischen Lugano und Marco Maurer sind zwei Saisonkarten. Eine davon hat Sabrina Maurer an jenem 4. Januar 2014 benutzt. Im Umkehrschluss würde Luganos Argumentation bedeuten: Der Klub verteilte an seine Spieler ungültige Saisonkarten.

Luca Righetti, Mediensprecher des HC Lugano: «Zu einem laufenden Verfahren geben wir keinen Kommentar ab.» bild: keystone

Hochstrasser hat längst Strafanzeige gegen Vicky Mantegazza und andere wegen «fahrlässiger Körperverletzung mit schwerer Schädigung» eingereicht. Laut Hochstrasser hat Vicky Mantegazza in der Einvernahme des Untersuchungsrichters gesagt: «Ich weiss halt auch nicht genau, wie das mit der Sicherheit im Stadion läuft.» Für den Staatsanwalt bestand nicht mal ansatzweise ein Tatverdacht. Er taxierte die Anzeige nicht mal als prüfenswert und stellte das Verfahren ein.

Hoffen auf das Bezirksgericht

Anwalt Hochstrasser zieht den Fall an das kantonale Gericht weiter. Ihm zufolge hat Mantegazzas Anwalt gesagt: «Frau Mantegazza hat andere Dinge zu tun, als sich um solche Banalitäten wie Sicherheit zu kümmern. Ausserdem führt sie den Klub ehrenamtlich.» Weiter vertritt der HC Lugano den Standpunkt, dass «die Eishalle sämtliche gesetzlichen und reglementarischen baulichen Normen erfüllt und somit sicherheits- und regelkonform ist», sagt Mediensprecher Righetti.

Hochstrasser rechnet damit, dass das kantonale Gericht in etwa drei Wochen über seine Beschwerde entscheidet. Alles andere als eine Wiederaufnahme des Falls durch das Bezirksgericht würde seinen Glauben an die Unabhängigkeit der Tessiner Gerichte arg schmälern. (aargauerzeitung.ch)

Die Stadien der 12 NLA-Klubs

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • chnobli1896 03.04.2017 16:25
    Highlight Aus dem Sicherheitsreglement der SIHL:
    "[...]Im Bereich der Spielerbänke wird der längsseitige Schutz unterbrochen, wobei die vertikalen Unterbrechungen jeweils mit einem Schutzpolster versehen sein müssen.[...]"
    Bei aller Tragik muss man (objektiv) festhalten, dass das Stadion ziemlich sicher die reglementarischen Anforderungen erfüllt (http://www.sihf.ch/de/national-league/regulations/#/document/6-reglemente-der-eissportanlagen/61-technisches-reglement-1).
    Über das menschliche Verhalten lässt sich natürlich streiten, ich will nur auf die reglementarische Situation hinweisen ;-)
    2 0 Melden
    • gunner 04.04.2017 06:29
      Highlight Mit diesem Teil des Reglements sprechen sie wohl diesen Schutz an:
      Der dient jedoch dem schutz der spieler und nicht der zuschauer, wenn ich das richtig verstehe.
      0 0 Melden
  • gunner 03.04.2017 06:31
    Highlight In Lugano scheint man es allgemein mit den Vorschriften nicht so genau zu nehmen. Anderst kann ich mir die jeweils stark überfüllten Auswärtssektoren an den Derbyspielen nicht erklären. Aber selbst das scheint die Liga nicht zu interessieren.
    28 6 Melden
    • chnobli1896 03.04.2017 16:26
      Highlight Ist / war (im Bezug auf mich, nicht auf den HCAP) in der Valascia (und in diversen anderen schweizer Stadien nicht Anders.. Es muss wohl etwas schlimmes passieren bevor sich hier etwas ändert.
      2 0 Melden
    • gunner 04.04.2017 06:31
      Highlight Natürlich wird das in einigen anderen stadien nicht viel anders sein. Aber so gepfärcht wie in lugano war ich noch nie. Über den auswärtssektor in der valascia müssen wir schon von der bauart her nicht diskutieren. :))
      0 0 Melden
  • öpfeli 02.04.2017 19:27
    Highlight Lugano- Bashing oder wirkliches Entsetzen? Sie ist nicht die einzige Person welche von einem Puck getroffen wurde. Nie wurde so ein Aufstand gemacht. Kommt man bei der IV nicht weiter geht man in die Medien? Sie sass schräg hinter der Spielerbank, dort hat es nie Plexiglas. Je nach Winkel der Schusses kann ein Puck locker nach hinten fliegen.
    Ein Stadion, welches scheinbar nicht sicher ist, wird in der kontrollierten Schweiz nicht akzeptiert als Austragungsort.






    25 105 Melden
    • Kstyle 02.04.2017 22:55
      Highlight Sorry aber wenn mir ein Puck mit 100kmh in die fresse fliegen kann ist es nicht sicher...
      49 6 Melden
    • chnobli1896 03.04.2017 16:27
      Highlight Wenn das Reglement keine Sicherheit fordert / fördert und sogar Schutzglas bei den Spielerbänken verbietet, dann muss man meiner Meinung nach nicht auf den Veranstalter losgehen. Aber etwas Polemik ist natürlich immer einfach betrieben ;-)
      4 0 Melden
  • crusty84 02.04.2017 12:24
    Highlight Lugano ist zwar nur mieter in der Halle, aber als Veranstalter des Anlasses ganz Klar für die Sichere Ausführung verantwortlich!!
    115 8 Melden
    • Phoria 02.04.2017 13:04
      Highlight Aber können sie als Mieter dieser Halle nicht davon ausgehen, dass der Eigentümer seine Sicherungspflicht erfüllt hat und die Halle regelkonform gebaut wurde? Aus dem Artikel wird nicht ersichtlich, wieso nicht der Werkeigentümer, der hier in erster Linie zu haften hätte, belangt wurde.
      34 5 Melden
    • Schlumpfinchen 02.04.2017 17:48
      Highlight Leider scheint diese Lücke regelkonform zu sein. Weshalb auch immer.
      13 2 Melden
  • chrimark 02.04.2017 11:24
    Highlight Frage mich ob da wirklich der HC Lugano zuständig ist. Die Resega gehört der Stadt Lugano, HCL ist da nur Mieter.
    51 10 Melden
    • 90er 02.04.2017 12:21
      Highlight Hmm gute Frage. Ich denke der HC Lugano ist in der Pflicht als Veranstalter des Spieles.
      64 6 Melden
    • BlueTire 02.04.2017 19:04
      Highlight Naja, der Vermieter stellt die Halle bereit. Der Mieter richtet sie nach den Ansprüchen seiner Veranstaltung ein.

      Wenn du ein Grillfest auf einem angemieteten Platz organisierst und ein Kind verbrennt sich die Hand, sind die Eltern, oder du, dafür Verantwortlich und nicht der Vermieter. Vor allem wenn du dem Kind sagst es soll sich bitte direkt neben den Grill stellen.
      23 5 Melden
  • Zeit_Genosse 02.04.2017 10:31
    Highlight Tessiner Filz oder einfach die Einsicht sich stetig überall durchmogeln zu können. Es geht darum, dass niemand Schuld sein will und damit kann man den "Schaden" an niemandem festmachen. Denn das Stadion müsste ja teuer umgebaut werden. Ein Vergleich wäre besser gewesen. Jetzt kommt durch die Medien die Öffentlichkeit dazu, die vom ethischen Standpunkt urteilt.
    68 14 Melden
  • MaxHeiri 02.04.2017 10:19
    Highlight Weiter klagen! Wenn das nicht ein klarer Haftpflicht-Fall ist, frage ich mich über Zweck einer solchen Versicherung. Zum Glück gibt es am Ende der Klagekette ein Bundesgericht, welches nicht befangen ist.
    127 10 Melden
  • Brodius 02.04.2017 10:11
    Highlight Es wäre von den Fans angebracht, zukünftige Lugano Matchs zu vermeiden.
    47 34 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.04.2017 09:56
    Highlight Zitat 1: Umso mehr, weil Luganos Arme der Macht in den hintersten Tessiner Winkel reichen.

    Zitat 2: Banalitäten wie Sicherheit

    Offebar reichen die Arme bis zum Portmonee des Staatsanwalts. HC Mafiosi.
    98 15 Melden
  • Pisti 02.04.2017 09:41
    Highlight An einem Eishockeyspiel ist es immer möglich, dass man von einem Puck getroffen wird. Gewöhnlicher Unfall also. Wieso der Hc Lugano (Frau Mantegazza) für die Kosten aufkommen soll, verstehe ich nicht. Dafür hat Frau Maurer eine UV und für folgeschäden dürfte dann die IV aufkommen.
    37 156 Melden
    • Schlumpfinchen 02.04.2017 18:01
      Highlight Nein, es ist inzwischen beinahe Unmöglich, einen direkten Schuss abzubekommen. Es hat Netze und Scheiben rund um das Feld. Schüsse die über die Scheibe gehen, sind meist abgelenkt und somit nicht mehr so schnell. Ich habe schon lange nichts mehr von Verletzungen gehört, vor allem nicht von solch Schwerwiegenden.
      48 5 Melden
    • ULTRA_CLA 02.04.2017 19:32
      Highlight Sehe ich auch so, als Zuschauer ist man sich bewusst, dass ein Puck ins Publikum fliegen kann, passiert ja auch ab und zu, nicht nur in Lugano.

      Interessant wäre, ob es schon ähnliche Fälle gegeben hat und wie diese behandelt wurden. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das der erste Puck-Fall mit Verletzungsfolge ist.

      Am Schluss kommt es noch soweit, dass wir ein Beleg vor Spielbeginn unterschreiben müssen, dass wir uns des Risikos einer möglichen Verletzung eines fehlgeleiteten Pucks bewusst sind und die dazugehörigen Folgen übernehmen.

      19 9 Melden
    • Spi 03.04.2017 09:05
      Highlight @Bernie Sanders: Genau lesen, der Puck war abgelenkt.
      Das Risiko, dass man an einem Hockeyspiel von einem Puck getroffen wird, kann nicht gleich Null sein. Leben ist gefährlich. Aber es ist ein Zeichen der Zeit, dass man versucht, sämtliche Risiken abzuwenden und wenn einmal etwas geschieht, sicher einen Schuldigen zu finden.
      6 2 Melden
  • Midnight 02.04.2017 08:33
    Highlight "...die Eishalle sämtliche gesetzlichen und reglementarischen baulichen Normen erfüllt und somit sicherheits- und regelkonform ist".

    Wenn ein Zuschauer bei einem Spiel ein Auge verliert, ist das wohl definitiv nicht der Fall!
    352 19 Melden
    • Maett 02.04.2017 11:56
      Highlight @Midnight: dann haftet für den Unfall aber die Behörde, die zu diesem Ergebnis kam und nicht die Präsidentin des Klubs, der nur Mieter der Anlage ist.
      37 8 Melden
    • öpfeli 02.04.2017 19:14
      Highlight So ein blödsinn. Ein Zuschauer kann zu jedem Zeitpunkt in jedem Stadion getroffen werden.
      6 24 Melden
    • ULTRA_CLA 02.04.2017 19:36
      Highlight @Midnight: Dann müsste man aus deiner Sicht jedes Eishockey-Stadion dicht machen, da auch in anderen Stadion ab und zu ein Puck ins Publikum fliegt (ausser in Zürich, da ist die Eisfläche zu weit weg). In Langenthal ist man zB sozusagen "mitten drin statt" nur dabei, aber eben, es ist auch gefährlich falls wirklich mal ein Puck fehlgeleitet wird. Aber dieses Risikos müsste man sich eigentlich bewusst sein.
      10 10 Melden
  • Linus Luchs 02.04.2017 08:31
    Highlight Da verliert jemand ein Auge, und der Anwalt der Präsidentin sagt, Frau Mantegazza habe andere Dinge zu tun, als sich um solche Banalitäten wie Sicherheit zu kümmern. Welch eiskalte Menschenverachtung! Die ist aber unter Juristen nicht selten.
    417 13 Melden
  • Nausicaä 02.04.2017 07:58
    Highlight Ich kann mir einfach nicht erklären wie man, auf 2.25 Milliarden sitzend, dermassen knausrig sein kann. 2.25 MILLIARDEN. Das ist doch ein Armutszeugnis im wahrsten Sinne des Wortes.
    329 13 Melden
    • Charlie7 02.04.2017 09:32
      Highlight Vorallem hätten Sie das zu Beginn einfach intern Regeln können und niemand hätte von dieser Entschädigung erfahren. Wie du schon sagst, Geld wäre ja mehr als genug da gewesen.
      72 6 Melden
    • lily.mcbean 02.04.2017 10:39
      Highlight Solche Menschen fürchten oftmals das wenn sie einmal geben, sie immer mehr angebettelt werden. Widerlich
      45 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.04.2017 11:24
      Highlight Genau diese Leute sind ja häufig die geizigsten.
      55 4 Melden
    • Züzi31 02.04.2017 13:21
      Highlight Vertraglich Verschwiegenheit festlegen, dafür 1-2M überweisen und die Sache wäre erledigt gewesen.
      36 3 Melden
    • ULTRA_CLA 02.04.2017 19:40
      Highlight Ich finde, wenn jemand schuld ist, soll er bezahlen, unabhängig davon ob man VIEL oder WENIG Geld hat, in diesem Falle ist die Schuldfrage aber noch nicht geklärt.

      Der Herr Maurer wird ja als NLA Hockeyprofi auch genug verdienen, dann kann aus EURER Sicht (da er Geld hat) ja auch er für seine Frau bezahlen, oder geht das nicht weil er Deutschschweizer ist?
      8 32 Melden
  • HansDampf 02.04.2017 07:56
    Highlight Heftige Geschichte. Was ich nicht verstehe: Genau für solche Fälle hat man ja eine Haftpflichtversicherung. Auch wenn "per se" niemand schuld ist, müsste diese den Schaden (Heilungs- und Folgekosten) übernehmen. Oder sehe ich dies falsch?
    265 7 Melden
    • Stöckli 02.04.2017 10:34
      Highlight Nein, leider nicht. Für Versicherungen gilt: Wo keine Haftung, da keine Deckung. Sprich wenn Lugano nicht schuld ist, muss die Versicherung auch nicht zahlen. Ob Lugano schuld ist, müssen nun die Richter entscheiden.
      51 1 Melden

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