Sport

NHL, die Spiele mit Schweizer Beteiligung

Toronto Maple Leafs – Minnesota Wild (mit Niederreiter) 1:2

Vancouver Canucks (mit Bärtschi, 1 Tor und Sbisa) – San Jose Sharks 2:3

Philadelphia Flyers (mit Streit) – Edmonton Oilers 0:4

Buffalo Sabres – Calgary Flames (mit Hiller/29 Paraden) 6:3

Nashville Predators (mit Josi/1 Assist) – New Jersey Devils 4:5 n.V.

Bärtschi trifft, Josi mit Assist, doch nur «El Nino» gewinnt – das war die Schweizer NHL-Nacht

04.03.16, 07:51

Zwar gelingt Sven Bärtschi mit Vancouver sein 13. Saisontreffer, ansonsten haben die Schweizer NHL-Söldner aber wenig Grund zur Freude. Einzig Nino Niederreiter verlässt das Eis als Sieger.

Denn auch Sven Bärtschi und sein Schweizer Teamkollege Luca Sbisa verloren mit Vancouver das Heimspiel gegen die San Jose Sharks 2:3. Die Canucks lagen nach dem ersten Drittel und einem Tor von Bärtschi mit 2:0 in Führung. San Jose drehte die Partie zu Beginn des Schlussdrittels mit zwei frühen Toren vom 1:2 zum 3:2 und besiegelte damit Vancouvers dritte Niederlage in Serie. Vancouvers Rückstand auf einen Playoff-Platz beträgt 19 Runden vor Schluss beträchtliche zehn Punkte.

Sven Bärtschi bringt Vancouver in Führung.
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Einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoffs feierte Nino Niederreiter mit Minnesota. Die Wild siegten auswärts bei den Toronto Maple Leafs 2:1 und hievten sich damit auf einen Playoff-Platz. Beide Treffer von Minnesota fielen im Powerplay.

Ebenfalls auf Playoff-Kurs befindet sich Roman Josi mit Nashville. Die Predators sicherten sich bei der 4:5-Heimniederlage nach Verlängerung gegen die New Jersey Devils immerhin noch einen Punkt. Josi gab beim Tor zum 2:1 durch Mike Ribeiro (18.) seinen 36. Assist der Saison.

Josi schiesst, Ribeiro lenkt ab – der 36. Saisonassist für den Schweizer. 
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Einen Rückschlag im Kampf um die Playoffs erlitt hingegen Mark Streit. Der Berner Verteidiger verlor mit den Philadelphia Flyers das Heimspiel gegen die Edmonton Oilers gleich mit 0:4.Weit ab von den Playoff-Rängen liegen derzeit die Calgary Flames mit Jonas Hiller. Das Team des früheren ZSC-Coachs Bob Hartley kassierte beim 3:6 gegen Buffalo bereits die siebte Niederlage in Serie. Hiller wehrte 29 von 34 Schüssen ab. (zap/sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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