Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Goran Bezina wechselt in die KHL zu Medvescak Zagreb

23.04.16, 21:15

Goran Bezina (36) wird seine Karriere laut der «Tribune de Genève» in der KHL bei Medvescak Zagreb fortsetzen. Erst vor wenigen Tagen war der Abgang des Captains des Playoff-Halbfinalisten der letzten Spielzeit nach zwölf NLA-Saisons offizialisiert worden.

In 639 NLA-Partien für Servette brachte es der 165-fache Schweizer Internationale auf 384 Skorerpunkte (116 Tore). Der 1,90 m grosse Bezina gilt als einer der besten Schweizer Verteidiger seiner Epoche. Er war elffacher WM-Teilnehmer (von 2001 bis 2012). Bei Olympia stand er 2006 in Turin für die Schweiz im Einsatz. Meister war Bezina nur einmal in seiner Karriere – 2007, als er mit Salzburg die österreichischen Playoffs spielte. Und zweimal gewann er mit Genève-Servette den Spengler Cup (2013 und 2014).

Goran Bezina (mitte) hat mit Genf zwei Mal den Spengler Cup gewonnen.
Bild: KEYSTONE

Vor seinem Engagement bei den «Grenats» hatte er während drei Jahren in Nordamerika gespielt; bei den Phoenix Coyotes kam er zu drei Einsätzen in der NHL. Der schussgewaltige Verteidiger mit kroatischen Wurzeln hat in Kroatien immer noch Familienangehörige. Geboren wurde Bezina in Split, das gut 400 km von Zagreb entfernt liegt. (zap/sda)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

SC Bern ist gescheitert – Korrekturen mit der Nagelfeile, nicht mit dem Vorschlaghammer

Warum ist der Meister gescheitert? Auf den ersten Blick ist es eine «Zufallsentscheidung», auf den zweiten ein logischer Misserfolg.

Nichts fällt dem Chronisten leichter, als nach dem Scheitern eines Titanen zu polemisieren. Böse und boshaft zu sein. Die Fehler aufzulisten. Die Schuldigen zu benennen. Personelle Konsequenzen zu fordern. Die Hockeywelt in Gut und Böse, in Helden und Versager aufzuteilen. Da läuft die Arbeit, gewürzt mit Schadenfreude, wie von selbst.

Wenn der Meister von 2016 und 2017 im Halbfinale scheitert, müsste also dem Chronisten das Herz im Leibe hüpfen. Aber so ist es nicht. Das Scheitern der Berner …

Artikel lesen