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Dino Stecher darf sich über eine Entlassung eines Berufskollegen freuen. Bild: KEYSTONE

Dreijahresvertrag bei Olten

«Gottéron-Dividende» für Dino Stecher

Dino Stecher (50) ist der erste Sieger im grossen Trainer-Theater um Fribourg-Gottéron. Er kommt zu einem Dreijahresvertrag wie die Jungfrau zum Kinde.

17.10.14, 18:09

Hans Kossmanns Entlassung bei Gottéron zeigt Auswirkungen auf die gesamte Nationalliga. Dino Stecher hat in Olten einen 50-Prozent Job als Assistent von Trainer Scott Beattie. Es ist ein Job mit verhältnismässig wenig Lohn und die Hälfte davon zahlt erst noch die Arbeitlosenversicherung: Stecher ist nach dem Konkurs der Basel Sharks als Cheftrainer arbeitslos geworden.

Stecher blickte bis vor kurzem in eine ungewisse Zukunft. Bild: freshfocus

Er hätte noch wochen- und monatelang halbtags in Olten gearbeitet, Bewerbungen geschrieben und regelmässig auf dem Arbeitsamt vorgesprochen. Für die Oltner war das praktisch: Für wenig Geld konnten sie auf die Dienste eines erfahrenen Hockeyfachmannes zählen.

Weil Biels Assistent Gerd Zenhäusern zum aussichtsreichen Anwärter auf die Kossmann-Nachfolge aufgerückt ist, wird nun alles anders. Dino Stecher kommt in Spiel. Für Kevin Schläpfer ist nämlich klar: Geht Zenhäusern, dann will er Dino Stecher als Assistenten.

Dino Stecher war einmal Assistenztrainer bei Biel und dessen Trainer Kevin Schläpfer. Bild: KEYSTONE

Olten erleichtert Stecher den Entscheid

Bevor der definitive Entscheid in Fribourg gefallen ist, hat Olten nun reagiert und Dino Stecher einen Dreijahresvertrag für einen 100-Prozent-Job als Assistent, Torhütertrainer und für weitere Aufgaben offeriert. Sozusagen die «Gottéron-Dividende» für Dino Stecher.

Diese Offerte steht im Zusammenhang mit dem langfristigen Aufbau eines NLA-Teams. Es wäre ja unklug, eine Ikone der Oltner Hockeykultur einfach ziehen zu lassen. Zumal Dino Stecher nebst aller Fachkompetenz auch eine Integrationsfigur ist. 

Stecher bleibt Olten treu. Bild: KEYSTONE

Dino Stecher hat diese Offerte angenommen. Er bleibt die nächsten drei Jahre in Olten. Und wenn Gerd Zenhäusern denn tatsächlich Gottéron-Trainer wird, muss Kevin Schläpfer einen neuen Assistenten suchen. Im Sinne guter Unterhaltung sollte er den aktuellen Trainer des Erstligisten St. Imier anfragen. Sein Name: Todd Elik. 



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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schoschag 18.10.2014 12:58
    Highlight Klaus und Dino. Eine Liebesgeschichte sondergleichen.
    0 2 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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