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Die Schweiz unterliegt Finnland.  Bild: AP/TT News Agency

Aus der Traum: Schweizerinnen im Viertelfinal ausgeschieden

Die Schweizerinnen sind an der Eishockey-WM in Malmö im Viertelfinal ausgeschieden. Das Team von Gian-Marco Crameri unterlag Finnland diskussionslos 0:3.

01.04.15, 18:50 02.04.15, 11:30

Gut 13 Monate nach dem sensationellen Gewinn der Bronzemedaille an den Olympischen Spielen in Sotschi wurde somit nichts aus einem weiteren Exploit der Schweizerinnen. Sie verpassten es, zum dritten Mal nach 2008 und 2012 an einer WM in die Top 4 vorzustossen, womit der Traum von der zweiten Medaille nach Bronze vor zwei Jahren ausgeträumt ist. Mit der Viertelfinal-Qualifikation wurde aber immerhin das Minimalziel erfüllt. Es darf nicht vergessen werden, dass sich die SIH-Auswahl im Vergleich zu Sotschi mit acht neuen Spielerinnen antrat. 

Dass die Schweizerinnen gegen Finnland zumindest bis zum 0:2 in der 51. Minute auf ein positives Resultat hoffen konnten, verdankten sie Torhüterin Florence Schelling. Die wertvollste Spielerin des olympischen Turniers in Sotschi hielt ihre Mannschaft mit vielen guten Paraden (total 28) im Spiel. In der 35. Minute beispielsweise rettete sie spektakulär gegen die alleine auf sie losstürmende Nina Mäkinen. Ein weiterer Big Save gelang ihr kurz vor dem zweiten Gegentor, bei dem sie allerdings nicht die beste Figur machte. 

Irgendwann war auch sie geschlagen: Torhüterin Florence Schelling. Bild: AP/TT News Agency

Bei beiden Toren der Finninnen waren die Schweizerinnen in Unterzahl. Eine Reaktion blieb nach dem 0:2 aus, obwohl Crameri bereits 4:20 Minuten vor dem Ende Schelling durch eine sechste Feldspielerin ersetzte. Das Risiko zahlte sich nicht aus: Rosa Lindstedt erhöhte 69 Sekunden danach auf 3:0. 

Die Schweizerinnen waren den Finninnen deutlich unterlegen, was das Schussverhältnis von 15:31 unterstreicht. Sie wurden immer wieder in der eigenen Zone eingeschnürt. Kämpferisch konnte ihnen kein Vorwurf gemacht werden. In der Offensive erspielten sie sich aber nur wenig gute Chancen. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich vergab in der 30. Minute Anja Stiefel, die mit einem Schuss aus der Drehung aus naher Distanz an Meeri Räisänen scheiterte. (si/cma)

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    Alle Leser-Kommentare
  • länzu 02.04.2015 00:50
    Highlight Ich bin erstaunt ab der Medienpräsenz, die die CH-Hockey-Damen erfahren. Sorry, ahbe mir ein halbes Drittel angeschaut und bleibe bei meiner Meinung, dass jede Juniorenmannschaft mit 13-14 jährigen Buben die Frauen schlagen würde. Frauen-Hockey ist Engelturnen auf Kufen. wieso sich Eismeister Zaugg so stark macht für dieses Hobby ist schleierhaft. Aufgrund der Anzahl Athletinnen könnte man auch über Platzgerfeste berichten. Ist auch mehr Hobby als Spitzensport, hat aber sicher mehr Aktive.
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