Sport
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Playoff-Halbfinals, 4. Spiel

Bern – Davos 3:2 n.V. (2:1, 0:1, 0:0), Serie 3:1

Lugano – Genf 1:6 (0:3, 1:1, 0:2), Serie 2:2

Davos' Perttu Lindgren auf dem Weg zum wichtigen 2:2-Ausgleich in Unterzahl – am Ende reicht es aber dennoch nicht zum Sieg für seine Farben.
Bild: KEYSTONE

Bern siegt dank Overtime-Treffer – Genf demontiert Lugano in der Resega

24.03.16, 22:54 25.03.16, 21:29

Bern – Davos 3:2 n.V.

>>> Hier gibt's die Highlights der Partie im Liveticker

– Der SCB startet wie schon am Dienstag in Davos fulminant in die Partie: Simon Bodenmann profitiert von einem Aufbau-Fehler der Bündner und kann auf Pass von Andrew Ebbett zur frühen Führung einschieben. Erneut bleiben die Davoser aber dran und kommen durch Perttu Lindgren zum Ausgleich – Bern-Goalie Jakub Stepanek sieht dabei alles andere als gut aus.

– Kurz vor Ende des ersten Drittels gehen die Mutzen erneut in Führung: Gian-Andrea Randegger erkämpft sich an der Bande den Puck und spielt Alain Berger im Slot perfekt frei, der nur noch einzuschieben braucht.

Berner Jubel nach Bergers zwischenzeitlichem 2:1.
Bild: KEYSTONE

– Die Davoser stecken nicht auf und gleichen mit einem Shorthander erneut aus: Dick Axelsson provoziert den Abpraller, Lindgren schiebt ein.

– Im Schlussabschnitt haben die Berner die besseren Spielanteile, sündigen allerdings mehrfach im Abschluss. Damit muss die Partie zum zweiten Mal in dieser Serie in der Verlängerung entschieden werden. In der scheitert Simon Bodenmann äussert kläglich mit einem Penalty an Leonardo Genoni.

– Es droht bereits das Penaltyschiessen, als Beat Forster im dümmsten Moment ausgleitet und Tristan Scherwey das Siegestor markieren kann.

Alles Schreien hat nichts genützt: Arno Del Curtos Bündner müssen das 3:1 in der Serie hinnehmen.
Bild: KEYSTONE

Lugano – Genf 1:6

– Die Gastgeber dominieren die Startphase, Genf weiss sich oft nur noch mit Fouls zu behelfen. Nach einem üblen Cross-Check erhalten die Luganesi einen Penalty zugesprochen – allerdings aus einem anderen Grund: Ein Genfer hat den Puck mit der Hand aus dem Torraum befördert.

– Topskorer Linus Klasen scheitert beim fälligen Penalty äusserst knapp am Pfosten.

– Prompt rächt sich das und die Servettiens können innert drei Minuten auf 2:0 davonziehen: Erst erwischt Jim Slater Goalie Merzlikins aus spitzem Winkel zwischen den Beinen, kurz darauf sieht der Genfer Schlussmann beim Abschluss von Timothy Kast erneut nicht allzu gut aus.

Die Führung durch Jim Slater.
streamable

Der Slapshot von Timothy Kast. 
streamable

– Kurz vor Drittelsende kommt's noch dicker für die Luganesi: Kevin Romy erhöht auf 3:0.

– Im Mitteldrittel gelingt den Luganesi das wichtige frühe Tor, um hier vielleicht noch etwas reissen zu können: Sebastien Reuille bugsiert die Scheibe über die Linie.

– Merzlikins bleibt heute Luganos Achillesverse: Nach diesem missratenen Befreiungsschlag kann Riat Damien zur Vorentscheidung einschieben. Kurz darauf wird Merzlikins durch Daniel Manzato ersetzt.

– Auch Manzato kann seine weisse Weste nicht lange wahren: Gute zehn Minuten vor Schluss trifft Romain Loeffel per One-Timer.

– Fünf Sekunden vor Schluss erhöhen die Genfer in der Person von Timothy Kast gar noch auf 6:1.

(twu)

Die Telegramme

Bern - Davos 3:2 (2:1, 0:1, 0:0, 1:0) n.V.
17'031 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann/Stricker, Bürgi/Wüst.
Tore: 3. Bodenmann (Ebbett, Untersander/Ausschlüsse Blum; Lindgren) 1:0. 8. Lindgren (Marc Wieser, Du Bois) 1:1. 18. Alain Berger (Gian-Andrea Randegger, Pascal Berger) 2:1. 30. Lindgren (Axelsson, Genoni/Ausschluss Aeschlimann!) 2:2. 80. (79:02) Scherwey 3:2.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 6mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Conacher; Lindgren.
Bern: Stepanek; Jobin, Untersander; Krueger, Blum; Helbling, Gerber; Flurin Randegger; Bodenmann, Ebbett, Moser; Conacher, Roy, Rüfenacht; Luca Hischier, Plüss, Scherwey; Alain Berger, Pascal Berger, Gian-Andrea Randegger; Reichert.
Davos: Genoni; Heldner, Forster; Du Bois, Jung; Schneeberger, Paschoud; Guerra, Kindschi; Ambühl, Corvi, Jörg; Marc Wieser, Lindgren, Axelsson; Setoguchi, Aeschlimann, Dino Wieser; Simion, Walser, Paulsson.
Bemerkungen: Bern ohne Bergenheim, Bührer, Kobasew, Kousa (alle verletzt), Smith, Kreis, Ness, Müller und Wiedmer (alle überzählig), Davos ohne Sciaroni (verletzt), Picard, McGrath, Rampazzo, Kessler und Egli (alle überzählig). Pfosten/Latte: Moser (3.), Roy (16.), Alain Berger (49.). Genoni hält Penalty von Bodenmann (65.). Timeout Bern (77.).

Lugano - Genève-Servette 1:6 (0:3, 1:1, 0:2)
7524 Zuschauer. - SR Vinnerborg/Wiegand, Kovacs/Tscherrig.
Tore: 10. Slater 0:1 (Eigentor Kienzle). 13. Kast (Mercier, Bezina/Ausschluss Riat!) 0:2. 19. Romy (Riat, Loeffel/Ausschluss Stapleton) 0:3. 25. Reuille (Walker, Ulmer) 1:3. 32. Riat 1:4. 49. Loeffel (Pyatt/Ausschlüsse Ulmer, Sannitz; Riat) 1:5. 60. (59:54) Kast (Ausschluss Walker) 1:6.
Strafen: 9mal 2 plus 5 Minuten (Sannitz) plus 4mal 10 Minuten (Sannitz, 2xLapierre, Chiesa) plus 2mal Spieldauer (Sannitz, Lapierre) gegen Lugano, 11mal 2 plus 10 Minuten (Romy) gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Klasen; Romy.
Lugano: Merzlikins/Manzato (32.); Chiesa, Furrer; Ulmer, Kparghai; Kienzle, Hirschi; Sartori; Walker, Sannitz, Lapierre; Brunner, Martensson, Klasen; Bertaggia, Stapleton, Hofmann; Kostner, Dal Pian, Reuille; Fazzini.
Genève-Servette: Mayer; Antonietti, Mercier; Vukovic, Fransson; Loeffel, Bezina; Iglesias; Traber, Kast, Gerber; Jacquemet, Slater, Rubin; Simek, Lombardi, Pedretti; Riat, Romy, Pyatt; Douay.
Bemerkungen: Lugano ohne Vauclair, Steinmann, Morini und Pettersson. Genève-Servette ohne Bays, Wick, D'Agostini, Almond (alle verletzt) und Rod (gesperrt). - 8. Klasen schiesst Penalty an den Pfosten. - 36. Lattenschuss Fazzini. - Timeout Genève-Servette (49.).

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sloping 24.03.2016 23:51
    Highlight Ich hoffe nicht, dass Klasen zur tragischen Figur dieser Halbfinalserie wird. Im ersten Heimspiel verschiesst er den sicheren Siegestreffer und heute geht sein Penalty an den Pfosten. Ich glaube mit einem 1:0 im Rücken wäre das heutige Spiel anders gelaufen. Seis drum: Der HCL hat im Moment mit der ersten Linie nur eine, die offensiv funktioniert und GS hat diese heute effektiv aus dem Spiel genommen. Zudem spielt der HCL im Moment nur mit zwei Ausländern. Stapelton ist ein Totalausfall und Lapierre hat ausser seinem Grinsen nichts zu bieten. Höchste Zeit, dass Pettersson zurück kehrt...
    8 1 Melden
    • chara 25.03.2016 09:19
      Highlight Aus diesem Grund glaube ich, dass Bern Meister wird ... 4 ausgeglichene Linien
      9 1 Melden
    • ch2mesro 25.03.2016 09:34
      Highlight dazu kommt noch das unterirdische "powerplay" der luganesi. da muss sich shedden fix was einfallen lassen.
      10 0 Melden
    • Sloping 25.03.2016 15:02
      Highlight Da hast du absolut recht. Das Powerplay ist schon die gesamte Saison ein Ärgernis sondergleichen. Da besteht teilweise mehr Gefahr fürs eigene denn aufs gegnerische Tor...Ich hoffe, dass Pettersson am Samstag in die erste Formation zurück kommt und die zweite mit Brunner wieder so gut funktioniert wie gegen den EVZ. Und für Lapierre soll doch Shedden auch einen 1000er in der Kabine aufhängen ;-) Wenn er selbst mehr Strafen als die provozierten Gegner einfängt und offensiv nichts abliefert, hat er keinen Wert für die Mannschaft.
      1 0 Melden
  • Schreiberling 24.03.2016 23:49
    Highlight Genau Devin, genau ^^
    27 7 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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