Sport
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National League A, 49. Runde

Kloten – Davos 1:2 n.P.

Biel – Lausanne 3:0

Genf – Fribourg 4:5 n.P.

ZSC – Lakers 2:3 n.P.

Zug – Ambri 6:0

Bern – Lugano 2:3

21.02.2015; Biel; Eishockey NLA - EHC Biel - Lausanne HC; Torjubel der Bieler nach dem 1:0 von Raphael Herburger (3.v.l.) (Sandro Stutz/freshfocus)

Jubelnde Bieler nach dem Führungstreffer von Raphael Herburger. Bild: Sandro Stutz/freshfocus

National League A, 49. Runde

Ein souveräner 3:0-Sieg bringt Biel definitiv in die Playoffs – drei Spiele werden im Penaltyschiessen entschieden

Mit einem starken Auftritt besiegt Biel ein schwaches Lausanne und sichert sich den letzten Playoff-Platz. Fribourg siegt vergebens, derweil Zug Ambri nicht den Hauch einer Chance lässt.

Biel – Lausanne 3:0: Schlussendlich problemlos qualifiziert

>>> Hier geht es die Highlights des Spiels zum Nachlesen im Liveticker

– Lange kommt in Biel nur auf den Rängen Playout-Kampf-Stimmung auf. Während die Fans «Vamos a los playoffs» schmettern, geschieht auf dem Eis fast gar nichts: Colby Genoway hat in der 5. Minute die gefühlt einzige Chance des gesamten Drittels, scheitert aber aus kurzer Distanz an Schlussmann Simon Rytz.

21.02.2015; Biel; Eishockey NLA - EHC Biel - Lausanne HC; 
Claudio Cadonau (Biel) und Ahren Spylo (Biel) jubeln nach dem Tor zum 2:0
(Urs Lindt/freshfocus)

Ahren Spylo jubelt mit Claudio Cadonau über seinen Treffer. Bild: Urs Lindt/freshfocus

– In der 27. Minute fällt dann endlich der erste Treffer: Raphael Herburger lässt die gesamte Hintermannschaft stehen und bezwingt Pascal Caminada im Gehäuse der Lausanner mit einem Backhand-Schuss unter die Latte. Kurz vor Ende des Mitteldrittels kann Biel durch Ahren Spylo sogar auf 2:0 erhöhen.

– Für die Entscheidung sorgt Oliver Kamber in der 47. Minute: Der Bieler Flügel schliesst einen Konter mit gütiger Mithilfe von Goalie Caminada ab. In den Schlussminuten sprechen die Referees eine wahre Strafenflut aus, doch keines der Teams kann in Überzahl noch reüssieren.

Zug – Ambri 6:0: Revanche ist geglückt

– Die Zuger lenken das Gotthard-Derby früh in die gewünschten Bahnen. Bereits nach 19 Sekunden bringt Reto Suri die Gastgeber in Führung, nachdem Ambris Goalie Edgars Masalskis viel zu langsam verschoben hat.

Die Zuger mit Reto Suri, mitte links, feiern das 1:0 beim Eishockey Meisterschaftsspiel zwischen dem EV Zug und dem HC Ambri-Piotta vom Samstag 21. Februar 2015 in Zug.  (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Ganze sechsmal können die Zuger Spieler heute Abend eine Jubeltraube bilden. Bild: KEYSTONE

– In der 6. Minute erzielt der im Slot vergessene Lino Martschini mit seinem 22. Saisontreffer das 2:0. Im zweiten Drittel erhöht der EVZ innerhalb von 77 Sekunden durch Tore von Pierre-Marc Bouchard (28.), Michal Repik (28.) und Santeri Alatalo (29.) auf 5:0. Damit gibt es über den Ausgang der Partie keine Zweifel mehr.

– Während EVZ-Keeper Tobias Stephan seinen sechsten Shutout in dieser Saison feiert, den sechsten zu Hause und den zweiten gegen Ambri, bleiben die Leventiner zum sechsten Mal ohne Torerfolg. Damit gelingt dem EVZ, der zuvor zweimal hintereinander verloren hat, die Revanche für die 1:2-Niederlage am Vortag.

Bern – Lugano 2:3: Der Quali-Sieg ist weg

– Die Tore zum 2:0 erzielt Lugano innerhalb von 135 Sekunden. In der 27. Minute trifft Alessio Bertaggia direkt von der Strafbank kommend, nachdem der Berner Bud Holloway im Powerplay zuvor nur den Pfosten getroffen hat. Dann schliesst Diego Kostner (29.) ein schönes Zuspiel von Sebastien Reuille korrekt mit dem Schlittschuh ab.

– Für das 3:0 zeichnet in der 42. Minute Damien Brunner verantwortlich; der Rückkehrer aus der NHL reüssiert im 19. Spiel für Lugano zum elften Mal. Bern kann in der Folge durch Martin Plüss (54.) und Bud Holloway (59.) nur noch verkürzen.

Bern Cheftrainer Guy Boucher, links, liest seinen Spielern, die 0:2 zurueckliegen, die Leviten, im Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem HC Lugano am Samstag, 21. Februar 2015, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Guy Boucher muss sich etwas überlegen: Sein Team verliert bereits zum vierten Mal in Serie. Bild: KEYSTONE

– Beim 1:0 hat Fredrik Pettersson die Vorarbeit geleistet, womit der Topskorer der Liga nun 69 Skorerpunkte auf dem Konto hat. Dennoch dürfte der Schwede den Punkterekord in der Qualifikation verpassen – diesen halten mit je 72 Punkten Erik Westrum (Ambri-Piotta, 2007/2008) und Juraj Kolnik (Genève-Servette, 2008/2009).

– Der SC Bern befindet sich kurz vor den Playoffs in einem Tief. Das Team von Guy Boucher erleidet die vierte Niederlage in Serie und muss den Qualifikationssieg abschreiben.

ZSC Lions – Lakers 2:3 n.P.: Für Minimalismus bestraft

– Die ZSC Lions sichern sich trotz einer 2:3-Niederlage nach Penaltyschiessen gegen die Lakers wie vor einem Jahr die beste Ausgangslage für die Playoffs. Die Lions haben bis zur 53. Minute mit 2:0 geführt, werden danach aber für ihren Minimalismus bestraft. 

– Die Rapperswil-Jona Lakers, das Schlusslicht der Liga, feiern bereits den dritten Sieg in dieser Qualifikation gegen den Gewinner der Regular Season. Immer lautet das Schlussresultat 3:2, zweimal siegen die Lakers nach Penaltyschiessen, einmal in der Overtime.

Die Zuercher Marc-Andre Bergeron, Ryan Keller, Roman Wick und Andri Stoffel, von links, bejubeln das 1-0 im Eishockeyspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und den Rapperswil Jona Lakers, am Samstag, 21. Februar 2015, im Hallenstadion in Zuerich. (PHOTOPRESS/Steffen Schmidt)

Trotz der Niederlage können sich die Löwen über den erneuten Qualifikationssieg freuen. Bild: PHOTOPRESS

– Am Samstag im Hallenstadion gleichen Nicklas Danielsson (53.) und Cyrill Geyer (56.) innerhalb von vier Minuten vom 0:2 zum 2:2 aus. In der Verlängerung überstehen die Gäste fast drei Minuten lang eine Drei-gegen-Vier-Unterzahl. Im Penaltyschiessen treffen für die Lakers drei von vier Schützen.

– Unterschiedlich schlagen sich die Goalies: Tim Wolf parierte 38 Schüsse und drei Penalties. Auch Lukas Flüeler spielt lange gut und befindet sich bis acht Minuten vor Schluss auf Kurs für den siebenten Shutout. Danach kassiert Flüeler (25 Paraden) aber aus den letzten drei Schüssen noch zwei Gegentore, und auch im Penaltyschiessen gelingt ihm bloss eine Parade.

Kloten – Davos 1:2 n.P.: Die Jungen brillieren

– Den Kloten Flyers gelingt auch gegen einen wenig motivierten HC Davos keine Reaktion. Die Klotener unterliegen dem Rekordmeister mit 1:2 nach Penaltyschiessen.

– Dabei stehen die Vorzeichen für Kloten alle auf Sieg. Die Flyers müssen 24 Stunden nach dem 2:5 in Rapperswil, wo Zerfallserscheinungen zu Tage getreten waren, eine Reaktion erbringen. Der HCD hat acht der letzten zehn Spiele verloren. Die Davoser schonen Stamm-Goalie Leonardo Genoni und ermöglichen stattdessen dem Junioren Gilles Senn eine Spielgelegenheit.

HC Davos Torhueter Gilles Senn waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und dem HC Davos am Samstag, 21. Februar 2015, in der Kolping Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Genoni-Ersatz Gilles Senn hält fünf Penaltys. Bild: KEYSTONE

– Dennoch siegt Kloten nicht. Die Flyers dominieren bis zur zweiten Pause die Partie, führen aber lediglich 1:0 (Torschütze Peter Mueller). Im Schlussabschnitt gelingt Dick Axelsson in der 52. Minute der Ausgleich. Und so kann der 19-jährige Walliser Gilles Senn am Ende noch glänzen. Im Penaltyschiessen stoppt Senn hintereinander Denis Hollenstein, Simon Bodenmann, Michael Liniger, Robin Leone und Peter Mueller.

– Marc Aeschlimann, der ebenfalls erst 19-jährige Sohn von Jean-Jacques Aeschlimann, der selber ein grossartiger Penaltyschütze war, verwertet als einziger seinen Penalty.

Genf-Servette – Fribourg 4:5 n.P.: Die alte Leier

– Nach dem 5:4-Sieg nach Penaltyschiessen setzt sich Fribourg-Gottéron auch im zweiten Spiel gegen Genève-Servette innerhalb von 24 Stunden durch, und zwar erneut 5:4 im Penaltyschiessen.

– Damit endet das Roman-Derby zwischen Servette und Fribourg zum vierten Mal in Serie mit 5:4 und zum vierten Mal wird das Spiel erst nach der regulären Spielzeit entschieden – zuvor hat zweimal Genf triumphiert. Nach 40 Minuten hat allerdings nichts auf dieses Resultat hin gedeutet. Nach vielen Fehlpässen, unpräzisen Schüssen und Missverständnissen steht es zu diesem Zeitpunkt 1:1.

Fribourg's players cheer their fans after winning against Geneve-Servette HC during the shootout session of the game of National League A (NLA) Swiss Championship between Geneve-Servette HC and Fribourg Gotteron, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Saturday, February 21, 2015. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Die Freiburger verabschieden sich nach ihrem Sieg in die Playouts. Bild: KEYSTONE

– Nach dem 2:1 von Marc-Antoine Pouliot (50.), der zum vierten Mal in den vergangenen drei Spielen trifft, kommen die 7087 Zuschauer allerdings in den Genuss puren Spektakels. Die Gäste reagieren auf das 2:2 (53.) und 3:3 (55.) jeweils postwendend und gehen erneut zweimal in Führung, ehe Matt D'Agostini 40 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit ohne Torhüter zum dritten Mal der Ausgleich gelingt.

– Dass es so viele Tore zu sehen gibt, liegt auch daran, dass die beiden Torhüter nicht den besten Abend erwischen. Im Penaltyschiessen sichern Greg Mauldin und Andrej Bykow, der schon am Vortag im Shootout getroffen hat, Gottéron den Sieg. Für Servette ist einzig Tom Pyatt erfolgreich. (twu/si) 



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Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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