Sport

2:5 gegen Kanada – U18-Nati verpasst WM-Bronze

26.04.15, 22:00

Die U18-Nati liess an der WM im eigenen Land aufhorchen. Bild: KEYSTONE

Die Schweiz hat an der U18-WM in Zug das Spiel um Platz 3 verloren. Gegen Kanada unterlagen die von Manuele Celio trainierten Junioren mit 2:5. «Die emotionale Energie hat gefehlt. Wir hatten Mühe, die Augen wieder zum Leuchten zu bringen», befand Celio. «Uns hat die Reife gefehlt, das zweite Drittel mit 2:3 zu Ende zu spielen», sagte Celio. «Das hätte noch etwas mehr Energie bringen können.»

Schon nach 12 Minuten führten die Ahornblätter mit 3:0. Doch die jungen Schweizer zeigten Moral. Damien Riat (18., im Powerplay) und Marco Miranda (19.) brachten die U18-Nati noch vor Ende des ersten Drittels auf 2:3 heran. Gegen Ende des Mitteldrittels zogen die Kanadier dann ihrerseits mit einem Doppelschlag auf 5:2 davon. 

«Die Spieler stehen am Anfang ihrer Karriere», fand Trainer Celio die richtigen Worte. «Die WM könnte ein Erlebnis sein, dass jene weiterbringt, welche die richtigen Schlüsse ziehen. Klar wäre für das Schweizer Eishockey eine Medaille super gewesen, aber im Nachwuchs stehen nicht immer die Resultate im Vordergrund, sondern der Prozess.»

Wer sind die jungen Schweizer? Eishockey-Experte Klaus Zaugg mit seiner Einschätzung, welcher Spieler es wie weit bringen wird in seiner Karriere.

Die Highlights des Bronze-Spiels

Vimeo/IIHF

Den Weltmeistertitel holten sich die USA. Sie schlugen im Final Finnland, das im Halbfinal die Schweiz eliminiert hatte, mit 2:1 nach Verlängerung. Die Finnen gingen schon nach 17 Sekunden in Führung. Erst in der 49. Minute konnten die favorisierten US-Amerikaner ausgleichen. In der Verlängerung war es Colin White, der nach 72:44 den entscheidenden Treffer erzielte. Herausragend war der finnische Goalie Veini Vehvilainen, der insgesamt 60 Schüsse parierte und sein Team so bis zuletzt von der Sensation träumen liess. (ram)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Mit Scherwey, ohne Brunner – das Schweizer Olympia-Aufgebot ist da

Patrick Fischers Aufgebot für die Winterspiele in Pyeongchang beinhaltet kaum Überraschungen. Enzo Corvi, Tristan Scherwey und Joel Vermin sind erstmals an Titelkämpfen dabei.

Von jener Equipe, die vor viereinhalb Jahren in Stockholm an der Weltmeisterschaft die Silbermedaille gewonnen haben, sind noch sieben Akteure mit von der Partie (Eric Blum, Raphael Diaz, Philippe Furrer, Andres Ambühl, Simon Bodenmann, Denis Hollenstein, Simon Moser).

Für 18 der 25 aufgebotenen Spieler wäre ein Einsatz eine Premiere an Olympischen Spielen. Goalie Tobias Stephan gehörte vor acht Jahren in Vancouver zum Aufgebot von Ralph Krueger, kam aber nie zum Zug. Verteidiger Eric Blum …

Artikel lesen