Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der Scherz von Servette-Trainer Chris McSorley war gut: Diesen Pokal könne nicht einmal der HCD kaputt machen, stichelte er. Bild: KEYSTONE

Heute beginnt die Champions Hockey League – die Schweizer Teams haben definitiv etwas gutzumachen

Heute startet die zweite Austragung der zweiten Auflage der Champions Hockey League. Als erste Schweizer Vertreter sind Meister Davos, Fribourg-Gottéron und die ZSC Lions im Einsatz.

20.08.15, 10:41 20.08.15, 12:26


Nach fünfjährigem Unterbruch wurde in der vergangenen Saison die Champions Hockey League neu lanciert. Den Titel gewann in einem rein schwedischen Final Lulea mit dem Schweizer Internationalen Dean Kukan. Von den sechs Schweizer Teams hatten nur Genève-Servette und Fribourg-Gottéron die Gruppenphase überstanden, worauf beide in der ersten K.o.-Runde, den Achtelfinals, scheiterten.

«Ich glaube, dass die Champions Hockey League bei allen Vereinen einen hohen Stellenwert haben wird, da die Schweiz in der vergangenen Saison nicht sehr gut abgeschlossen hat und das sicher korrigieren will», sagte Peter Zahner, der CEO der ZSC Lions. «Auch wir haben etwas gutzumachen.»

Umfrage

Wirst du die Champions Hockey League verfolgen?

  • Abstimmen

316 Votes zu: Wirst du die Champions Hockey League verfolgen?

  • 59%Ja klar, als Hockey-Fan bin ich da von Anfang bis Ende voll dabei.
  • 27%Ja, aber nur wenn die Schweizer Teams gut sind.
  • 13%Nein, das interessiert mich nun wirklich nicht.

Neuer Modus, Final im Februar

Im Vergleich zur letzten Austragung erfuhr die Champions Hockey League einige Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmer wurde von 44 auf 48 Teams erhöht. Gespielt wird nicht mehr in Vierer-, sondern in Dreiergruppen – mit je einem Heim- und einem Auswärtsspiel. Die besten zwei Teams pro Gruppe erreichen die Sechzehntelfinals, die am 22. September beginnen.

Spiele der 1. und 2. Runde mit CH-Beteiligung


Donnerstag
Fribourg - Lukko Rauma (19.45 Uhr)
Färjestad - Davos (20 Uhr)
Gap Rapaces - ZSC Lions (20 Uhr)

Freitag
IFK Helsinki - Bern (17.30 Uhr)

Samstag
Eisbären Berlin - ZSC Lions (16 Uhr)
Zug - Tappara Tampere (17 Uhr)
Pardubice - Davos (18.30 Uhr)
Servette - Sparta Prag (19.45 Uhr)

Sonntag
Linköping - Bern (15 Uhr)

Dauerte die Gruppenphase in der vergangenen Saison vom 21. August bis 8. Oktober, werden die sechs Runden diesmal innert 18 Tagen gespielt. Somit stehen sämtliche Vorrundenpartien noch vor dem Meisterschaftsstart in der NLA am 9. September im Programm. Der Champions-League-Sieger wird am 9. Februar 2016 erneut in nur einer Final-Begegnung ermittelt.

Um diesen wunderschönen Pott geht es. bild: iihf

«Auf den ersten Blick ist es schon vernünftiger», so SCB-Schlüsselspieler Martin Plüss zum neuen Modus. «Es ist dem Interesse dienlich, wenn es von Anfang an um etwas geht. Dann kommt man in eine andere Dynamik rein. Es ist aber auch schwieriger, da du nur wenige Spiele hast, die du gleich gewinnen musst.»

HCD-Trainer Del Curto hofft auf die KHL

Im Vergleich zur letzten Austragung ersetzt Davos die Kloten Flyers. Die Bündner, die heute in Karlstad (Sd) gegen Färjestad antreten, nehmen die Gruppenphase allerdings stark ersatzgeschwächt in Angriff. Vom Ausländertrio steht zu Beginn, wenn überhaupt, nur Marcus Paulsson zur Verfügung. Zudem fehlen Félicien Du Bois und Dino Wieser.

«Ich hätte gerne in diesem Jahr in der Champions League etwas gerissen, aber es wird schwierig», sagte Trainer Arno Del Curto. Der Erfolgscoach hofft, dass sich sein Team gegen Färjestad und Pardubice irgendwie durchmogelt. Dann sähe die Situation wieder besser aus.

Einig beisammen. Die Repräsentanten der sechs Schweizer CL-Teilnehmer.

Bern, Fribourg-Gottéron (heute gegen Lukko Rauma/Fi), die ZSC Lions (heute bei Gap Repaces/Fr) und Zug waren als Gründungsmitglieder gesetzt und sind dies voraussichtlich auch in der kommenden Saison. Genève-Servette hat sich als Playoff-Halbfinalist wie der HCD sportlich qualifiziert.

Servette (Sparta Prag, Storhamar Dragons/No) und die Lions (Eisbären Berlin, Gap Rapaces) wurden vermeintlich leichteren Gruppen zugelost. Bern (Linköping, IFK Helsinki), Fribourg (Lulea, Lukko Rauma) und Zug (Djurgarden Stockholm, Tappara Tampere) bekommen es mit einem schwedischen und finnischen Team zu tun. Die beiden Nationen aus dem hohen Norden waren in der vergangenen Saison ab den Viertelfinals unter sich. Die KHL ist erneut nicht dabei, was sich in naher Zukunft jedoch ändern könnte. «Dann wäre es eine echte Champions League», so Del Curto. (pre/si)

Der Schweizer Eishockey-Meisterpokal im Wandel der Zeit

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

7
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • John McClane 20.08.2015 12:58
    Highlight schön! noch keine sekunde wurde gespielt und del curto jammert bereits wieder von verletzten und dass die daffoser ja die ärmsten sind...
    same old situation
    11 6 Melden
    • Schreiberling 20.08.2015 15:26
      Highlight Oh schau her, ein brüskierter Hockeyfan. Zuger, Berner oder Zürcher? Arno ist ein Meister des Understatements, das stimmt. Ich habe ihn jedoch noch nie jammern hören. Er hat aufgezählt, welche Verletzten das fehlen. Mehr nicht. Und mit 8 Stammspielern sind das schon ziemlich viel. Ich vergleiche: Das wäre wie wenn beim ZSC Blindenbacher, Nilsson, Bergeron, Cunti, Künzle, Schäppi sowie Karrer ausfallen würden.

      Wie Bern ohne: Blum, Plüss, Scherwey, Moser, Alain und Pascal Berger sowie Hischier.

      Oder Zug ohne: Grossmann, Bouchard, Holden, Suri, Zangger, Diem und Volejnicek.

      Noch fragen?
      0 6 Melden
  • Schreiberling 20.08.2015 11:33
    Highlight Bei Davos fehlen nebst Axelsson, Lindgren, Du Bois und D. Wieser auch noch Enzo Corvi, Lukas Sieber, Sven Ryser und Ruben Rampazzo. Für den Meister dürfte es also schwierig werden gegen die starken Schweden und Tschechen zu bestehen.
    Der ZSC und Genf müssen in diesen Gruppen die K.O-Phase einfach erreichen. Für Zug und Bern sollte es auch im Rahmen des möglichen liegen. Für Fribourg sehe ich schwarz. Nicht nur weil sie extrem starke Gegner haben, sondern vor allem weil das Team immer noch dieselbe Playoutmannschaft ist, wie vergangene Saison.
    8 5 Melden
    • Pascal Mona 20.08.2015 17:35
      Highlight Nun ich kenne nur Fribourg näher, das wird tatsächlich recht schwierig da wohl eine der stärksten Gruppen. Wie du auf "immer noch dieselbe Mannschaft" kommst, verstehe ich nicht, soviele Wechsel wie Gotteron hatten wohl nicht viele Teams, da gibt es auf diese Saison 8 oder 9 Wechsel (ohne Einbezug der Junioren), Qualitativ ist dann wieder etwas anderes, aber definitiv nicht mehr dieselbe Mannschaft. Zudem hat genau Fribourg letzte Saison nebst Servette als einzige Mannschaft die Gruppenphase überstanden, wohlgemerkt genau mit der gleichen Playoutmannschaft wie dann in der Meisterschaft!
      2 0 Melden
    • Schreiberling 20.08.2015 18:17
      Highlight Mit dieselbe Mannschaft meine ich denselben Trainer und dieselben Leader (bis auf Monnet), die vorher mit ihrem Machtgeplänkel Kossmann rausgeekelt haben. So kann eine Mannschaft nicht erfolgreich sein. Klar gab es Spieler die gehen mussten, und mit Dubé einen neuen Sportchef. Doch die Wurzel allen Übels liegt woanders.
      0 3 Melden
    • Pascal Mona 21.08.2015 08:13
      Highlight Dubé, Monnet, Helbling, Kiwi (Tambellini), alles grundsätzlich Leader, zum Thema wie und von wem Kossmann rausgeekelt wurde gibt es verschiedene Stimmen; sich dabei nur auf die eine vom abgetretenen Verwaltungsrat zu verlassen wäre etwas engstirnig, wie so oft wird die Wahrheit irgendwo dazwischen liegen. Aber grundsätzlich wird es ziemlich sicher eine "Übergangssaison" und das erreichen der Playoffs wird schwierig. Das gestrige Spiel gegen den dritten der Finnischen Liga war zumindest nicht sooo schlecht...
      2 0 Melden
    • Schreiberling 21.08.2015 08:53
      Highlight Ja gestern war ich positiv überrascht. Wer weiss, vielleicht geschieht das auch noch in der NLA.
      0 0 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

Artikel lesen