Sport
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Hans Wallson, Trainer ZSC, und Kari Jalonen, Trainer SC Bern, von links, mit dem Pokal anlaesslich der Champions Hockey League Medienkonferenz am Donnerstag, 29. September 2016, in Luzern. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Die Trainer Hans Wallson (ZSC, l.) und Kari Jalonen (SCB) haben beide noch die Chance auf den kantigen CHL-Pokal.  Bild: KEYSTONE

Die CHL-Viertelfinals stehen an: Streng wird es vor allem für Kari Jalonen

In der Champions Hockey League liebäugeln vor den Viertelfinal-Hinspielen von dieser Woche drei Schweizer Klubs mit den Halbfinals. Unter positivem Stress steht insbesondere Berns Trainer Kari Jalonen.

06.12.16, 13:50 06.12.16, 18:28


Bern empfängt am Mittwochabend zum Hinspiel Sparta Prag. Die erste Partie findet in Bern statt, weil die Prager Arena diese Woche nicht zur Verfügung stand. Und am Mittwoch statt am Dienstag wird gespielt, weil Jalonen am Dienstag kurz in Finnland weilt. Er ist geladener Gast am finnischen «Tag der Unabhängigkeit» am Empfang des Staatspräsidenten Sauli Niinistö, was der höchsten Ehre entspricht, die ein Finne erfahren kann. Jalonen fliegt am Mittwochmorgen in die Schweiz zurück und steht am Abend an der Bande.

Finnish President Sauli Niinisto attends a briefing Helsinki, Finland September 30, 2016.  Lehtikuva/Antti Aimo-Koivisto/via REUTERS ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. FOR EDITORIAL USE ONLY. NO THIRD PARTY SALES. NOT FOR USE BY REUTERS THIRD PARTY DISTRIBUTORS. FINLAND OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN FINLAND.

Finnlands Staatspräsident Sauli Niinistö wird Kari Jalonen empfangen. Bild: LEHTIKUVA/REUTERS

Der Schlittschuhclub Bern und die ZSC Lions zählen vor den Viertelfinals zu den formstärksten im Wettbewerb verbliebenen Teams. Seit Mitte Oktober verloren die Berner, die im Europacup noch nie unter die besten vier Teams vorgestossen sind, in der NLA lediglich zwei Spiele. Aber auch Berns Gegner Sparta Prag spielte zuletzt stark.

Champions Hockey League, Viertelfinals, Hinspiele

Dienstag:
Vitkovice Ostrava – Fribourg-Gottéron 17.00 Uhr
ZSC Lions – Växjö Lakers 19.45 Uhr
Frölunda Göteborg – Linköping HC 20.00 Uhr

Mittwoch:
SC Bern
– Sparta Prag

Rückspiele alle am Dienstag, 13. Dezember.

Wir tickern sämtliche Schweizer Spiele live!

Am Sonntag kassierte Sparta im Heimspiel gegen Fribourgs Viertelfinalgegner Vitkovice Ostrava allerdings mit 3:4 nach Verlängerung die erste Niederlage nach vorher sechs Siegen. Ein Vorteil für die Berner mag sein, dass Jalonen den Gegner ausgesprochen gut kennt. Vor drei Jahren coachte Jalonen das KHL-Team Lev Prag und führte es in den Playoff-Final. Etliche Akteure Spartas spielten damals unter Jalonen.

Sparta's Tomas Netik, 2nd left, celebrates his goal withe teammates Michal Cajkovsky, left, Petr Kumstat, 2nd right, and Lukas Pech, right, after scored the 0:1, during the Champions Hockey League Group M preliminary round ice hockey game between Switzerland's Geneve Servette HC and Czech's HC Sparta Prague, at the Les Vernets ice stadium in Geneva, Switzerland, Saturday, August 21, 2015. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Sparta-Jubel aus der letztjährigen CHL in einem Spiel gegen Servette. Bild: KEYSTONE

Schweizer Halbfinal SCB – ZSC?

Die beiden tschechischen Teams, die in den Viertelfinals auf Bern und Fribourg treffen, belegen in der Liga nur Mittelfeldplätze. Im Viertelfinal zwischen Gottéron und Vitkovice wird auf jeden Fall ein Aussenseiter die Runde der letzten vier erreichen. Fribourg-Gottéron kassierte in der NLA zuletzt gegen Davos (3:5), Lausanne (1:3), Biel (3:5) und Lugano (1:8) vier Niederlagen hintereinander, gilt aber dennoch nicht als Aussenseiter gegen Vitkovice. Die Tschechen überstanden nur dank Schützenhilfe die Gruppenphase und kamen danach gegen Aussenseiter aus der Slowakei (Nitra in den Sechzehntelfinals) und Tschechien (Liberec im Achtelfinal) weiter.

Den auf dem Papier stärksten Gegner empfangen die ZSC Lions mit den Växjö Lakers am Dienstagabend im Hallenstadion. Die Zürcher, die in der Liga seit einem Monat nie mehr in der regulären Spielzeit verloren haben, gelten gegen die schwedischen Lakers als Favorit. Växjö verlor am Samstag gegen Brynäs, ging in zwei der letzten vier Spiele als Verlierer vom Eis und belegt in der schwedischen Elitserien den vierten Platz.

Zurich's Ryan Shannon, right, fights for the puck against Lugano's Daniel Sondell, left, during the ice hockey Champions League match 1/8 Final between HC Lugano and ZSC Lions in Zurich, Switzerland, Wednesday, November 09, 2016. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die ZSC Lions (Ryan Shannon, rechts) eliminierten im Viertelfinal den HC Lugano (Daniel Sondell). Bild: KEYSTONE

Insgesamt bestreiten drei schwedische, drei Schweizer und zwei tschechische Klubs die Viertelfinals. Die finnischen Vertreter wurden alle schon eliminiert. Vor einem Jahr stand der HC Davos als Viertelfinalist sieben skandinavischen Gegnern gegenüber. Mit Titelhalter Frölunda Göteborg (14/15 und 15/16) und Linköping (14/15) stehen nur zwei Teams in den Viertelfinals, die seit dem Re-Launch der Champions Hockey League schon einmal so weit vorgestossen sind.

Klar ist, dass es in der Champions League nicht zu einem Final Bern gegen Zürich kommen kann. Wenn der SCB und der ZSC weiterkommen, treffen die beiden Top-Teams der NLA in den Halbfinals aufeinander. Der Sieger der Partie Vitkovice – Fribourg-Gottéron trifft entweder auf Frölunda oder Linköping. (sda/drd)

Schweizer Trikots in der Champions Hockey League

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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