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Die Nashville Predators schicken Kevin Fiala vorerst zurück nach Schweden.  Bild: Matt Slocum/AP/KEYSTONE

Die NHL muss warten

Kevin Fiala muss nach Schweden zurück – dies bedeutet aber kein Beinbruch

04.10.14, 09:10 04.10.14, 09:22

Kevin Fiala muss sich noch etwas gedulden, ehe der Traum von der NHL wahr wird. Der 18-jährige Uzwiler wurde von den Nashville Predators nach Schweden zurückgeschickt.

Dass Fiala den Sprung in die NHL vorerst nicht geschafft hat, ist keine Überraschung, denn die Predators, das Team von Roman Josi, sind bekannt dafür, Talente sorgfältig aufzubauen. Zudem ist der Schweizer WM-Teilnehmer von seiner offensiven Spielweise her nicht prädestiniert für die vierte Linie und hat sich Nashville im Angriff mit Olli Jokinen, James Neal sowie Mike Ribeiro mit gestandenen NHL-Stürmern verstärkt.

Kevin Fialas Qualitäten reichen noch nicht ganz für die NHL.  Bild: Mark Humphrey/AP/KEYSTONE

Obwohl es Fiala nicht reichte, hat er im Vorbereitungscamp eine gute Visitenkarte hinterlassen. Der Ostschweizer wurde in vier Testpartien während insgesamt 55:26 Minuten eingesetzt, war mit einem seiner vier Torschüsse erfolgreich und erreichte eine ausgeglichene Bilanz.

Die Enttäuschung von Fiala, von Nashville als Nummer 11 gedraftet, hielt sich in Grenzen. «Ich bin 18. Ich habe hoffentlich noch viele Jahre vor mir», so Fiala. Er kehrt nun leihweise zu HV71 Jönköping zurück, wo er eine wichtige Rolle einnehmen dürfte und weitere wichtige Erfahrungen sammeln kann. «In Schweden fühle ich mich zu Hause. Ich werde dort alles geben und es im nächsten Jahr wieder versuchen», sagte Fiala, der in seiner ersten Saison bei HV71 in 25 Partien vier Tore und 13 Assists realisiert hatte. (si/cma)

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