Sport

Langenthals Trainer Jason O'Leary: Glück im Ferienunglück – aber 10'000 Dollar Sachschaden

Glück im Unglück für Langenthals Trainer Jason O’Leary. Er hat mit seiner Familie ein Schiffsunglück in Thailand heil überstanden. Aber dabei einen Sachschaden von rund 10'000 Dollar erlitten. 

16.04.15, 11:17

Am 8. April brach auf dem mit mehr als 100 Touristen besetzten Ausflugsboot «Ao Nang Princess 5» auf dem Weg von Krabi nach Phuket ein Feuer im Maschinenraum aus. Dabei kam ein 12 Jahre altes Mädchen ums Leben. Alle anderen Passagiere konnten von herbeieilenden Rettungsmannschaften und Fischerbooten gerettet und sicher ans Festland gebracht werden. Das Gepäck wurde ein Opfer der Flammen oder ging mit dem Schiff unter.

Die meisten Touristen standen nur noch mit Badehose und Bikini bekleidet am Ufer. Wie das lokale Medium «PhuketWan» berichtet, habe die Betreibergesellschaft des Schiffes keine Versicherung fürs Gepäck abgeschlossen.

Normalerweise steht Jason O'Leary an der Bande des SC Langenthals. Bild: KEYSTONE

Beim Bericht über das Unglück wird ein in der Schweiz lebender kanadischer Familienvater ausführlich zitiert. Es handelt sich um Jason O’Leary, den Trainer des NLB-Klubs SC Langenthal. «Wir hatten alles, was wir besitzen, in unserem Gepäck verstaut», berichtet er. «Da waren nicht nur unsere gesamte Kleidung, sondern auch unsere Handys, die iPads der Kinder, eine Kamera und Geschenke für unsere Lieben zu Hause. Nur unsere Pässe hatte meine Frau in einem Beutel um den Hals hängen.» – «Wenn ich gewusst hätte, dass unser Gepäck nicht versichert ist, hätte ich es über Bord geworfen und gehofft, dass es auf der Wasseroberfläche treibt und vielleicht später geborgen werden könnte.» – «Wir schätzen unseren Sachschaden auf rund 10'000 Dollar. Schliesslich befanden sich auch unser Schmuck, unsere Uhren und unsere gesamten Kleider in dem Gepäck. Es war unglaublich, wie schnell sich die Flammen ausgebreitet haben und die Fähre gesunken ist.»

Letztlich hat Langenthals Trainer Glück im Unglück gehabt: Er und seine Familie haben die Katastrophe heil überstanden.

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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