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Mark Streit wehrt sich gegen Dwight King von den LA Kings, nicht aber gegen die vielen Ausgaben, die er hat. Bild: Jae C. Hong/AP/KEYSTONE

Was NHL-Stars von ihren Millionen bleibt – nicht viel, wie das Beispiel Mark Streit zeigt

Wie vielerorts im Sport werden auch im Eishockey grosse Lohnsummen ausgezahlt, insbesondere in der NHL. Aber bei weitem nicht alles davon landet am Schluss auf dem Konto des Spielers, wie wir anhand von Verteidiger-Veteran Mark Streit aufzeigen.

18.10.16, 14:16 19.10.16, 02:33
Donat Roduner
Donat Roduner

Mark Streit ist der erste Schweizer Hockeyspieler, der in der NHL zu einer echten Grösse geworden ist. Der 38-jährige Berner spielt seit elf Jahren in Übersee und ist dabei zu einem verlässlichen Verteidiger gereift, dessen Schuss gefürchtet ist. Streit hat eben seine vierte und vertraglich letzte Saison mit den Philadelphia Flyers in Angriff genommen.

In dieser Spielzeit verdient er noch einmal 4 Millionen US-Dollar. Ein schöner Batzen, der aber natürlich nicht direkt in Streits Kässeli fliesst. Diverse Abzüge müssen gemacht werden, wie der kanadische Spielerberater Rand Simon gegenüber The Hockey News ausgeführt hat. Wir starten aber trotzdem mit der Gesamtlohnsumme, dargestellt als schöner, grüner Doughnut.

grafik: infogr.am/watson

NHL-Abgaben

Als erstes werden Streit 18 Prozent des Lohns von der NHL gleich wieder abgezogen. Diese Abgabe hat jeder Spieler zu leisten und dient der finanziellen Absicherung der Liga. Diese ist gemäss Gesamtarbeitsvertrag dazu verpflichtet, die Hälfte der Hockey-Einnahmen in die Löhne der Spieler zu stecken. Die Spieler bekommen also in den meisten Fällen in der nächsten Saison einen Teil dieser Abgaben wieder zurück.

grafik: infogr.am/watson

Die National Hockey League verlangt ihren Tribut. Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Steuern

Nach den NHL-Abgaben wird es richtig deftig. Auf die verbleibenden 82 Prozent der Lohnsumme fallen Einkommenssteuern an. Ganz hart trifft es NHL-Spieler in Kanada, wo dies 50 Prozent sind. Streit muss als US-basierter Profi «nur» 40 Prozent abtreten, was also in der Gesamtrechnung einem Drittel seines Lohnes entspricht.

An den amerikanischen Fiskus, hier abgebildet das House of Treasury in Washington, geht ein Grossteil von Streits Lohn. Bild: J. David Ake/AP/KEYSTONE

grafik: infogr.am/watson

Hockey-Ausgaben

Zack, ist schon die Hälfte des Lohns weg. Aber wir sind noch nicht fertig. Streit hat weitere Ausgaben, die direkt mit seinem Beruf verknüpft sind und etwa 5 Prozent in seiner Kostenrechung ausmachen. Das meiste davon geht an seinen Agenten, der sich in NHL-Kreisen normalerweise 3 bis 6 Prozent des Lohns seines Klienten zahlen lässt, wie Simon Rand sagt.

Zusätzlich beschäftigt Streit im Sommer einen persönlichen Trainer, um sich fit zu halten und muss dazu für Trainingsgerätschaften aufkommen. Und nicht zu vergessen: die Berufsunfähigkeitsversicherung.

grafik: infogr.am/watson

Für sein Fitnessprogramm im Sommer (z.B. Tennis) hat Streit selbst aufzukommen. Bild: Manuel Winterberger

Grundversorgung

Trotz seinem Status als Profi in der NHL ist Mark Streit immer noch ein normaler Mensch, der sich wie du und ich ernähren muss, sich Kleider kauft und brav seine Rechnungen bezahlt. Er lebt nicht gratis und wird jährlich geschätzte 100'000 Dollar Miete bezahlen und etwa 25'000 in seinen fahrbaren Untersatz investieren. Für die Grundversorgung gehen also noch einmal 4 Prozent der ganzen 4 Millionen flöten.

grafik: infogr.am/watson

Es bleiben: 40 Prozent

Dem Top-Verteidiger bleiben also von seinem Gesamtlohn noch 1.6 Millionen übrig, mit denen er machen kann, was er will. Das klingt vielleicht nach erstaunlich wenig, ist aber immer noch eine sehr ordentliche Stange Geld. Und auch wenn die Abgaben hoch sind würde sich Streit nie beschweren – auch nicht Kevin Fiala, der bei Nashville jährlich 925'000 verdient und dem nach unserer Rechnung 370'000 übrig bleiben.

Die Löhne der NHL-Schweizer [Dollar]

grafik: infogr.am/watson

«Es ist wichtig zu verstehen, dass sich die Spieler nicht beklagen. Niemand beschwert sich. Jeder fühlt sich gesegnet, in der NHL spielen zu können», sagt Rand. Es sei aber nicht Cash fürs Leben, fügt der Agent an. Wenn ein Spieler nicht vorsichtig sei, sei das Geld schnell aufgebraucht.

So erdrückend wie Marko Dano ist der Lohn von Kevin Fiala (unten) noch nicht. Bild: Mark Humphrey/AP/KEYSTONE

Etwas, das den bescheidenen Schweizern hoffentlich nicht passieren wird.

Alle Schweizer, die in die NHL gedraftet wurden

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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45
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45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fan-crack2 22.10.2016 11:37
    Highlight Also so viel geld währe in der NLA sehr angeshen, soch in der schweiz kann man nicht so viel zahlen
    1 0 Melden
  • fan-crack2 21.10.2016 22:08
    Highlight Diese Sportler verdienen ja immer hin noch einpaar mil. Doch in der NLA währe dass ein guter Betrag, denn in der NHL bekommt man meistens mehr als 1-2 mio!
    1 0 Melden
  • Eishockeycrack 19.10.2016 13:48
    Highlight Verrückt, wie viel Sportler heutzutage verdienen. Und dann bleiben ihnen "nur noch" ein paar Milliönchen überig. Was ist mit den Menschen, welche mit den Haushaltskosten noch knapp über die Runden kommen und einen Stundenlohn von ca. 5 Euro/CHF haben oder noch weniger?
    3 6 Melden
  • panters 19.10.2016 13:15
    Highlight zu den 4 Millionen kommen noch die Milliönchen aus Werbeeinnahmen .... aber das sind ja nur Peanuts ... grins....
    honi soit qui mal y pense ....
    1 1 Melden
    • fan-crack2 22.10.2016 11:35
      Highlight Also, das stimmt!
      1 0 Melden
  • Adremos 18.10.2016 21:21
    Highlight Was soll uns der Artikel eigentlich vermitteln?

    -Er muss Abgaben zahlen die er zum Teil wiederbekommt.
    -Er muss Steuern zahlen.
    -Er muss sich für seinen Job fit halten.
    -Er muss für sein Leben aufkommen.
    -Und zu Guter Letzt bleibt dem armen Mark Streit "nicht viel", "nur" 1.6Mio / Jahr.

    -> Irgendwie kommen mir alle Punkte, ausser dem Letzten sehr bekannt vor!!

    Und bitte, lasst den jammernden Unterton im Artikel. Es gibt im Gegensatz zu Streit MILLIARDEN Menschen wirklich einen Grund zum Jammern hätten!!
    43 9 Melden
    • fan-crack2 22.10.2016 11:36
      Highlight ganau
      1 1 Melden
  • fcsg 18.10.2016 20:01
    Highlight Wo kann man spenden?
    38 4 Melden
  • AskLee 18.10.2016 19:59
    Highlight Krankekasse schon mitgerechnet !? #Koffertami
    16 1 Melden
    • Hausmeister krause 19.10.2016 13:12
      Highlight Ne, die ist in den USA als Risikosportler deftig hoch...
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.10.2016 18:36
    Highlight Wenn es so wie in der NBA is dann zahlen die Spieler soweit ich weiss ihre Steuern je nachdem wo sie spielen müssen. D.h. in Texas oder Florida fallen für die Hälfte der Spiele (41 Heimspiele in der NBA) keine Einkommenssteuer an, da es keine gibt in diesen Staaten, dafür entfallen auf die restlichen Spiele bzw. das Einkommen daraus Steuern.
    5 0 Melden
  • ThePower 18.10.2016 18:34
    Highlight Ich gebs zu, ein Budget mit 160k Dollar Lebenshaltungskosten und 1.6 Mio für auf die hohe Kante, das macht ein bisschen neidisch. Aber im Gegensatz zu den Managern gönne ich es Top-Sportlern: Muss ja für nach der 10-15 Jahre dauernden Karriere reichen. Und wenn die Leistung nicht mehr stimmt, gibts keinen goldenen Fallschirm. Sondern ein A-Tritt Richtung AHL und nur noch einem Bruchteil des Gehalts.

    Zum Salary Cap: Tolle Sache, würde auch dem europäischen Fussball gut tun btw.
    20 1 Melden
  • Grigor 18.10.2016 17:47
    Highlight Was verdient ihr den bei Watson wenn da steht, dass sich 1.6 Mio. pro Jahr nicht nach viel anhört?
    77 1 Melden
    • chara 18.10.2016 18:43
      Highlight nichts, und der Rest geben die der SP...😜
      26 4 Melden
  • Hussain Bolt 18.10.2016 16:31
    Highlight Würde mich mehr interessieren wie es in der NFL aussieht ich denke ganz anders. Es gibt zwar auch den Salary Cap aber trotzdem verdienen die wohl mehr. Trotzdem wird viel Geld abgegeben, dennoch verdient man stattlich und kann sich ein gutes Leben gönnen daher sollte man sich auch nicht beschweren.
    9 6 Melden
    • Anded 18.10.2016 17:07
      Highlight NFL Karrieren sind auch viel kürzer und die Verletzungen viel häufiger (gewisse Positionen mal ausgenommen, gibt ja unter den Kickern einige Opas).
      17 2 Melden
    • Hussain Bolt 18.10.2016 17:56
      Highlight Ja eben im Durchschnitt zwei Jahre weil die Physis in der Liga extrem ist. Sowie die Schnelligkeit und mentale Belastungen durch das lernen von Taktik Spielzügen die schwerer sind als in jeder anderer Sportart. Um zumindest ein NFL Spieler zu sein der so lange wie ein Fussballer auf dem Feld steht in seiner Karriere muss man wirklich was sehr besonderes sein.
      6 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.10.2016 18:39
      Highlight Korrekt, wobei die Salary Caps je nach Liga unterschiedlich sing. Z.b. Gab es einen massiven Anstieg dieses Jahr in der NBA (und damit auch der player salaries) da ab dieser Season der neue TV deal (über weissichnichtmehr wieviele Mia.) anläuft.
      0 0 Melden
  • TanookiStormtrooper 18.10.2016 16:23
    Highlight Dann muss der arme einfach mal bei Trump nachfragen, wie er überhaupt keine Steuern mehr bezahlen muss...
    28 7 Melden
    • bienli 18.10.2016 17:10
      Highlight Es geht ja nicht ums jammern. Es ist da ein Verdienstvergleich für solche Personen wie du. So sieht man wieviel wirklich hängen bleibt. Das ganze kann man auch bei Federer oder Cancelara oder wie sie alle heissen mache. Gruass
      20 3 Melden
  • Lord_ICO 18.10.2016 16:09
    Highlight Oh nein, lasst uns für die armen Eishockeyspieler ein Spendenkonto eröffnen.
    Ich weiss nicht, wie ich noch ruhig schlafen kann, jetzt wo ich weiss, dass der arme Mark mit nur 1,6 Mio. durchs Jahr kommen muss. Das ist barbarisch.
    53 93 Melden
    • MacB 18.10.2016 16:22
      Highlight Du darfst deine Missgunst behalten. Um einen Spendenaufruf gings im Artikel wohl nicht.
      70 19 Melden
    • Lord_ICO 18.10.2016 17:11
      Highlight Naja, dass das eher scherzhaft gemeint war versteht halt nicht jeder ;)

      PS: Bin jedes Jahr min. 1 Monat in Philadelphia, da ich dort einen Kollegen habe und gehe je nach Jahreszeit an Spiele der Flyers und der 76ers, kannst also raten ob mich sein verdienst stört ;)
      20 24 Melden
    • Tom H 18.10.2016 20:22
      Highlight Man muss auch sehen, dass die Zeit als NHL Profi beschränkt ist und nicht jeder ein Top-Salär von Anfang hat. 1.6 Mio klingen vielleicht nach viel, aber bei Mark wird um die 40 die aktive Karriere zu Ende sein und er muss sich dann beruflich neu ausrichten. Auch kann eine Verletzung das plötzliche Karriereende bedeuten.
      3 6 Melden
    • Lord_ICO 18.10.2016 21:59
      Highlight @TomH
      Auch für dich noch mal, das war ein ironischer Kommentar, da ich diesen Bericht für eher unnötig halte.

      Da ich selbst schon mehr als einmal im Wells Fargo Center war um Ice-Hockey zu sehen, sollte dies klar machen. Siehe mein Kommentar über dir.
      3 3 Melden
    • MacB 19.10.2016 08:03
      Highlight @Lord: Vielleicht musst du an deiner Ironie noch etwas feilen. Sie scheint nicht anzukommen. Dasselbe Problem hat Trump auch, du bist also nicht allein ;)
      4 1 Melden
  • Lueg 18.10.2016 15:50
    Highlight Ich bin erschüttert.
    Unglaublich wie man als Star unten durch muss! Eine bodenlose Frechheit, dass einem so nahe am Existenzminimum auch noch Steuern abgeknöpft werden. Vielleicht zahlt der Staat was an die Krankenkasse. Ach ja die Amis kennen das nicht wirklich. Hab ich vergessen.
    Besonders krass finde ich, dass sogar das Auto selbst bezahlt werden muss.

    Ich schlage vor, das Watson ein crowdfunding organisiert, dass wir Streit und Co die Flugtickets nach Hause und das Fitness Abi bezahlen können.
    58 61 Melden
  • Charlie Runkle 18.10.2016 15:40
    Highlight Wer hatt diesen Artikel geschrieben? Bwl Justus? 1.6 Mio nicht viel...... Die armen Sportler verdienen zu wenig.... Gebt ihnen noch mehr Geld, für nichts als Unterhaltung.....
    39 59 Melden
    • Licorne 18.10.2016 16:20
      Highlight Welchen Artikel hast du gelesen? In dem, den ich gelesen habe, steht:

      "Dem Top-Verteidiger bleiben also von seinem Gesamtlohn noch 1.6 Millionen übrig, mit denen er machen kann, was er will. Das klingt vielleicht nach erstaunlich wenig, ist aber immer noch eine sehr ordentliche Stange Geld."

      Ich glaube aber, du hast nur den Titel gelesen und nicht den Artikel. 1.6 Millionen ist im Vergleich zu 4 Millionen wirklich nicht viel. Wälze das Verhältnis auf einen normalen Lohn um: Dann siehst du, was gemeint ist.

      Und auf den Rest deines mimimi-Kommentars möchte ich nicht eingehen.
      69 15 Melden
    • Charlie Runkle 18.10.2016 22:12
      Highlight @Licorne: Ich habe den Artikel gelesen. Ich finde 40% vom Nettolohn noch ganz in Ordnung. Dabei ist ja schon alles abgezogen da bleibt in einigen schweizer Haushalten weniger übrig.....aber weis nicht was du für eine Rechnung gemacht hast, vielleicht geht dir ja ein Licht auf wenn du mal ein eigenes Budget aufstellen würdest....... Da bleibt wahrscheinlich nicht mal dir 40% übrig...
      Was ich jedoch nicht in Ordnung finde ist das jemand 1.6 Mio verdienen darf.... dabei nützt er dem alltäglichem System gar nichts sondern ist nur zur Unterhaltung weniger (prozentual Weltbevölkerung) eingestellt.
      5 7 Melden
  • Stefan.Alex.H 18.10.2016 15:13
    Highlight 100'000 für Miete als Grundversorgung zu bezeichnen...Hab ich also nicht mal ne Grundversorgung weil ich mir "nur" 18'000 Miete im Jahr leisten kann.

    Logisch jammert da auch niemand. Auch mit einem Nettolohn von 500'000 im Jahr hast du mehr als die meisten Menschen in Ihrem ganzen Leben zusammensparen können.
    (40 Jahre * 12 Monate = 480 M. * 1'000.- = 480'000)

    Traurig eigentlich...
    53 10 Melden
    • MacB 18.10.2016 15:26
      Highlight Um so erfolgreich zu sein, muss man in jungen Jahren auch viel investieren. Zeit und Geld. Das kann auch gehörig in die Hose gehen, beispielsweise durch eine Verletzung. Dann hat er nichts.

      Also ist das auch unternehmerisches Risiko, das er eingegangen ist. Und das sind nun die Früchte, die er ernten kann. Und ich gönne sie ihm.
      76 11 Melden
    • PapaBär 18.10.2016 15:39
      Highlight 100'000 Miete p. a. ... Da frage ich mich was das ist? Also bestimmt kein Flüchtlingsheim... Da hat man selbst in der Stadt Zürich eine 'ansehliche' Bleibe... und by the way Auto muss jeder Normalo auch berappen, ebenso Fitness-Studio, Food, Versicherungen u. a. m....
      24 10 Melden
    • PapaBär 18.10.2016 15:40
      Highlight ... Glücklich wer 1'000 mtl auf die Seite bringt....
      42 2 Melden
    • Hoppla! 18.10.2016 16:25
      Highlight C'est la vie!

      Hätten wir in jungen Jahren nur mehr Zeit auf dem Eisfeld (bzw. Tennis-, Basketballcourt, Fussballplatz, Schauspielschule,...) verbracht um eine Fähigkeit zu haben für das eine Menge Leute bereit wären einen Betrag zu berappen... ;-)
      17 3 Melden
    • Stefan.Alex.H 18.10.2016 17:26
      Highlight MacB; Hoppla!

      Ja da stimme ich euch voll und ganz zu. Habe auch nichts dagegen bei Sportlern in der Gehaltsklasse.
      Denke einfach dass es ein bischen zu negativ / härter dargestellt wird, in diesem Artikel, als es in Wirklichkeit ist.
      2 2 Melden
    • MacB 18.10.2016 18:32
      Highlight :) da hast du sicher auch recht!
      0 0 Melden
  • Pingu80 18.10.2016 15:11
    Highlight In Kanada sind die Abgaben noch höer. Darum spielen die kanadischen Superstars bei US-Teams.
    29 8 Melden
  • hektor7 18.10.2016 15:09
    Highlight "Es ist wichtig zu verstehen, dass sich die Spieler nicht beklagen. Niemand beschwert sich."

    Vielleicht kann mich jemand aufklären: Wie kamen dann die Lockouts zu Stande, wenn sich da nie jemand beschwert?
    25 14 Melden
    • Coliander 18.10.2016 15:23
      Highlight Weil der Vertrag zwischen der NHL und der Spielergewerkschaft ausgelaufen ist und beide Seiten mehr Geld wollen und sich nicht einigen konnten.
      37 1 Melden
    • Hayek1902 18.10.2016 15:28
      Highlight Da streiten sich die Funktionäre der Teams und der Spieler darum, wer wie viel vom Ligaumsatz erhält. Kleiner Machtkampf. Aber mal ein Beispiel: Du gehörst zu den Besten deines Faches weltweit und spielst Hockey. Neben dir hat es 22 andere im Team plus Staff. Das Team verdient hauptsächlich wegen dir und den anderen im Team und dem Staff 100 Mio im Jahr. Alle verdienen gleich viel, du erhälst 1 Mio Lohn. Findest du eine Million einen guten Lohn? Wahrscheinlich schon. Findest du aber nicht, dass du etwas gar wenig verdienst im Vergleich zu dem, was das Team einnimmt? Wahrscheinlich auch.
      26 1 Melden
    • hektor7 18.10.2016 15:34
      Highlight Ah oke, danke. Sie beschweren sich also nicht, dass sie zu viel abgeben müssen, sondern, dass sie zu wenig bekommen... Alles klar.
      19 7 Melden
  • Z&Z 18.10.2016 14:43
    Highlight Naja, soll ihm nicht anders gehen. Mal angenommen ein Alleinstehender verdient Brutto CHF 100'000 und wohnt in St. Gallen. Nettolohn ca. 90'000, jährliche Mietkosten ca. 18'000, Kosten betreibungsrechtliches Existenzminimum ca. 16'000, Berufskosten ca. 5'000, Billag und Krankenkasse ca. 4'000, Steuern ca. 8'000. Bleibt CHF 39'000, also 39%. Wohlbemerkt, leben zu Kosten des betreibungsrechtlichen Existenzminimums.
    35 4 Melden
  • Königspinguin 18.10.2016 14:34
    Highlight 100'000 für Miete ist nicht gerade wenig. In der Schweiz könnte er Arbeitsaufwändungen und gesetzliche Vorsorge vom steuerbaten Lohn abziehen. Aber ja, so ein Profi sollte einen grossen Teil seines Lohnes für später auf die Seite legen.
    11 1 Melden
  • Nussi2000 18.10.2016 14:33
    Highlight Ich verstehe den Sinn dieses Beitrags nicht ganz; Jeder Mensch muss Steuern bezahlen und für seine Grundversorgung schauen. Das einzige aussergewöhnliche ist die Abgabe an die NHL.
    82 8 Melden

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