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EHC Kloten Stuermer Drew Shore feiert seinen Treffer zum 2-0 waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Kloten und dem SC Bern am Samstag, 10. September 2016, in der SWISS Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Nicht nur Drew Shore hat in Kloten voll eingeschlagen ... Bild: KEYSTONE

Klotens doppelter Glücksgriff – Tops und Flops neuer NLA-Ausländer

Welche NLA-Teams haben eigentlich die besten, welche die schlechtesten Ausländer geholt? Das sind Top 5 und Flop 5 der neuen Hockey-Söldner.

21.10.16, 09:39 21.10.16, 10:46

marcel Kuchta / Aargauer Zeitung



Top 5

Drew Shore (EHC Kloten)

Der erste Glücksgriff von Klotens Sportchef Pascal Müller. Der Amerikaner, der ohne grossen Kredit in die Schweiz kam und sicher zu den billigeren Ausländern der Liga gehört, traf in 14 Spielen zehnmal ins Schwarze. Eine herausragende Ausbeute – zumal er dies ohne prominente Mitspieler schaffte.

EHC Kloten Stuermer Drew Shore waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Kloten und dem SC Bern am Samstag, 10. September 2016, in der SWISS Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Drew Shore kam aus der AHL zu den «Fliegern». Bild: KEYSTONE

Mark Arcobello (SC Bern)

Der Spielmacher hat die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt. Mit 19 Punkten aus 14 Spielen (10 Tore) steht er an der Spitze der NLA-Skorerliste. Bildet zusammen mit Simon Moser und dem neu verpflichteten Ryan Lasch eine brandgefährliche Sturmlinie.

Berns Topscorer Mark Arcobello jubelt nach seinem Tor zum 0-1 gegen Biels Goalie Jonas Hiller im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Biel und dem SC Bern, am Samstag, 24. September 2016, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Mit 19 Punkten liegt Arcobello hinter Denis Hollenstein auf Rang 2 der Skorerliste. Bild: KEYSTONE

Toni Rajala (EHC Biel)

Der Finne gehört zusammen mit Shore und Arcobello zu den besten NLA Torschützen. Zehnmal traf der schnelle Flügel bereits in die gegnerischen Tore und trug damit zum guten Saisonstart der Seeländer bei. Rajala gehört zu der Sorte Stürmer, die dank ihres Torriechers eben oft am richtigen Ort stehen.

EHC Biel Stuerner Marco Pedretti, von rechts, feiert seinen Treffer zum 0-1 mit Toni Rajala und Gaetan Haas waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Kloten und dem EHC Biel am Freitag, 14. Oktober 2016, in der SWISS Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Ist nach kurzer Anlaufzeit explodiert: Biels Rajala. Bild: KEYSTONE

Bobby Sanguinetti (EHC Kloten)

Der zweite Glücksgriff von Pascal Müller. Klotens Trainer Tirkkonen hat wegen des Defensivverhaltens des Amerikaners nicht immer Freude. Doch diese Schwächen macht der Verteidiger mit ausgeprägtem Offensivinstinkt mehr als wett. 14 Skorerpunkte in 14 Spielen sprechen eine deutliche Sprache.

EHC Kloten Verteidiger Bobby Sanguinetti waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Kloten und dem SC Bern am Samstag, 10. September 2016, in der SWISS Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Offensiv-Verteidiger Sanguinetti lenkt das Kloten-Spiel wie erhofft. Bild: KEYSTONE

Jonas Junland (Lausanne HC)

Ähnlich wie Sanguinetti gehört auch Jonas Junland eher zu der offensiveren Sorte Verteidiger. Der Schwede ist das Schwungrad im System von Lausannes neuem Trainer Dan Ratushny. Auch er weist mit 14 Punkten aus 15 Spielen herausragende Skorerwerte auf.

L'attaquant fribourgeois Killian Mottet, gauche, lutte pour le puck avec le defenseur lausannois Jonas Junland, droite, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, entre le Lausanne HC et HC Fribourg-Gotteron, ce samedi 17 septembre 2016 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Lausannes Jonas Junland kann auch ganz schön lästig werden. Bild: KEYSTONE

Flop 5

Daniel Rahimi (HC Davos)

HCD-Trainer Arno del Curto holte den schwedischen Abräumer mit der Absicht nach Davos, dass er die Defensive vor den beiden neuen, jungen Torhütern zusätzlich stabilisiert. Bisher ist er aber eher ein Unsicherheitsfaktor. Vor allem deshalb, weil er schon gesundheitlich angeschlagen in die Saison ging.

Daniel Rahimi von Davos, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem Lausanne HC, am Freitag, 14. Oktober 2016, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Sein Bart ist bisher das Auffälligste bei Rahimi. Bild: KEYSTONE

Carl Klingberg (EV Zug)

«Man soll Ausländer nicht immer nur nach ihrem offensiven Output bewerten.» Ein oft gehörter Satz aus den Mündern der Sportchefs, wenn sie die fehlende Produktivität eines Söldners erklären müssen. Zugs Reto Kläy musste ihn auch schon aufsagen. Zwei Tore und fünf Skorerpunkte in 14 Spielen sind für einen Stürmer zu wenig.

Carl Klingberg, links, von Zug, gegen Ryan Wilson, rechts, von Lugano beim Eishockey Meisterschaftsspiel zwischen dem EV Zug und dem HC Lugano am Samstag, 15. Oktober 2016, in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Klingberg ackert zwar, aber skort nicht. Bild: KEYSTONE

Mike Santorelli (Servette-Genève HC)

Der Kanadier hätte das Potenzial gehabt, ein Star in der NLA zu werden. Doch für einmal tätigte Servette-Zampano Chris McSorley einen seiner seltenen Fehlgriffe auf dem Ausländermarkt. Nach nur sechs Spielen (1 Tor/3 Assists) verabschiedete sich Santorelli wieder in Richtung Heimat – und beendete gleich noch seine Karriere.

Geneve-Servette's centre Mike Santorelli, of Canada, left, vies for the puck with Tigers' centre Yannick-Lennart Albrecht, right, during the game of National League A (NLA) Swiss Championship between Geneve-Servette HC and SCL Tigers, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Tuesday, September 13, 2016. (PPR/Salvatore Di Nolfi)

Nach 70 NHL-Partien mit Anaheim hat man sich in Genf von Santorelli mehr erhofft. Bild: PPR

Mike Lundin (EHC Biel)

Biels Trainer Kevin Schläpfer hätte lieber einen vierten ausländischen Stürmer im Team gehabt. Doch Sportchef Martin Steinegger setzte lieber auf einen Verteidiger und holte den Amerikaner Lundin ins Seeland. Die Rechnung ist bisher nicht aufgegangen. Weder offensiv noch defensiv hat er einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Die Bieler Gaetan Haas, Matthias Rossi, Toni Rajala, Mike Lundin und Kevin Fey, von links, feiern das 0:1, waehrend dem Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem EHC Biel, am Dienstag, 18. Oktober 2016, in Davos. (KEYSTONE/Juergen Staiger)

Nur dabei, statt mittendrin: Lundin beim EHC Biel. Bild: KEYSTONE

Patrick Zackrisson (HC Lugano)

Der Schwede kam mit viel Kredit aus Skelleftea ins Tessin. Dort schaffte er es nicht, die hohen Erwartungen zu erfüllen. Inzwischen muss Zackrisson sogar um einen Stammplatz kämpfen.

Lugano’s player Patrik Zackrisson, right, fights with Fribourg's player Christopher Rivera, left, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2016/17 between HC Lugano and HC Fribourg-Gotteron, at the ice stadium Resega in Lugano, Switzerland, Tuesday, September 13, 2016. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Zackrisson ist in Lugano bislang nur selten aufgefallen. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Alle Topskorer der NLA-Quali seit 2002/2003

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fan-crack2 22.10.2016 11:18
    Highlight Icg sage, dass die Nhl mal schlechter wird als die NLA und die KHL
    2 4 Melden
  • Blackhawk 21.10.2016 18:00
    Highlight Die bessere Bildunterschrift wäre ja: Drew Shore kam aus der AHL zum EHC Kloten. Ist natürlich kleinlich, mir aber persönlich wichtig. =)
    3 1 Melden
  • Connor McSavior 21.10.2016 11:41
    Highlight Da sieht man genau, dass die NHL der NLA eben doch noch weit voraus ist, obwohl man zum Teil bei der Berichterstattung ja meinen könnte, die beiden Ligen seien gleichauf. Shore, Sanguinetti und Arcobello sind alles ehemalige Bottom 6 Stürmer, bzw. Top 6 Verteidiger, und in der Schweiz kommen sie rein und dominieren von Anfang an.
    11 31 Melden
    • Martinov 21.10.2016 17:29
      Highlight Sorry wer sagt das? 😂
      4 1 Melden
  • sansibar 21.10.2016 11:04
    Highlight Für mich kommt man bei den Top 5 nicht um Cervenka rum!
    37 10 Melden
    • Schoff 21.10.2016 11:39
      Highlight seh ich auch so. aber war halt auch noch verletzt. der wird noch richtig wertvoll über die ganze saison!
      10 2 Melden
    • sansibar 21.10.2016 14:33
      Highlight Für mich gehören zu den unbestrittenen Tops: Shore, Junland, Arobello/Lasch und Cervenka. Aber eben, die Saison ist noch lang. Als Zusammenfassung nach 15 Runden sind die 10 genannten Spieler ganz gut gewählt. Sondell könnte man noch erwähnen, der wurde vermutlich übergangen weil es nur um Ausländer geht die neu in der Liga (und nicht neu im Team) sind.
      3 3 Melden
    • RedWing19 21.10.2016 15:05
      Highlight Sondell meinst du aber sicher bei den Flops, oder?
      9 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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