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Die Bieler Marc Wieser, Anthony Rouiller, Steve Kellenberger und Ramon Untersander, von links, bejubeln das zweite Tor gegen die Visper, beim dritten Auf-/Abstiegsplayoff Ligaqualifikationsspiel der NLA /NLB zwischen dem EHC Biel und dem EHC Visp am Dienstag, 15. April 2014, in der Eishalle in Biel. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Bild: KEYSTONE

Ligaqualifikation

Visp im dritten Spiel vom Eis gefegt – drei Tage nach Flop ist Biel wieder Top

Drei Tage nach dem 2:5-Debakel im Oberwallis näherte sich der EHC Biel dem Verbleib in der NLA wieder an. Die Seeländer gewannen das dritte Spiel der Serie um den letzten NLA-Platz gegen Visp nach Rückstand mit 5:1. Zwei Siege fehlen noch zum Klassenerhalt.

15.04.14, 22:09 16.04.14, 10:56

Die Bieler präsentieren sich in der Ligaqualifikation bislang wie ein Chamäleon. So wie das Reptil je nach Stimmung seine Farbe ändern kann, präsentiert sich das Team von Kevin Schläpfer von Spiel zu Spiel mit einem neuen Gesicht. Am Samstag im Wallis wirkten die Bieler saft- und kraftlos wie Absteiger. Drei Tage später setzten sie zum Sturmlauf an. Nicht einmal ein früher Rückstand fiel diesmal ins Gewicht. 

Wie bereits in der ersten Partie im Bieler Eisstadion ging Visp schon mit dem ersten Torschuss (durch Sandro Wiedmer) früh in Führung. Letzte Woche vermochten die Visper den Vorsprung 13 Minuten lang zu halten – diesmal steckten die Bieler den Gegentreffer nach 94 Sekunden problemloser weg.

Sandro Wiedmer bringt Visp nach 94 Sekunden in Front und muss am Ende trotzdem eine Klatsche verdauen. Bild: KEYSTONE

Schon nach 13 Minuten führten sie 2:1. Die Sturmlinie mit dem Schweden Dragan Umicevic (2 Tore, 1 Assist), Oliver Kamber (2 Assists) und dem Österreicher Raphael Herburger (1 Tor, 2 Assists), die das frühe Gegentor kassiert hatte, erzielte als beeindruckende Reaktion die drei Tore bei ausgeglichenem Spielerbestand zum 1:1 (8.), 3:1 (18.) und 5:1 (36.).

Biel für einmal bärenstark und effizient

Visp blieb völlig chancenlos, weil Biel diesmal stark spielte. Die Seeländer beeindruckten die Gäste mit physischer Präsenz, leisteten sich mit Ausnahme des Puckverlusts von Back Matthias Joggi, der zum 0:1 führte, kaum individuelle Fehler, gerieten bloss dreimal in numerische Unterzahl. Selbst skorten sie hingegen aus den ersten drei Powerplay-Chancen die wegweisenden Goals zum 2:1 (durch Steve Kellenberger/14.) und 4:1 (Martin Ulmer/28.).

Biels Headcoach Kevin Schläpfer hat sich mit dem Sieg ein wenig Luft verschafft. Bild: KEYSTONE

Am Donnerstag unternehmen die Bieler den nächsten Anlauf, mit einem Auswärtssieg in Visp die existenzielle Serie gegen den NLB-Meister in ruhiges Gewässer zu führen. Dem Vernehmen nach hätte sich Coach Kevin Schläpfer heute keine Niederlage mehr leisten können. Am Dienstag gaben zwei Akteure ihren Einstand in der Serie: Biels Söldner Ahren Spylo spielte erstmals nach abgesessener Sperre; Visps russischer Altstar Alexej Kowaljew lief nach zweiwöchiger Verletzungspause erstmals wieder auf. (dux/si)



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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Znuk 16.04.2014 11:11
    Highlight Kovalev spielte schon letzten Samstag bei Visp mit.
    1 0 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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