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Kevin Schläpfer wird wohl kein NLA-Angebot bekommen. Warum also nicht nach Olten? Bild: KEYSTONE

Oltens Jahrhundert-Chance heisst ... Kevin Schläpfer!

Olten bleibt das Seldwyla unseres Hockeys. Dabei hätte der Hockeyklub dieser Stadt alles, um in der höchsten Liga eine wichtige Rolle zu spielen.

27.02.17, 19:38 28.02.17, 10:15

Oltens Weg nach oben endet im September 2014. Geschäftsführer Peter Rötheli (nicht verwandt mit der Hockey-Legende André Rötheli) erlöst seinen Kumpel Jakob Kölliker aus der Arbeitslosigkeit und installiert ihn als Sportchef.

Zuvor hatte der einstige Rekordinternationale und langjährige U20-Nationaltrainer als Sportchef die SCL Tigers sportlich ruiniert. Nach der zweiten Trainerentlassung der Saison stellte er sich im Frühjahr 2013 selbst an die Bande und verlor die Liga-Qualifikation gegen Lausanne. Abstieg. Mit einer Mannschaft, die gut genug war für eine Playoff-Qualifikation.

Sportchef Köbi Kölliker konnte in Olten bislang nicht überzeugen. Bild: KEYSTONE

Bis heute ist es eines der ungelösten Rätsel unseres Hockeys, wie ein so kluger Präsident wie Benvenuto Savoldelli der Anstellung Jakob Köllikers in der sensiblen Schlüsselposition eines Sportchefs zustimmen konnte. Die Langnauer konnten ihr Glück fast nicht fassen. Jakob Kölliker ausgerechnet beim stärksten Gegner im Aufstiegskampf. Sie schafften die Promotion (nach einem NLB-Finalsieg über Olten) im Frühjahr 2015. In der Liga-Qualifikation waren die Rapperswil-Jona Lakers chancenlos.

Olten hat alles für die Rückkehr in die NLA. Leidenschaftliche Fans, eine breite Unterstützung durch die lokale Wirtschaft, eine zweckmässige Arena und den perfekten Standort: Zwischen Zürich und Bern gibt es keinen einzigen NLA-Klub im Eishockey oder im Fussball. Olten könnte die Sporthauptstadt des Mittellandes werden.

Durchaus NLA-würdig: Das Oltner Kleinholz mit seinen 6270 Plätzen. Bild: ehco.ch

Aber alle diese Vorteile können nicht umgesetzt werden. Weil eine visionäre Führungspersönlichkeit im sportlichen Bereich fehlt. Durch Fehlbesetzungen auf den Schlüsselpositionen (Trainer, Torhüter, Ausländer) hat Sportchef Jakob Kölliker die Aufstiegschancen ruiniert. Und es gelingt ihm auch nicht, durch Engagement Begeisterung zu wecken. Mit seinem Wesen und Wirken ist er in der Chemie eines Sportunternehmens mehr «Spaltpilz» als Leitwolf.

Nicht aus böser Absicht. Es ist einfach seine Art, vielleicht auch geprägt durch seine immense Erfahrung im Hockey als Spieler, Trainer und Funktionär. Er wirkt in gewisser Weise desillusioniert. Und natürlich kehrt er auch in Olten zwischendurch selber an die Bande zurück. Während der Halbfinals 2016 gegen Ajoie feuert er Heikki Leime, schiebt den überzähligen Ausländer Eric Beaudoin als Strohmann in die Cheftrainerposition und führt als Assistent das Zepter. Seldwyla pur.

Kevin Schläpfer in Olten? Warum nicht!

Auf die neue Saison schafft es Jakob Kölliker, von allen NLB-Spitzenteams die schwächsten Goalies zu verpflichten. Statt Melvin Nyffeler (er hat das Potenzial für die NLA) nimmt er dessen Bruder Dominic unter Vertrag. Ein durchschnittlicher NLB- Schlussmann. Als neuen Trainer holt er aus Spanien seinen Kumpel Maurizio Mansi, der dort als Assistent des Nationaltrainers gearbeitet hat. Er ist von allem Anfang an überfordert und auf die Ratschläge des Sportchefs angewiesen.

Als ihn Jakob Kölliker am 24. Januar endlich feuert und durch Bengt-Ake Gustafsson ersetzt – auch der Schwede ist sein Kumpel – ist es zu spät. Die Oltner erwischen auf Platz 5 im Viertelfinale Rapperswil-Jona. Gestern sind sie sang- und klanglos gescheitert. Erneut zeigt sich: Wo Jakob Kölliker Sportchef ist, bleibt kein Trainer bis zum Saisonende.

Es sollte boshafterweise nicht unerwähnt bleiben, wie ungeschickt Oltens Sportchef sich bei Vertragsverhandlungen angestellt hat. Er fällt wie ein Anfänger auf das Pokerspiel von Marco Truttmann mit einem angeblichen Angebot von Langenthal herein, gewährt ihm bei der Vertragsverhandlung eine Lohnerhöhung von mehr als 30 Prozent und macht ihn zum bestverdienenden Schweizer Spieler in der Oltner Hockeygeschichte. Hätte er einfach ein wenig Geduld gehabt, wäre eine Verlängerung zum gleichen oder gar zu einem niedrigeren Lohn möglich gewesen.

Der dritte NLA-Aufstieg lässt in Olten seit 1993 auf sich warten.  Bild: KEYSTONE

Was nun? Wenn die Oltner ihr enormes Potenzial nützen wollen, dann brauchen sie eine starke, charismatische Persönlichkeit, die dazu in der Lage ist, diesen schlummernden Hockey-Titanen zu wecken. So wie es Kevin Schläpfer in Biel erst als Sportchef und dann als Trainer vorgemacht hat. Er erlöste die Bieler aus ihrer 13-jährigen Verbannung in die NLB.

Kevin Schläpfer in Olten? Unmöglich? Nein. Die Oltner brauchen den grossen Wurf. Kevin Schläpfer ist ihre Jahrhundert-Chance. Der Baselbieter ist von seinen Aufgaben in Biel entpflichtet und sucht eine neue Herausforderung. Die Chancen, dass er nächste Saison in der höchsten Liga einen Job bekommt, sind gering. Viel geringer als er selber denkt. Bald wird er froh sein um ein gutes Angebot aus der NLB.

Neuanfang – mit frischem Wind?

In Olten übergibt Benvenuto Savoldelli die Führung einer neuen Crew. Er geht als einer der besten Präsidenten in unsere Hockeygeschichte ein. Er hat Olten saniert und zu einem Musterunternehmen in der zweithöchsten Liga gemacht. Die Oltner verdanken ihm ihre heutige Existenz in der NLB und angesichts seiner enormen Verdienste sei ihm der Irrtum Jakob Kölliker verziehen.

Der EHC Olten hat also eine neue strategische Führung und braucht nun auch neue Männer in der operativen Leitung. In Nordamerika würde jetzt ein «House Cleaning» durchgeführt. Bei Sportunternehmen werden dabei alle Leute gefeuert und die wichtigen Positionen neu besetzt. So ändert die Chemie, so wird ein Neuanfang möglich.

Kevin Schläpfer könnte in Olten neues Feuer entfachen. Bild: KEYSTONE

Wenn Kevin Schläpfer in Olten mit dem Rückhalt des Verwaltungsrates freie Hand im sportlichen Bereich bekommt wie damals in Biel, dann führt er den EHC Olten als «Franchise Man» in drei Jahren zurück in die NLA. Wie in Biel kann er erst als Sportchef die Mannschaft bauen, weiterhin Bengt-Ake Gustafsson an der Bande belassen und nach einem oder zwei Jahren selber das Traineramt übernehmen. Wenn die Oltner mit dem bisherigen Führungspersonal und mit Jakob Kölliker weitermachen, dann bleiben sie das Seldwyla unseres Hockeys.

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • länzu 01.03.2017 01:42
    Highlight Hat der Eismeister wohl schon einmal mit Spielern von Biel gesprochen? Falls ja, müsste er eigentlich wissen, dass Schläpfer nicht der Supertrainer ist, wie er ihn immer darstellt. Schläfers Spielkonzepte sind veraltet. Inputs der Spieler werden weggewischt. Er lässt immer noch Manndeckung spielen. Wohl als einziger Trainer in einer höheren Liga. Nun, für Olten könnte das ev. noch reichen. Aber für mehr auch nicht.
    2 0 Melden
  • manolo 28.02.2017 08:46
    Highlight "Klausi" vers Schläpfer = dein Freund und Helfer 😜
    20 2 Melden
  • Beobachter 28.02.2017 08:17
    Highlight Was mich als EHCO Sympathisanten stört ist, dass die Vereinsführung dem Fan und Publikum Saison für Saison angebliche Aufstiegsambitionen verkauft/vorgaukelt, in der Realität aber laufend Entscheide fällt, die diese Ambitionen untergraben. Sei es, dass man die besten Spieler ziehen lässt, dass man bei den Ausländern spart oder sonstiges. Es ist völlig ok, eine Politik der wirtschaftlichen Vernunft zu fahren. Aber dann verkauft den Zuschauer bitte nicht für blöd und steht dazu. Wer in die NLA aufsteigen will, braucht bereits in der NLB eine NLA-taugliche Mannschaft. Sonst wird das nichts.
    50 0 Melden
  • blub 28.02.2017 06:51
    Highlight Na Herr Eismeister, hast bei den Prognoses für die NLB PO's sehr schlecht getippt. Und jetzt willste noch den Schläpfer bei Olten weil der Club alles dazu hat. :D Ich find dich ein bisschen lustig.
    33 5 Melden
  • Boogie Lakeland 28.02.2017 00:44
    Highlight Erst alle Play Out Teams ausser die Tigerli bashen, dann Dido quasi sämtliches Talent absprechen und jetzt noch etwas auf dem Köbi rumhacken. Fehlt noch was zu einem Amtsenthebungsverfahren und Hirschier..
    Eismeister, ich mag Deine Artikel. Kompetent bist Du, keine Frage.
    Aber es gibt einfach immer mehr Artikel von Dir bei denen ich nach der Überschrift weiss was kommt.
    Eigentlich schade, Du hast mehr drauf.
    31 7 Melden
  • goldmandli 27.02.2017 23:13
    Highlight Ich würde Schläpfer nächste Saison gerne in Zug sehen. Schon möglich dass Schläpfer überbewertet wird und es theoretisch fähigere trainer gäbe, aber er liebt und lebt das Schweizer hockey wie es irgend ein kanadier nie könnte. Er würde das Feuer in der Bossard Arena wieder entfachen, welches im Asbestschutt der Herti erstickt wurde. Pro experiment Schläpfer
    34 22 Melden
  • Lueg 27.02.2017 22:22
    Highlight Die NLB PO Prognose vom Lokalreporter KZ, war so falsch, dass ein Schuldiger gefunden werden muss... Der war schnell gefunden Jakob Kölliker seines Zeichen eines der drei CH-Mitglieder der IIHF Hall of Fame! Ja dieser Köbi dem er früher gehuldigt hat.
    Nach diesem Artikel zwingt sich die Frage auf ob KZ ins Jobvermittler Business wechselt. Alle paar Tage werden Trostpreise aus seiner Region angeboten. Ich denke bald wird Laser wieder auftauchen spätestens wenn Langenthal gegen Rappi untergegangen ist. Oder doch bei Fribourg als Garant für den Liga erhalt.

    67 19 Melden
    • c_meier 28.02.2017 00:03
      Highlight Das wäre mal spannend der Eismeister als Sportchef...
      Ob es dann rockt und rollt, der Bandengeneral regiert oder doch ein Lottergoalie transferiert wurde? ;)
      44 2 Melden
    • welefant 28.02.2017 04:35
      Highlight Ja dann ap zu lugano mit kz ;)
      13 1 Melden
    • Lueg 28.02.2017 16:03
      Highlight Hm nach Lugano...... Meinst Du die verstehen die Gotthelf Zitate....
      Er soll nach Langnau. Durch seine Medien Beziehungen kann er zB über Watson oder Hockey Week seinen Bedarf kund tun. So spart er die imensen Agentenkosten. Mit seinem Genie kann er den Job in mit einer 40% Anstellung erledigen. Mit dem so gesparten Geld wird Langnau Gewinne erziehlen, dass ML vor Neid platzt.
      5 1 Melden
  • Yotanke 27.02.2017 20:52
    Highlight Da scheint der KZ seinem Gränni-Kollegen einen Job zu vermitteln wollen. Aber der Gränni selbst sagt ja, dass er Job erst annehmen will, wenn er wieder gesund sei. ich vermute aber vielmehr dass er warten will bis er den letzten rappen aus vertrag bei biel rausgeholt hat. im slapshot magazin gibts übrigens grosses interview mit gränni und montadon. beide jammern und versinken im selbstmitleid, weil die armen ch-trainer ach so schlecht behandelt werden. als clubpräsident würde ich nie solche jammeris einstellen. due zwei haben sich mit interview mächtig geschadet.
    187 45 Melden
  • Grundi72 27.02.2017 20:41
    Highlight Gott hat den Teufel erfunden, um uns das Böse vor Augen zu führen. Dasselbe tat er mit Olten, um uns das Hässliche zu zeigen.

    Wie man es schafft, ein solch hässliches Kaff aus dem Boden zu stampfen bleibt wohl für immer ein Rätsel..
    251 267 Melden
    • SCBDude 28.02.2017 05:01
      Highlight Will ja nicht behaupten, dass Olten schön sei aber ganz ehrlich: Olten ist nicht einmal die hässlichste Stadt des Kantons Solothurn. Schonmal in Grenchen gewesen?
      44 3 Melden
  • sven_meye 27.02.2017 20:36
    Highlight Ach was ich noch sagen wollte. Kevin Schläpfer im B wäre natürlich hammer ;) Spiele gegen Olten wären Pflicht und man stelle sich bloss vor, er würde mit Olten aufsteigen ...
    38 101 Melden
  • sven_meye 27.02.2017 20:34
    Highlight Dominic Nyffeler hat letzte Saison bei uns sehr stark gespielt! Der Begriff durchschnittlich ist schon fast eine Beleidigung. Die Verpflichtung war durchaus berechtigt. Zumal Melvin nicht als einfache Person gilt. Kann ich auch aus Eigenerfahrung bestätigen. Der Bruder ist definitiv angenehmer.
    27 91 Melden
    • nononono 27.02.2017 23:33
      Highlight Die Leistung von Dominic Nyffeler kann ich zwar nicht nicht über die Saison hinweg beurteilen in den drei Spielen gegen die Lakers welche ich in den Playoffs sah wirkte er nicht übermässig gut und definitiv schlechter als sein Bruder Melvin. Speziell im letzten Spiel machte er keine gute Figur. Er hatte zwar zwei sehr starke Paraden allerdings gingen meiner Meinung nach 3 Tore auf seine Kappe. ("Bubentrickli", flacher Schuss nach viel Zeit um zu verschieben, Schuss aus dem Drittel des Gegners!)
      21 3 Melden
    • sven_meye 28.02.2017 05:38
      Highlight Ich spreche auch von letzter Saison ... damals hat er gehext. Was viele nicht zu verstehen scheinen. Mag sein das es jetzt anderst aussieht, aber die Verpflichtung war damals gerechtfertigt.
      9 2 Melden
  • Titan 27.02.2017 20:16
    Highlight Mit der heutigen Führung wird Olten eher wieder zu grunde gehen, als den Aufstieg schaffen! Schade für die tolle Eishocjey verrückte Gegend.
    55 12 Melden
  • Turist 27.02.2017 20:15
    Highlight Wenns dieses angebliche Angebot von L'thal nicht gegeben hat, dann ist unser Eismeister nach Kölliker der Zweite, der wie ein Anfänger darauf reingefallen ist.
    Oder wie war das? Grösstes Transferbeben seit Campell/Kelly, falls Trutti von Olten nach L'thal wechselt?

    Und fanatische Fans? Naja, war ein paar Mal in Olten diese Saison. Die Zuschauerzahl isch top, ja, aber stimmungsmässig so lala.
    Tausende in den Stehplätzen, aber nur 20 Nasen singen ihre 2 Lieder, ausser bei HOPP OUTE schreien mehr mit.

    Und die Infrastruktur ist ganz knapp NLA-tauglich. Nicht immer so übertreiben, Eismeister
    70 24 Melden
    • Mr. Minit 27.02.2017 21:38
      Highlight Was ist denn nicht NLA-Tauglich an dem Stadion?
      22 20 Melden
    • Turist 27.02.2017 22:16
      Highlight Ich sag ja sie ist NLA-tauglich, wenn auch knapp.
      31 4 Melden
    • Mr. Minit 27.02.2017 22:30
      Highlight Und wieso knapp? Was passt nicht? Was müsste besser sein?
      8 23 Melden
    • samy4me 27.02.2017 23:10
      Highlight Das Angebot aus Langenthal gab es, auch wenn es Kämpf wohl nicht wirklich darum ging Trutti tatsächlich zu verpflichten...

      Das Stadion in Olten ist der Hammer, wüsste echt nicht was es daran auszusetzen gäbe. Sogar als Langenthaler muss ich das zugeben. Ehrlich gesagt finde ich das Kleinholz ist sogar die beste Eishockeyhalle der Schweiz.
      16 30 Melden
    • stubi 28.02.2017 08:14
      Highlight Ich war an einem ab 17.00 Uhr Samstag in Olten an einem Juniorenspiel, Olten- Burgdorf ab 17.00 Uhr waren alle Restaurants geschlossen. Olten soll bleiben wo sie sind.
      7 14 Melden
    • Rosenstadt 28.02.2017 08:27
      Highlight Wie will Olten mit einem Stadion, welches gerade mal 980 Sitzplätze hat, in der NLA überleben? Da müssten also einige Sitzplätze eingebaut werden, was logischerweise zu einer drastischen Senkung der Kapazität zur Folge hätte.
      Aber grundsätzlich ist es sicherlich, nach dem Stadion in Rappi, das zumutbarste NLB-Stadion für die NLA.
      16 4 Melden
    • Paia87 28.02.2017 12:32
      Highlight @Rosenstadt Bei einem allfälligen Aufstiegt bestehen die Pläne für eine zusätzliche Sitzplatztribüne oberhalb der Stehplätze, sprich die Kapazität würde gar erhöht werden.
      Bitte erst informieren...
      2 10 Melden
    • Turist 01.03.2017 15:07
      Highlight Gibt es dann noch mehr Holzbänke oder richtige Sitzplätze?
      1 0 Melden
  • Tikkanen 27.02.2017 19:55
    Highlight ...Heiteräfahne Chlöisu, hast du den baldigen Start der Playoffs verdrängt🤔 Schreibst Dir die Finger wund ob dem unsäglichen Ambri und NLB Theater😜 Schreib besser über die glorreiche Win-Win Ausgangslage im QF Bern-Biel😳 Bern bekommt den verdienten Warm-Up Gegner für den entspannten SF Einzug mittels Sweep, der rüstige Bieler Coach kann sich nach den 4 Klatschen frohgemut auf die Suche nach einem gemütlichen Altersheim an der Kanadischen Ostküste machen😁 Allseits pures Glück statt dem langweiligen Loosergschtürm
    der erstgenannten Provinzklübli😂 Glück auf Bern, noch 12 bis🐻🏆😎
    34 141 Melden
    • marak 27.02.2017 21:29
      Highlight Easy. Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag - genug Zeit im die vier Partien vorzustellen. Hat sogar noch Platz für die komische Abstiegsrunde. Denn im Grunde ist 75% schon mal gesagt worden und man kann modular die Aussagen zusammenstiefeln. Wenn Herr Zaugg denn seine Ablage gut organisiert hat.
      28 1 Melden
    • Turist 27.02.2017 22:09
      Highlight NLB Theater? Im Gegenteil, bitte mehr davon.

      Wünsche allen spannende Playoffs, egal in welcher Liga.
      Möge Ajoie nicht B-Meister werden, damit eine richtige Ligaquali gespielt werden kann.




      73 4 Melden
    • andre63 27.02.2017 22:48
      Highlight ks wohnt im baselbiet, möchte in der nähe seiner teen kids sein. macht absolut sinn, ef weiss wie ✌
      unsere payroll wäre auch entlastet ✌
      18 3 Melden
    • mukeleven 28.02.2017 02:20
      Highlight @tikkanen: zugegeben, einen herzhaften lacher loest du bei mir immer aus, obwohl man dich 'kloepfen' will! 😋
      19 3 Melden

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