Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06320690 Andreas Ambuehl (front R) of Switzerland reacts with his teammates after scoring a goal during the 2017 Karjala Cup ice hockey match between the Czech Republic and Switzerland in the Hartwall Arena in Helsinki, Finland, 10 November 2017.  EPA/PEKKA SIPOLA

Viel zu jubeln gab's am Karjala Cup nicht – dafür geht es dem Schweizer Eishockey neben dem Eis gut. Bild: EPA/COMPIC

Unsere Hockeykultur ist so stark und eidgenössisch wie noch nie

Er ist kalt, zugig und dunkel in Helsinki. Aber die Zeichen einer neuen, starken Schweizer Hockeykultur sind in diesen Tagen neben dem Eis nicht zu übersehen.

11.11.17, 11:16 11.11.17, 14:35

Klaus Zaugg, Helsinki



Ein Klub-Sportchef bei einem Vorbereitungsturnier in Helsinki? Das war vor 20 Jahren eine Sensation. Und gab Anlass zu wildesten Spekulationen. Sucht er hier einen neuen Trainer oder Ausländer? Der Chronist war gehalten, darüber eine Geschichte zu verfassen. Und es schien unerhört, dass ein Klub Geld hat, um seinem Sportchef eine Auslandreise zu finanzieren.

Im November 2017 ist die Präsenz eines Klub-Sportchefs bei einem Vorbereitungsturnier in Helsinki nicht einmal mehr eine Randnotiz wert. Weil eidgenössische Sportchefs im Ausland so häufig sind wie Sand am Meer. Der Unterhaltungswert ist nun auch bei einer Länderspielreise neben dem Eis gross – und nicht nur im Nachtklub.

ATLANTIC CITY, NJ - JULY 30: Pictures of women are displayed outside of a strip club along a street in Atlantic City on July 30, 2014 in Atlantic City, New Jersey. Since January of 2014, four of Atlantic City's 11 casinos have announced plans to close, gone bankrupt or closed leaving thousands of residents without jobs. As neighboring cities open gambling businesses, fewer people are traveling to Atlantic City for visits to casinoes. Since 2006 Casino revenue in Atlantic City has fallen from $5.6 billion to $2.86 billion. Experts believe this is the biggest crisis Atlantic City has faced in its 36 year relationship with gambling.   Spencer Platt/Getty Images/AFP
== FOR NEWSPAPERS, INTERNET, TELCOS & TELEVISION USE ONLY ==

Glatt soll es bei einer Eishockey-Reise manchmal auch neben dem Eis sein. symbolBild: GETTY IMAGES

Transfer-Geplauder beim Check-In

Es ist ein Bild für die Hockeygötter. Alex Chatelain (Sportchef SC Bern), Sven Leuenberger (Sportchef ZSC Lions) und Paolo Duca (Sportchef Ambri) stehen am Donnerstagvormittag in Kloten gemeinsam in der langen Kolonne vor dem Check-In-Schalter der Finnair. Noch bevor das Gespräch über Transfers richtig in Gang kommt, taucht auch «Chole-Schorsch» Georges Müller auf. Er ist der Agent von Stürmer Denis Hollenstein.

Alle fliegen nach Helsinki. In Finnland spielen schliesslich nicht nur die Titanen der Liga beim Karjala Cup. Auch die Junioren (U18) üben in Hämeenlinna, 100 Kilometer ausserhalb der finnischen Hauptstadt. Alleine die Präsenz so vieler Sportchefs auf dem gleichen Flug fordert zu Spekulationen heraus. Das ist Chronistenpflicht.

Logisch wären beispielsweise im Zusammenhang mit den anwesenden Herren folgende Transaktionen: Alex Chatelain ersetzt Simon Bodenmann (wechselt zu den ZSC Lions) durch Roman Wick (bekommt von den ZSC Lions womöglich keinen neuen Vertrag mehr) und Sven Leuenberger holt von Kloten Denis Hollenstein als Wick-Ersatz.

Hollenstein zum Erzrivalen?

Klotens Captain hat zwar noch einen weiterlaufenden Vertrag und alle schliessen aus, eine Transfer-Strafsumme zu zahlen. Aber Klotens Präsident Hans-Ueli Lehmann kann viel, viel Geld sparen, wenn er seinen teuersten Spieler von der Lohnliste hat. Er würde im Falle eines Falles wohl einem Transfer aus dem laufenden Vertrag heraus zustimmen. Hollenstein ist nämlich der bestverdienende Schweizer Spieler in der Geschichte des EHC Kloten.

EHC Kloten Stuermer Denis Hollenstein waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Kloten und dem EV Zug am Dienstag, 24. Oktober 2017, in Kloten.  (PPR/Patrick B. Kraemer)

Begehrter Stürmer: Denis Hollenstein. Bild: PPR

Sein Agent Georges Müller ist ein Spezialist für Wechsel zur Unzeit bei gültigen Verträgen. Vor einem Jahr hat er Luca Cunti erst von den ZSC Lions zu Kloten und dann nach der Saison zu Lugano transferiert. Verträge sind für juristisch versierte Spieleragenten da, um aufgelöst zu werden. Müller ist im Hauptberuf Rechtsanwalt mit schönem Büro nahe der Zürcher Bahnhofstrasse. Er dürfte mit dem«Spielerhandel» mehr verdienen als mit der Juristerei – selbst wenn er in Streitfällen Zürcher Anwaltstarife verrechnet. Er ist ja auch noch NHL-Agent (u.a. von Roman Josi).

Die illustre Runde wird natürlich beim langen Warten auf das Check-In von Zaungästen neugierig befragt. Chatelain ist so wenig ein «Plauderi» wie Leuenberger. Was die beiden nicht sagen, enthüllt daher mehr zur delikaten Sache als alles Reden. Duca mischt sich nicht ein: Wick und Hollenstein kann sich sein Ambri sowieso nicht leisten.

Salis muss nicht mehr reden

Sven Leuenberger war jahrelang Sportchef beim SCB und hat dort mehrere Meisterteams zusammengestellt. Inzwischen versucht er, die ZSC Lions wieder meisterlich zu machen. Also wird er gefragt, ob er als SCB-Sportchef Roman Wick verpflichten würde. Es wäre unklug, als Sportchef einen Spieler, den er voraussichtlich noch bis Saisonende unter Vertrag hat, mit einem launigen Spruch zu verärgern. Aus dem, was er nicht sagt, können wir ableiten, dass er wahrscheinlich als SCB-Sportchef Roman Wick nicht verpflichtet hätte. Die gleiche Frage wird übrigens später in Helsinki an Ex-ZSC-Sportchef Edgar Salis gestellt. Er ist dort als ZSC-Talentsucher unterwegs. Wick behalten? «Oh, wie bin ich froh, dass ich zu solchen Fragen nicht mehr Stellung nehmen muss …»

Aus allem, was in der Warteschlange vor dem Check-In gesagt und nicht gesagt wird, können wir schliessen: Ja, die ZSC Lions sind sehr an Denis Hollenstein interessiert – und der SCB auch. Aber in Bern könnte die Sache an der Kohle scheitern. Alex Chatelain kann zwar den Salär-Budgetposten für Simon Bodenmann auf dem Transfermarkt investieren. Aber erstens reicht der bei weitem nicht aus, um Denis Hollenstein (alles in allem etwas mehr als 600'000 Franken) zu finanzieren und zweitens gibt er zu bedenken, dass es ja auch Sinn machen könnte, in die Breite des Teams zu investieren und nicht in einen Star.

Tatsächlich ist in Langnau Sportchef Jörg Reber in Sorge: Er befürchtet, dass Chatelain seinen Nationalstürmer Yannick-Lennart Albrecht nach Bern lockt.

Ein Blick zurück sagt uns, dass es sowieso schwierig ist, einen Hollenstein nach Bern zu verpflanzen. Willi Vögtlin, heute Spielplan- und Cup-General, in den 1990er-Jahren SCB-Manager, war bereit, Denis Hollensteins Vater Felix 1992 zum bestverdienenden Schweizer Spieler aller Zeiten zu machen. Aber «Fige» hatte kein Interesse.

Aber vielleicht machen ja die Herren in der Warteschlange vor dem Check-In die Rechnung ohne die Transferwirte in Zug, Lugano, Lausanne oder Fribourg. Wo Geld ist und der Wille, es auszugeben, da ist auch immer die Chance auf einen überraschenden Transfer.

Alpo Suhonen, Trainer des EHC Kloten, unterhaelt sich am 23. Maerz 1996, beim Spiel gegen den SC Bern mit dem Captain Felix Hollenstein. Der EHC Kloten gewinnt das Spiel gegen den SC Bern mit 5:1 und  damit die Meisterschaft. (KEYSTONE/Str)

«Fige» Hollenstein war und ist Mister Kloten. Bild: KEYSTONE

Endlich genügend einheimisches Knowhow

Sportchefs in Helsinki. Der Grund, dieses Thema überhaupt aufzugreifen, ist nicht das billige Spekulieren um Transfers. Vielmehr sehen wir, dass sich eine starke helvetische Hockeykultur entwickelt. Und das ist schon ein paar Zeilen wert.

Jahrzehntelang sind wir auf Verbands- und Klubebene wie eine Hockeykolonie von nordamerikanischen und skandinavischen Trainern und Sportchefs ausgebeutet – um nicht zu sagen: betrogen – worden. Nordamerikanische Sportchefs kungelten mit nordamerikanischen Trainern und Spielern und oft war der fremdländische Trainer auch gleich Sportchef. Und immer wieder vermochten sich auch skandinavische Trainer als Hockey-Imperialisten zu etablieren und predigten den Klub- und Verbandspräsidenten das Evangelium – sechsstellige Topfkollekten inklusive.

Nun hat sich unser Hockey emanzipiert. Wir haben immer mehr ehemalige Schweizer Profispieler, die in wichtige Positionen im Klub aufsteigen. Die erste Profigeneration wechselt von der Kabine in die Bürostühle.

Patrick Fischer, left, head coach of Switzerland national ice hockey team, and Raeto Raffainer, right, Director of National Teams of the Swiss Ice Hockey, speak to the media during a press conference after Switzerland's team is eliminated of tournament of the IIHF 2016 World Championship, in Moscow, Russia, Tuesday, May 17, 2016. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Führungsfiguren: Nationaltrainer Fischer (links) und Nati-Direktor Raffainer. Bild: KEYSTONE

Wir haben in Davos einen Trainer, der auch den Sportchef macht, wir finden in Langnau, in Bern, in Zug, in Lugano, in Ambri, bei den ZSC Lions, in Kloten und in Biel auf allen wichtigen Positionen (Manager, Sportchef) Schweizer und erfreulicherweise gibt es mit Arno Del Curto, Luca Cereda und Kevin Schläpfer drei Schweizer NLA-Trainer.

Und auch beim Verband bestimmen durchwegs Schweizer auf den Posten des Bürogenerals (Florian Kohler), des Nationalmannschafts-Direktors (Raeto Raffainer) und des Nationaltrainers (Patrick Fischer) die Politik. Wenn wir heute irgendwo eine Türe zu einem Hockeybüro aufmachen, bei den Klubs oder beim Verband, wird in einer unserer offiziellen Landessprachen parliert. Wir bestimmen, welcher ausländische Einfluss, welche ausländischen Hockeyphilosophien gut sind für unser Hockey und welche nicht. Es sind nicht mehr ausländische «Hockey-Imperialisten» die uns erklären, was wir brauchen und was nicht.

Schweizer können Schweizer ersetzen – auch den Nationaltrainer

Nur das Welschland leidet nach wie vor stark unter «ausländischer Besatzung». In Lausanne und Genf befehlen ausländische Investoren. Beide Klubs leiden darunter. Bei Gottéron ist wenigstens der General Manager ein Eidgenosse.

Die helvetischen Sportchefs reisen zu den Testspielturnieren der Nationalmannschaft und der Junioren-Nationalteams nach Skandinavien. Sie haben inzwischen ein weit verzweigtes globales Beziehungsnetz aufgebaut. Der Horizont hat sich geöffnet.

Unser Eishockey ist so eidgenössisch und so stark wie nie in seiner ganzen Geschichte, die bereits 1908 begonnen hat. Das muss nicht heissen, dass alle alles richtig machen. Aber wir sind soweit, dass wir, wenn nötig, auch Schweizer durch Schweizer ersetzen können, wenn es denn nötig sein sollte. Das gilt auch für den Nationaltrainer.

watson setzt weiterhin auf Kanada: auf Emily National

Video: watson

Helsinki gehört dazu: 30 Städte, in denen jeder unter 30 leben will

31.01.1987: So wie in Crans-Montana haben wir die Österreicher nie mehr paniert

16.02.2002: Der krasse Aussenseiter Steven Bradbury schreibt das schönste Olympia-Märchen überhaupt 

14.02.1988: «Eddie The Eagle» begeistert die Welt: Mithüpfen ist wichtiger als gewinnen

18.01.1987: Pirmin Zurbriggen kommt zum billigsten Weltcupsieg – er ist der einzige Starter

07.01.2007: Marc Berthod beendet beim Slalom von Adelboden mit Startnummer 60 und mit dem Lauf seines Lebens die grosse Schweizer Ski-Misere

06.01.2002: Sven Hannawald knackt in Bischofshofen seinen eigenen Schanzenrekord und holt sich als bisher einziger Springer den Tournee-Grand-Slam

17.01.2010: Füdligate in St.Moritz – Bob-Weltmeisterin Gillian Cooke platzt am Start die Hose

06.02.1989: Eine deutsche Eintagsfliege vereitelt in Vail einen Schweizer Vierfach-Triumph und wird Abfahrts-Weltmeister

15.03.2012: Die grosse Kristallkugel liegt für Beat Feuz bereit – doch er stürzt und Marcel Hirscher ist da, um zu erben

21.12.1998: Nie passt der Fan-Song «Immer wieder Österreich» besser als beim Ösi-Neunfachsieg

Die Geburtsstunde einer Legende: Jamaika hat 'ne Bobmannschaft!

18.12.2004: Abfahrer Kristian Ghedina kollidiert auf den letzten Metern beinahe mit einem Reh

25.02.1994: Am Ende strahlt die Schöne Nancy Kerrigan und das Biest Tonya Harding vergiesst bittere Tränen

14.12.1997: Weil Hermann Maier falsch jubelt, erbt Mike von Grünigen den Sieg des Österreichers

12.03.2010: Carlo Janka schafft den Hattrick und holt sich nach WM-Gold und dem Olympiasieg auch den Gesamtweltcup

10.02.2002: Simon Ammann, der voll geile Harry Potter der Lüfte, wird Olympiasieger

20.02.2014: Ein Sturz produziert das beste Fotofinish aller Zeiten – zumindest für Profiteur Armin Niederer

01.02.1997 Nur Schweizer auf dem WM-Podest – aber diese Party endet im Fiasko

29.01.2011: Im allerletzten Wettkampf setzt Sarah Meier ihrer Karriere die Krone auf

06.03.1994: Heidi Zeller-Bähler stürzt sich aus dem Starthaus, wie vor und nach ihr nie mehr eine Skifahrerin

02.02.2008: In ihrer ersten Abfahrt stürzt Lara Gut mit dem Sieg vor Augen – und wird Dritte

27.02.2010: Alles scheint nach dem Sturz verloren – da schwimmt sie einfach übers Eis und rettet Deutschland in den Final

Der Horrorsturz in Kitzbühel verändert das Leben von Dani Albrecht für immer

12.02.2006: Die Ösi-Reporter reiben schon gierig die Hände – da klaut ein Franzose doch tatsächlich noch «ihr» Abfahrts-Gold

04.03.2011: Northug vernascht die Schweden mit dem frechsten Zieleinlauf aller Zeiten

17.02.2006: Tanja Frieden freut sich schon über den silbernen «Plämpu», als Lindsey Jacobellis ihr Gold schenkt

09.03.2012: Ambrosi Hoffmann verkündet seinen Abschied und wir erinnern daran mit dem witzigsten Ski-Video der Welt

17.12.1993: Liechtensteiner gewinnt mit der 66 die verrückteste Abfahrt der Weltcup-Geschichte

10.01.2007: Rainer Schönfelder rast am Lauberhorn die längste Abfahrt der Welt nackt hinunter

17.03.2012: Schiebermütze auf den Kopf, Holzlatten an die Füsse – Didier Cuche verabschiedet sich mit Stil

23.01.1994: Vreni Schneider steht noch nicht für den Kafi am Pistenrand, sondern ist der Evergreen im Stangenwald

09.01.1954: Wie die Lauberhorn-Abfahrt in Wengen zu ihrem Österreicherloch kam

20.03.2005: Nach einer Kiste Bier und mit ganz viel Alkohol im Blut fliegt Janne Ahonen weiter als jemals ein Mensch vor ihm

03.02.2005: Bode Miller fährt die Kombi-Abfahrt auf einem Ski und wird Weltmeister der Herzen

15.01.2012: Biathlon-Göttin Magdalena Neuner verliert komplett den Überblick und ballert vier Schüsse auf die falsche Scheibe

29.12.2005: «Grüni» fehlen 100 Meter zur Sensation – nach einem Sturz beim Zielsprung rutscht er knapp an seinem ersten Weltcupsieg vorbei

13.03.2008: Défago ist zwei Hundertstel zu langsam, Albrecht fährt zu schnell – und Cuche verliert die Super-G-Kugel um einen einzigen Punkt

18.11.2006: Biathlet Björndalen, der Kannibale der Loipe, lässt das Gewehr daheim und triumphiert auch im Langlauf-Weltcup

13.02.1998: Trotz seinem Jahrhundert-Sturz wird Hermann Maier noch Doppel-Olympiasieger

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hockrates 13.11.2017 13:04
    Highlight Scheinbar wissen die alle nicht, wie man online eincheckt.
    5 0 Melden
  • Mia_san_mia 11.11.2017 22:02
    Highlight Ja das sieht aber noch gut aus neben dem Eis 😎
    1 3 Melden

Warum unser Eishockey international inzwischen besser ist als der Fussball

Das WM-Abenteuer ist bereits in der ersten K.o.-Runde zu Ende. Wie immer. Die Eishockey-Nationalmannschaft ist besser. Weil die Fussballer nach wie vor offensive Hinterbänkler sind. Eine Polemik.

Hinkt ein Vergleich zwischen einer Fussball- und Eishockey-WM? Auf den ersten Blick ja. Weil Fussball ein globaler Sport ist. Im Eishockey ist die Weltklasse hingegen auf weniger als zehn Länder auf der nördlichen Halbkugel beschränkt.

Auf den zweiten Blick macht ein Vergleich hingegen Sinn. Denn am Ende, wenn die Titanen unter sich sind, ist es im Eishockey gleich schwierig wie im Fussball, bei einem Titelturnier weiterzukommen. Ja, die Hierarchie ist im internationalen Eishockey eher noch …

Artikel lesen