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17.02.2015; Kloten; Eishockey NLA - Kloten Flyers - Rapperswil-Jona Lakers; Trainer Sean Simpson (Kloten) (Daniela Frutiger/freshfocus)

Würde lieber «mal wieder Sieger bei Hockeyspielen» sein: Sean Simpson spricht über seine Vorteile nach dem Verkauf.  Bild: Daniela Frutiger/freshfocus

Nach dem Flyers-Verkauf an kanadische Investoren: Jetzt spricht Sean Simpson

Trainer und Sportchef Sean Simpson zu seiner Situation nach dem Verkauf der Kloten Flyers.



Bleiben Sie Trainer und Sportchef der Kloten Flyers?
Sean Simpson: Ja. Das gesamte Management bleibt. Das haben die neuen Besitzer bestätigt. 

Wann haben Sie vom Verkauf erfahren?
Das erste Mal vor ein paar Tagen. In der Nacht auf Mittwoch habe ich die neuen Besitzer dann zum ersten Mal getroffen. 

Wer ist nun ihr direkter Vorgesetzter? An wen rapportieren Sie?
An Bob Strumm. Es gibt nicht viele, die so gut im Hockeygeschäft vernetzt sind. Er kennt als NHL-Scout wirklich jeden Spieler. 

Wird er in Kloten ein Büro beziehen?
Nein, er bleibt in Nordamerika und wird von Zeit zu Zeit nach Kloten kommen.

Sie werden mit diesem Verkauf zu einem der mächtigsten Männer der Liga.
Wie kommen Sie darauf?

Sie sind die wichtigste Bezugsperson für die neuen Besitzer. Diese neuen Besitzer sind Milliardäre. Sie haben nun unbeschränkte finanzielle Mittel zur Verfügung.
Nein. Die neuen Besitzer sind erfolgreiche Geschäftsleute und haben in Nordamerika viel Erfahrung im Hockeybusiness. Wir haben klare Budget-Vorgaben.

Ja, klar. Klare Budgetvorgaben wie beispielsweise beim HC Lugano.
Nein, wir haben keine Carte Blanche.

Aber so oder so sind Sie der grosse Sieger bei diesem Deal.
Warten wir mal ab, wie es läuft. Es wäre besser, wenn ich mal wieder Sieger bei ein paar Hockeyspielen werde.

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    Alle Leser-Kommentare
  • marak 30.04.2015 07:30
    Highlight Highlight Ich weiss, als Journalist muss man den Trainer befragen. Pflicht erfüllt. Ich weiss, viel sagen kann und will Herr Simpson noch nicht. Er hat auch seine Schuldigkeit getan. Trotzdem hätte man sich dieses Interview sparen können.
    Sehr interessant. Keine Carte Blanche beim Budget und mal sehen wie es weiter geht. Und ja, gerne würde er Spiele gewinnen. Danke, ich starte so um einiges klüger in den Tag.
  • Senftube 30.04.2015 07:05
    Highlight Highlight Jeder, der in der Schweiz in ein Hockeyunternehmen investiert um damit Geld, möglichst viel Geld verdienen zu wollen, ist verrückt. Selbst die beachtlichen Gewinne eines SCB, der ja finanziell auf sehr guten Beinen steht, sind niemals dermassen interessant und vielversprechend, um aus rein ökonomischen Überlegungen so viel Geld rein zu pumpen. Eine Beteiligung bei irgend einer New-Economy Startup ist billiger und vor allem lukrativer als einen Schweizer Hockeyclub (noch dazu einen verschuldeten) zu kaufen. Nur wenn diese Kloten in die KHL führen wollen, bestehen Chancen auf ein Return on Investment. Alles andere ist ein Witz. Gaydoul hat ein Riesenschwein und die Kanadier werden in 3-4 Jahren spätestens wieder verduften und mit ihnen möglicherweise ein Traditionshockeyverein.

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