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Wer hat bei der Poker-Partie die stärkeren Nerven?

Starke Hand oder doch nur ein Bluff? Eine Poker-Partie mit dem «Hockey-Gott»

Die grosse Frage diese Woche: Kann und will sich Klotens grosser Vorsitzender Hans-Ueli Lehmann Trainer Kevin Schläpfer leisten?

23.10.17, 13:31 23.10.17, 14:36

Wenn nur das Hockey-Leben nicht so kompliziert wäre. Es könnte doch so einfach sein. Eine Anstellung, die in ein paar Minuten am Telefon besiegelt werden könnte. Die Ausgangslage ist eigentlich klar. Charismatischer Eishockeytrainer, verehrt als «Hockeygott», sucht per sofort Job auf der grossen Hockeybühne.

Eishockeyclub mit ruhmreicher Geschichte sucht per sofort einen Trainer. Kevin Schläpfer (47) zum EHC Kloten. Eine Hockey-Ehe, die den Hockeygöttern gefallen würde. Kevin Schläpfer hat ja bei seinem Auftritt als Hockey-Experte am letzten Freitag im helvetischen Staatsfernsehen Kloten sozusagen einen Heiratsantrag gemacht.

Ist Kevin Schläpfer bald mit dem EHC Kloten «verheiratet»? Bild: KEYSTONE

Aber so einfach ist es eben nicht. Wäre Kevin Schläpfer ein Kanadier, dann hätte er gestern nach der ersten Gesprächsrunde in Kloten blindlings unterschrieben. Hauptsache ein Job. Die Kanadier sind die Wanderarbeiter des Hockeys und ziehen, wie beispielsweise Larry Huras, jahrelang sorglos von Stadt zu Stadt, von Land zu Land. Kanada, USA, Frankreich, die Schweiz, Norwegen, Deutschland, Schweden. Kitchener, Port Huron, Providence, New York, Dallas, Salt Lake City, Grenoble, Gap, Rouen, Zürich, Ambri, wieder Zürich, Lugano, erneut Ambri, Stavanger, Villach, Bern, noch einmal Lugano, München, Örnsköldsvik und zuletzt Fribourg.

Eine solche Odyssee ist für Kevin Schläpfer undenkbar. Erstens hat er als Schweizer gar keinen internationalen Markt und zweitens ist er ein sesshafter Eidgenosse. Soeben hat er in Sissach ein Haus gebaut.

Wird Kevin zum Koala?

Also gilt es, die neue Arbeitsstelle sorgfältig auszuwählen. In Biel war er zehn Jahre lang bis zu seiner Entlassung im vergangenen November ein «Hockeygott». Ein kluger Sportchef, ein schlauer Trainer, ein charismatischer Motivator. Der Mann, der ein ganzes Hockeyunternehmen personifiziert hat.

Scheitert Kevin Schläpfer bei seinem nächsten Job, heisst es, er könne halt ausserhalb Biels so wenig leben wie der Koala ausserhalb des Eukalyptus-Waldes. Und auch dann, wenn er in Kloten arbeiten möchte, gibt es einige Hindernisse zu überwinden.

Der Koala steht hier symbolisch für Kevin Schläpfer.  Bild: EPA/AAP / AUSTRALIA ZOO

Kevin Schläpfer wird von André Rufener (46) vertreten. Einem der renommiertesten NHL-Agenten, der u. a. Nino Niederreiter, Sven Bärtschi, Luca Sbisa und Sven Andrighetto zu Millionären gemacht hat. Einer, der auf Augenhöhe mit den Bürogenerälen der wichtigsten Liga der Welt verhandelt.

So wie reiche Rechtsanwälte manchmal mittellose Klienten «pro bono» kostenlos vor Gericht vertreten, so kümmert er sich neben dem «Big Business» in der NHL auch um ein paar Freunde in der der Schweiz. André Rufener hat im «Fall Schläpfer» klare Vorstellungen: «Ein Vertrag bis Ende der nächsten Saison und mindestens so viel Lohn wie in Biel – oder eher noch mehr.»

Kevin Schläpfer wird bekanntlich noch bis Saisonende von Biel bezahlt. Einen Billig-Deal – Biel übernimmt einen schönen Teil des Salärs bis Ende Saison – wird es für Klotens Präsidenten Hans-Ueli Lehmann nicht geben. Biels Manager Daniel Villard stellt klar: «Wenn Kloten Kevin Schläpfer übernehmen will, dann wird der Vertrag mit uns aufgelöst und Kloten muss einen neuen aushandeln.» Bis am Sonntagabend hatte Daniel Villard in der Sache noch keine Anfrage der Klotener auf dem Schreibtisch.

Biel-Manager Daniel Villard bleibt hart. Bild: KEYSTONE

Das Gehalt als Knackpunkt

André Rufener freut sich auf diese Vertragsgespräche. Er habe als Klotener grossen Respekt für das, was Hans-Ueli Lehmann für den EHC leiste. «Aber er hat das Gefühl, dass alles immer so zu laufen habe, wie er will. In diesem Fall geht das nicht.» Er weilt noch bis Ende Woche bei seinen NHL-Klienten in Nordamerika. Kein Problem im Zeitalter der Hosentelefone. Kevin Schläpfer wird keinen Kontrakt ohne den Segen seines Agenten unterschreiben.

Ein Präsident, der überall sparen möchte: Hans-Ueli Lehmann. Bild: KEYSTONE

Zum Knackpunkt wird das Salär. Wie viel Kevin Schläpfer in Biel verdient hat, verrät Daniel Villard nicht. Er sagt lediglich: «Kevin hat sein Einkommen bei uns im Laufe der Zeit stetig verbessert …»
Hans-Ueli Lehmann, der Präsident, der immer und überall sparen möchte, den das Geld für vier Ausländer reut, müsste Kevin Schläpfer wohl einen Bruttolohn von gut und gerne 300'000 Franken offerieren. Das wird ihm so leichtfallen wie dem Veganer der Besuch einer Metzgete.

Es geht bei der «Causa Schläpfer» für Hans-Ueli Lehmann nicht nur um Geld. Es geht auch um Eitelkeiten, Prinzipien und Glaubwürdigkeit. Immer wenn es unter Männern um Geld, Eitelkeiten, Prinzipien und Glaubwürdigkeit geht, ist die Unterhaltung gross.

Kevin Schläpfer muss gar nicht erst überlegen, ob er einen Vertrag mit weniger Geld unterschreibt. Bild: KEYSTONE

Kevin Schläpfer hat kürzlich seine Situation so zusammengefasst: «Ich kann es mir nicht leisten, nächstes Jahr ohne Job und Einkommen zu sein. Aber andererseits werde ich diese Saison keinen Job annehmen, bei dem ich weniger verdiene als Biel mir bis Saisonende zahlt.»

Der Baselbieter kann es sich durchaus erlauben, noch bis im nächsten Frühjahr auf Offerten zu warten. Im Eishockey ist es wie im richtigen Leben: Es geht immer irgendwo eine Tür auf. Man muss nur bereit sein, dann durch diese Türe zu gehen. Allerdings besteht das Risiko, dass Heinz Ehlers in Langnau verlängert und schliesslich kein anderes NLA-Angebot als das aus Kloten kommt.

Ob Heinz Ehlers in Langnau verlängert? Bild: KEYSTONE

Hans-Ueli Lehmann ist wiederum nicht auf Kevin Schläpfer angewiesen. Auch er kann es sich leisten, noch ein wenig zu warten. Um die sportliche Existenz geht es erst im nächsten März und April. Bis dahin werden noch viele Trainer Arbeit suchen. Und er kann jederzeit irgendeinen Trainer anstellen. Er mag es sowieso nicht, wenn in den Medien steht, was er im Hockeygeschäft tun und lassen sollte.

Klotens grosser Vorsitzender pokert mit dem Hockeygott. Mit einem klugen Agenten als Croupier. Die Karten werden schon bald auf den Tisch gelegt.

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • manolo 24.10.2017 08:20
    Highlight Schläpfer hat einfach Schiss,, Kloten zu trainieren!
    1 5 Melden
  • Chloote 23.10.2017 21:15
    Highlight Das mit Lehmann und Schläpfer kann unter Umständen sehr gut zueinander passen.
    Weil halt beide ein loses Mundwerk haben und manchmal etwas voreilig überspitzt aussprechen wo sie im nachhinein mit etwas Abstand ganz anderst formulieren würden.
    Ich denke Lehmann wird den Deal mit Schläpfer eingehen.
    Weil er genau spürt das es jetzt nach Tirkkonen so einen Mann an der Bande von Kloten braucht, um mit seinem Team aus dem "Sumpf" zu kommen.
    Es braucht jetzt Dringend in Kloten ein "Hallo Wach Trainer" der die Jungs auf dem Eis wieder auwecken kann!
    7 1 Melden
    • Sensei 23.10.2017 22:36
      Highlight Haha der hat kein bisschen Gespür für den Sport.
      0 4 Melden
  • Sunray 23.10.2017 17:06
    Highlight Immer alles "Gott" ,"Gotthelf" bei dem.Merke KZ,die Welt ist ziemlich säkular,alle fluchen mittlerweile und die "Gotteshäuser" sind leere Wartsäle.Komm mal aus deinen Emmentaler Stündeler-Kategorien raus,aber bitte ohne gleich den Geschichtslehrer zu machen und in die Kategorie der Monarchien zu switchen und jetzt alle als "King" oder "Kaiser" zu betiteln,davon haben wir ebenfalls die Nase voll.Wir sind citoyens.
    21 15 Melden
  • Lumina 23.10.2017 16:37
    Highlight Wie man im Zusammenhang mit Kevin Schläpfer die Worte Hockeygott in den Mund nehmen kann, war mir schon immer absolut schleierhaft.

    Zugegeben, er bringt viel Erfahrung mit und versteht sein Handwerk, aber 11 mehr oder minder erfolgreiche Jahre im Amt bei einem Klub, machen ihn noch lange nicht zu einem Hockeygott, ja noch nicht mal Hockeyjesus.

    Wenn dem so wäre, dann müsste man Arno del Curto schon längst als Zeus - den Übervater aller Götter bezeichnen, denn der ist schon mehr als doppelt so lange im Amt wie Kevin.

    Soviel dazu.
    32 16 Melden
    • Jaing 23.10.2017 19:52
      Highlight Hockeygott wurde er schon als Spieler genannt.
      7 1 Melden
  • Yotanke 23.10.2017 15:51
    Highlight Ich glaube Schläpfer würde den Spielern des EHC gut tun, weil er etwas Emotionen in die doch eher blutleere Truppe bringen würde. Auf der anderen Seite ärgert es mich, dass Schläpfer immer wieder gezielt Informationen der Presse steckt und insbesondere seinem Spezi Zaugg um Einfluss auf Entscheide zu nehmen. Will man einen solchen Trainer auf der menschlichen Ebene? Schwierig, sehr schwierig dieser Entscheid - für beide Seiten wohlgemerkt.
    41 4 Melden
  • Bruno Wüthrich 23.10.2017 15:30
    Highlight Kevin Schläpfer sollte den Job in Kloten sausen zu lassen. Er kann dabei nur verlieren. Ich glaube nicht, dass eine Aera Schläpfer in Kloten zur Erfolgsgeschichte werden kann. Wenn er Geduld hat, werden sich andere Möglichkeiten auftun. Aber Kloten und Schläpfer, das passt unter der Präsidentschaft von HU Lehmann einfach nicht!

    KS riskiert, mit "Spar- und Krisen-Kloten" die Ligaquali im kommenden Frühjahr gegen Biel hochkant zu verlieren. Und für die Saison 18/19 werden Denis Hollenstein, Vincent Praplan und Patrick von Gunten kaum zu halten sein. Nix da mit besseren Zukunftsperspektiven.
    23 30 Melden
    • Yotanke 23.10.2017 16:03
      Highlight Vincent Praplan hat erst kürzlich für die Saison 18/19 verlängert. Hollenstein (zu sehr, sehr guten Konditionen) und PvG haben Verträge mindestens bis 18/19. Bleibt der EHC in der NLA gelten zuerst einmal die Verträge...
      22 2 Melden
    • Against all odds 23.10.2017 16:13
      Highlight Ach, und du weisst schon, dass Biel in die Ligaquali muss? Wenn's nur nicht deine Langnauer trifft...
      16 6 Melden
    • Bruno Wüthrich 23.10.2017 16:49
      Highlight @ Against all odds

      Selbstverständlich weiss ich dies bereits. Wer das nicht sieht, muss mit Blindheit geschlagen sein.

      @ Yotanke

      Ich gehe davon aus, dass diese Verträge aufgelöst werden (naja, möglicherweise der von Praplan nicht), selbst wenn Kloten in der NLA verbleiben sollte. Weder Hollenstein noch von Gunten haben genügend Wirkung, um solch horrende Lohnkosten (in Kloten !!!) zu rechtfertigen. Aber sie sind zu gut, um in einem Verliererteam abzuhängen.

      Die grossen Lohnunterschiede werden irgendwann zu Unstimmigkeiten in der Mannschaft führen. Und dies ist extrem gefährlich.
      6 27 Melden
    • Dynamischer-Muzzi 23.10.2017 17:02
      Highlight Bruno vielleicht solltest Du wieder mal zum Optiker gehen, ich glaube die Stärke Deiner Brille ist nicht mehr richtig.
      Oder ist einer der beiden von dir genannten Clubs in der Nati B, weil Du eine Liga Quali der beiden (Kloten, Biel) prognostizierst?
      Meines Wissens nach könnten diese beiden Clubs im nächsten Frühjahr maximal den Playout Final spielen, sollten es beide nicht in die Playoffs schaffen.

      So viel zu Deinem "Fachwissen" Du "Experte".
      21 4 Melden
    • Bruno Wüthrich 23.10.2017 20:15
      Highlight @ Muzzi

      Ich habe immer Freude an Kommentarschreibern wie dir. Versuchen mit ihrem Halbwissen (oder ist es bloss ein Viertelwissen?) zu glänzen und andere in den Schatten zu stellen, haben dabei aber weder Phantasie noch Ahnung. Und lesen können sie auch nicht.

      Steht irgendwo etwas von NLB? Ich schrieb vom Auflösen der Verträge. Dies ist im gegenseitigen Einvernehmen jederzeit möglich. Für HU Lehmann und die beiden Akteure wäre es eine Win-Win-Situation. Kloten spart Geld und vermeidet Lohn-Ärger, und die beiden Spieler könnten sich ein erfolgreicheres Team auslesen.
      1 14 Melden
    • Coffey 25.10.2017 09:40
      Highlight Ich zum Beispiel kann lesen und ich lese folgendes Zitat: "KS riskiert, mit "Spar- und Krisen-Kloten" die Ligaquali im kommenden Frühjahr gegen Biel hochkant zu verlieren."
      Kloten kann keine Ligaqualifikation gegen Biel verlieren, weil NIE zwei NLA Mannschaften eine Ligaqualifikation bestreiten können.
      4 0 Melden
    • Dynamischer-Muzzi 25.10.2017 12:25
      Highlight Ob das der Bruno kapiert Coffey, wage ich stark zu bezweifeln.
      Wir haben ja alle keine Ahnung ausser er :-)
      2 0 Melden
    • Bruno Wüthrich 25.10.2017 13:46
      Highlight Ja, lieber Coffey - ich habe fälschlicherweise Ligaquali geschrieben, jedoch den Playout-Final gemeint. Schande über mein Haupt.

      Leider habe ich den Verschreiber erst nach meiner Antwort auf Mutzis Motzzerei entdeckt. Gleich nochmals Schande auf mein Haupt.

      Allerdings auch Schande über dein Haupt. Wer so wenig Phantasie hat, dass er nicht erkennt, dass dies ein Verschreiber war, hat echt irgendwo ein Manko. Wo lassen wir lieber offen. Dasselbe gilt auch für Mutzi.
      0 2 Melden
    • Dynamischer-Muzzi 25.10.2017 14:29
      Highlight Bruno, ich habe nicht gemotzt, ich habe Deinen Lapsus korrigiert. Und sind wir doch mal ganz ehrlich. Wer anderen unterstellt nur Halb- oder Viertelwissen zum Thema Eishockey zu haben, der glänzt nicht sonderlich mit Fachkompetenz.
      So wie man in den Wald rein ruft, so schallt es wieder raus. Wir können das gern auch vertieft am 25.11.2018 in Langnau diskutieren, da bin ich schon ziemlich zeitig zu unserem Gastspiel zu Fondue und Wein in eurer Halle ;-)
      1 0 Melden
    • Bruno Wüthrich 25.10.2017 15:31
      Highlight Nun ja - aus meiner Sicht braucht es nicht viel, um darauf zu kommen, dass bei meiner Schreibe der Playout.Final und nicht die Ligaquali gemeint war. Das war ein Verschreiber. Wenn du einfach den falschen Begriff korrigiert hättest, wäre bereits alles klar gewesen. Aber du wolltest geistreicher sein, als es dies gebraucht hätte und hast etwas von NLB-Klubs gefaselt, was von einer möglichen Korrektur eher ablenkte.

      Doch zugegeben: Hätte ich etwas genauer gelesen...

      Wegen dem 25.11.: Ich werde zwar sicher vor Ort sein, aber ob ich Zeit haben werde, kann ich noch nicht garantieren.
      0 0 Melden
    • Coffey 25.10.2017 15:50
      Highlight Wenn du dein Gegenüber nicht kennst, ist es heikel, Bewertungen vom Stapel zu lassen. Mir war logischerweise klar, dass kaum die Ligaquali gemeint sein kann. Wer aber aber in überheblicher Manier Halb- bzw. Viertelwissen unterstellt und behauptet, man könne nicht lesen, täte gut daran, entweder umwerfend eloquent zu sein, oder eben vorher seine Schreibe auf Fehler zu prüfen. Auch ist es völlig unnötig, nachher einen Rechtfertigungskommentar vom Stapel zu lassen, in dem wiederum irgendwelche Defizite unterstellt werden. Wenn einer dir den Spiegel hinhält, reicht es, einfach hineinzuschauen.
      2 0 Melden
    • Bruno Wüthrich 25.10.2017 17:27
      Highlight @ Coffey

      Aber sonst gehts dir gut?

      Die Beurteilung, ob eine meiner Antworten nötig oder unnötig ist, oder wann ich in welchen Spiegel schaue, kannst du ruhig mir überlassen. Eventuell habe ich da etwas andere Prioritäten.

      Auch dir ist übrigens ein Fehler unterlaufen. Deine Argumentation hinkt allein schon deswegen, weil du den Verlauf der Diskussion nicht im Griff hast. Gerade einer, der einem andern einen Fehler vorhält, sollte tunlichst darauf achten, selber keine zu machen.
      0 2 Melden
    • Yotanke 25.10.2017 17:38
      Highlight @Wüthrich und @Coffey: hey, führt ihr hier eine private Fehde via watson? Setzt Euch doch einmal zusammen, trinkt ein Bier und gut ist wieder :-)
      1 0 Melden
  • Mia_san_mia 23.10.2017 14:56
    Highlight Der soll das Angebot von Kloten annehmen. Wenn er auf Langnau spekuliert ist er nicht intelligent, dort zu arbeiten ist wäre sogar für ihn ein Absturz.
    27 45 Melden
  • winglet55 23.10.2017 14:49
    Highlight HUL kann sich KSCH leisten, die Frage ist eher, will er in sich leisten.
    Und KSCH als Hockeygott zu bezeichnen entspricht wohl einer Spätpupertären Fantasie von K.Z., denn dem realen Leben.
    31 45 Melden
  • N. Y. P. 23.10.2017 14:24
    Highlight Kevin,
    Du hast zwar eine starke Hand.
    Aber auch mit 2 Assen gewinnt man nicht zwangsläufig im Pokern.
    Pokerst Du zu hoch, stehst Du am Schluss mit leeren Händen da.
    56 2 Melden
  • Against all odds 23.10.2017 14:06
    Highlight Sooo sehr fehlt Schläpfer das Hockey- und Arbeitsleben offenbar irgendwie doch nicht. Irgend eine Mischung aus Selbstüberschätzung, realitätsfremde Wahrnehmung und schlechtem pokern.
    44 18 Melden
  • Sensei 23.10.2017 14:03
    Highlight Dass der unternehmer lehmann nicht versteht, dass man investiert um daraus Gewinn zu schlagen? Diese 100k die ein guter trainer wohl mehr kosten, könnten über die (nla-)existenz des klubs entscheiden. Und mit einem sieg ab und zu gibts vllt auch wieder n paar zuschauer mehr. Ich würde bei dieser personalie nicht sparen.
    48 4 Melden
    • Ass 23.10.2017 17:21
      Highlight Nur ist die Frage ob Schläpfer dieser gute Trainer ist? Aus meiner Sicht nein!
      6 2 Melden
  • Goldjunge Krater 23.10.2017 13:48
    Highlight Da hat aber einer gewaltige Anforderungen...

    «Ich kann es mir nicht leisten, nächstes Jahr ohne Job und Einkommen zu sein. Aber andererseits werde ich diese Saison keinen Job annehmen, bei dem ich weniger verdiene als Biel mir bis Saisonende zahlt.»

    Ich würde so jemanden nicht einstellen!
    68 21 Melden
    • roknroll 23.10.2017 14:10
      Highlight Die übliche Polemik und Preistreiberei in solchen Verhandlungen, speziell wenn es über die Medien abgehandelt wird.
      Suchst Du einen NL-Trainer...? ;-)
      34 1 Melden
    • eldo 23.10.2017 14:10
      Highlight Und ich würde sowas öffentlich nicht kommunizieren. Damit schwächt der Hockeygott seine eigene Verhandlungsposition gleich selbst...tststs
      49 4 Melden

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