Sport

SCB-CEO Marc Lüthi ordnet den Cup der Meisterschaft und der Champions Hockey League unter. Bild: KEYSTONE

«Nicht als fehlende Wertschätzung zu verstehen» – die scheinheilige SCB-Arroganz im Cup

Hockey-Cupchef Wili Vögtlin ist sauer. Aber er hat nicht den Mut, sich gegen die Arroganz des SC Bern zu wehren.

28.09.16, 10:44 28.09.16, 11:32

So wie der SC Bern hat im Profisport wahrscheinlich noch nie ein Klub einen Wettbewerb lächerlich gemacht. Nun ist es sozusagen offiziell: Der Cup im Eishockey ist bloss lästig.

SCB-Manager Marc Lüthi lässt nämlich offiziell verbreiten, dass der SCB für das Cupsiel gegen die Ticino Rockets einige Stammspieler der ersten Mannschaft schonen und das Kader mit Elitejunioren auffüllen wird. Die SCB-Führung habe entschieden das Engagement in Meisterschaft und Champions Hockey League prioritär zu behandeln. Die Massnahme werde vom Trainer gestützt.

Der SC Bern (Mark Arcobello) will in der NLA und in der CHL eine Bruchlandung vermeiden, im Cup nimmt man sie in Kauf. Bild: KEYSTONE

Und dann wird das Publikum auch noch für dumm verkauft: «Diese Massnahme ist nicht als fehlende Wertschätzung gegenüber dem Wettbewerb, den der SCB im Jahr 2015 gewonnen hat, zu verstehen.»

Pure SCB-Arroganz

Natürlich ist es nicht anderes als eine Geringschätzung des Cups und auch als solche zu verstehen. Man stelle sich vor, der SCB verkündet, zwecks Schonung der Stars werde das Kader für eine Partie gegen Ambri durch Elite-Junioren aufgestockt – es wäre ja nur eine von 50. Qualifikationspartien. Oder verkündet die gleiche Massnahme für die Champions Hockey League. Unvorstellbar.

Das grösste Hockey-Unternehmen im Lande führt ein lächerliches Theater auf. Wer krank oder verletzt oder angeschlagen ist, spielt nicht. Wer gesund ist, spielt. Wen er einsetzt, entscheidet der Trainer. Punkt. Fertig. Es braucht keine larmoyante öffentliche Erklärung und Jammern auf Vorrat, damit man schon die Entschuldigungen parat hat. Es widerspricht zudem jeder professionellen Einstellung, gesunde Spieler für einen offiziellen Wettbewerb zu schonen und diese Massnahme dann auch noch, weil man ein schlechtes Gewissen hat, öffentlich zu deklarieren.

Die Belastung in unserer Meisterschaft ist im Vergleich zu anderen wichtigen Ligen gering. In keiner anderen wichtigen Liga werden so wenig Qualifikationspartien ausgetragen und sind die Reisen zu den Auswärtsspielen so kurz. Nun sind wir schon soweit, dass einem gut verdienenden Berufsspieler eine Busfahrt nach Bellinzona und eine Cup-Partie gegen den NLB-Letzten nicht mehr zuzumuten ist. Wahrlich keine Einstellung, die uns international weiterbringt. Das ist pure SCB-Arroganz.

Ein bisschen müde sehen die SCB-Stars ja schon aus. (Oder sie sind einfach enttäuscht nach der Niederlage gegen Lausanne, aber psssst!) Bild: KEYSTONE

Ehrliche Unprofessionalität

Cup-Chef Willi Vögtlin ist natürlich sauer. Er war am Dienstagabend in der Sagibach-Arena zu Wichtrach bei der Partie Wiki gegen Zug. Er lobte die professionelle Einstellung der Zuger, die in Bestbesetzung antraten (nur Tobias Stephan liess seinem Ersatz den Vortritt) und 10:1 gewannen. Josh Holden buchte vier Treffer. Dabei hätten die Zuger allen Grund zur Schonung ihrer wichtigsten Spieler gehabt. Der nächste Gegner ist am Freitag in Bern der SCB und sie sind, wie der SCB, auch in der Champions Hockey League engagiert.

Anders als Bern ging der EV Zug im Cupspiel gegen Wiki-Münsigen in Bestformation an den Start. Bild: KEYSTONE

Willi Vögtlin sagte, die Einstellung der Zuger sollte eigentlich selbstverständlich sein. Aber er hat nicht den Mut, öffentlich die SCB-Arroganz zu kritisieren. Und schon gar nicht, beim Einzelrichter ein Verfahren gegen den SCB zu beantragen. Das hätte zwar keine Aussicht auf Erfolg – aber es wäre ein starkes Zeichen für den Cup. Zu zeigen, dass man öffentliche Geringschätzung eines offiziellen Wettbewerbes nicht duldet. Der Cup-Chef sagt bloss kleinlaut: «Wir müssen den Entscheid des SCB halt hinnehmen. Wenigstens sind die Berner ehrlich.» Ja, wenigstens das. Ehrliche «Unprofessionalität».

Cupchef Willi Vögtlin mit «seiner» Trophäe. Bild: freshfocus

Was lernen wir aus dieser Episode? Dass SCB-Trainer Kari Jalonen und mit ihm die ganze Chefetage ungewohnt nervös sind. Der neue SCB-Trainer hat die Dinge gerne unter Kontrolle – und er erkennt jetzt, dass in Bern die Dinge eben nicht immer so laufen wie es der Trainer möchte. Die Heimniederlage gegen Lausanne (2:3 n.V) und die Pleite in Biel (1:4) haben den Trainer und die SCB-Führung stark verunsichert.

Umfrage

Was meinst du zum Entscheid des SCB?

  • Abstimmen

2,001 Votes zu: Was meinst du zum Entscheid des SCB?

  • 32%Ich habe Verständnis, bei der Belastung würde ich im Cup auch auf Junioren setzen.
  • 40%Der Zaugg, der hat schon recht, das ist pure SCB-Arroganz!
  • 28%Ist doch egal, Cupspiele interessieren eh niemanden.

Auf Meisterkurs

Dabei gibt es in Bern gar keinen Grund zur Nervosität. Der SCB steckt, wie die ZSC Lions, nach einem sportlichen Kurswechsel in einer Findungsphase. Die braucht Zeit und wird durch die Nervosität des Trainers und des Managements bloss erschwert.

Niemand weiss besser als die Berner, dass die Meisterschaft erst im März und im April entschieden wird. Der SCB steht auf Rang 7 und segelt auf Meisterkurs. Im letzten Frühjahr gelang der Titelgewinn vom 8. Platz aus.

Berns Trainer Kari Jalonen: Äusserlich cool, innerlich nervös? Bild: KEYSTONE

Was, wenn der SCB in eine echte sportliche Krise geraten sollte? Dann wird die Unterhaltung beim dünnen Nervenkostüm der SCB-Führung vorzüglich sein. Willkommen beim SCB, willkommen in der Schweiz, lieber Kari Jalonen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • greenfields 29.09.2016 22:43
    Highlight Vielleicht sollte mal allen wieder mal in Erinnerung gerufen werden, dass der SCB der aktuelle Schweizer Meister ist. Und als Meister hat man auch gewisse Verpflichtungen, nämlich auch als Meister und nicht als Heulsusentruppe aufzuwarten. 20 - 25 Minuten Einsatz am letzten Samstag, und dann kann man am Mittwoch nicht mehr spielen? Was denkt sich da z.B. wohl ein gewöhnlicher Muratori, der Tag für Tag, 5 Tage die Woche, für einen Bruchteil der Eishockeyanerlöhne auf dem Bau hart pickeln muss? Für mich als SCB-Anhänger seit über 60 Jahren eine SCB-Cup-Schmierenkomödie der untersten Schublade.
    2 3 Melden
  • RoJo 28.09.2016 23:16
    Highlight Bin immer wieder überrascht, welche "Freiheiten einige Klubs geniessen und anderen ein Strick gedreht wird! Wie war doch das genau vor einem Jahr, als Dübendorf gegen Davos spielte?! Ach ja, da war Arno mit seiner Aussage, dass der Cup ein Übel sei der Gefeierte! Und der SCB ist an Arroganz jetzt nicht mehr zu überbieten?! Was soll das?!
    19 7 Melden
  • Marcel Pecka 28.09.2016 19:57
    Highlight Letztes Jahr war laut Zaugg der SCB das einzige Team welches den Cup gewinnen will... http://www.watson.ch/Sport/Eismeister%20Zaugg/876623394-Dem-SC-Bern-ist-der-Cupsieg-nicht-zu-nehmen-–-weil-ihn-sonst-keiner-will
    22 0 Melden
    • Hayek1902 28.09.2016 23:03
      Highlight ich habe diesen Artikel gelesen. So weit ich mich erinnere, sagte Zaugg damals, dass es für einen Trainer wie Boucher (Kanadier) immer darum geht, alles zu gewinnen, ergo ist 2. Garnitur keine Möglichkeit. Insofern widerspricht sich K. Zaugg nicht. S oder so: Ich finde es gut, dass die Berner gegen ein Tessiner Team verloren haben. Hoffen wir, dass dies noch oft passiert.
      5 6 Melden
  • CASSIO 28.09.2016 19:48
    Highlight Wer braucht den Hockey Cup? Die Hockey Saison ist ohnehin - nur schon mit Meisterschaft und Playoffs - vollgespickt mit Spielen. Die Hockey-Pros legen eine ungeheure Ausdauer und Intensität an den Tag. Einen Cup braucht's nun wirklich nicht.
    16 14 Melden
  • Yano 28.09.2016 18:55
    Highlight Soso, eine Busfahrt nach Bellinzona, wenn das Spiel in Biasca stattfindet. Das war wohl Absicht von Herrn Zaugg.
    14 1 Melden
  • Nja Li 28.09.2016 17:30
    Highlight Lieber Herr Zaugg

    Die einzige Arroganz die ich hier erkennen kann ist die Arroganz ihres Artikels!
    Ihre Antipathie gegenüber dem SCB ist wohl allen bekannt daher überrascht ein solcher Artikel wohl keinen, nichtsdestotrotz sollte man von einem Journalisten doch eine gewisse objektivität erwarten können!
    Der Club hat seine Konsequenzen gezogen und eine Entscheidung getroffen dies gilt es zu respektieren. Punkt! Diese Entscheidung mag nicht allen gefallen und trotzdem ist sie nachvollziehbar!
    Der SCB hat die Entscheidung erklärt und angekündigt das ist der Unterschied zu anderen Clubs!
    48 29 Melden
  • Psychonaut1934 28.09.2016 17:25
    Highlight Immer wenn ich Schweizer Eishockey Cup höre oder lese, beginnt bei mir das Kopfkino. Ich sehe dann, wie in China ein Sack Reis umfällt. Hatte mir wirklich Mühe gegeben, den Cup zu mögen. Deshalb besuchte ich letzte Saison 3 Spiele, hat aber nichts genützt. CHL ist definitiv spannender als der Cup. Der Cup wirkt auf mich wie eine billige und künstliche Veranstaltung. Irgendwie gleich nützlich wie Hämorrhoiden.
    33 12 Melden
  • Yano 28.09.2016 16:43
    Highlight Wenn Bern gegen die TI-Rockets verliert, können sie sich auf das Wesentliche konzentrieren: Üben, üben, üben...
    19 1 Melden
  • Darkside 28.09.2016 14:29
    Highlight Der Vergleich mit Zug ist nicht ganz fair, ist es für die Zuger doch die einzige Möglichkeit auch mal wieder einen Pokal zu gewinnen...
    84 26 Melden
  • DonPablo 28.09.2016 13:40
    Highlight Witziger Artikel...Wo war den Chlöisus Empörung als Davos die letzten beiden Saison auf den Cup gepfiffen hat?
    Oder sich der EVZ letzte Saison vom SCB gleich 8:1 abfertigen lies? Mit der aktuell dünnen Personaldecke muss man in Bern Prioritäten setzen und diese liegen klar bei Meisterschaft und CHL.
    Ein weiterkommen im Cup ist „nice to have“ aber einen wirklichen Stellenwert hat dieser für kein einziges NLA-Team und keinen Fan.
    132 18 Melden
  • joe 28.09.2016 13:34
    Highlight Die Verletzten-Liste des SCB ist ja schon wieder recht lange. Da werden gewisse Spieler schon sehr forciert. Und andere müssen in ungewohnten Positionen spielen. Am Samstag spielte Kreis (V) mehrheitlich im Sturm.

    Das man da hinsichtlich bevorstehenden Spielen die Mannschaft mit Elite-Junioren verstärkt und anderen Spieler eine Pause gönnt, finde ich nur verständlich!
    Einbinden des Nachwuchs ist sehr löblich.

    Ob Bern den Cup ernst nimmt oder nicht, sehen wir erst wenn sie spielen. Da sieht man sofort ob eine Mannschaft nicht will oder nicht kann!
    65 7 Melden
  • Guido Kluge 28.09.2016 13:31
    Highlight Vielleicht hat Bern eine Schelte verdient weil sie nicht in Bestbesetzung antreten wollen. Vielleicht ist dieser Artikel aber auch komplett überflüssig. Wenn Bern gewinnt haben sie wieder eimal umsonst gepoltert Herr Zaugg, aber das ist ja nichts Neues...
    61 10 Melden
  • dave1771 28.09.2016 13:11
    Highlight Arroganz? Ne das macht man im fussball gegen Unterklassige auch! Einfach schlau!
    65 7 Melden
  • Pingu80 28.09.2016 13:09
    Highlight Chlöusu hat wohl die ersten beiden Jahre des Cups verpasst.
    Zur Erinnerung: bei der ersten Austragung gewann der SCB den Cup.
    Bei der zweiten Austragung schied der SCB im Halbfinal gegen den ZSC aus. Da von fehlender Wertschätzung zu schreiben, ist eine Frechheit gegenüber dem SCB.
    Und Vögtlin sollte den Ball flachhalten. Er ist zwar das offizielle Gesicht des Cups. Aber das einzig was er für den Cup macht, ist die Pokalübergabe, wo er sein Gesicht ins Rampenlicht halten kann. Die restliche Arbeit (Organisation/Vorbereitung, etc.) überlässt er anderen.
    56 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 13:41
      Highlight Bei der Auslosung macht er auch noch Fehler. Mehr macht er aber wirklich nicht..
      57 4 Melden
  • Severin Mori 28.09.2016 12:30
    Highlight Noch selten so einen dumme Story über denn SCB gelesen! Aber ist ja schon klar über Fribourg zu schreiben bringt ja nichts! Interessiert ja keinen! 😂 Aber eines ist klar, die Chance das der SCB Cupsieger wird die CHL gewinnt und den Titel verteidigt, ist rund 100x grösser als das Fribourg überhaupt einen Titel gewinnt! 🙈🙈 und das hat mit Arroganz nichts zu tun! Nein das lehrt uns die Geschichte!
    53 20 Melden
  • rüfi 28.09.2016 12:16
    Highlight Ja lieber Chlöisu.....man kann es sich es so drehen wie man will!
    Denk ein wenig nach wie es dann so bei den Murmelis war etc?
    Schon bessere Berichte geschrieben........oder wäre dir der Artikel...Bern mit Bigdeal in Sachen Blum keine Zeilen wert?
    82 25 Melden
  • Hoppla! 28.09.2016 12:08
    Highlight Na und? Man könnte sich die Mühe machen die Kader bei Cupspielen in anderen Sportarten anzuschauen. Da spielt meist auch nur die Reserve*. Who cares? Die Chance der Unterklassigen ist dadurch umso grosser. Irgendwie doch auch schön.

    * Z.B. Bazenheid - YB. So in etwa 8 von 11 Spieler sind Ersatz bzw. bei YB II.
    67 5 Melden
  • BeatBox 28.09.2016 12:07
    Highlight Und wenn sie heut Abend gewinnen? Gibts dann eine öffentliche Entschuldigung von Klaus?
    56 18 Melden
  • Kuba 28.09.2016 12:02
    Highlight Cup wieder abschaffen, merci!
    41 53 Melden
  • satyros 28.09.2016 11:48
    Highlight Im Eishockey gibt's einen Cup? Ganz vergessen.
    37 38 Melden
  • Eskimo 28.09.2016 11:34
    Highlight Wie merkt man dass ein Wettbewerb keine grosse Bedeutung hat?
    Wenn jeder Spieler, Coach usw. bei jedem Interview speziell betonen muss, wie ernst sie diese Spiele nehmen....
    66 3 Melden
  • Amboss 28.09.2016 11:26
    Highlight Ich habe Verständnis für den SCB. Denn es hat sich schon oft gezeigt: Man kann sich auf zwei Wettbewerbe pro Saison konzentrieren. Aber nicht auf drei.
    Vorbild HCD: Die haben den Cup nie ernst genommen, weil für sie Spengler Cup und Meisterschaft Priorität haben. Und als sie noch in der CHL Vollgas gaben, ging die Meisterschaft flöten.

    Dass der SCB die CHL höher gewichtet, freut mich. Vielleicht ein Anzeichen, dass sie sich etabliert und an Bedeutung gewinnt?

    Ich mag den Cup nicht, finde es ein Kunstprodukt ohne Reiz. Lieber Cup abschaffen, dafür vier Runden mehr in der regular Season.
    40 26 Melden
  • Joslä 28.09.2016 11:06
    Highlight Apropos der SCB hat das Spiel noch nicht verloren.
    71 6 Melden
  • Joslä 28.09.2016 11:05
    Highlight Jaja der EVZ nimmt den Cup ERNST und ist sehr PROFESSIONEL. Deshalb ist der EVZ ja letztes Jahr mit 8:1 in Bern ausgeschieden! Der SCB ist im Moment weitsichtiger als KZ und versucht in der CHL in die Achtelfinals vorzustossen. Mit der knappen Personaldecke und der CHL vor Augen hat sich der SCB so entschieden und dies ist zu akzeptieren. Letztes Jahr hat nur der HCD in der CHL überzeugt und KZ hat die Clubs bemängelt sie nehmen die CHL nicht ernst. Jetzt will man in der CHL etwas reissen und wird kritisiert wenn man den Cup sausen lässt. Der HCD hat den Cup schon zweimal sausen lassen na und?
    103 17 Melden
  • stayhome 28.09.2016 10:59
    Highlight Lieber Junioren, die 120% geben als gestandene Spieler, die das ganze nur als lästige Pflicht sehen.
    108 1 Melden
  • _domi_r 28.09.2016 10:56
    Highlight Ich finde dies hat nicht nur mit Arroganz zu tun, denn wenn man so viele Spiele hat wie der SCB muss man bei einigen Spielen einige Spieler schonen. Da ist es von Vorteil wenn man Sie gegen einen eher schlechteren Gegner schont wie im Cup (da so die Chancen auf einen Sieg grösser sind).
    Auch in anderen Sportarten wird dies so gemacht (z.B. der FC Basel schont im Cup gegen irgendwelche unterklassigen Vereine auch die besten Spieler).
    58 4 Melden
    • BillieJoe 28.09.2016 11:53
      Highlight Ja, und der FC Basel ist auch schon im Cup ausgeschieden, als sie mit einer B-Mannschaft gespielt haben! Letztes Jahr Daffos, jetzt der $CB. Schade um den Cup, aber so wird das nix!
      4 38 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.09.2016 10:51
    Highlight Jemand der nicht einmal fähig ist, die richtigen Zettel in die Auslosungskugeln zu legen... Ach, was rede ich. Lassen wir das...
    77 4 Melden

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