Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Für Sciaroni geht es nach dem Zusammenprall mit Bertaggia nicht mehr weiter. Bild: SPENGLER CUP

Das Foul an Sciaroni kann den HC Davos die Playoffs kosten

Der HC Davos braucht jeden Mann, um die Playoffs zu erreichen. Nun haben die Davoser im Halbfinale mit Gregory Sciaroni einen ihrer wichtigsten Feldspieler durch ein Foul von Alessio Bertaggia verloren.

31.12.16, 08:50 31.12.16, 12:27

In der 29. Minute der Halbfinal-Partie des Spengler Cups zwischen Gastgeber Davos und dem HC Lugano kommt es zur dramatischsten und vielleicht folgenreichsten Szene des Tages.

HCD-Nationalstürmer Gregory Sciaroni fällt nach einer Kollision mit Luganos Alessio Bertaggia aus. Er hat eine Gehirnerschütterung erlitten und muss ins Spital überführt werden. Der beste Davoser Sturm existiert nicht mehr.

Der Zusammenprall von Sciaroni und Bertaggia. Video: streamable

Es ist grausames Pech. Denn auf den Tag genau vor einem Jahr hat es den HCD-Stürmer im Spengler-Cup-Halbfinale gegen Team Canada erwischt. Er erlitt durch einen Zusammenprall mit Chris DiDomenico einen komplizierten Bruch in der Hand – Saisonende. Nun kann ein längerer Ausfall von Gregory Sciaroni den HCD zum ersten Mal in der «Ära Del Curto» die Playoffs kosten.

Sciaroni hat Spital verlassen

Gregory Sciaroni wird dem HC Davos wochenlang nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Power-Flügel erlitt im Spengler-Cup-Halbfinal gegen Lugano (0:4) eine schwere Gehirnerschütterung. Das Spital hat der 27-Jährige inzwischen wieder verlassen. (sda)

Die grosse Frage

War es ein Foul? Die TV-Bilder sagen eindeutig: Ja. Die Schiedsrichter, die zur Beurteilung keine TV-Bilder zur Verfügung hatten, konnten die Situation unmöglich erkennen. Sie sind daher nicht zu kritisieren.

Erstaunlich hingegen, wie sämtliche vermeintliche Experten im TV-Studio und der sonst überaus kompetente Kommentator Claude Jaggi Unsinn plapperten, ein Foul ausschlossen und lediglich von einem unglücklichen Zusammenstoss fabulierten. Es war in der Tat ein überaus unglücklicher Zusammenstoss. Es ist auch richtig, dass keine böse Absicht von Alessio Bertaggia zu erkennen ist.

Sekundenbruchteile nach dem Aufprall: Sciaroni sackt aufs Eis. Bild: SPENGLER CUP

Aber die TV-Bilder zeigen eindeutig, dass Gregory Sciaroni beim Zusammenstoss von Alessio Bertaggias Schulter am Kopf getroffen wird. Das bedeutet: Check gegen den Kopf – ob mit böser Absicht oder nicht, spielt regeltechnisch bei der Entscheidung des Schiedsrichters keine Rolle. Die einzig richtige Entscheidung wäre deshalb gewesen: Fünfminutenstrafe plus Restausschluss.

Dass es keine böse Absicht war, spielt hingegen bei der Strafzumessung durch den Einzelrichter eine Rolle, der nach einem Restausschluss zu entscheiden hat, ob eine Sperre erforderlich ist. In diesem Falle hätte es keine Sperre gegeben.

Umfrage

Was sagst du zur Szene mit Bertaggia und Sciaroni?

2,549 Votes zu: Was sagst du zur Szene mit Bertaggia und Sciaroni?

  • 54%Foul
  • 45%Kein Foul

Del Curtos verständlicher Ärger

HCD-Trainer Arno Del Curto regte sich an der Bande vorübergehend mit gutem Grund auf. Die richtige, verständliche und heftige Reaktion seiner aufgebrachten Spieler auf dieses Unglück entschied dieses Halbfinale: Sie waren aufgebracht, reagierten heftig, fielen aus dem taktischen Takt und kassierten den zweiten und dritten Treffer.

Arno Del Curto mochte nach dem Spiel nicht polemisieren: «Wenn wir komplett gewesen wären, hätten wir etwas reissen können. So nicht.»

HCD-General Del Curto im Element. Bild: SPENGLER CUP

Lugano wie YB?

Unter diesen Voraussetzungen war kein anderer Ausgang der ersten Spengler-Cup-Partie zwischen zwei Schweizer Teams seit 1965 (GC gewann gegen den HC Davos 4:3) möglich. Davos wehrte sich tapfer. Der flinke Torhüter Melvin Nyffeler hielt, was zu halten war. Aber bereits das 2:0 durch Dario Bürgler bedeutete das Ende aller Davoser Hoffnungen. Zum vierten Mal in Serie ist der HCD im Viertelfinale gescheitert.

Reicht es nun Lugano wenigstens heute im Spengler-Cup-Final gegen Team Canada für einen Titel? Seit 2006 hat Lugano immer verloren, oft kläglich, wenn es um etwas ging. Auch vor einem Jahr im Spengler-Cup-Endspiel gegen Team Canada (3:4). Wie YB im Fussball. Dabei hat Lugano so viel Geld und so viel Talent, dass es Titel, Triumphe und Trophäen hageln müsste. Wie YB im Fussball. Bei YB (letzter Titel Cupsieg 1987) hat das Versagen inzwischen Kultcharakter. Bei Lugano noch nicht.

Aeschlimanns Ankündigung

Im Herbst hat Luganos Geschäftsführer Jean-Jacques Aeschlimann launig und mit unüberhörbarer Selbstironie vier Titel als Saisonziel angegeben: Meisterschaft,
Champions Hockey League, Cup und Spengler Cup.

Im Cup (gegen Langenthal) und in der
Champions Hockey League (gegen die ZSC Lions) ist Lugano bereits gescheitert. Heute kann Lugano gegen Team Canada erstmals den Spengler Cup und erstmals seit 2006 etwas gewinnen.

Paschoud versucht, Bürgler am Abschluss zu hindern. Bild: SPENGLER CUP

Schlüsselspieler Bürgler

Für Luganos Nationalstürmer Dario Bürgler ist die Finalqualifikation das erste Highlight seit dem «Sündenfall» von Zug. Er ist dort im letzten Frühjahr als Sündenbock für das Versagen (im Play-off-Viertelfinal ausgeschieden) trotz laufendem Vertrag nach Lugano transferiert worden. Bereits jetzt lässt sich sagen, dass dieser unverhoffte Wechsel seine Karriere neu lanciert hat: Nach 34 Meisterschaftspartien hat er bereits 15 Tore erzielt – letzte Saison waren es in Zug 10 Treffer in 51 Partien. Sein Saisonrekord steht bei 22 Toren aus der Saison 2012/13 mit Davos – und den kann er übertreffen.

Der freundliche, kluge und «pflegeleichte» Flügel ist kein Mann der Konflikte. Er sei nicht im Zorn gegangen. «Natürlich war es für mich eine unangenehme Situation und ich wusste nach der Vertragsauflösung in Zug lange nicht, wie und wo es weitergeht. Aber so kann es im Profisport gehen. Ich habe diesen Wechsel als Herausforderung akzeptiert und fühle mich inzwischen in Lugano sehr wohl.»

Umfrage

Wer gewinnt den Spengler Cup?

1,249 Votes zu: Wer gewinnt den Spengler Cup?

  • 26%HC Lugano
  • 74%Team Canada

Wird Dario Bürgler in dieser Saison der Stürmer, der für Lugano die entscheidenden Tore erzielt? Ja, warum nicht? Der Powerflügel (184 cm/93 kg) hatte seine beste Zeit unter Arno Del Curto – weil er dort dank intensivem Training so schnell war wie noch nie. Die Torgefährlichkeit des ehemaligen Zugers steht in direktem Verhältnis zu seiner Schnelligkeit. Nach zwei langsamen Jahren in Zug hat er in Lugano seine Tempofestigkeit wieder gefunden und er wird im Final gegen Team Canada ein Schlüsselspieler sein.

Die Spengler-Cup-Sieger im neuen Jahrtausend

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
47
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
47Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Yano 31.12.2016 16:39
    Highlight Wenn ich mit meinem Auto mit 50 km/h ungebremst in einen gut sichtbaren und gut verankerten Betonpfosten am Strassenrand knalle ist nicht der Betonpfosten schuld und auch nicht die Baufirma, die diesen dort platziert hat.
    37 8 Melden
    • Normi 31.12.2016 18:46
      Highlight ...normalerweise haben solche pfosten eine sollbruchstelle damit es hoffentlich keine alzugrossen schaden an menschen entstehen..
      2 7 Melden
  • Eingestein 31.12.2016 16:07
    Highlight Herr Zaugg, möchte noch zu dem was Sie von Dario Bürgler schreiben noch etwas sagen. Ob er ein aktueller Nationalspieler ist oder ob er ein Schlüsselspieler in Lugano ist, hinterfrage ich hier nicht. Wenn ja, mag ich Ihm das von Herzen gönnen. Den ich mag den Dario als Spieler so wie er ist. Aber Sache muss Sache bleiben ok. Es war nur immer zu lesen dass man keine Sündenböcke suchen wolle. Wenn man die hohen Erwartungen nicht erfüllt, kann es 100 Gründe haben. daher hat man frühzeitig miteinander gesprochen und eine Lösung gefunden. Herr Sondell wurde von LU nach Ö transferiert. Warum?
    5 5 Melden
  • Dan Rifter 31.12.2016 15:26
    Highlight Verletzte Spieler am Spengler Cup oder während der Saison durch überhartes Einsteigen (z.B. von Scarioni) haben auch anderen Clubs mehrfach die Playoffs gekostet.. es gleicht sich irgendwann aus.
    25 8 Melden
  • hockeyplayer 31.12.2016 15:16
    Highlight 1. definitiv kein Foul, Begründungen finden sich unten genug
    2. Chlöisu, vielleicht liegen auch einfach Sie falsch und die vermeintlichen Experten im TV-Studio und der sonst überaus kompetente Kommentator Claude Jaggi, sowie die Schiris und alle, die etwas von Eishockey verstehen für einmal richtig?
    3. Schön, dass hier nochmal erwähnt wird, dass Davos eigentlich gar nichts dafür kann, dass sie verloren haben. Sie waren nach Sciaronis Ausfall einfach zu verwirrt und zudem waren sie ja auch zu müde. Mit so schweren Beinen kann man nichtmal gegen Lugano gewinnen.

    #ademerci
    34 8 Melden
  • exeswiss 31.12.2016 15:00
    Highlight ein foul? really? immer sagt man "der scheibenführende müsse auf checks gefasst sein". bertaggia sieht scarioni im augenwinkel kommen, geht von einem check aus und hält dagegen so einfach ist das.
    45 2 Melden
  • Spi 31.12.2016 14:11
    Highlight Jetzt ist es gar amtlich: Sogar der HCD spricht von einem Unfall. Da war der Eismeister nicht gerade meisterlich mit seiner Einschätzung und seiner Titulierung. Und die 52% wohl HCD Anhänger liegen ebenfalls komplett falsch. Hey, nicht überall wo es scheppert, ist es ein Foul. Nein, das ist echtes Eishockey - kein Memmensport!
    59 6 Melden
  • Jagr 31.12.2016 13:50
    Highlight Aua Herr Zaugg. Diese Aktion als Foul zu taxieren zeugt von inexistentem Fach Know How. Was qualifiziert Sie zum Hockeyjourni? Irgendwie traurig.
    57 3 Melden
  • Eingestein 31.12.2016 12:58
    Highlight Eher kein Faul würde ich sagen. Ein hoher Preis den hier der HCD bezahlen muss mit diesem Ausfall.
    33 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 31.12.2016 12:42
    Highlight Blödsinn von Chlöisu. Ganz klar kein Foul! Die Schiris und alle Experten haben es richtig gesehen.
    47 1 Melden
  • Deleted93 31.12.2016 11:19
    Highlight Was soll hier ein Foul sein? Sciaroni fährt wie ein gebissener auf den Stehenden B zu hat den Kopf extrem tief und will was eigentlich genau machnen? B Steht dort und hält den Ellbogen weder raus noch sonst was , hält einfach die Schulter hin, was ja ganz normal ist. Wo ist hier ein Foul? Wenn er im jetzt mit einem Hechtsprung in den Po gefahren wäre, was ja das gleiche wäre, wäre dies auch Check gegen den Kopf? So ein Seich. Einfach selber Schuld
    122 13 Melden
    • Echo der Zeit 31.12.2016 16:39
      Highlight Sciaroni fährt wie ein gebissener auf den Stehenden B zu hat den Kopf extrem tief und will was eigentlich genau machnen? - Das hab ich mich auch gefragt, die Beine sind weit auseinander, der Kopf Tief unten - was wollte der genau machen? und dann fährt er in Bertaggia rein.
      20 1 Melden
  • deed 31.12.2016 11:16
    Highlight So wie ich es gesehen habe, wollte eigentlich Sciaroni Bertaggia checken, aber Bertaggia hielt im allerletzten Moment den Ellbogen hoch und traf Sciaroni voll ans Kinn. Ellbogen-Check gegen den Kopf: Ja. Absicht: wohl keine.
    15 88 Melden
  • Der müde Joe 31.12.2016 11:10
    Highlight Liebe Sport-Journalisten

    Hört mal mit dieser heilen SUVA-Welt auf! Bertaggia rechnet mit dem Check und baut wie (wie jeder Hockeyaner es tun würde) Körperspannung auf. Langsam kann ich das Gejammer nicht mehr hören im Eishockey! Wenn sich wieder mal einer verletzt wird gleich alles hinterfragt. Selbst im Unihockey gibt es Verletzungen! Und Eishockey ist und bleibt ein Körperbetonter Sport und es wird immer Verletzungen geben.
    118 4 Melden
  • Spi 31.12.2016 11:09
    Highlight Was schreibt denn der Chlöisu hier für einen Schrott zusammen? Das war nie und nimmer ein Foul! Sciaroni fährt ungebremst in Bertaggia rein. Klar macht der aus reinem Selbstschutz eine kleine Bewegung auf den ankommenden Spieler zu, aber das war alles sauber und regelkonform. Auch wenn es mir für Sciaroni, den HCD aber auch Bertaggia Leid tut, da war Sciaroni selber Schuld. Das als Foul zu taxieren und titulieren, gibt für Chlöisu eine Spielsperre.
    120 9 Melden
  • Mia_san_mia 31.12.2016 11:04
    Highlight Der Davoser kommt ja von hinten... Soll sich Bertaggia in Luft auflösen?
    87 3 Melden
  • BeatBox 31.12.2016 10:59
    Highlight Und wärs Scherwey oder Holden gewesen, dann wär hier das Geschrei wieder riesig. Egal ob Absicht oder nicht, die Bewegung geht nunmal direkt gegen den Kopf. Die Regel der IIHF ist klar. Zudem macht er noch die Aussage ihn gesehen zu haben. Sciaroni wollte Bertaggia eindeutig nicht checken, er versucht ja zur Scheibe zu fahren, aber da kommt der Dampfhammer. Sciaroni verhält sich in Zweikämpfen leider immer wieder recht selbstmörderisch, aber wie schon erwähnt, Regeltechnisch macht dies keinen Unterschied. Ist übrigens bei Stock-am-Kopf dasselbe, da ist auch egal in welcher Höhe.
    23 81 Melden
    • -woe- 31.12.2016 11:22
      Highlight "Egal ob Absicht oder nicht, die Bewegung geht nunmal direkt gegen den Kopf."
      > Nein, der Kopf bewegt sich gegen die (ruhende) Schulter.

      "Sciaroni wollte Bertaggia eindeutig nicht checken..."
      > Nein, Sciaroni versuchte Bertaggia an die Bande zu nageln.

      "...er versucht ja zur Scheibe zu fahren..."
      > ...und hat dabei nicht mal den Stock auf dem Eis!?

      Ganz klar: Sciaroni spielt auf den Mann und läuft buchstäblich gegen die Wand. Und die kann sich bekanntermassen nicht in Sekundenbruchteilen in Luft auflösen.
      74 10 Melden
  • chrisdea 31.12.2016 10:47
    Highlight Herr Zaugg, Sciaroni hat Bertaggia mit dem Kopf an der Schulter getroffen, weil er nicht damit gerechnet hat dass dieser sich auf den kommenden Check vorbereitet hatte. Hätte Bertaggia sich nicht vorbereitet, hätte er die Bande geküsst, und wäre eventuell selber rausgetragen worden.
    Klassischer Fall von dumm gelaufen, und die Refs haben das richtig gesehen.
    99 6 Melden
    • TheSame 31.12.2016 12:23
      Highlight Zaugg der HCD Fanboy..?
      54 4 Melden
  • Doeme 31.12.2016 10:32
    Highlight Ja, Sciaroni wollte einen Check fahren. Und es ist auch richtig, dass sich Bertaggia gewehrt hat. ABER wenn er ihn danach mit der Schulter am Kopf erwischt (sicher ohne Absicht) dann ist das einfach ein Foul, da muss ich dem Eismeister Recht geben. Der Kopf ist im Schweizer Eishockey mittlerweile heilig und wird durch die Schiedsrichter geschützt wie es nur geht, was ich selber als Amateur auch gut finde.
    Hoffen wir au jedenfall, dass es Sciaroni schnell wieder besser geht und Forza Bianconeri!!!
    9 52 Melden
  • -woe- 31.12.2016 10:13
    Highlight Nehmen wir die umgehrte Situation. Der stämmige Bertaggia fährt auf den schmächtigen Sciaroni zu, der 2m vor der Bande steht. Der schmächtige Sciaroni fliegt kopfüber in die Bande. Klarer Fall: Bandencheck, evtl. sogar mit Verletzung = 5' + Restausschluss.
    Aber so war es nicht. Der schmächtige Sciaroni läuft voll Garacho in den stämmigen Bertaggia, der nichts anderes macht, als dort zu stehen, die Körperspannung zu erhöhen und den Aufprall abzuwarten.
    Pech für Sciaroni, dass es leider ihn erwischt hat, aber Glück, dass Bertaggia so robust auf den Beinen steht. Sonst wär Sciaroni der Bösewicht.
    113 12 Melden
  • nikolas 31.12.2016 10:06
    Highlight 1. kein Foul
    2. was für ein an den haaren herangezogeber vergleich mit yb.
    102 15 Melden
    • Switch_On 31.12.2016 15:51
      Highlight Stimmt! YB in einem Final hats seit Ewigkeiten nicht mehr gegeben ;)
      15 1 Melden
  • Hugo Wottaupott 31.12.2016 09:57
    Highlight Die ganz bösen werfen Sciaroni ja versuchte Strafenschindluderei vor!
    19 26 Melden
  • Philipp135 31.12.2016 09:38
    Highlight Das soll ein Foul sein? Der Eismeister braucht da wohl eine neue Brille! Sciaroni fährt ja von hinten in bertaggia rein, wenn man siwas als Foul bestrafen würde könnte man die Gegner nach Lust und Laune auf die Strafbank schicken!
    112 14 Melden
    • Philipp135 31.12.2016 09:56
      Highlight Bertaggia in der Drittelspause gegenüber dem SRF: «Ich habe ihn kommen sehen. Es war nicht meine Absicht, ihm weh zu tun. Es ist nicht schön, so etwas zu sehen.»
      Quelle: 20min
      44 4 Melden
  • sirulrich 31.12.2016 09:25
    Highlight das isch nie im lebe es foul gsi. de sciaroni fahrt ja sozsäge in bertaggia ine. er chan sich ja nöd unsichtbar mache. zudem luegt er uf die ander siite und gseht en nöd mal cho.

    (Bitte in Zukunft auf Schriftdeutsch)
    32 35 Melden
    • Schreiberling 31.12.2016 09:35
      Highlight Kontakt vom Körper am Kopf des Gegners ist nunmal in so einer Situation eifach ein Foul.
      26 60 Melden
    • Leuenberger 31.12.2016 10:20
      Highlight @ Schreiberling: War es nicht eventuell eher ein Kontakt des Kopfes von Sciaroni mit dem Körper von Bertaggia? Wer das ABS ausschaltet ist selber schuld.
      31 3 Melden
  • TheClansman 31.12.2016 09:12
    Highlight Da ist er wohl eher in gebückter Haltung in die Schulter des Gegners gefahren. Etwas gar unvorsichtig und übereifrig, Bertaggia kann ihn gar nicht sehen.
    64 19 Melden
    • ands 31.12.2016 09:50
      Highlight Bertaggia richtet sich auf, weil er ihn gesehen hat. Zumindest war das seine Aussage nach dem Spiel...
      42 1 Melden
    • Hayek1902 31.12.2016 10:13
      Highlight Bertaggia hat ihn aus den Aigenwinkeln kommen sehen und bereitet sich auf einen Gegencheck vor. Scarione will aber nicht checken und hat den Kopf tief, knallt deshalb in die Schulter. Beides kann Bertaggia nicht sehen. Mag sein, dass der Eismeister recht hat und die Strafe gemäss Regeln ausgesprochen werden muss, aber aus meinem Gerechtigkeitsempfinden war das kein Foul, sondern eine unglückliche Verkettung von Fehleinschätzungen, die zu einer Verletzung geführt haben. Btw wieso hat der HCD immer noch dieselbe Bande mit diesem Sims, die ihm letztes Jahr die Hand gebrochen hat?
      50 2 Melden
    • Hayek1902 31.12.2016 10:21
      Highlight *Sciaroni, ka was ich da auf dem Klo geschrieben habe
      7 8 Melden
    • ands 31.12.2016 10:23
      Highlight Regeln sind halt nicht immer gerecht... ;-)
      Das "Gerechtigkeitsempfinden" spielt erst beim Einzelrichter eine Rolle. Vorher ist es ein Check gegen den Kopf und die Regeln lassen bei den Folgen keinen Spielraum.
      7 13 Melden
  • Tikkanen 31.12.2016 09:11
    Highlight ...wie sprach doch Don Cherry: Keep your head up. Der kleine Scharoni fährt seit Jahren mit gesenktem Kopf auf seine Gegner zu, de polläts haut öpä einisch😳 Der ist vermutlich dauernd müde, wie gestern ja das abloosen der Murmelis von den SRF Plouderis verteidigt wurde😂 Die von mir schon oft erwähnte Zeitenwende im Arnoland war ja gestern offensichtlich😳 Item, für den Final hoffe ich auf einen HCL Sieg über die zusammengewürfelten Kanadier, wär der lieben Vicky und dem Dougie😡zu gönnen👍🏻 Dann wird's wieder Zeit für wahres Liga Hockey ausserhalb der SRF Holzhütte..

    Happy New Year🍾😁
    67 60 Melden
    • Tschäpp@ 31.12.2016 09:48
      Highlight @ Teekannu 😁: Wenigstens den Namen des verletzten HCD-Spielers hätten Sie richtig schreiben dürfen.
      40 12 Melden
    • Hayek1902 31.12.2016 10:16
      Highlight Wo er recht hat, hat er recht. Viel Spass in deinem Hockeytempel im nächsten Jahr und bis zu den Playoffs noch ein paar schöne Kantersiege über die "Loosertruppen".
      18 13 Melden
  • Panda__ 31.12.2016 09:07
    Highlight @zaugg: foul? wo sehen sie hier bitte ein foul? das ist ein zusammenprall! berttagia behalt seine schulter und sein ellenbogen am körper und nimmt den check von sciaroni an.
    71 12 Melden
  • chris7758 31.12.2016 09:07
    Highlight kein foul, hr. zaugg. der kopf sciaronis prallte gegen bertaggias schulter. aber heftig wars, ja. dies spielt jedoch keine rolle in der beurteilung.
    60 9 Melden
    • ands 31.12.2016 09:56
      Highlight Die IIHF-Regeln besagen: "There is no such thing as a clean hit to the head. Whether accidental or intentional, every direct hit to the head or neck of an opponent will be penalized." Die "Heftigkeit" spielt also tatsächlich keine Rolle. Es ist ganz einfach immer ein Foul.
      22 30 Melden
    • nikolas 31.12.2016 10:09
      Highlight dann kann ab jetzt jeder mit seinem kopf in den gegenspieler semmeln und dieser bekommt dann eine strafe. toll - ich liebe regelauslegungen welche 1:1 umgesetzt werden :)
      50 8 Melden
    • ands 31.12.2016 10:19
      Highlight @ nikolas: Nein, der Gegner muss den Check selbst ausführen. Das tut Bertaggia indem er sich aufrichtet (als Reaktion auf der herannahenden Gegenspieler). Sobald er reagiert, ist er für die Folgen dieser Reaktion verantwortlich. Und wenn dies ein Check gegen den Kopf ist, muss dieser bestraft werden.
      9 28 Melden
    • Greta Schloch 31.12.2016 13:24
      Highlight @ands Hätte er sich nicht aufgerichtet und verletzt, würde es heißen er sei "selbst Schuld" weil "nicht Parat".
      16 2 Melden
    • ands 31.12.2016 14:37
      Highlight @ Greta: Ja, würde es heissen. Was hat das mit der Frage ob Foul oder nicht zu tun? Gibt es eine Regel, die deswegen den Check gegen den Kopf erlaubt?
      1 8 Melden
  • energywolf 31.12.2016 09:06
    Highlight Warum Foul KZ? Das war nie und nimmer ein Foul. Sciaroni war schlicht und einfach für einen Gegencheck nicht bereit, im Gegensatz zu Bertaggia.
    78 13 Melden
    • Yotanke 31.12.2016 10:05
      Highlight Genau. Besser kann man es nicht formulieren. In dieser Situation muss Sciaroni mit einem Gegenhit rechnen. Hat er nicht. Und sein Kopf ist viel zu tief unten. Wie auch immer: schnelle und gute Genesung an Sciaroni.
      38 4 Melden

Die Hockeygötter bescheren uns das Duell zwischen Del Curto und seinem Zauberlehrling

Die Hockeygötter bescheren uns im Halbfinale des Spengler Cups das Spiel des Jahres. Aber HCD-Captain Andres Ambühl liess sich nicht aufs Glatteis der Polemik locken.

Arno Del Curto (61) mit dem HC Davos gegen die Nationalmannschaft. Spiel des Jahres? Nein, viel mehr. Spiel der Spiele. Das ultimative eidgenössische Hockey-Gipfeltreffen. Das aufregendste Länderspiel ausserhalb einer WM oder eines Olympiaturniers seit dem 6. Dezember 1986. Damals traten die Schweizer mit Nationaltrainer Simon Schenk in Bern gegen die Sowjets an. Die beste Mannschaft der Welt. Wir verloren 2:10 und die Fans im ausverkauften Berner Hockeytempel feierten die Sowjets. Patrick …

Artikel lesen