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Roman Josi und Mark Streit kennen sich auch ausserhalb des Eishockeyfelds bestens. Bild: Manuel Winterberger

Stanley-Cup-Finale mit drei Bernern – alles beginnt 1997 in Pittsburgh

Der Kreis hat sich geschlossen. Was 1997 in Pittsburgh mit Michel Riesen begonnen hat, wird am Montagabend mit dem ersten Finalspiel um den Stanley Cup in Pittsburgh gekrönt. Die Schweizer sind nach 20 Jahren endlich in der NHL angekommen.

29.05.17, 11:49 29.05.17, 14:52

Vor 20 Jahren haben die NHL-Generäle zum ersten Mal von der Hockey-Schweiz Notiz genommen. In Pittsburgh ziehen die Edmonton Oilers am 21. Juni 1997 den Bieler Michel Riesen im NHL-Draft in der ersten Runde als Nummer 14. In der gleichen Stadt, in der nun das Stanley Cup-Finale 2017 eröffnet wird.

Michel Riesen wird von Edmonton in der ersten Runde gezogen. Bild: AP

1997 ist das entscheidende Jahr in unserer neueren Hockeygeschichte. Ohne 1997 kein 2017. Ohne 1997 kein WM-Final 2013. Im Frühjahr 1997 sind die Schweizer zweitklassig und für die WM 1998 nur zugelassen, weil sie WM-Gastgeber sind. Den sportlichen Aufstieg hatten sie bei der B-WM 1997 nicht geschafft.

Mit Ralph Krueger übernimmt im Herbst 1997 ein weitgehend unbekannter, charismatischer Deutschkanadier unsere Nationalmannschaft. Er wird es weit bringen. Bis zum NHL-Cheftrainer in Edmonton.

Belustigung statt Interesse

Die NHL ist für die Schweizer 1997 ein fernes, unerreichbares Land. Im Januar 1997 schaue ich mir in Anaheim ein Training der Mighty Ducks an. General Manager Jack Ferreira fragt mich lange über einen jungen Schweizer aus. Er sagt, Michel Riesen werde 1997 ein Erstrunden-Draft.

Ein Schweizer als Erstrunden-Draft? Bricht eine neue Zeit an? Bis dahin hatten meine Erzählungen über das helvetische Hockey bei den NHL-Generälen mehr Belustigung als tatsächliches Interesse ausgelöst. Meine Behauptung, unsere Hockeykultur sei so alt wie die kanadische und bringe Junioren hervor, die sich in den grossen Junioren-Ligen behaupten könnten, nahm niemand ernst. Oder doch? Michel Riesen ein Erstrundendraft?

Michel Riesen wird am 21. Juni 1997 nicht der erste Schweizer im NHL-Draft. In den vorangegangenen 30 Jahren waren bereits fünf Schweizer berücksichtigt worden: Jacques Soguel (1976, Nr. 121, St.Louis), Pauli Jaks (1991, Nr. 108, Los Angeles), Patrick Howald (1993, Nr. 276, Los Angeles), Lars Weibel (1994, Nr. 248, Chicago) und Mattia Baldi (1996, Nr. 207, Montreal).

Pauli Jaks war der erste Schweizer, der in der NHL ein Spiel absolvierte. Bild: KEYSTONE PHOTOPRESS

Aber diese Drafts hatten den Lauf der Geschichte nicht beeinflusst. Nur Pauli Jaks bekam einen Vertrag, spielte zwei Jahre lang im Farmteam und kam am 29. Januar 1995 bei den Los Angeles Kings (mit Wayne Gretzky) zu einem Teileinsatz in der NHL.

Die Schweizer wie die Finnen?

Erst Michel Riesens Erstrundendraft hat im Sommer 1997 alles verändert. Er ist der erste Schweizer Junior, der mit seinem Talent die NHL-Scouts beeindruckt. Viele NHL-Scouts sehen in ihm den nächsten Jari Kurri.

Die NHL-Generäle horchen noch aus einem anderen Grund auf. Edmontons General Manager Glen Sather gilt als smartester der Branche. Er hatte in den 1980er Jahren bereits mit Hilfe der Finnen (Kurri, Tikkanen) um Wayne Gretzky herum eine Dynastie aufgebaut. Wenn Glen Sather auf einen Schweizer setzt, dann muss was dran sein. Die Schweizer wie die Finnen?

Nach dem 21. Juni 1997 ist klar: die wichtigste Liga der Welt beobachtet auch die Schweizer. Die Tür nach Nordamerika, früher durch die Vorurteile der konservativen NHL-Macher fest verriegelt, ist offen. Die Schweizer können nun aus eigener Kraft in die NHL kommen. Inzwischen haben sich die NHL Klubs beim Draft die Rechte an mehr als 50 Schweizern erworben. 33 sind bis heute in der NHL eingesetzt worden, 17 davon diese Saison.

Unterschiedliche Wege

Auch wenn Michel Riesen letztlich keine NHL-Karriere macht (12 Spiele/1 Assist) – eine neue Zeitrechnung hat begonnen. Zuerst schaffen es die Torhüter. David Aebischer (auch 1997 im Draft) und Martin Gerber werden die ersten helvetischen NHL-Millionäre und Stanley Cup-Sieger. Sie spielen zwar im Finale keine Rolle. Aber ihr Name steht auf der berühmtesten Hockey-Trophäe der Welt.

David Aebischer ... Bild: AP

... und Martin Gerber waren Pioniere auf der Torhüter-Position. Bild: AP

Erst jetzt, 20 Jahre nach dem Draft von Michel Riesen, diesem beinahe vergessenen Hockey-Pionier, sind die Schweizer ganz oben angekommen. Erstmals spielt mit Roman Josi ein Schweizer in einem Stanley Cup Finale eine zentrale Rolle.

Ausgerechnet Roman Josi (26), Yannick Weber (28) und Mark Streit (39) im Finale um den Stanley Cup. Besser hätten die Hockey-Götter nicht Regie führen können. Denn die drei sind unterschiedliche Wege gegangen und nun am Ziel angekommen.

Mark Streit, der Pionier

Mark Streit ist der Pionier. Er ist kein Supertalent. Er erreicht bereits die NLA erst auf Umwegen. In Bern stuft ihn Sportchef Bill Gilligan als untauglich für die NLA ein. Ich erinnere mich noch, wie sich in Bern ein Funktionär, dessen Name mir gerade entfallen ist, über Gottéron lustig machte: die hätten doch tatsächlich für einen unbrauchbaren Junior eine Transfersumme bezahlt.

Und so macht Mark Streit sein NLA-Debüt bei Gottéron. Von dort holt ihn Manager Erich Wüthrich auf Antraten von Arno Del Curto zum HCD. In Davos wird Mark Streit ein Nationalverteidiger, von Davos aus macht er den ersten Versuch in Nordamerika, der scheitert (1999/00). Anschliessend wird er bei den ZSC Lions Meister, Captain der Nationalmannschaft und erregt die Aufmerksamkeit von Pierre Gauthier, damals Chefscout der Montreal Canadiens.

Mark Streit (rechts) läuft auch beim NHL-All-Star-Game auf. Bild: AP The CANADIAN PRESS

Pierre Gauthier beobachtet den Schweizer über mehrere Jahre. Lange bevor der Nationalmannschafts-Captain etwas davon ahnt, entscheidet sich Pierre Gauthier, das Experiment zu wagen: Er erwirbt 2004 im Draft in der 9. Runde die Rechte an Mark Streit (Nr. 262), holt ihn 2005 nach Montreal und verbietet eine Verbannung ins Farmteam. Weil er weiss, dass dieser talentierte Spieler in der AHL nichts mehr lernen kann. Mark Streit rechtfertigt das Vertrauen. Er wird der erste Schweizer Feldspieler, der sich in der NHL durchsetzt, der erste Schweizer Captain in der NHL (bei den Islanders).

Mark Streit hat inzwischen in der NHL mehr Spiele bestritten (über 800) und mehr Geld verdient als jeder andere Schweizer. Seine Karriere beginnt er in Montreal mit dem Minimallohn von 550'000 Dollar (2005/06), diese Saison bekommt er 4 Millionen und er hat bis heute inklusive «Signing Bonus» etwas mehr als 50 Millionen Dollar verdient.

Er muss nichts mehr beweisen. Das Stanley Cup-Finale ist die verdiente Krönung einer der grössten Karrieren im Schweizer Eishockey. Wenn er will, wird ihm sein Agent Pat Brisson für nächste Saison noch einmal einen Vertrag in der NHL vermitteln.

Yannick Weber, der Kämpfer

Yannick Weber ist einen ganz anderen Weg gegangen. Er gehört zu den Pionieren: zu den ersten Schweizern, die bereits im Juniorenalter nach Nordamerika zügeln. 2006 wechselt er als Elite-Junior vom SC Bern zu den Kitchener Rangers in der Ontario Hockey League (OHL), eine der drei grossen nordamerikanischen Junioren-Ligen. 2007 wird er von den Montreal Canadiens im Draft gezogen (3. Runde/Nr. 73). So kommt es, dass er seine erste WM (2009) und seine erste NHL-Partie längst hinter sich hat, als er im «Lockout-Jahr» 2012 bei Servette sein NLA-Debüt gibt.

Yannick Weber hat sich in der NHL durchgebissen. Bild: AP/FR171330 AP

Yannick Weber hat weniger Talent als Roman Josi und Mark Streit. Er ist in der NHL ein «Mitläufer». Aber es gibt nur wenige Schweizer Spieler mit seinem Willen und seiner Leidenschaft. Klaglos nimmt er lange Verbannungen in die Farmteams oder auf die Tribune hin. Der Traum NHL ist ihm wichtiger als das Geld.

Er ist nach wie vor nicht NHL-Millionär und würde in der Schweiz mehr verdienen als in Nashville. Er verdient diese Saison mit 575'000 Dollar das NHL-Minimal-Salär. Weniger verdienen ist nicht erlaubt. Davon geht rund die Hälfte durch Steuern weg. Aber sein Traum ist in Erfüllung gegangen: er steht im Stanley Cup Finale und hat nun gute Chancen, auf einen neuen, besseren Vertrag. Sein Agent Pat Brisson wird ihn nun erstmals zum Dollar-Millionär machen.

Roman Josi, das Talent

Roman Josis Talent stand nie in Frage. Er ist noch ein Junior, als mir John van Boxmeer, damals Trainer beim SC Bern, ausführlich begründet, warum dieser Roman Josi in der NHL ein Grosser werden wird. Tatsächlich ist Roman Josi der beste Schweizer Spieler der Neuzeit, besser als Mark Streit in den besten Jahren. Spielerischer Leitwolf des SCB-Meisterteams von 2010 und des Schweizer WM-Finalteams von 2013, bester Einzelspieler der WM 2013 und nun beim Stanley Cup-Finalisten von zentraler Bedeutung.

Er ist der erste Schweizer, der einem Stanley-Cup-Finalisten eine wichtige Rolle spielt. Er ist den klassischen Weg in die NHL gegangen: Nach dem Wechsel in die Organisation von Nashville verteidigte er eine Saison im Farmteam (2010/11).

Roman Josi wurde in Nashville zum Star. Bild: Mark Humphrey/AP/KEYSTONE

Mark Streit verdient diese Saison mit 4 Millionen Dollar fast gleich viel wie als Roman Josi (4.25 Mio.). Tatsächlich ist Roman Josi unterbezahlt. Er ist der bessere Verteidiger als beispielsweise sein Mitspieler P.K. Subban, der diese Saison sage und schreibe 11 Millionen kassiert. Aber das hat seinen Grund: Roman Josis Agent Georges Müller hatte im Sommer 2013 zwei Möglichkeiten. Er konnte für seinen Klienten mit einem Ein- oder Zweijahres-Vertrag ein höheres Salär herausholen und dann bei der erneuten Verlängerung noch einmal zulegen.

Aber zu diesem Zeitpunkt hatte Roman Josi bereits mehrere Gehirnerschütterungen hinter sich. Die nächste hätte das Karriereende bedeuten können. Richtigerweise setzte er deshalb auf Sicherheit und einen langfristigen, bis 2020 laufenden Vertrag. Die Lohnzahlungen in den nächsten Jahren: 5 (2017/18), 5.25 (2018/19) und 4 Millionen Dollar (2019/20).

20 Jahre haben die Schweizer gebraucht, um die NHL zu erobern. Dass alle drei, die jetzt im Stanley Cup-Finale stehen, ehemalige SCB-Junioren sind, Roman Josi und Yannick Weber sogar Kumpel aus der SCB-Juniorenzeit, und die drei im Sommer in Bern eine Trainingsgemeinschaft bilden, ist kein Zufall. Bern ist ja die Eishockey-Hauptstadt der Schweiz. Einen Umzug durch die Stadt wie für den meisterlichen SC Bern wird es im Falle eines Falles für die (oder den) Stanley Cup-Sieger allerdings nicht geben. Das sagt SCB-General Marc Lüthi unmissverständlich: «Mit dem Stanley Cup hat der SCB nichts zu tun.»

Für einmal ist Lüthi unnötig bescheiden. In Tat und Wahrheit hat der SCB 2017 als erster Schweizer Club etwas mit dem Stanley Cup-Finale zu tun. Die Berner haben drei Finalteilnehmer ausgebildet.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sapere Aude 29.05.2017 15:19
    Highlight Meines Wissens haben sich in der NHL auch Spieler durchgesetzt, die nie in Bern gespielt haben. Wer aber die Fan Brille anhat und nur die "Leistung" des selbsternannten Hockeyhauptstadt Europas würdig, zeichnet sich weniger als Experte aus, geschweige denn als Meister. Einer der Gründe, weshalb mir Bern so unsympathisch geworden ist, ist genau diese Arroganz gegenüber den anderen Klubs und der Hochmutes des Schreiberlings.
    38 34 Melden
    • Tikkanen 29.05.2017 16:09
      Highlight ...mimimi😭
      In Bezug auf die paar wenigen gefrusteten Bern Hater passt ein altes Sprichwort: Spott gibt es umsonst, Neid muss man sich hart erarbeiten😳PS: Natürlich spielen und spielten auch Nichtberner in der NHL, so z.B. Gretzky, Lemieux etc... Du siehst: Nobody is perfect😂😂
      19 24 Melden
    • Predator1997 29.05.2017 17:44
      Highlight @sapere aude Gratuliere du hast soeben eine äusserst Geistreiche Antwort vom selbst ernannten "Crosby-der-Watson-Kommentarspalte" erhalten
      17 1 Melden
    • Sapere Aude 29.05.2017 23:27
      Highlight Ach Tikki, ich hasse die Berner nicht, ich finde nur ihr Verhalten unsympathisch. Im Bewusstsein von 31 Titeln muss ich auch nicht neidisch sein, da gönn ich euch den einen oder anderen, schliesslich müssen die Unterländer auch wissen, wie der Pott überhaupt aussieht. Da muss noch viel Wasser die Berge runter kommen, bevor wir in unserem Selbstvertrauen erschüttert werden, weshalb sollten wir euch hassen? Vielleicht respektiere wir euch und sind ein wenig sauer, dass ihr uns den Goalie ausgespannt habt, aber näju sonst wären deine Ausbauarbeiten für die Katz gewesen.
      1 5 Melden
    • Sapere Aude 29.05.2017 23:31
      Highlight Ich habe nur gerade an Niederreiter gedacht, der auch eine grossartige Saison hinter sich hat und kein Berner ist. Aber weisst du, ich verfolge auch Josis Karriere mit Interessen, im Gegensatz zu dir Tikki oder dem Klausi kann ich meine Fanbrille eben doch ablegen und Freude an allen Schweizern haben. Du hingegen sonst dich in meisterliche Arroganz, was auch in Ordnung ist, wundere dich aber nicht wenn es plötzlich nicht ehr so rund läuft, wirst du dan weiter den grossen Maulheld spielen?
      4 1 Melden
    • MARC AUREL 30.05.2017 08:18
      Highlight Sapere Aude, unser Verhalten ist kaum schlimmer als bei deine Davoser oder andere Klubs. Solche Aussagen sind nur peinlich ausserdem machst du dich mit deine Aussagen noch weniger sympatisch und zeigst mehr arroganz mit solche Kommentare nur so nebenbei...
      1 3 Melden
    • Sapere Aude 30.05.2017 09:28
      Highlight Marc wer austeilen kann sollte auch einstecken können, gehört doch irgendwie zum Spiel oder nicht? Darin seid ihr wahrlich noch nicht meisterlich, lässt sich euer Kronprinz so einfach provozieren. Btw. Die Bernlastigkeit des Eismeisters ist nicht von der Hand zu weisen, mir da Neid zu unterstellen ist wohl die wahre Peinlichkeit, neben den äussert schwachen Counter deinerseits. Scheint euch nicht zu schmecken, wenn man euch den Spiegel vorhält.
      2 1 Melden
    • MARC AUREL 30.05.2017 12:36
      Highlight Provozieren kann und darf man aber deine Kommentare haben nicht viel damit zu tun mit einstecken oder austeilen. Du unterstellst uns arroganz vor und das wir nicht einstecken können? Kaum weniger als die Anderen sonst seid ihr nicht ehrlich. Ausserdem wenn du Tikkanens Kommentare 100% ernst nimmst ist das dein Problem! Deine Worte sind kaum besser und zeigt das du nicht besser bist.
      1 2 Melden
    • Sapere Aude 30.05.2017 12:51
      Highlight "Ausserdem wenn du Tikkanens Kommentare 100% ernst nimmst ist das dein Problem!"

      Der einzige der hier noch etwas ernst nimmt bist du Marc ;-)

      Ja ich unterstelle gerade dem "Eismeister" und auch Tikki eine gewisse Arroganz. Hab aber nie behaupten die Davoser oder andere seien besser. Aber von einem selbst ernannten Experten wie Zaugg würde ich gerne mal ein wenig ausgeglichenere Beiträge lesen und nicht ständig über Bern und wie toll die jetzt schon wieder sind.

      Btw. dass ich manchmal ein überheblichen arrogantes Arschloch bin weiss ich nur zu gut, steh ich aber auch ehrlich dazu :D
      4 0 Melden
  • whatthepuck 29.05.2017 13:38
    Highlight - Streit als Berner Produkt darzustellen geht nicht; gross wurde er unter del Curto, in Zürich und in Nordamerika. In Bern verstiess man ihn.
    - Yannik Weber hat mit Bern sportlich fast gar nix am Hut.
    - Neben Josi gibt es auch noch erfolgreiche NHLer aus der Ostschweiz (Hiller, Fiala), Graubünden (Niederreiter), der Innerschweiz (Sbisa), Zürich (Andrighetto) und bald auch dem Wallis (Hischier)...
    - ...handkehrum waren zwei der grössten Schweizer NHL-Flops (von Arx und Riesen) Berner.

    Aber mit etwas Fantasie kann man schon eine Geschichte um den angeblichen Berner Hockeymythos herum aufbauen.
    80 13 Melden
    • bokl 29.05.2017 14:42
      Highlight Wenn du Streit schon nicht als Berner zählen willst, musst du aber auch bei den Flops erwähnen, dass sie bei ersten grösseren Wiederstand in NA sofort wieder unter die gelb-blaue Kuscheldecke in den Bündner Berger zurückgekrochen sind.
      30 11 Melden
    • TheMan 29.05.2017 15:04
      Highlight Weber nichts mit Bern zu tun? Die Juniorjahren waren alle bei Bern. Hischier erstes Profispiel war bei Bern. Auch Luca Hischier wird eine NHL Karriere zugemutet.
      21 7 Melden
    • TheMan 29.05.2017 17:19
      Highlight Und soweit ich gelesen habe, war Riesen ein Bieler und die von Arx Brüder Langnuller. Somit nicht vom SCB. Wen du einem Bieler oder Langnuller sagt er sei Berner. Werden die, dir sagen: Nein Bieler und Langnuller.
      13 5 Melden
    • MARC AUREL 29.05.2017 19:00
      Highlight Whatthepuck, wenn du keine Ahnung hast oder nur Blödsinn erzählen willst solltest du schweigen... Streit und Weber wie auch Josi sind Eigengewächse und haben ALLE Juniorenstufen in Bern absolviert! Somit GANZ klar Berner sonst können wir gleich aufhören zu diskutieren. Wo und wann sie ihr Durchbruch hatten spielt keine Rolle.
      4 6 Melden
  • Tikkanen 29.05.2017 12:31
    Highlight ...Herrlicher Bericht, Chlöisu👍🏻Insbesonders die Geschichte der beiden besten 🇨🇭Verteidiger allzeit, Joslä und Streit hat einen direkten Bezug zur europäischen Hockeyhauptstadt Bern😃, nirgends in der CH werden Spieler besser ausgebildet, nirgends erhalten Trittbrettfahrer wie Weber mehr Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen als bei Future😳Schade finde ich aber nach wie vor, dass sich Joslä so lange an den Hillybilly Zirkus🤢 gebunden hat. Man stelle sich nur mal vor, was er im Blueshirt für einen Legendenstatus erworben hätte🤗Item, gesichert ist, der grosse🏆kommt im Sommer nach Bern😎
    19 103 Melden
    • Predator1997 29.05.2017 13:02
      Highlight Josi geniesst in Nashville jetzt schon einen Legendenstatus werter Tikki;)
      70 2 Melden
    • Hayek1902 29.05.2017 15:45
      Highlight Bei Nashville kann er eine der ultimativen Legenden einer aufkommenden Hockeytradition werden, selbst wenn es dieses Jahr nicht reicht. Die besten Spieler sind gebunden und z. T. noch nicht einmal auf dem Zenit. Bei den Rangers, mit denen es abwärts gehen wird, sehe ich das nicht.
      16 0 Melden
  • olllli 29.05.2017 12:20
    Highlight Also Ralph Krueger übernahm die Nati nicht im Herbst 1997 sonder ein Jahr später im Herbst 1998 und was heisst weitgehend unbekannt? Er gewann mit Feldkirch (mit Bengt-Åke Gustafsson und Thomas Rundqvist) 1998 die European Hockey League was eine grosse Sache war zu dieser Zeit. Aber mit so Kleinigkeiten befasst sich der Herr Eishockeyexperte offenbar nicht.......
    50 25 Melden
    • Max Dick 29.05.2017 12:42
      Highlight Sehr wohl hat Ralph Krueger die Nati im Herbst 1997 übernommen. Im Frühjahr 1998 wurde er bereits WM-Vierter mit der Nati. Und ob jetzt ein Trainer von Feldkirch in der CH weitgehend unbekannt ist oder nicht, ist immer relativ. Besser informieren bevor man sich lustig macht, Olllli.
      42 4 Melden
    • c_meier 29.05.2017 12:44
      Highlight Der Eismeister hat doch Recht, in der Saison 1997/1998 hat Krüger einerseits den Verein Feldkirch gecoacht und im "Nebenamt" bereits die Schweizer Nati.
      Diese führte er an der WM im Frühling 1998 in Zürich und Basel auf Rang 4
      31 0 Melden
    • Reto Grimm 29.05.2017 12:58
      Highlight Du meinst also, Krueger war 1998 an der WM (Frühling!) nicht Schweizer Nationalcoach?
      Vielleicht recherchierst du selber zuerst mal, bevor du den Eismeister kritisierst...
      20 0 Melden
  • HabbyHab 29.05.2017 12:11
    Highlight Josi besser als Subban? Das ist schlichtweg falsch. Subban/Ekholm sind momentan die besten Verteidiger der Preds. Ja, Josi ist sehr gut, wenn es um Transition und offensiv etwas kreieren geht. Im eigenen Drittel ist er jedoch sehr fehleranfällig (Lustigerweise genau das, was von einigen fälschlicherweise über PK gesagt wird). Subban/Ekholm werden nicht umsonst gegen die besten Linien der Gegner gebracht und ihre Stats sind ziemlich beeindruckend, wenn es um das Neutralisieren derer geht.
    29 57 Melden
    • Hayek1902 29.05.2017 12:31
      Highlight Ich habe alle nashville spiele gsehen. Subban vertändelt den puck öfters mal im eigenen dritteloder spielt einen riskanten pass. Imho ist josi einen tick besser. Aber: alle nashville verteidiger spielen extrem stark ihre jeweilige rolle, und meine kleine kritik an subban ist kritik auf extrem hohen niveau.
      48 4 Melden
    • Züzi31 29.05.2017 12:38
      Highlight Absolut einverstanden. Josi ist hammermässig in der Vorwärtsbewegung, aber defensiv kommt er schlicht nicht an Subban ran. Das darf man hier in der Schweiz natürlich nicht laut sagen 😉
      Was denkst du gegen wen Lavy Subban/Ekholm aufstellt? Ich denke gegen den physisch stärkeren Malkin und Kessel.
      Dann darf sich Josi mehrheitlich um Crosby kümmern.
      30 4 Melden
    • HabbyHab 29.05.2017 12:51
      Highlight Liebe Blitzer, habt ihr etwas gegen Stats und Kritik an Schweizern? Oder habt ihr Belege dafür, dass Josi besser ist als Subban?
      23 13 Melden
    • HabbyHab 29.05.2017 13:04
      Highlight @Hayek ich respektiere deine Meinung.

      @züri gute frage. Crosby spielt ja meist mit zwei guten Spielern, die nicht aber unbedingt besonders talentiert sind, in einer Linie, aber es ist halt trotzdem Crosby.. und Malkin und Kessel sind einfach sackstark.. das wird eine schwere Entscheidung. Wird wohl beides ausprobiert
      4 4 Melden
    • Rafael Wyder 29.05.2017 13:08
      Highlight Wo ist denn die Statistik die PK soviel besser macht? Über die Saison hinweg ist Josi fast überall ein wenig besser und ja ich weiss das PK weniger Spiele machte.
      19 2 Melden
    • HabbyHab 29.05.2017 13:27
      Highlight http://www.sportsnet.ca/hockey/nhl/stanley-cup-final-matchup-watch-predators-defence-vs-penguins-offence/
      (Guter Artikel allgemein zum Finale, ein Teil dazu)
      1 1 Melden
    • HabbyHab 29.05.2017 13:30
      Highlight http://www.sportsnet.ca/hockey/nhl/look-p-k-subban-dominated-stanley-cup-playoffs/
      Weiterer Artikel zu PK
      1 2 Melden
    • Züzi31 29.05.2017 13:40
      Highlight Zwar spielen die beiden Verteidigerpaare fast gleich viel pro Spiel, bei 5vs5 lässt Lavy jedoch wann immer möglich Subban/Ekholm gegen die jeweiligen 1 gegnerischen Linien laufen. Subban/Ekholm generieren dann zwar nicht genau gleich viele Punkte wie Josi/Ellis, stehen dafür trotz stärkerer gegnerischer Linien, bei einiges weniger Gegentoren auf dem Eis.
      Subban hat 23 giveaways bei 9 takeaways, Josi 22 und 2.
      Subban shot attempts % 53.38, Josi 47.99.
      Und hey, ich finde Josi hammer! Hab auch ein Shirt von ihm, aber Subban ist defensiv und puck possession mässig einfach stärker.
      6 5 Melden
    • samy4me 29.05.2017 14:13
      Highlight PK spielt starke Playoffs, er muss zwar gegen die "Besten" ran und die Stats sind gut, aber besser als Josi, Ellis oder Ekholm ist er für mich nicht. Er ist der Star der Preds, er geniesst extrem viel Aufsehen, es wird viel über ihn berichtet. Er hat jedoch genau so seine schwächen wie die anderen Jungs des Nashville D-Cores. Die Stärke an dieser Verteidigung liegt darin, dass sich die Vier perfekt ergänzen. Subban ist für diese Mannschaft aber natürlich enorm wichtig, viele haben ihm diese Leistungen in Nashville nicht zugetraut. Ich feier diesen Typen extrem und gönne ihm die Aufmerksamkeit.
      11 1 Melden
    • guy_fawkes 29.05.2017 14:18
      Highlight Zudem ist PK noch angeschlagen, somit kann er nicht sein ganzes Potential abschöpfen...aber trotzdem spielt auch Josi starch. Zudem sind die Preds als Kollektiv stark. Zeigten u.a. die Ausfälle von Fisher, Johansen (und Fiala)...Vielleicht ausser Rinne, der spielt ausserirdisch....
      9 2 Melden
    • HabbyHab 29.05.2017 21:13
      Highlight Nur so. Heutige Ausgabe des Hockey PDOcast anhören. Oder Tyler Dellow auf Twitter lesen.
      0 0 Melden

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