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epa06738372 Mikael Granlund (L) of Finland in action against Connor Murphy (R) of the US during the IIHF World Championship group B ice hockey match between Finland and USA in Jyske Bank Boxen in Herning, Denmark, 15 May 2018.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Finden die Schweizer ein Mittel gegen Finnland? Bild: EPA/EPA

Medaille oder Desaster – eine Reise zu Finnland, eine Reise der Hoffnung

Die Finnen spielen so spektakulär vorwärts wie seit Jahren nicht mehr. Der Sieg gegen die Schweiz wird im Viertelfinale erwartet – aber ein Sieg ist nach einem riskanten Stilwechsel durchaus nicht sicher.

15.05.18, 17:10 15.05.18, 17:45


So viel Selbstvertrauen muss sein. So viel Zuversicht ist nicht uneidgenössisch. Das «Operetten-Spiel» Schweiz gegen Frankreich mochte ich mir nicht antun. Drei Dinge sind an diesem Dienstag sicher: Unser Leben ist endlich, wir müssen Steuern bezahlen und wir besiegen Frankreich. Eine Niederlage gegen diese «Operetten-Franzosen» ist ganz einfach völlig unmöglich. Und so kommt es dann ja auch: Mit 5:1 haben sich die Schweizer fürs Viertelfinale gegen Finnland qualifiziert. Das Minimalziel ist erreicht.

«Gegen die Schweiz zu verlieren wäre eine Katastrophe.»

Mein finnischer Chronisten-Kollege

Also bin ich mit der dänischen Eisenbahn nach Herning gefahren. Es ist der perfekte Spielplan: Finnland spielt hier gegen die USA um den Gruppensieg. Der Sieger dieser Partie spielt im Viertelfinale gegen die Schweiz. Oder aus Sicht der finnischen Hockey-Öffentlichkeit: um ein Freilos fürs Halbfinale. Eine wunderbare Gelegenheit, unseren Viertelfinalgegner «im scharfen Schuss» zu beobachten und ein wenig mit den finnischen Hockeyfreunden zu plaudern.

Gegen die Schweiz das Viertelfinale verlieren – ein Desaster. «Nein», sagt mein finnischer Chronisten-Kollege. «Es wäre eine Katastrophe».

Ja, so ist es. Die Frage ist aber: Woher kommt dieser Optimismus? Nun, in Finnland herrscht Freude über einen taktischen Frühling. Die letzten Jahre haben die Finnen mit defensivem Hockey gelangweilt, das unter Nationaltrainer Kari Jalonen (heute SCB) perfektioniert worden ist. Aus einem aufregenden, unberechenbaren Spiel auf rutschiger Unterlage ist oft ein berechenbares, langweiliges Puckgeschiebe geworden. Taktisch hochklassig und meist erfolgreich. Aber eben: zu wenig fürs Gemüt. Wir kennen das ja in Bern.

Bern's Head coach Kari Jalonen looks his players, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and SC Bern, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Saturday, March 3, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bern-Coach Kari Jalonen trainierte zuvor die finnische Nationalmannschaft. Bild: KEYSTONE

Aber Kari Jalonen ist ein unerbittlicher Perfektionist und macht so ziemlich jeden Spieler besser. Deshalb ist ihm das Defensivhockey in Finnland verziehen worden und deshalb verzeiht man es ihm in Bern.

Nationaltrainer Lauri Marjamäki – zuvor Jalonens Assistent – ist nach der letzten WM (1:4 im Halbfinale gegen Schweden, 3:5 im Bronze-Spiel gegen Russland) und dem olympischen Turnier (0:1 im Viertelfinale gegen Kanada) arg in die Kritik geraten. Schlimmer noch war das Hockey, das er spielen liess. Mindestens so defensiv und noch langweiliger als unter Kari Jalonen. Und auch noch erfolglos. Ihm hat man nicht verziehen.

epa05788529 Finland's head coach Lauri Marjamaki gestures during the Sweden Hockey Games match Sweden vs Finland at the Scandinavium Arena in Goteborg, Sweden, February 12, 2017.  EPA/Bjoern Larsson Rosvall  SWEDEN OUT

Lauri Marjamäki ist in Finnland als Coach umstritten. Bild: EPA/TT NEWS AGENCY

Der jüngste finnische Nationaltrainer der Neuzeit ist nicht mehr so populär. Er hat gegen die Top-Teams der Welt in seiner zweijährigen Amtszeit vor dieser WM erst ein Spiel (gegen die USA) gewonnen. Nächste Saison übernimmt er Jokerit Helsinki und jetzt ist hier in Herning Wiedergutmachung angesagt. Resultatmässig und vor allem auch mit besserem, aktiverem, offensiverem, kreativerem Hockey.

Der Stilwechsel ist nicht ohne Risiko. Hier haben die Finnen die Spiele verloren, die sie hätten gewinnen müssen (gegen Dänemark und Deutschland) – und dafür die Partien gegen die Titanen spektakulär gewonnen. Gegen die Kanadier (5:1) und nun gegen die USA gleich 6:2.

In dieser letzten Partie um den Gruppensieg ist den Finnen das perfekte Spiel gelungen. Smart, blitzschnell in der Reaktion auf gegnerische Fehler, schon fast provozierend cool im Abschluss, gut gesteuert von enorm scheibensicheren Verteidigern – und abgesichert von Harri Sateri, einem Weltklassegoalie. Keine Chance für die Schweizer?

epa06738577 Sebastian Aho (R) of Finland celebrates after scoring a goal during the IIHF World Championship group B ice hockey match between Finland and USA in Jyske Bank Boxen in Herning, Denmark, 15 May 2018.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Sebastian Aho (rechts) hat gegen die USA einen Hattrick erzielt. Bild: EPA/EPA

Die Sache ist nicht hoffnungslos. Meine Zugfahrt nach Herning war auch eine Reise der Hoffnung. Lauri Marjamäkis Stilwechsel, sozusagen «erzwungen» durch die öffentliche Hockeymeinung in Finnland, ist riskant und noch nicht abgeschlossen. Die wild, blind und unkonzentriert stürmenden Amerikaner waren der perfekte Gegner. Zumal ihr Torhüter miserabel war. Das 6:2 ein logisches Resultat. So einfach wird es gegen die Schweiz nicht sein.

Haben die Schweizer also eine Chance, zum ersten Mal seit 1988, seit dem Eröffnungsspiel des olympischen Turniers von Calgary unter Simon Schenk (2:1, Siegestreffer durch Köbi Kölliker), die Finnen zu bodigen? Ja.

Erstens haben die Schweizer auf dem Papier ein mindestens so gutes Team mit ebenso viel NHL-Power.

Zweitens sind die Finnen defensiv bei weitem nicht so stabil wie etwa die Schweden. Mit dem Tempo, der Wucht und dem Mut, den die Schweizer beispielsweise gegen Russland gezeigt haben, können sie diesen Gegner ins Wanken bringen.

Die Highlights des Schweizer Sieges gegen Frankreich. Video: YouTube/IIHF Worlds 2018

Drittens unterschätzen die Finnen die Schweizer. Das scheint auf den ersten Blick nicht so. Lauri Marjamäki, ein charismatischer Kommunikator, mehr Lateiner als Finne, nimmt sich Zeit, um mit dem angereisten helvetischen Chronisten ein wenig zu plaudern. 

Helvetischer Chronist: Haben Sie mit dem Sieg gegen die USA ein Freilos fürs Halbfinale gewonnen?
Lauri Marjamäki: Wie bitte? 
Helvetischer Chronist: Ein Freilos fürs Halbfinale. 
Lauri Marjamäki: Aha. Nein, nein, ganz und gar nicht. Die Schweizer haben ein so gutes Team und Leonardo Genoni ist ein so guter Torhüter …
Helvetischer Chronist: … er ist nur die Nummer zwei …
Lauri Marjamäki: So? Wer ist die Nummer eins? 
Helvetischer Chronist: Reto Berra.
Lauri Marjamäki: Aha. Nein, wir unterschätzen die Schweiz ganz sicher nicht. Ich mag auch Coach Patrick Fischer und seinen Stil.

epa06720161 Finland's head coach Lauri Marjamaki during the IIHF World Championship group B ice hockey match between Finland and Norway in Jyske Bank Boxen in Herning, Denmark, 08 May 2018.  EPA/Christian Bruna

Lauri Marjamäki will die Schweizer einfach nicht unterschätzen. Oder etwa doch? Bild: EPA/EPA

So geht es noch ein wenig hin und her und Lauri Marjamäki tut alles, um nicht etwa den Eindruck zu erwecken, er unterschätze die Schweizer. Durch und durch ein Profi. Schliesslich hat er lange genug mit Kari Jalonen gearbeitet. Ich höre seine Worte wohl, allein mir fehlt der Glaube.

Ich bleibe dabei: Die ganz grosse Chance ist und bleibt, dass die Finnen uns unterschätzen werden. Es ist in Finnland so unvorstellbar, gegen uns zu scheitern, wie für uns eine Niederlage gegen Frankreich unvorstellbar war.

Aber möglich wird die Sensation nur, wenn die Schweizer die grosse Schwäche unter Patrick Fischer endlich überwinden: die zu hohe Fehlerquote.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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49
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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jekyll & Hyde 16.05.2018 11:10
    Highlight Hmm, sowohl die USA als auch Kanada die mitspielen wollten wurden von den Finnen aus der Halle geschossen.....ob da Fischers "Go Forward-Hockey" die beste Taktik ist wage ich zu bezweifeln.

    Nicht falsch verstehen, ich mag die Art wie Fischer Hockey spielen lässt. Allerdings dünkt mich das er in Taktischer Hinsicht noch viel Lernen muss.

    Hat er nun, im Gegensatz zu Olympia, einen Plan B ??.
    Falls ja, könnte es eine Überraschung geben.
    2 2 Melden
  • Fabian Lehner 15.05.2018 22:33
    Highlight Gleich gutes team??? Die Finnen sind auf dem Papier nach wie vor beser. Nicht ausser Reichweite aber Besser!
    32 3 Melden
  • bullygoal45 15.05.2018 22:28
    Highlight Täusche ich mich oder gehört Corvi bald in die NHL?
    21 11 Melden
    • ta0qifsa0 15.05.2018 23:23
      Highlight Hmmm.. Da gibts andere im Kader der Schweiz die da weitaus interessanter sind für Nordamerika.
      6 5 Melden
    • asdf asdf 16.05.2018 09:55
      Highlight So wie er spielt könnte man es sich durchaus vorstellen. Mit seiner Spielweise ist er jedoch ein 1./2. Linien Center. Genau da liegt aber das "Problem". Vergleicht man ihn nämlich mit den 1./2. Linien Center in der NHL, ist er meiner Meinung nach leider chancenlos. Man sollte sich immer vor Augen führen, dass wir zwar mehr und mehr NHL Spieler haben, auf der Center Position es bis jetzt allerdings nur Nico Hischier geschafft hat und dieser gilt für schweizer Verhältnisse als JH-Talent. Als 3./4. Linien Center scheint Corvi mir verschenkt zu sein...
      6 0 Melden
  • Chatzegrat Godi 15.05.2018 21:38
    Highlight Das war jetzt wieder mal ein erfrischender Bericht Chlöisu!
    Immer wenn auf Reisen, wie letzthin in Nordkorea, wirst Du inspiriert. Bitte mehr davon!
    Auch wenn dies nun ein etwas kürzerer Trip war.....
    15 14 Melden
  • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 15.05.2018 21:17
    Highlight Hauptsache Genoni spielt nicht mehr! Schade um die eigentlich sonst gute Leistung der Schweizer!
    11 36 Melden
  • kupus@kombajn 15.05.2018 19:42
    Highlight Sollen die uns nur unterschätzen.

    So deppert muss man erst mal sein, zumal man 2 Spiele gegen deutlich schlechter als die Schweiz besetzte Mannschaften bereits verloren hat.
    11 11 Melden
    • Jakal 15.05.2018 23:24
      Highlight Hach was haben wir Schweizer doch schon deutlich schwächere Gegner unterschätzt... Ich denke, die Finnen werden uns nicht unterschätzen. Die Schweden habens auch nicht getan und die Russen auch nicht. Die Tschechen ein bisschen... Das ist der Unterschied zu früher, als wir mit Beton hinten und Gottes Glück vorne gegen solche Kaliber hin und wieder etwas reissen konnten; Sie nehmen uns langsam ernst ...
      11 1 Melden
    • kupus@kombajn 16.05.2018 08:24
      Highlight Simmt! Da waren wir auch ziemlich doof!

      Simmt! Die Schweden und die Russen haben es nicht getan. Meiner Meinung nach auch die Tschechen nicht. Die waren nicht doof!

      Stimmt nicht! Die Finnen unterschätzen uns doch! Zumindest nach dem zu schliessen, was mir mein finnischer Kollege so erzählt, was er alles darüber gelesen hat. Offenbar wähnen die sich schon im Halbfinale.

      Die Finnen sind nach den Schweizern meine Eishockeylieblinge. Ich mag die Finnen. Sollten sie aber wirklich so arrogant sein, hoffe ich, dass sie so richtig auf die Schnauze fallen. Gut! Das hoffe ich eigentlich auch so.
      5 3 Melden
    • asdf asdf 16.05.2018 10:12
      Highlight @Jakal sehe ich genau so. Das ist ein wenig der Fluch der positiven Entwicklung des Schweizer Eishockeys. Unter Krüger war man immer der klare Aussenseiter, wurde unterschätzt und konnte mit diszipliniertem Hockey und Glück mal einen der Grossen schlagen. Jetzt gilt es halt den nächsten Schritt zu machen und mit der Rolle als quasi gleichwertiger Gegner umgehen zu können und dementsprechend aufzutreten.
      3 1 Melden
    • Jakal 16.05.2018 12:36
      Highlight An der WM 2013 wähnten sich die USA auch schon im Finale ... und trafen im Halbfinale auf eine Mannschaft, welche gerade einen Lauf hatte: Die Schweiz. Der Rest der Geschichte ist bekannt. Hoffen wir mal, die Finnen unterschätzen uns wirklich, weil wie mir scheint ist das wohl unsere einzige Chance ...
      1 1 Melden
    • kupus@kombajn 16.05.2018 13:06
      Highlight Ich glaube nicht, dass das unsere einzige Chance ist. Nein, wir sind (noch) keine Top-Nation, aber wir sind knapp dahinter, und wir sind vor SVK, D, BLR oder LET. Wir sind zwischendrin. Wir sind auch nicht so schlecht, wie das herbeigeredet wird.

      Allerdings nur theoretisch. Wir haben das Spielermaterial, um die Finnen auch ohne Unterschätzung zu schlagen, sofern sie an sich glauben (tun sie) und wenn alles zusammenpasst. Diese Schweizer Mannschaft kann mit spielerischen Mitteln jeden Gegner schlagen, aber dafür muss die theoretische Qualität zu 100% in die Praxis umgesetzt werden.
      2 1 Melden
  • banda69 15.05.2018 19:29
    Highlight ❤@eismeister.

    (Die Pfeilspitze ggü. Genoni sei dir verziehen)
    18 22 Melden
  • Lindros88 15.05.2018 19:20
    Highlight Harri Sateri ist ein Weltklassegoalie?? Vermutlich ist auch genau deshalb bei den Florida Panthers nur die Nummer 3 🤦🏼‍♂️
    55 13 Melden
    • kanu 15.05.2018 23:00
      Highlight NUR die Nummer drei! 🤪😂
      Eher zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort, resp hat sich keiner der anderen Verletzt. Er ist ein Weltklassegoali!
      12 5 Melden
  • Der müde Joe 15.05.2018 18:37
    Highlight Mir wären die Amis lieber gewesen. Das Spiel der Finnen ist absolut unberechenbar und braucht eine tadellose Defensive. Aber hey, -we have nothing to lose!😎✌🏼🇨🇭
    58 3 Melden
    • goldmandli 15.05.2018 20:11
      Highlight Wir haben keine Chance und die packen wir. 👍
      23 0 Melden
  • Hayek1902 15.05.2018 18:33
    Highlight Die Schweiz hat quasi keine Chance gegen Team Suomi, also locker aggressiv, mit wachen Kopf aufspielen und das Beste draus machem
    49 4 Melden
    • salamandre 15.05.2018 21:10
      Highlight ...das Beste draus machen hat leider immer so nen negativen Unterton
      10 2 Melden
  • länzu 15.05.2018 18:13
    Highlight Sorry, Herr Zaugg, Sie sind ein respektloser Schreiberling. Dass Sie sich das Operettenspiel gegen Frankreich nicht antun, ist ihr gutes Recht. Dass sie aber das Gefühl haben, sie müssten in Ihrem Artikel mit dem Genoni Bashing weiterfahren, geht einfach zu weit. Die Schweiz hat offiziell keine Nummer 1 im Tor benannt und Genoni hat gegen Frankreich grossartig gespielt und einige Big Saves gemacht, welche Sie ja nicht mitkriegten, weil Sie sich das nicht antun wollten. Den Finnen gegenüber zu behaupten, Genoni wäre die Nummer 2 ist eine Frechheit. Passt aber zu Ihnen.
    104 132 Melden
    • Yo_Mo 15.05.2018 18:29
      Highlight mimimi
      65 29 Melden
    • goldmandli 15.05.2018 18:58
      Highlight Gegen Finland wird mit sicherheit Berra im Tor stehen. Dass Genoni im viertelfinal nur die Nummer Zwei sein wird, hat sich übers Turnier hinweg abgezeichnet. Von Bashing kann zumindest in diesem Artikel keine rede sein.
      87 12 Melden
    • Vivalavida 15.05.2018 19:06
      Highlight Nach den gezeigten Leistungen bin ich ganz klar#teamberra, und hoffe das dieser auch am Donnerstag im Tor steht- Genoni war/ist diese Saison einer guter aber kein sehr guter Torhüter!
      66 5 Melden
    • Jakal 15.05.2018 19:40
      Highlight länzu, iss ein Snickers ...
      27 4 Melden
    • wasps 15.05.2018 20:18
      Highlight Leute, Berra ist nicht fit. Er war heute nicht einmal im Kader.
      8 0 Melden
    • Amboss 15.05.2018 20:47
      Highlight @länzu: Genoni spielt eigentlich immer sehr gut und vor allem konstant gut gegen Gegner in der Schweiz, oder eben gegen Gegner von der Kragenweite Frankreichs.
      Aber eine Stufe höher ist er schnell überfordert, man merkt einfach, dass er international null Erfahrung hat.

      Deshalb fände ich es voll geil, wenn er die Wohlfühloase SCB möglichst schnell verlassen würde und irgendwo im Ausland einen Verein suchen würde. Da könnte er echt nochmals einen Schritt vorwärts machen. Das wäre echt super, denn in der Nati brauchen wir Genoni noch lange, Konkurrenz ist (ausser Berra) nicht in Sicht
      14 5 Melden
    • Mia_san_mia 16.05.2018 05:54
      Highlight Wieso Genoni Bashing? Er ist die Nr. 2, Berra ist halt einfach besser.
      7 2 Melden
  • wasps 15.05.2018 18:10
    Highlight Gott sei Dank, der Eismeister ist zurück! Ich dachte schon, er hätte sich selbst gefeuert, da Fischer nun unfeuerbar ist bis nach der nächsten WM.
    122 9 Melden
    • ta0qifsa0 15.05.2018 20:32
      Highlight Faaaaaalsch! Fischer hat sozusagen ein Freilos für die nächste WM gezogen mit dem Sieg heute. Oder mit den Worten eines Chronisten, dessen Namen mir soeben entfallen ist:

      "4 Dinge im Leben sind sicher. Wir müssen Steuern zahlen. Unser Leben ist endlich. Wir verlieren nicht gegen Frankreich und Bandengeneral Fischer coacht uns an der Heim-WM."

      Was so ein schöner Tag wie heute nicht alles verändern kann, nicht?
      12 0 Melden
  • Sheldon 15.05.2018 17:50
    Highlight Die Schweizer brauchen nur einen Schiedsrichter, der nicht bis sechs zählen kann.
    309 2 Melden
    • MyPersonalSenf 15.05.2018 18:26
      Highlight Hahahaha :-) danke für diesen hier!
      39 2 Melden
    • kupus@kombajn 15.05.2018 19:44
      Highlight 😂
      4 2 Melden
  • MARC AUREL 15.05.2018 17:49
    Highlight Vielleicht schaffen wir es aber unter ein richtiger Trainer wären die Chancen grösser!
    33 111 Melden
    • wasps 15.05.2018 18:15
      Highlight Unter ein richtiger Trainer nicht, aber unter einem richtigen Trainer wie Fischer schon 😉
      79 13 Melden
    • Jakal 15.05.2018 19:33
      Highlight Trainerbashing nach einem Sieg und erfolgter Quali für den Viertelfinal ist doof. Tut das eigentlich weh, diese latente Unzufriedenheit?
      75 8 Melden
    • äti 15.05.2018 19:46
      Highlight Marc, was ist ein richtiger Trainer?
      12 1 Melden
    • Turist 15.05.2018 20:04
      Highlight Ich habe Fischer auch kritisiert. Aber seit dem Spiel 2 dieser WM sehe ich ein williges, engagiertes Team. Das gefällt mir sehr. Sie kämpfen für einander und geben nicht auf bis zur Schlusssirene.
      Das will ich sehen, ein Team. Das darf man auch dem Coach anrechnen.

      Die Konstanz fehlt noch über 60 min, aber wenn unsere Mannschaft die Fehlerquote tiefhalten kann und viel läuft, ist sie stark.

      Manchmal frag ich mich echt auch, ob Dauerpessimismus weh tut oder chronisch werden kann. :-)

      19 5 Melden
    • mukeleven 15.05.2018 20:15
      Highlight @aurel: geh eine runde schwimmen an der aare - tikkanen kommt sicherlich auch mit.
      ... aber die aufblasbaren flügeli nicht vergessen!
      18 3 Melden
    • MARC AUREL 16.05.2018 17:00
      Highlight Äti, ein Trainer mit Leistungsausweis! Ich bin wenigstens im Vergleich kein Wendehals was Fischer anbelangt und stehe dazu! Er hat als Trainer nix erreicht und darf die Nati übernehmen... ich freue mich auch wenn die Nati erfolgreich spielt aber ohne NHL Spieler würde es wohl anders aussehen. Sie kaschieren die Schwächen der Nati.
      1 2 Melden
    • äti 16.05.2018 18:52
      Highlight Marc und wie kommt ein Trainer zu einem Leistungsausweis wenn alle bereits einen solchen (superguten) verlangen? Nach dem Motto von Anstellungsprofilen wie: Jung max 28J, Uni, Unabhängig, mind 30J Erfahrung. ;)

      Gibt es Teams im oberen Haufen ohne NHL Spieler? Nach deiner Idee müsste doch Auslandengagement von Spielern verboten sein. Schwierig für alle.

      Manchmal ist ein Trainer auch der willkommene Sündenbock für individuelle Malheurs. Für mich ists einfach ein toller Sport. Gewinnen ist gut, mitmachen und weiter tüfteln eben auch.
      0 0 Melden
    • Jakal 16.05.2018 19:12
      Highlight Nimm bei allen anderen Nationen die NHL-Spieler weg; Wie gut sind sie dann noch? Deiner Meinung nach bräuchten wir also einen Nati-Trainer, welcher konsequent auf NHL-Spieler verzichtet und mit einem Team aus der heimischen Liga Weltmeister wird. Sehr realistische Erwartungshaltung, mol ...
      0 1 Melden
    • mukeleven 16.05.2018 19:47
      Highlight ... gleich nochmals reinspringen bitte und richtig abkühlen @aurel!
      fakt ist: fischi und das team haben das gesetzte ziel „erreichen des VF“ an der WM erreicht und entsprechend ‚geliefert‘.
      unsere nicht-NHL spieler, wie bspw corvi oder ja sogar scherwey, die wirklich tolle leistungen gezeigt haben jetzt so platt schlecht zu reden wie du das pflegst, ist schlicht oberbanausig und zeugt von wenig kompetenz deinerseits - ein leistungsgefälle gibt es in jeden team, dass dann NHL spieler eher zum oberen leistungsdrittel gehören ist ganz normal. fischer hat diesmal seine rolle solid vorgelebt.
      1 1 Melden
    • MARC AUREL 16.05.2018 20:30
      Highlight Die Schweden usw sind auch ohne NHL STARS klar besser als wir so nebenbei Jakal.. mol mol
      2 2 Melden
    • Jakal 16.05.2018 22:03
      Highlight Sind sie das wirklich, Marc Aurel? So richtig klar Besser? Und woher willst du das eigentlich wissen? Nur so aus Gwunder gefragt ...
      1 1 Melden
    • Jakal 16.05.2018 22:06
      Highlight Marc Aurel, wieso herzelst du eigentlich deine eigenen Beiträge?
      1 1 Melden
    • wasps 16.05.2018 22:52
      Highlight Die schwedische Liga ist auch nicht vergleichbar mit unserer! Da ist viel mehr Tempo drin, höheres Niveau! Ganz zu schweigen von der hervorragenden Nachwuchsarbeit. Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Fischer macht einen hervorragenden Job! Drei WM, zwei Viertelfinals, wenn das kein Leistungsausweis ist. Er muss niemandem mehr etwas beweisen, schon gar nicht dem Eismeister!
      2 1 Melden
    • MARC AUREL 17.05.2018 12:44
      Highlight Nur so aus Gwunder gefragt Jakal.. woher willst du wissen ob Fischer geeignet ist?? Mukeleven, ich habe über keine Spieler schlecht geredet.. besser lesen... ein Lehrling hat als Natitrainer nix verloren.
      0 2 Melden
  • Madmessie 15.05.2018 17:34
    Highlight Naja, dieser Sieg gegen die USA sagt nicht viel aus. Der Goalie der Amis hat anscheinend einen rabenschwarzen Tag eingezogen, wenn ich mir die Zusammenfassung anschaue. Für mich sieht er praktisch bei jedem Treffer schlecht aus. Vielleicht versuche ich aber nur die Finnen schwach zu reden ;-)
    108 5 Melden

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