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ZSC Lions Fans begruessen ihr Team im siebten Playoff-Halbfinalspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem Geneve-Servette HC am Donnerstag, 10. April 2014, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Die ZSC-Fahnen wehen weiterhin. Bild: KEYSTONE

So reicht's zum Titel

So werden die ZSC Lions in sechs Spielen Meister 

Die ZSC Lions treten die Reise zum Mittelpunkt der Erde als Favoriten an. Sie benötigen gegen Kloten sechs Spiele zum Titel – wenn sie im Finale so spielen wie im 7. Spiel gegen Servette.  

11.04.14, 07:20 11.04.14, 08:23

Die Hockeygötter haben es gut gemeint. Das Finale Servette gegen Kloten bleibt uns erspart. Die ZSC Lions spielen gegen die Kloten Flyers um den Titel. Der Playoff-Final beschert uns nicht eine Reise ans andere Ende der Schweiz. Sondern eine Reise zum Mittelpunkt der Erde. Zürich wird zum ersten Mal in unserer Hockeygeschichte (seit 1908) für ein paar schöne Tage der Mittelpunkt der Erde. 

Schliesslich haben der Internationale Eishockeyverband (IIHF) und Swiss Ice Hockey, unser Bundesamt für Eishockey, ihren Sitz in Zürich. Und nun wird ausschliesslich und tunnelfrei im «Millionen-Züri» um den Titel gespielt. Die sonst üblichen Fahrten zu den Finalgegnern durch den Baregg- und Gotthardtunnel oder die Kunstbauten entlang dem Walensee entfallen. 

ZSC Lions Torhueter Tim Wolf, am Boden, steht im Mittelpunkt waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und den ZSC Lions am Sonntag, 26. Januar 2014, in der Kolping Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Erstmals kommt es zu einem rein zürcherischen Final. Bild: KEYSTONE

Vergessen wir die Statistik und alles was bisher sonst noch zwischen den ZSC Lions und den Kloten Flyers war. Die Geschichte beginnt neu. Die Kampfkraft des «letzten Bataillons» wird entscheiden. Denn das «letzte Bataillon» behauptet sich auf dem Eisfeld der Ehre. Das spricht für die ZSC Lions. 

Wenn Gerber die Ruhe verliert, wird es schwierig für Kloten

Die Kloten Flyers sind fast unbesiegbar, wenn sie ungestört ihr defensives Hockey-Schach spielen können. Sie kombinieren dann ihre taktische Intelligenz mit Tempo und einer oft unterschätzten Leidenschaft. Aber sie mögen es nicht, wenn gerumpelt wird. Deshalb kann eine robuste, kampfkräftige vierte Linie, das «letzte Bataillon», die Differenz für die ZSC Lions machen. 

Es ist möglich, die Kloten Flyers zu zermürben. Dann kann es passieren, dass der wehrhafte «Goalie-Krieger» Martin Gerber seine Ruhe verliert und vom Titanen zum gewöhnlichen Torhüter schrumpft. Er ist in den Playoffs 2014 mit 27 Strafminuten der «böseste» Klotener. Das spricht nicht für die Rumpelfestigkeit seiner Vorderleute.  

Der Klotener Torwart Martin Gerber diskutiert mit Schiedsrichter Markus Kaempfer, im 5. Playoff-Halbfinalspiel der National League A zwischen dem HC Fribourg-Gotteron und den Kloten Flyers am Samstag, 5. April 2014, in der BCF-Arena in Fribourg. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Martin Gerber: Behält er die Ruhe? Bild: KEYSTONE

Im letzten Spiel gegen Servette erstmals den wahren ZSC gesehen

Die ZSC Lions haben am Donnerstag in ihrer bisher besten Playoff-Partie Servette eingeschüchtert, dominiert, demontiert und mit 4:0 schliesslich gar deklassiert. Ja, wir haben erstmals in den Playoffs 2014 die wahren, die grossen ZSC Lions gesehen. Besser, mächtiger, eindrucksvoller noch als im 7. Spiel des Viertelfinals gegen Lausanne. Sie waren einem tapferen Gegner in allen Bereichen überlegen. Kräftiger, härter, dynamischer, spielerisch besser und taktisch schlauer. Aber auch konzentrierter, gelassener, selbstsicherer und mental robuster. 

ZSC-Trainer Marc Crawford brauchte in seiner Matchanalyse mindestens fünfmal das Wort «terrific» («klasse»). Er zählte eine ganze Reihe von Spielern auf, die «terrific» waren und sagte sinngemäss etwas Entscheidendes: Eine Mannschaft sei immer so gut wie der schwächste Spieler. 

ZSC Lions Cheftrainer Marc Crawford, links, und Stuermer Chris Baltisberger, rechts, im siebten Playoff-Halbfinalspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem Geneve-Servette HC am Donnerstag, 10. April 2014, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

«Terrific» – Mark Crawford war begeistert vom 7. Spiel gegen Servette. Bild: KEYSTONE

So gewinnt der ZSC in sechs Spielen

Das tönt nach einer Allerweltsweisheit. Aber der ZSC-Trainer nannte einen entscheidenden Faktor. Die hockeytechnisch schwächsten Spieler, jene aus der vierten Linie, sind genau dieses «letzte Bataillon», das dazu in der Lage ist, das Klotener Hockey-Schachspiel durchrütteln und die Differenz zu machen. Die ZSC Lions können im vierten Block unsanfte Riesen wie Reto Schäppi (194 cm/95 kg) und Mike Künzle (193 cm/93 kg) losschicken.

Wenn die ZSC Lions ihr Talent, ihr Tempo und ihre taktische Intelligenz im Rahmen der Hockeygesetze mit der richtigen Prise Härte würzen wie in diesem 7. Spiel gegen Servette – dann gewinnen sie das Finale in sechs Spielen.

Stellte sich McSorley selbst ein Bein?

Für Servette ist die Saison zu Ende. Der letzte welsche Klub ist gescheitert. Servette-General Chris McSorley hatte in seinem Bemühen, alle legalen Mittel zum Vorteil seines Teams zu nützen, einen Fehler zu viel gemacht: Er führte noch am Spieltag mit einer Video-Eingabe ZSC-Zweiwegcenter Morris Trachsler einer Sperre zu. 

Ein Aussenseiter sollte alles unterlassen, was einen Titanen zusätzlich motivieren und reizen kann. Diese lächerliche Video-Aktion gegen einen Spieler, dem ohnehin keine entscheidende Bedeutung zukommt, schärfte die grimmige Entschlossenheit der Zürcher, diesmal keine Gefangenen zu machen. Erneut fehlte Chris McSorley die Gelassenheit ganz grosser Coaches. Sein übertriebener Aktivismus störte letztlich nur die geordneten Abläufe. Dazu gehört auch die Anreise nach Zürich am Tag vor dem Spiel. 

McSorley im grossen Showdown nicht bereit

Wenn es zum grossen Showdown kommt, überdreht und «übercoacht» Servettes grosser kanadischer Zampano. Deshalb verliert er die grossen 7. Spiele gegen die Titanen aus der Deutschschweiz. Zuletzt im Finale (2010) und im Viertelfinale gegen den SCB (2013) – und jetzt gegen die ZSC Lions. Für eine Reise zum Mittelpunkt der Erde ist Chris McSorley – anders als Marc Crawford oder Felix Hollenstein – auch diese Saison nicht der richtige Mann.  

10.04.2014; Zuerich; Eishockey NLA Playoff ZSC Lions -  HC Genf-Servette; Trainer Chris McSorley (Servette) enttauescht (Daniela Frutiger/Freshfocus)

Im grossen Showdown zottelt Chris McSorley immer als Verlierer vom Feld. Bild: Daniela Frutiger



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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21
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21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • marak 11.04.2014 14:24
    Highlight Gibt es eigentlich nicht noch eine WG mit zweien von beiden Klubs? Falls ja, wer zieht nun aus für die nächsten zwei Wochen?
    2 0 Melden
    • tinette 11.04.2014 18:01
      Highlight Lukas Flüeler und Simon Bodenmann waren jahrelang WG Kollegen. Sind nun aber wohl aus diesem Alter draussen.
      Interessanter ist da schon die Band 'We and the Bulls' Mit Roman Wick, Romano Lemm und Eric Blum gleich drei Finalteilnehmer. Der vierte 'Profi'-Musiker ist Tim Ramholt vom EVZ.
      1 0 Melden
  • football 11.04.2014 12:55
    Highlight Eismeister Zaugg !!
    Unglaubliche Reportagen. Meistensl habe ich das Gefühl ich lese einen Bericht über einen Krieg. Tatsächlich versucht er einen Eishokeybericht zu schreiben. Leider verstehe nicht alles. Lottergoali, Goali-Krieger, Bataillon usw gehören einfach nicht in einen Sportbericht !!
    Ob es jetzt das beste für unser Eishokey ist, wenn sich der Final nun zwischen Kloten und Zürich abspielt glaubt er wohl selber nicht.
    Möge doch die Mannschaft gewinnen die besser Eishokey spiel und nicht besser Krieg spielt........
    Also bitte Eismeister Zaugg, mehr Sport und weniger Krieg!!
    1 5 Melden
  • ZSC Fan 11.04.2014 12:53
    Highlight Wieder einmal komme ich nicht umhin, die Meinung des Eismeisters in vollem Umfang zu teilen.

    Mir scheint, dass gewisse Leute die beiden letzten Artikel des Eismeisters nicht verstanden haben. Wenn der Eismeister sich einen Final, so wie er jetzt ist, wünschte, dann deshalb, weil er dem ZSC und besonders Kloten vollen Respekt zollt. Wie langweilig wäre es geworden, Freiburg oder Genf Servette mit den Mätzchen von McSorley wäre in den Final gekommen? Der Eismeister ist froh, dass die beiden Mannschaften mit dem im Moment attraktivsten Eishockey im Final stehen. Es sind die Mannschaften mit guten Verteidigungen und einem schnellen Transitiongame, weil beide Mannschaften bekanntlich die besten Schlittschuh-Läufer haben. Warum wird also geweint? Weil der Eismeister Kloten nicht als Favorit beschreibt??? Das ist Kloten gegen die Lions, wie die Regulär Season gezeigt hat, wirklich nicht! Kloten steht zwar verdient im Final und dieser wird sehr attraktiv und spannend werden. Wer diesen gewinnen wird, ist völlig offen, zumal es sich um ein Derby handelt.

    Wenn Kloten-Fans sich ärgern, dass der Eismeister den Finaleinzug als glücklich bezeichnet, so verkennen diese tatsächlich die Situation: Davos hatte tatsächlich viele verletzte Spieler und vor dem Ausfall dieser Spiele war Kloten chancenlos! Warum die Effizienz im Nutzen der Chancen gegen Freiburg? bitte seht Euch die Videos an. Darüber hinaus spielte Fribourg ideenlos, da zuviel in Stürmer(stars) investiert wurde. Wenn diese ständig solo durch die Mitte wollen, ist gegen Kloten nichts zu holen. Kloten hätte gegen Lausanne und Servette mehr schwitzen müssen, bitte akzeptiert, dass diese beiden Teams besser und cleverer spielten als Fribourg. Von letztern bin ich mit der Leistung in den Play-Off enttäuscht. Kloten hat nur eine Chance gegen den ZSC, wenn Kloten die Tatsachen realistisch wie der Eismeister realisiert!

    Es ist schon so: Der ZSC (kann nur/wird sicher/ist jetzt schon sicher/) Schweizermeister, weil der ZSC(die besten sind, intelligenter spielt, seine Steuerrechnung bezahlt hat), Kloten hingegen (müde, langsam, ideenlos, eine Mannschaft aus AHV-Bezüger) ist. Bitte zutreffendes unterstreichen ;-))))) !

    Auf einen tollen und spannenden Final, auf dass der bessere gewinnt. Verdient hätten es beide!

    4 4 Melden
    • Tobias K. 11.04.2014 16:26
      Highlight Du bezeichnest den ZSC als die Übermannschaft schlechthin. Das mag in der Quali ja so gewesen sein. Aber in den Playoffs hat es bis jetzt nicht danach ausgesehen. Klar, was ich dem "Zett" ganz hoch anrechne, ist die Tatsache, dass Sie im nötigen Momentum ihre volle Leistung abrufen können. Aber diese schwankende Konstanz kann gegen ein Kloten in der jetzigen Form schnell in die Hose gehen. Auf jeden Fall freue ich mich enorm auf einen genialen Final. Auch wenn's die Restschweiz nicht interessiert. Möge der bessere gewinnen.

      Und was deine Theorien über den HCD und HCFG angeht, so gebe ich dir nur teils Recht. In der Quali gingen die Direktbegegnungen mit 4:2 an die Flyers und ich denke die "Superstars" der Davoser waren nicht die ganze Saison verletzt. Fribourg war, abgesehen vom 7:1, ein relativ lockerer Gegner, da man Fribourg relativ einfach aus dem Konzept bringen kann.
      1 0 Melden
    • Staal 11.04.2014 16:44
      Highlight Ohne Mäzen wären beide schon Pleite ;-)
      0 0 Melden
    • Tobias K. 11.04.2014 16:56
      Highlight @ Dave. Klar da hast du Recht, aber wer wäre das nicht? Heute brauchst du einfach einen starken Finanzpartner im Rücken, sonst kannst du jede Saison mit Rappi um den Abstieg kämpfen.
      0 0 Melden
    • ZSC Fan 11.04.2014 18:55
      Highlight @Tobias

      Der ZSC ist keine Übermannschaft, aber eine sehr gute. Nun das mit den Schwankungen sehe ich nicht so streng. Die Serien gegen Lausanne und Genf waren sehr schwer. Zum einen hat Lausanne nur verteidigt und von Zürich hat man erwartet, dass sie Lausanne 4:0 wegputzen. Ich glaube, da unterschätz man Lausanne, die haben wirklich gut und diszipliniert gespielt. Zum anderen: Genf hat sehr schnelle Stürmer und ein Hauruck-System. Wenn die schnell 2-3 Tore vorlegen, ist es sehr schwer das Spiel zu drehen (siehe Spenglercup-Final). In den Play-Off zählen nur die Siege. Daher stellt sich die Frage, wie weit man noch voll gehen will, wenn das Spiel eh verloren ist und die Serie noch lange geht. Ich habe mich über den Kommentar von Samuelson mit dem Minimalistenhockey geärgert. Ich bin überzeugt, dass jede Mannschaft gewinnen will und nicht auf Minimalismus macht. Dieser Kommentar war einfach Schwachsinn. Es gibt Spiele, da läuft es einfach nicht, gehört zum Sport. Ach dass der ZSC gestern sein bestes Spiel gezeigt haben soll, muss ich relativieren. Man spielt immer so gut, wie der Gegner dies zulässt. Gestern spielte Genf sein schlechteste Spiel: müde, ohne Siegeswille, ohne Härte, nervös usw. Ab Mitte des Mitteldrittel nahm der Zett Gas weg, ohne dass der Gegner zu Chancen kam. Als Beispiel sei auch die 3:5 Situation angesprochen, bei der Genf, so glaube ich, nur einen Schuss auf Füller brachte. Dies sind klare Zeichen eines Überchoaching. Ein weiterer Punkt für diese These ist das Theater um Trachsler und Lombardi (1 Spielsperre für einen Ellbogencheck mit Nasenbeinbruch als Folge, Wo tagt jetzt schon wieder das Sportgericht?). Der Zett hat diese Spielchen nicht mitgemacht und darauf die richtige Antwort gefunden. Vergessen wir, was bis jetzt in den Play-Off war! Der Final hat eigene Gesetze, besonders bei einem Derby. Jeder Spieler will gewinnen und wird an seine Leistungsgrenze gehen. Darum wird das ein besonderer Final!

      Darüber hinaus hätte ich in Bezug auf Lombard und Trachsler noch einen Vorschlag: Ich bin der Meinung, dass Herr Steinmann vor den Fernseher sitzt und mit Funk mit dem Schiedsrichter verbunden ist, damit er die Entscheidungen fällen kann. Ich finde es absurd, dass Herr Steinmann mit Verfahren die Schiedsrichter korrigiert und so Einfluss auf die Spiele nimmt. Bezeichnend auch die Tatsache, dass der Schiedsrichter beim berühmten Spiel Langenthal-Visp, angeblich zum eigenen Schutz, suspendiert wurde, obwohl er absolut korrekt gepfiffen hat und der Rekurs von Langenthal an den Haaren herbeigezogen war, wie die Mätzchen von McSorley. Entweder wir haben Schiedsrichter, dann braucht es auch keine Neubeurteilung durch Herrn Steinmann oder dieser soll die Spiele pfeifen. Alles andere bedeutet den Schiedsrichter in den Rücken fallen!
      0 1 Melden
  • Tobias K. 11.04.2014 09:01
    Highlight Lieber Klaus

    Mit deinen knackigen Thesen hast du damals schon bei 20min die Gemüter erregt. Du schreibst, wie der ZSC in 6 Spielen Meister werden kann. Schon die ganzen Playoffs schreibst du gegen die Flyers. Nach deinen Thesen können die Flyers aus eigener Kraft nicht gewinnen. Kein Spiel. Sondern nur dank Verletzungen des Gegners (HCD) oder durch einen schwachen Goalie (Gotteron). Gemäss deinen Aussagen hatte Kloten in der Quali also 22 mal Glück und 18 mal verdient verloren. Trotzdem reichte es für Platz 3. Denkst du nicht dass die Flyers ein ordentliches Wort mitzureden haben? Was hassen die Lions am meisten? Defensiv starkes Hockey (Lausanne). Man musste in die "Belle" weil Lausanne taktisch und defensiv klug gespielt hat. Kloten verbindet eine sackstarke Defensive mit einer guten Effizienz vor dem Tor. Dies könnte den Löwen ins "stürcheln" bringen. Du schriebst bereits Genf und Fribourg den Meistertitel zu und lagst damit 2 mal daneben. Vielleicht solltest du deine Thesen einmal selbst lesen bevor du sie veröffentlichst.
    10 3 Melden
    • sewi 11.04.2014 09:28
      Highlight Im Grundsatz gebe ich Dir recht, aber wenn Herr Zaugg nicht provoziert bleiben die Kommentarspalten leer.....
      8 0 Melden
    • marak 11.04.2014 10:38
      Highlight Der Chronist ist eben dem Klotener Präsi ein wenig heftig an den Karren gefahren. Zugegebenermassen war der Chronist nicht sehr freundlich und hat vielleicht ein wenig übers Ziel hinausgeschossen. Leider war sein Ziel weniger an einem klärenden Gespräch interessiert als am Gegenschlag in Form von Drohungen. Hat ihn vermutlich das Amt bei 20 Minuten gekostet. Auch wenn eisern darüber geschwiegen wird.
      Nun aber zum Geschehen auf dem Eis. Die beiden besten Teams sind im Finale. Zwei routinierte Mannschaften mit einer guten Altersstruktur und einem starken Nevernkostüm.
      6 0 Melden
    • Sasch84 11.04.2014 11:04
      Highlight Genau mit solchen Komentare hat Herr Zaugg das Ziel schon erreicht.
      2 0 Melden
    • Robson-Rey 11.04.2014 13:37
      Highlight @Tobias K: Danke Dir! Du schreibst was ich auch schon die ganze Zeit dachte!

      Ich lese seine Thesen nur schon auf Grund von solchen Zeilen nicht mehr: "Den Zürchern wird es nicht noch einmal gelingen, so mühelos ein 3:0 vorzulegen".
      Zitat Zaugg, nach dem ersten Spiel Kloten gegen Fribourg.
      1 0 Melden
    • Tobias K. 11.04.2014 13:47
      Highlight @ marak. Ja ich kenne diese unsägliche Geschichte auch mit dem Herrn G. und dem rechtlichen Hickhack. Ich fand die Geschichte damals auch nicht schön. Mir ist auch bewusst, dass Kloten sich so keine Freunde in der Liga gemacht hat. Jedoch sollte der "Chronist", wie du ihn treffend bezeichnest, die Augen objektiv auf das Geschehen auf dem Eis richten, anstatt eine Mannschaft von A-Z, mit wenigen Ausnahmen, schlecht zu schreiben. Für das Geschehen neben dem Eis kann der "Chronist" ja eine separate Kolumne mit dem Titel "Meine persönliche Abrechnung" schreiben.
      0 1 Melden
  • salming 11.04.2014 08:38
    Highlight "Im letzten Spiel gegen Servette erstmals den wahren ZSC gesehen", wohlgemerkt gegen ein inexistentes und grundauf harmloses Servette, welches überhaupt kein Gradmesser und nur Sparringpartner war.
    7 1 Melden
    • Patrick C. 11.04.2014 12:37
      Highlight Wie so wohl war Genf nur noch ein Spraingpartner? Weil der Z in allen belangen einfach besser war. Sie haben die Genfer körperlich ausseinander genommen, eine Stärke die man eigentlich den Genfern zuspricht, doch gestern hat Crawford das Spiel in vor dem ersten Bully entschied. Er wechselte die Linie welche fürs Bully bereits bereit war aus und Brachte, Schäppi - Baltisberger und Küenzle. Nach dem Einwurf der Scheibe ging es keine 10 Sekunden da krachte es schon an der Bande. Die Genfer wussten ab diesem Zeitpunkt nicht mehr wie körperlich mitzuhalten. Ein weiterer Punkt, Zürich ist wohl über 4 Linien gesehen am besten aufgestellt. McSorley musste seine 1. und 2. Linie forcieren, die konnten irgendwann auch nicht mehr. Man muss bedenken der ZSC hat bereits 14 Spiele in den Beinen trotzdem können sie ein horendes Tempo anschlagen, weil ebene jede Linie bestehen kann. Wenn Zürich nun endlich mal das Spiel konstant wie gestern durchziehen kann, ja dann sehe ich auch nicht viel Brot für Kloten. Ich denke der ZSC kann sich nur selber schlagen.
      4 2 Melden
  • Ralphster 11.04.2014 08:19
    Highlight Kloten hatte schon die ganzen Playoffs hindurch wenig Kredit bei den vermeitlichen Hockey-Experten, allen voran beim Chronisten, dessen Namen mir so eben entfallen ist. Ich denke aus diesem Grund ist es gar nicht so schlecht auch jetzt als Underdog in die Serie zu gehen.

    Es wäre aber schön mal davon zu lesen, dass Kloten als einer der einzigen Top-Clubs - bis auf den Zuzug von Hennessey, welcher lediglich als Absicherung geholt wurde - das Mannschaftsgebilde die ganze Saison hindurch gleich belassen hat. Beim Z sieht dies ähnlich aus.

    Ich bin nur schon im diesem Punkt froh, diese beiden Teams im Final zu sehen. Sie zeigen, dass diese ganze peinliche Spieler-Hascherei, welche allen voran der SCB in den letzten Monaten so beispielhaft zelebriert hat, kein Erfolgsgarant darstellt.
    6 2 Melden
  • tinette 11.04.2014 07:31
    Highlight Ich bin -ungeachtet meiner persönlichen Präferenz- froh, dass die Serie nicht in Kollumnen gewonnen wird, sondern auf dem Eis.
    Die Voraussagen von Eismeister Zaugg können genau so falsch sein wie die aller anderen sog. Sportjournalisten. Haben wir es nicht bei Langnau gesehen?
    Ich wäre für eine Strassenumfrage. Ich meine hey... die Chancen sind 50% ;)
    5 0 Melden
    • sewi 11.04.2014 11:57
      Highlight Genau.... die Serie kann auf beide Seiten kiopen....
      2 0 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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