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Dino Stecher war beurlaubt, jetzt ist er nicht mehr Assistent beim EHC Biel. Bild: freshfocus

Hockey-Legende Dino Stecher wird Huttwils neuer «Eis-General»

Ein neuer Job für «Trainer-Desperado» Dino Stecher (52). Kevin Schläpfers Freund wird «Eis-General».

26.01.17, 15:10 26.01.17, 16:20

Biels Sportchef Martin Steinegger teilt offiziell mit, dass der bis zum 30. April laufende Vertrag mit Dino Stecher vorzeitig per 31. Januar aufgelöst worden ist. Er dankt Dino Stecher für seinen Einsatz und wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute. Aber er sagt nicht, warum er den Vertrag aufgelöst hat. Oder besser: warum er den Vertrag ohne Kostenfolge frühzeitig auflösen durfte.

Dino Stecher war für Biels geschassten «Hockey-Gott» Kevin Schläpfer, was «Freitag» für den Abenteurer Robinson Crusoe war: ein loyaler Diener seines Herrn. Er war von 2011 bis 2013 und in der laufenden Saison sein Assistent in Biel.

Die Szene ist verbürgt: Als ein Chronist einmal ein Portrait über Dino Stecher schrieb, trafen sie sich im Trainerbüro des alten Bieler Eistempels. Es gab zwei Stühle. Einen für Dino Stecher und einen für Kevin Schläpfer. Der Chronist setzte sich auf Stechers Stuhl und der Assistent blieb stehen und sagte: «Ich setze mich nicht auf Kevin Schläpfers Stuhl. Das wäre unloyal».

So ist es nur logisch, dass Dino Stecher nach der Entlassung seines Chefs in Biel die Demission als Assistent einreichte. Sportchef Martin Steinegger hat dem Gesuch entsprochen. Und nun ist der Vertrag offiziell aufgelöst worden. Kevin Schläpfer muss Biel hingegen noch bis 2018 bezahlen – oder bis der gefeuerte Trainer einen neuen Job hat.

Kevin Schläpfer und Dino Stecher – ein Herz und eine Seele. Bild: KEYSTONE

Dino Stecher hat einen neuen Job. Campus Perspektiven, das Unternehmen, das heute das Sport- und Kulturzentrum vor den Toren Huttwils betreibt, hat im November die seit 2011 stillgelegte Kunsteisbahn wieder in Betrieb genommen und nun soll das «Eis-Geschäft» weiter ausgebaut werden. Am 1. Februar nimmt Dino Stecher seine Arbeit als «Eis-General» auf.

Dem gut vernetzten ehemaligen Torhüter und «Trainer-Desperado» mit Chef- oder Assistentenstellen in Arosa, Olten, bei den GCK Lions, Basel und Biel obliegt es, alle Tätigkeiten rund um die Eishalle zu koordinieren, das Eis zu vermieten und in diesem Bereich Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden, Klubs und mit dem Verband zu suchen. Er muss Organisator, Verkäufer und Politiker sein.

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Brikne, 20.7.2017
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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Yano 27.01.2017 07:51
    Highlight Schön, dass Herr Zaugg wieder ein Thema gefunden hat, bei welchem er interessante Neuigkeiten aus dem Hockey-Kanton vermitteln kann. Bern, Biel, Langnau und eventuell, nächste Saison noch Langenthal in der NLA - WTF ist Huttwil? Es kann auch zuviel BE haben im CH Eishockey.
    7 20 Melden
  • Against all odds 26.01.2017 17:35
    Highlight "Demission" eingereicht? Stecher hat sich ein Tag nach Schläpfers Entlassung krankgemeldet und ist nicht mehr gesehen worden. Aber das ist wohl durch den Chronisten nicht verbürgt...
    47 5 Melden
  • Ganjaflash 26.01.2017 17:03
    Highlight Was ist eigentlich mit Huttwils KHL plänen? Ist dieses Projekt gestorben oder weiss da jemand was?
    62 1 Melden
    • Hallo22 26.01.2017 21:16
      Highlight Dieses Projekt ist gestorben. Vorübergehend gab es auch Pläne mit Servette. Welche seit dem Austritt von Timoschenko ( wichtige Persönlichkeit in der KHL) als Geldgeber ebenfalls Bach ab zu gehen scheinen.
      8 0 Melden
  • baBIELon 26.01.2017 16:57
    Highlight Januarloch beim Klausi?
    41 5 Melden
  • Pana 26.01.2017 16:11
    Highlight Wenn man bedenkt, wie heute ein paar Farmteams einfach so in der NLB mitspielen dürfen... tut es doppelt weh wenn man sich an den Aufstiegsskandal um Huttwil erinnert. Was ja dann auch zum Rückzug vom Eishockey des Vereins bzw Eishalle führte.
    84 2 Melden
  • Jaing 26.01.2017 15:35
    Highlight Ich dacht, Stecher hätte sich nach Schläpfers Entlassung krankschreiben lassen? Beurlaubt war er jedenfalls nicht.
    30 4 Melden
    • Peter von der Flue 26.01.2017 18:59
      Highlight Er ist der Urwirt der aktuellen Grippewelle.
      10 1 Melden
  • sidthekid 26.01.2017 15:33
    Highlight Legende?
    Auch #alternativeFacts?
    42 7 Melden
    • Heinz Nacht 26.01.2017 22:19
      Highlight Na, die Eier, die er im Final 92 kassiert hatte, sind doch legendär!
      20 2 Melden

Das denken die Kloten-Fans von Hollenstein. Und er reagiert, naja: eiskalt

Servette holt einen wichtigen Zusatzpunkt im Strichduell gegen Ambri. Auch Langnau, Lausanne und Biel holen Siege im Kampf um die Playoffs.

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