Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Fribourgs Goalie Barry Brust, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen den HC Fribourg Gotteron und dem Geneve-Servette HC, am Freitag, 8. September 2017, in der BCF Arena in Fribourg. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Ein Drache auf Barrys Brust: Und in Pyeongchang ein Ahornblatt? Bild: KEYSTONE

Fribourgs Goalie Barry Brust – ein Samichlaus als Kanadas Olympiaheld?

Gottérons Torhüter Barry Brust (34) hat gute Chancen auf einen Platz im kanadischen Olympiateam. Nicht primär wegen seiner sportlichen Klasse, sondern weil er gut für die Chemie im Team ist.

29.12.17, 07:46 29.12.17, 09:43


Gegen Davos spielte er beim 4:1-Sieg des Team Canadas nicht. Er wurde wegen einer leichten Fussverletzung geschont. Aber es ist möglich, dass Barry Brust im kanadischen Olympiateam die Nummer Drei wird.

Dave King (70), der einflussreichste Mann im kanadischen Coaching- und Selektionsteam sagt: «Wir mögen Barry. Er ist eine aussergewöhnliche Persönlichkeit und gut für die Chemie im Team. Er hat bei unserer Weihnachtsfeier hier in Davos am 25. Dezember den Samichlaus gespielt. Er war grossartig und wir haben ihm empfohlen, nach dem Rücktritt den Samichlaus zum Beruf zu machen.»

Team Canada's assistant coach Dave King is pictured during the game between HC Davos and Team Canada, at the 90th Spengler Cup ice hockey tournament in Davos, Switzerland, Tuesday, December 27, 2016. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Trainerlegende Dave King. Bild: SPENGLER CUP

«Ein Instinktgoalie im besten Sinne des Wortes»

Nun reicht aber ein guter Samichlaus-Auftritt noch nicht, um in Kanada zu olympischen Eishockeyehren zu kommen. King schätzt den unkonventionellen Stilisten. «Wir haben in Kanada heute einfach keine grossen Goalies mehr. Wir wissen nicht, warum das so ist. Es gibt viele Theorien und eine besagt, dass wir die jungen Torhüter zu sehr drillen und zu Robotern machen. Das ist bei Barry sicher nicht der Fall. Er ist ein Instinktgoalie im besten Sinne des Wortes.»

Der Goalie-Riese (188 cm/103 kg) Brust musste sich ein paar Bemerkungen wegen seines nicht ganz durchtrainierten Körpers anhören. Er hatte darauf eine schlagfertige Antwort: «Von weichen Körpern prallen die Pucks weniger nach vorne ab.»

Nächstes Jahr kann Brust gerne bei uns den Chlaus machen:

Video: watson/Angelina Graf

Die Spengler-Cup-Sieger im neuen Jahrtausend

Unvergessene Eishockey-Geschichten

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tikkanen 29.12.2017 09:23
    Highlight ...tatsächlich scheint der Barry ein lustiger Vogel zu sein. Ist für sein dasein in Fribourg auch eine Grundvoraussetzung, schliesslich ist er churzum der Back-Up des kurzfristig vorgezogenen Ersatz- vom Ersatz- Ersatzgoalies😂Macht wahrscheinlich die besten Garderoben-Witze, Gottseidank geht der Dubé nicht mehr mit der Mannschaft duschen, sonst könnte sich der Barry kaum mehr erholen😱🌶🍒😂😂
    Item, sein Stil gefällt mir, tatsächlich gibt es auch hierzulande nur noch Butterfly Goalies. Die Zeit der Nonkonformisten scheint leider vorbei, Typen wie Tosio fehlen als Teil des Entertainments😎🍻
    33 15 Melden
  • Nelson Muntz 29.12.2017 09:09
    Highlight Ist Davos immer noch besser als die Nati?
    19 9 Melden
  • Amboss 29.12.2017 08:06
    Highlight

    Nun, dann gibt es ja sicher noch zwei Goalies, die besser sind und als Nummer 3 kann man ihn ja getrost mitnehmen, wenn er gut für die Chemie um Team ist. Versauen kann er ja nichts, da er ja wohl kaum spielen wird. Aber wird er dann ein Olympiaheld?
    21 3 Melden

HCD holt Lindbäck aus Nashville +++ Fritsche von Fribourg zu Servette

Nach der Saison ist vor der Saison – die Klubs der National League haben bereits fleissig an ihren Kadern für die Saison 2018/19 gefeilt. Aber wer wechselt wohin? Wir haben die aktuellsten Transfers und eine Übersicht sämtlicher Klubs.

Der 30-jährige Schwede Anders Lindbäck wechselt mit einem Einjahres-Vertrag aus der Organisation der Nashville Predators zum HC Davos. Der Keeper wird den Bündnern bereits zum Saisonstart zur Verfügung stehen, sofern die Spiellizenz rechtzeitig eintrifft.

Somit verfügt der HCD aktuell oder drei Goalies im Kader. Die jungen Gilles Senn und Joren van Pottelberghe standen bereits in den vergangenen zwei Jahren für Davos zwischen den Pfosten. Lindbäck weist eine für einen Goalie imponierende …

Artikel lesen