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Berns Ryan Lasch, Berns Aaron Gagnon, Zugs Dominik Schlumpf, Berns Eric Blum, Zugs Sandro Zangger und Zugs Dominic Lammer, von links, im zweiten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Samstag, 8. April 2017, in der Bossard Arena in Zug.  (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Der SC Bern steuert gegen Zug dem sicheren Gewinn des Meisterkübels entgegen.  Bild: KEYSTONE

Der SC Bern – bald der langweiligste Meister aller Zeiten? 

Der SC Bern spielt defensiv perfekt. Ein Meister der Pflicht – aber ein Bettler der Kür. So langweilig war es im Finale zuletzt 1988.



Der SCB hat auch das zweite Finalspiel gewonnen. Nach dem 5:0 in Bern nun ein 4:2 in Zug. Aufregende Tage. Aber nur für die SCB-Fans und für jene, die sich für Hockey-Taktik interessieren. Also für Trainer und Experten. Aber nicht für jene, die es gerne dramatisch mögen und nicht  zur grossen SCB-Familie gehören.

Erst einmal in unserer Playoff-Geschichte (seit 1986) hat ein absolutes Spitzenteam sein ganzes Talent in eine perfekte Defensive investiert. Das war John Slettvolls «Grande Lugano». Lugano holte 1986, 1987 und 1988 den Titel und verlor in diesen drei Jahren nur eine einzige Playoffpartie.

Und nun also der SC Bern. Nie mehr seit den Zeiten von John Slettvoll hat eine so talentierte, spielerisch eigentlich überlegene Mannschaft ihr ganzes Potenzial ins Defensivspiel umgemünzt.

Jalonen wie ein Grossmeister

Kari Jalonen hat so sehr alles im Griff, dass wir möglicherweise nach dem langweiligsten Final seit 1988 (Lugano gegen Kloten 3:0) den langweiligsten Meister aller Zeiten zu würdigen haben. Taktische Perfektion im Dienste der Defensive ist langweilig – nur Perfektion in der Offensive begeistert alle. Der SCB ist ein Meister der Pflicht aber ein Bettler der Kür. Ach, welch ein Gegensatz zur letzten Saison. Als der SCB vom 8. Platz aus zu einem der dramatischsten Titelgewinn seit Menschengedenken stürmte.

Die Berner wären ja dazu in der Lage, selbst eine Mannschaft wie Zug offensiv zu dominieren und die Spektakel- und Unterhaltungskultur zu bereichern. Wie Barcelona im Fussball. Welche Kraft und Wucht im SCB-Angriffsspiels steckt, haben wir im ersten Spiel in Bern gesehen. Aber selbst diese spektakuläre Eröffnung des Final-Feldzuges täuscht darüber hinweg, dass die DNA des Titelverteidigers unter Kari Jalonen eine grundsätzlich defensive ist.

SCB Trainer Kari Jalonen waehrend einem Training des SC Bern, am Montag, 20. Maerz 2017, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Kari Jalonen hat dem SCB die defensive Spielweise in die DNA eingepflanzt. Bild: KEYSTONE

Die unheimliche Stärke des Meisters ist die Fähigkeit, das Spiel des Gegners zu neutralisieren. Es ist wie beim Mühlespiel. Den Gegner Zug um Zug auszuspielen und durch das Bilden von Mühlen die Entscheidung herbeizuführen – das kann jeder. Aber nur die Grossmeister beherrschen die Kunst, alle Steine des Gegners zu blockieren und ihn so zur Aufgabe zu zwingen. Genau das tut der SC Bern. Der SCB hat in diesem Finale bei nummerischem Gleichstand noch kein Tor zugelassen.

Wir sehen in diesen Tagen das Defensivspiel der Grossen im Welthockey. Wenn es um Titel und Medaillen geht, dann investieren die Finnen, Schweden, Kanadier, Amerikaner oder Tschechen ihr Talent so ins Defensivspiel wie der SCB. Nur die Russen erliegen auch in grossen Partien der offensiven Versuchung. Deshalb versagen sie, gemessen an ihrem Talent, zu oft.

Zug hat alles richtig gemacht

Die Zuger haben nicht versagt. Sie haben alles richtig gemacht. Es ist sogar ungerecht, wenn wir einzelne Spieler für diese Niederlage verantwortlich machen. Wenn wir beispielsweise Torhüter Tobias Stephan schmähen, weil der alles entscheidende dritten Gegentreffer (zum 2:3) haltbar war.

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Das unglaubliche Eigentor der Zuger: Von Schlumpf Schlittschuh aus befördert Stephan die Scheibe ins eigene Tor. Das 3:2 wird Eric Blum zugeschrieben. Video: streamable

Es ist eine billige Ausrede, wenn wir darauf hinweisen, dass der ein bisschen altmüd gewordene Leitwolf Josh Holden wegen Unwohlsein nicht eingesetzt werden konnte.

Alles richtig gemacht? Hätte Harold Kreis nicht eine andere Taktik wählen müssen? Nein. Er hatte keine andere Wahl. Es ist ihm gelungen, seine Jungs wieder aufzurichten, das Spiel neu zu justieren und auszubalancieren und die richtige Mischung zwischen Sturmlauf und defensiver Absicherung zu finden. Er brachte es fertig, in der minimalen Zeitspanne von 48 Stunden eine verheerende Niederlage (0:5) vergessen zu machen und er gab nie auf. Er nahm gestern 81 Sekunden vor Schluss sein Time-Out um zur letzten Offensive zu blasen. Aber dafür lobt ihn niemand. Weil er trotzdem verloren hat.

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Wir haben einen grossen EV Zug gesehen. Mutige, tapfere Zuger. Sie scheiterten nach grandiosem Einsatz an einem defensiv perfekten Gegner – soweit es überhaupt im Hockey Perfektion gibt. Und darüber hinaus hat der SCB mit Leonardo Genoni seine Defensive auch noch den besten Schweizer Torhüter abgesichert. John Slettvolls «Grande Lugano» hatte wenigstens Lottergoalies.

Tobias Stephan ist kein Meistergoalie

Was nun? Ist alles vorbei? Es gehört sich, zu sagen: nein, es ist noch nicht vorbei. Es steht erst 2:0. Und es ist ja schon vorgekommen, dass im Finale eine 2:0-Führung nicht gereicht hat. Beispielsweise dem HC Davos 2003 gegen Lugano oder Servette 2008 gegen die ZSC Lions.

Aber der SCB ist nicht das Davos von 2003 und nicht das Servette von 2008. Dieser SCB wird gegen Zug nicht viermal verlieren. Die Zuger hätten höchstens dann noch eine kleine Chance, wenn sie einen grossen Torhüter hätten, der einen Sieg «stehlen» kann. Der ein 1:0 oder ein 2:1 ermöglicht. Tobias Stephan ist ein sehr guter, aber kein grosser Torhüter. Kein Meistergoalie. Er hat den EV Zug ins Finale getragen. Aber er ist nicht dazu in der Lage, einen Titel zu gewinnen. Nichtmal den Cup.

Jubel bei den Bernern, links, und Enttaeuschung bei Zugs Goalie Tobias Stephan, rechts, im zweiten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Samstag, 8. April 2017, in der Bossard Arena in Zug.  (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Tobias Stephan ist ein sehr guter Goalie, aber nicht gut genug. Bild: KEYSTONE

Der Chronist steht nun vor einer schwierigen Herausforderung: Er sollte für das Publikum weiterhin das Panorama eines grossen Finaldramas mit ungewissem Ausgang malen. Und so tun, als sei nach wie vor alles möglich. Das wird nicht einfach sein.

Die Nordamerikaner pflegen in solchen Situationen zu sagen: «It’s not over untill the fat lady sings». Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist. Und Eishockey ist ein unberechenbares Spiel, das auf einer rutschigen Unterlage gespielt wird. Aber das sind die einzigen Argumente, die jetzt noch für Zug sprechen.

Fat Lady Klaus Zaugg Symbol-Fat-Lady, Bild: flickr.com

Sie hat noch nicht gesungen, die Fat Lady.

12 kurze Witze zum Schweizer Eishockey

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Plantagenbimbo 09.04.2017 18:23
    Highlight Highlight Das Spiel war hoch interessant und keinesfalls langweilig oder einseitig. Einzig die 4 Pfeiffen in schwarz/weiss Montur sorgten immer wieder dafür, dass der Spielfluss beeinträchtigt wurde. Zeitweise hatte ich den Eindruck, dass die Schiris vom Regelwerk etwa soviel Ahnung hatten, wie eine Kuh vom Eier legen.

    Nichts desto trotzt, dieser SCB erinnert mich langsam etwas an die Chlootener der 90er.
    • Antiklaus 09.04.2017 20:39
      Highlight Highlight Da gibt es nur eines zu sagen: Vinnerborg!!!
  • Socceroo04 09.04.2017 14:42
    Highlight Highlight Da wir ja immer wieder mit kanadischen Hockeyweisheiten bezirzt werden ... der Sieger der sich nach einem Spiel über die Schiedsrichter beklagt ist im wahren Leben ein Verlierer 🙈🙉🙊
    • Antiklaus 09.04.2017 20:40
      Highlight Highlight Die Schiris waren auf beiden Seiten gleich schlecht.
    • Socceroo04 09.04.2017 23:06
      Highlight Highlight F*ck, fully hitted the Spot 😂
  • F11 09.04.2017 12:44
    Highlight Highlight 1. PO-Spiel im Tempel zu Bern ein Feuer an Offensivkraft des CeBeee und an Attraktivität kaum zu überbieten!
    2. PO-Spiel In Zug taktisch sehr sehr clever agierende Mutzen!
    Was soll da bitte langweilig sein?
  • Porcupine Tree 09.04.2017 12:11
    Highlight Highlight 2:0 Siege
    9:2 Tore
    1:0 Galavorstellung

    Was erlaubt sich der SCB denn hier, so langweilig zu spielen. Das ist ein Skandal!
  • Danyboy 09.04.2017 11:05
    Highlight Highlight Man muss es einfach mal ehrlich betrachten: Wenn man die Teams, das Potential, die Budgets, die Erfahrung in Betracht zieht, braucht es 3 Faktoren, damit der EVZ gegen den SCB in einem Finale Erfolg haben könnte:
    - der EVZ muss am Limit spielen
    - der Puck muss sprichwörtlich "für einen" laufen
    - der SCB darf nicht 100% seines Potentials abrufen
    Mindestens 2 dieser 3 Punkte sind nicht gegeben. Der EVZ muss seine Haut teuer verkaufen, aber gegen einen SCB oder ZSC in Topform kann man heute und morgen nicht mithalten. Weder auf noch neben dem Eis (finanziell).
  • Tavares 09.04.2017 10:55
    Highlight Highlight Langweilig nur für den Eismeister Klaus, weil der SCB kein Anlass für irgendeine Polemik bietet. Nun also Polemik dass keine Polemik möglich ist 😂
    • Schaubeschad 09.04.2017 12:22
      Highlight Highlight Also... habe beide spiele verfolgt bzw. Das zweite nur halb weil ambri vs scl um einiges interessanter ist schon alleine um den einsatz um den es geht traurig aber wahr
  • klugundweise 09.04.2017 10:48
    Highlight Highlight Wer ist dieser Herr Zaugg schon wieder ?
    • norsk 09.04.2017 11:46
      Highlight Highlight Das ist der, der vor den Playoffs ankündigte Zug sei in Viertelfinale ein Freilos.
  • Bangsche 09.04.2017 09:36
    Highlight Highlight Wie kann der SCB offensiv spielen, wenn er in den ersten 30 Minuten fast permanent in Unterzahl spielen muss? Die gestrige Leistung von Vinnerborg und Stricker war unterirdisch - sie haben das Spiel durch ihre kleinliche und einseitige Regelauslegung völlig verpfiffen. Dabei war das Spiel sehr fair. Stephan zwar mit einem Fehler, aber niemals so schlecht wie die beiden Headschiris. KZ würde lieber dieses Thema einmal thematisieren - für gute Finalspiele braucht es kompetente Schiris.
    • Aareschwumm 09.04.2017 15:46
      Highlight Highlight Das stimmt. Bleibt für mich ein Rätsel, warum bereits nach dem ersten Spirl feststand, dass Kurmann in diesem Final nicht mehr pfeift. Er hat das sehr souvrrän gemacht.
  • Bangsche 09.04.2017 09:29
    Highlight Highlight Der EVZ ist tatsächlich sehr stark zurückgekommen, hat aber im ersten Drittel von der sehr kleinlichen und einseitigen Regelauslegung der Herren Vinnerborg/Stricker profitiert. Der SCB ist in den ersten 30 Min. spielerisch nie in den Rhythmus gekommen - wie will man offensiv gross aufspielen, wenn man permanent in Unterzahl agiert. Der EVZ hat das Pech, dass mit Genoni im Moment wohl der besten Torwart der CH gegenüber steht. Stephan hatte Pech und einen Fehler gemacht, aber die Schiris haben das Spiel völlig "zerpfiffen". KZ würde besser die unwürdige Spielleitung kritisieren als Stephan.
  • fandustic 09.04.2017 09:20
    Highlight Highlight Die Beiträge vom Eismeister sind ja immer mal wieder amüsant und teils auch interessant. Der hier ist leider nur schlecht. Bern hatte gar nie die Möglichkeit so zu spielen wie in Spiel 1. Wer wie Bern, im 1. Drittel 5!! 2. Minuten Strafen nehmen muss (wofür eigentlich?) und somit die Hälfte in Unterzahl spielen muss, der kann kaum in der Offensive glänzen. Dass dann das ständige spielen im Boxplay einerseits Kraft kostet und andererseits für den Spielfluss nicht förderlich ist, liegt in der Natur der Sache. Ein Bericht über die Schiris wäre eher angebracht gewesen!
  • Tikkanen 09.04.2017 08:57
    Highlight Highlight ..passender Artikel, Chlöisu. Fazit des gestrigen Aufeinandertreffen der Opportunisten🤑aus Moneytown💰und der grandiosen Berner Hockeymaschine.
    1. Die Oberpfeife Vinnerborg sollte statt des Aufgebot zu noch einem Finalgame einen Gutschein für eine Ambühl'sche Eiermassage kriegen🍳sertigtäli@wellness.ch😂
    2. Die hochgelobten "Stars" Lino🐒, Suri😇, Josh🤒 und der lottrige ex AHL BackUp Stephan versagen logischerweise allesamt😁
    3. Das PP des EV ist komplett auf Diaz abgestimmt, macht der Gegner den Passweg an der blauen zu, gibts auch bei 30PP/Match nur wenige Goals😴
    Item, noch 2 bis🐻🏆🍺😎
    • Hallo22 09.04.2017 13:05
      Highlight Highlight Josh spielte gestern gar nicht. Gestern wurde Järvinnen eingesetzt.
  • Brian 09.04.2017 08:02
    Highlight Highlight Einmal mehr ein typischer polemischer KZ-Kommentar. Er widerspricht sich auch selber. Vor mehr als einem Jahr als bekannt wurde, dass K.Jalonen Trainer wurde hat KZ geschrieben: der Arno del Curto aus dem Norden. Also was soll das ein solcher Bericht? Würde Davos so spielen wie aktuell der SCB, ja das würde KZ nur loben, loben und nochmals loben. Fazit für mich: KZ der langweiligste Eismeister!!!!
    • User01 09.04.2017 11:32
      Highlight Highlight Satire darf alles, auch den EVZ als Gratisticket bezeichnen.
  • RoJo 09.04.2017 08:00
    Highlight Highlight Eine einzige Möglichkeit könnte Zug noch zurück in diese Serie bringen. Emotionen. Und zwar nicht auf die lächerliche Art und Weise, wie im 1. Spiel ein paar Sekunden vor Schluss mit einem Spieler, welcher bis dahin gar keine Einsätze vorzuweisen hatte! Ansonsten so, dass die Aktion für Aufruhr und Emotionen sorgt! Bin mit dem Chronisten einig, dieses Bern kann nur in Überzahl besiegt werden! Eine Anmerkung trotzdem: Soo defensiv und langweilig ist der SCB auch wieder nicht. Wie war doch schon die Ausgangslage bei Plüss und Berger in Spiel 1? Oder: Wo war Zug in den ersten 13 Min. Noch 2 zum🏆
  • rebuar 09.04.2017 07:59
    Highlight Highlight So einen Artikel kann nur ein absoluter, von Enttäuschung erfüllter Fan von Zug schreiben der es nicht akzeptieren kann, dass der SCB einfach in allen Belangen besser ist. Sportlich faire Berichterstattung liest sich anders.
    • sidthekid 09.04.2017 09:21
      Highlight Highlight Zaugg ein Fan von Zug? Okay 😄😄
    • jjjj 09.04.2017 10:04
      Highlight Highlight Zaugg "Fan von Zug"
      😅😂😂😂
      You made my day!
    • Brummbaer76 09.04.2017 10:35
      Highlight Highlight Ich merke du kennst Chlöisu Zaugg nicht. Kurz vorgestellt: Chlöisu ist der Polemiker vom Dienst, stammt aus Langnau (merksch öppis), Chlöisu wechstelt die Meinung wie andere die Socken. Manchmal hasst man ihn oder liebt ihn, je nachdem welcher Klub an die Kasse kommt. Manchmal hat er auch recht, (auch wenn das niemand zugrben würde)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Professor Chaos 09.04.2017 07:31
    Highlight Highlight Ich finde nicht dass Bern offensiv langweiliges Hockey spielt. Dass man eine schwer zu knackende Defensive hat heisst nicht gleich dass man offensiv langweilig spielt sonst hätten die Berner z.B. nicht schon 2 Shorthander verbucht in den Playoffs. Der SCB ist halt einfach eine starke Mannschaft bei der es gerade läuft. Oder sollte man etwa ab und zu den Gegner passieren lassen damit es spannender wird???
  • TodosSomosSecondos 09.04.2017 06:35
    Highlight Highlight Immer die olle Kamelle vom angeblichen defensiven Spiel des SCB (oder wer sonst grad im Begriff ist Meister zu werden). Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Meisterschaften. Das ist nun mal so.

    Das gestrige Spiel war im Gegensatz zu jenem von Donnerstag vor allem deswegen keine Freude zum schauen, weil es von den Schiris kaputt gepfiffen wurde, wie es kaputter nicht mehr geht. Das war ein absoluter Skandal, solche Leute gehören nicht aufs Schweizer Eis und schon gar nicht in einem Playoff Final.
    • Alano 09.04.2017 08:10
      Highlight Highlight Es ist wirklich bemühend, wenn in einem fairen Final ohne harte Checks und Schmutzfouls so viele Strafen gepfiffen werden.
      Die brach den Spielfluss ohne dass ein Team einen Vorteil hatte.
      Sogar der diplomatische Mario Rottaris hatte keine Freude an den beiden Zebras.
  • Theor 09.04.2017 05:52
    Highlight Highlight Klingt ja schlimmer als eine Folge House of Cards.
    • Theor 09.04.2017 09:00
      Highlight Highlight Warum wurde mein Kommentar im falschen Artikel aufgeschalten? 😅
    • c_meier 09.04.2017 12:12
      Highlight Highlight Da hatte wohl jemand beim aufschalten "aus Gründen" seine Gedanken mehr bei Otten, Delfinen, ??? oder Katzen ;) 👍

Der Tag ist gekommen – Arno Del Curto ist nicht mehr Trainer des HC Davos

Paukenschlag beim HC Davos: Der «ewige» Trainer Arno Del Curto hat seinen Rücktritt erklärt. Er stand beim Rekordmeister seit 1996 an der Bande und führte den Klub in dieser Zeit zu sechs Meistertiteln.

Der Klub schwärmt in einer Mitteilung vom langjährigen Coach: «Einzigartig die leidenschaftliche Art, mit der er seine Spieler formte. Und mit einem ausgeprägten, offensiven Tempospiel hat er nicht nur die HCD-Fans, sondern sämtliche Anhänger von attraktivem, spektakulärem Eishockey …

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