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Wer steht nächste Saison an der Bande beim EHC Kloten?

Da waren es nur noch drei: Leuenberger, Tirkkonen oder Ehlers, wer wird Trainer bei Kloten?

Noch diese Woche will Klotens Sportchef Pascal Müller (37) den Trainer engagieren. Er hat noch drei Kandidaten.

21.06.16, 17:28 21.06.16, 21:01


Klotens neuer Trainer muss ins Budget passen (= bescheidenes Salär), Erfahrung haben, junge Spieler fordern und fördern, ein guter Taktiker und dazu in der Lage sein, aus einem Minimum ein Maximum herauszuholen. Sportchef Pascal Müller hat aus mehr als 30 Bewerbungen nun seine drei Kandidaten ausgewählt.

Klotens Sportchef Pascal Müller.
bild: ehc-kloten.ch

Im Rennen sind noch der Finne Pekka Tirkkonen (47), SCB-Meistertrainer Lars Leuenberger (41) und Lausannes gefeuerter beziehungsweise beurlaubter taktischer Hexenmeister Heinz Ehlers (50). «Das ist richtig, das sind unsere drei Kandidaten», bestätigt Müller. «Wir haben noch keinem abgesagt und ich hoffe, dass wir bis Ende dieser Woche eine Entscheidung haben.» Welcher der drei Kandidaten ist der Favorit. «Ich kann nur die drei Kandidaten bestätigen», sagt Müller, «aber ich mache keine Wasserstandsmeldungen.»

Das Hollenstein-Evangelium

Von drei Schweizern ist also nur noch Lars Leuenberger im Rennen. Nicht mehr dabei sind Christian Weber und Christian «Volvo» Wohlwend. Weber bleibt Sportchef in La Chaux-de-Fonds, Wohlwend ist neuer U20-Nationaltrainer. Klotens Sportchef kann auch nach der Verpflichtung des Trainers keine Ferien machen. Er hat nämlich noch alle vier Ausländerpositionen zu besetzen. Er verheimlicht nicht, dass er Leitwolf Tommi Santala (36) gerne behalten würde. Der Finne stürmt bereits seit acht Jahren für Kloten. «Ich hoffe, dass wir mit ihm eine Einigung finden.» Die drei verbleibenden Ausländer werde man dann zusammen mit dem neuen Trainer suchen.

Berns Head Coach Lars Leuenberger, im vierten Playoff-Viertelfinalspiel der National League A zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions am Donnerstag, 10. Maerz 2016, in der PostFinance-Arena in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Der letzte Schweizer im Rennen: SCB-Meistertrainer Lars Leuenberger. Bild: KEYSTONE

Gemäss Pascal Müller gibt es für Felix Hollenstein in der Organisation der Kloten Flyers keinen Job. Aber der tüchtige Sportchef wird eher früher als später merken, dass Felix Hollenstein auch ohne ein offizielles Amt sehr viel zu sagen hat – «Fige» ist sozusagen der «Frank A. Meyer» des Klotener Hockeys. Sein Wort ist auf dem Hockeyplaneten Kloten auch beim neuen Besitzer Hans-Ulrich Lehmann Gospel (= das Evangelium).

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Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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