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Wünschen sich gegenseitig eine besinnliche Adventszeit: Johann Morant und Sean Bergenheim.
Bild: KEYSTONE

Zug ist für die Playoffs und den Titelgewinn zu weich

Die Zuger sind spielerisch ein Spitzenteam geworden. Aber sie wissen trotz Josh Holden und Johann Morant nicht mehr, wie man böse Gegner in die Schranken weist.

13.12.15, 13:05 13.12.15, 13:20
«Ich haben Conacher  ernsthaft ermahnt, er solle das Theaterspielen und Provozieren lassen.»

Johann Morant

Die Zuger sind gegen den SC Bern mit Karacho untergegangen (5:6). Der Faustkampf zwischen Johann Morant (29) und Sean Bergenheim (31) vor der ersten Pause war einer der besten der letzten Jahre auf Schweizer Eis. Bergenheim landete bloss einen Treffer im Gesicht des Zugers, kassierte aber mehrere. «Ich denke, dass ich gewonnen habe» sagte Zugs Mann fürs Grobe.

Warum war es überhaupt zu diesem Showdown gekommen? «Ich haben Conacher (SCB-Topskorer Cory Conacher – die Red.) ernsthaft ermahnt, er solle das Theaterspielen und Provozieren lassen. Ständig teilte er hinterrücks Stockschläge aus und jammert bei den Schiedsrichtern. Ich wollte ihm klar machen, dass das nicht geht. Da hat sich auf einmal Bergenheim eingemischt und so kam es zum Kampf.»

Johann Morant teilt aus.
Bild: KEYSTONE

Erst prügeln, dann zusammen unter die Dusche

Johann Morant hat sich in Zug inzwischen zu einem soliden,disziplinierten Defensiv-Verteidiger entwickelt. Trainer Harold Kreis ist froh, dass der Franzose mit Schweizer Lizenz und Vergangenheit beim SCB und Lugano seinen Vertrag verlängern und nicht nach Ambri wechseln wird. Er rühmt ihn. «Er spielt sehr solide und kassiert keine dummen Strafen.»

Wenn er mal hinlange, dann tue er das um dem Team zu helfen. Auch der Boxkampf gegen Sean Bergenheim war letztlich ein Gewinn für die Zuger: Sie verloren zwar ihren Haudegen – aber er nahm den finnischen Stürmer der Berner mit unter die Dusche. Der Abgang von Verteidigungsminister Tim Ramholt per Ende Saison nach Kloten steht ja bereits fest, die Zuger brauchen Johan Morant. Denn sie sind für den Titel offensichtlich immer noch zu weich.

«Aua, du Grobian» Zugs Santeri Alatalo wird von Berns Justin Krueger gepiesakt.
Bild: Patrick Straub/freshfocus

Tobias Stephan wird zum gewöhnlichen Goalie

Die Berner gewinnen in Zug, weil sie den Knüppel auspacken, mit einer in der Qualifikation unüblichen Härte und Entschlossenheit zur Sache gehen und so den sanften Titanen Tobias Stephan aus dem Konzept bringen. Zugs Torhüter mag es nicht, wenn die Stürmer gegen ihn in den «Infight», wenn sie ihm «unter die Haut» gehen – dann verliert er die Ruhe und wird zum gewöhnlichen Goalie.

Mag Stephan nicht: Die Nähe zu Gegenspieler Derek Roy.
Bild: Patrick Straub/freshfocus

Wie den meisten unserer Torhüter fehlt Ihm in solche Situationen die «Selbstverteidigungs-Aggressivität» eines Martin Gerber, der sich einst in der NHL zu behaupten hatte. Die miserable Fangquote in dieser Partie (80,65 Prozent) ist die Folge des aggressiven Spiels der SCB-Stürmer auf Tobias Stephan. Auf diese «giftige» Spielweise können sich die Zuger während der ganzen Partie nicht richtig einstellen und sie verteidigen ihren Schlussmann zu wenig entschlossen.

Am Vorabend hatten der EV Zug in Genf 2:4 verloren. Jetzt 5:6 gegen den SCB. Zwei Niederlagen gegen physisch starke Teams. Harold Kreis sagt: «Wir sind nie ins Spiel gekommen und das hat uns frustriert». Das 5:6 sozusagen als Frustniederlage.

Der Verlust der Konzentration

Die Partie gegen einen «bösen» SCB hat den Zuger gezeigt, dass sie für die Playoffs und damit für den Titelgewinn immer noch zu weich sind. An einem guten Abend zelebrieren sie ein dynamisches, elegantes, ja begeisterndes Lauf- und Tempohockey. Fast wie die Kloten Flyers in den besten Jahren. Pierre-Marc Bouchard ist wahrscheinlich der kompletteste Einzelspieler der Liga. Und dann denkt der neutrale Beobachter: die sind eigentlich gut genug für den Titel.

Pierre-Marc Bouchard: Der Liga-Topskorer ist der wohl beste Spieler der National League A.
Bild: Daniela Frutiger/freshfocus

Aber die Zuger mögen Rumpelhockey wie zuletzt gegen Servette und vor allem gegen den SCB nicht. Sie wissen nicht mehr, wie man einen bösen Gegner in die Schranken weist. Die Partie gegen die Berner dauerte wegen der ständigen Unterbrüche bis 22.17 Uhr. Es war nicht etwa so, dass sich die Zuger einschüchtern liessen. Sie hielten dagegen. Aber sie verloren die Konzentration auf ihr Spiel, sie liessen sich provozieren und konnten so ihre Qualitäten – schneller, technisch besser als der Gegner – nicht mehr ausspielen. Der SCB bestimmte die Gangart der Partie und hatte in allen drei Zonen die Hoheit in den Zweikämpfen.

Lieber jetzt, als kurz vor den Playoffs

Trainer Harold Kreis müsste über die Art und Weise dieser zwei Niederlagen im Hinblick auf die Playoffs schon ein wenig beunruhigt sein. Er ist es nicht, räumt aber ein. «Es ist gut, wenn wir jetzt mit diesem Problem konfrontiert werden und nicht erst eine Woche vor den Playoffs.» Wie kann er Tobias Stephan «schlagresistent» machen? «Es ist an seinen Vorderleuten, ihn abzuschirmen. Unser Spiel muss aktiver sein. Es ist einfacher, einem gegnerischen Stürmer den Zugang vors Tor zu verwehren als ihn dort eindringen zu lassen und wieder heraus zu drängen.»

Die Zuger haben noch viel Zeit, ihr Spiel bis zu den Playoffs zu justieren und rumpelfester zu machen. Um robuster zu werden. Aber sie sind spielerisch so gut, dass die Umstellung auf raues Playoffhockey schwierig sein wird. Trotz Johann Morant. Und Josh Holden zeigt Altersmilde. Für die Zuger gilt: Schmetterlinge beissen nicht gerne.

Wird Josh Holden aufs Alter etwas milder?
Bild: Patrick Straub/freshfocus

Der SCB wäre gut genug ...

Auch für den SCB ist diese Partie in Zug aufschlussreich. Die Mannschaft ist bei weitem gut genug für die Playoffs, auch dann, wenn zehn Spieler verletzt sind. Simon Moser ist drauf und dran, einer der besten Schweizer Stürmer zu werden. Wären die Berner mit der gleichen Entschlossenheit auf Lausanne (2:3 n.P.) und Ambri  (3:5) losgegangen, dann hätten sie nicht zweimal verloren.

Simon Moser: Auf dem Weg zu einem absoluten Top-Stürmer.
Bild: Patrick Straub/freshfocus

Aber es wird nicht möglich sein, Runde für Runde so intensiv zu spielen wie in Zug und so die Probleme (schwacher Torhüter, Defensivorganisation) zu kompensieren. Und eine so günstige Konstellation – für Zug war dieses Spiel bei weitem nicht so wichtig wie für den SCB – gibt es nicht jeden Abend.

Einst waren solch selbstsichere, dominante Auftritte wie inZug die Regel. Als «Big Bad Bears» beherrschten die Berner die Liga. Härte war ihr Markenzeichen und der böse Ruf, der ihnen vorauseilte, erleichterte das Siegen. Inzwischen sind die Gegner überrascht und irritiert, wenn die Berner wieder einmal so richtig zur Sache gehen. Ja, so tief ist der SCB gesunken. Es braucht viel Zeit, die spielerische, taktische und sonstige Orientierung wieder zu finden, die unter Guy Boucher verloren gegangen ist.

Zug wird mit spielerischen Mitteln locker die Playoffs erreichen. Der SCB kann sich vielleicht doch noch in die Playoffs rumpeln.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Froschkönig 13.12.2015 22:02
    Highlight @ holden27, goldmandli, Lemmyking: Fraueneishockey... Ach was...! Ich bin ein Verfechter des intensiven und körperbetonten Eishockeys, mit harten aber fairen Checks und auch mal einem Fight. Aber was der Einzeller Morant immer wieder macht hat damit nichts zu tun. Oder ist Morant gefürchtet für seine harten Checks...? Nein! Der kann nichts ausser prügeln, und das sucht er immer und immer wieder. Solche Goons braucht es im heutigen Eishockey nicht mehr, auch in der NHL sind die nicht mehr gefragt.
    26 31 Melden
    • Lemmyking 14.12.2015 08:51
      Highlight @Froschkönig: Dass sich Morant in unserer Liga einen gewissen Ruf erboxt hat, lässt sich nicht abstreiten. Dass seine Hände im Puck-Umgang eher hölzern sind auch. Goon? Dieser Kerl spielt fix im 3.ten Verteidigungsblock - ohne Fehl und Tadel, strahlt Charisma aus und ist in seiner Rolle für seine aktuelle Mannschaft extrem wertvoll. Wenn nur schon 1-2 Gegenspieler so denken wie du (Er sei ein Psycho), hat er schon eine gewisse Wirkung erzielt, in dem er es in den Kopf des Gegenspielers geschafft hat. Vielleicht bin ich altmodisch, aber unserer Liga schadet es nicht, wenn mal gekämpft wird.
      21 7 Melden
  • Almos Talented 13.12.2015 15:39
    Highlight Kann man den fight irgendwo schauen? im sportaktuell wurde er nicht mal erwähnt
    28 2 Melden
    • SCBDude 13.12.2015 16:56
      Highlight Auf Bluewin gibts die Teleclub Zusammenfassung, dirt siehst du auch den Fight. ;)
      21 2 Melden
    • Sverige 14.12.2015 09:13
      Highlight Bei SRF schneiden sie die Spiele dermassen zusammen, dass man manchmal nicht mal die ganze Angriffsauslösung vom Tor sieht. Traurig aber wahr.
      18 0 Melden
  • Staal 13.12.2015 13:51
    Highlight Uiii, welch sensationeller Artikel. Zug ist nicht weiter als 2009 unter Shedden. das wird sich auch mit Kreis nicht andern. Stephan ist ein guter Goalie aber in den aller wichtigsten Situationen fehlt ihm das Meistergen. Das Tampa Bay der CH
    22 65 Melden
    • Amboss 13.12.2015 17:12
      Highlight Abgerechnet wird am Schluss. Und wenn Zug sein Bestes Hockey auspackt, dann können die Meister werden. Sie haben alles, was es braucht dazu...
      Zug, Lugano, ZSC, Davos. Einer davon wird's.


      Andere Frage: Was hast du eigentlich für ein Problem mit dem EVZ?
      44 10 Melden
  • Clark Kent 13.12.2015 13:45
    Highlight das zuger problem ist ein anderes. die ersten beiden linien, insbesondere die ausländer, werden viel zu stark forciert. holden & co sind bereits jetzt ausgebrannt. zug wird locker in die playoffs kommen. aber dort in der ersten runde ausscheiden.
    35 28 Melden
  • Jimmy :D 13.12.2015 13:26
    Highlight Bin ich der einzige, der das Video der Rangelei vermisst ?
    61 2 Melden
    • nils (1) 13.12.2015 17:04
      Highlight Blick.ch Zusammenfassung
      14 0 Melden
  • Scb barner 13.12.2015 13:17
    Highlight Bergenheim war klar Sieger im Kampf!
    28 76 Melden
    • Ruego 13.12.2015 13:55
      Highlight Typisch Bern. Nur weil am Schluss durch ein Hosenlupf Morant auf den Rücken gelegt wurde giebt dies keim 10ni! Das ist Boxen und nicht Schwingen. Morant traf ihn ca. 5 - 6 mal im Gesicht und kassierte höchstens ein Streifschlägli. Die einzigen Treffer die er landen konnte waren diejenigen als er feige auf den Hinterkopf schlug als Morant noch mit der Topskorer-Diva beschäftigt war.

      Allgemein tausend versteckte Fouls und Unsportlichkeiten der Berner. So nimmt man ein Team wie Zug aus dem Spielfluss. Nur; für mich eine absolute unfaire Gangart und eher Peindlich als Erfreulich.
      72 67 Melden
    • Froschkönig 13.12.2015 14:44
      Highlight @ Ruego:
      1. Bei einem Kampf im Eishockey ist der Sieger, der am Schluss oben ist. Und das war Bergenheim.
      2. Was Bergenheim gemacht hat war nicht feige, sondern mannschaftsdienlich, indem er Conacher vom Psycho Morant erlöst hat.
      3. Im Gesicht von Morant sieht man wie er sich auf den Kampf freut... Morant ist ein kranker Einzeller, der immer eine Gelegenheit zum Prügeln sucht, ein Wiederholungstäter. So einer hat auf dem Eis nichts mehr zu suchen und gehört ein für alle Mal gesperrt. Morant ist ein Einzeller, ein schlechter Eishockeyspieler und seit gestern auch ein Verlierer im Faustkampf.
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    • Lemmyking 13.12.2015 15:17
      Highlight Come on guys, hört auf von Wiederholungstäter zu schreiben, ist ja peinlich! That's Hockey! 1 vs 1! Dann wäre Sbisa in der NHL auch ein Wiederholungstäter und Hunderte andere auch. Bergenheim hatte in der NHL auch schon 3 Fights. Finde ich peinlich hier den Morant als Einzeller zu betitlen. Der hinterhältige und feige war meiner Meinung nach übrigens klar der Bergenheim:
      Von hinten auf den Hinterkopf zu schlagen ist nicht gerade das, was man einen Kampf nennt. Aus meiner Sicht war es dann im fight genau so wie von Ruego geschrieben: Morant landete mehrere Treffer, von Bergenheim kam nicht viel
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    • goldmandli 13.12.2015 15:26
      Highlight @froschkönig 😂😂 selten so gelacht. Er wird von hinten feige von bergenheim angegangen und wehrt sich. Gegen solche spieler wie Bergenheim braucht es halt einen "psycho", der solches verhalten bestraft und einen sean zurechtweist. Er war selber schuld.
      51 19 Melden
    • Bobo B. 13.12.2015 16:02
      Highlight @Ruego und Golddingsbums: Ich liebe euch Zuger - nicht. Seit Jahr und Tag stetiges Rumweinen nach Niederlagen. Schuld ist immer der Schiri oder der pöse, pöse unfaire Gegner. Bei Zug ist nicht zur die Mannschaft zu weich. Die grössten Weicheier sitzen in der Innerschweiz auf der Tribüne...
      36 52 Melden
    • holden27 13.12.2015 16:23
      Highlight @Froschkönig:
      kümmer dich lieber wieder um deine Frösche, von Eishockey scheinst du nicht viel zu verstehen
      morant hat für seine Mannschaft geprügelt, sowas gibt es nicht nur in Zug und gehört auch dazu
      wenn jemand immer provoziert, braucht es teilweise Spieler wie morant, die solchen schei.. unterbinden
      immer dieses rumgelabere von wegen psycho, Wiederholungstäter und so weiter... richtig lächerlich
      kannst Ja fraueneishockey schauen wenn es dir zu hart ist...
      43 16 Melden
    • Froschkönig 13.12.2015 17:00
      Highlight Morants Verhalten in den letzten Jahren hat mit hartem Eishockey nichts zu tun. Er wurde dafür ja schon mehrfach gesperrt, u.a. für 14 Spiele damals als SCB-Spieler. Aber Einzeller wie er lernen daraus halt nichts...
      25 42 Melden
    • goldmandli 14.12.2015 11:17
      Highlight @bobo

      ich sehe hier keinen der die schirileistung bemängelt oder dem scb den sieg nicht gönnt. Es geht hier nur um den erstklassigen faustkampf, den es so auf schweizer eis schon lange nicht mehr gegeben hat.
      13 0 Melden
    • Bobo B. 14.12.2015 13:03
      Highlight @goldmandli: "Allgemein tausend versteckte Fouls und Unsportlichkeiten der Berner." - soviel zum pösen, pösen Gegner. Ich habe sinngemäss geschrieben Schiri ODER Gegner. In anderen Kommentarbereichen wird über den Schiri abgelästert. Morant war mit einem speziellen Auftrag unterwegs und den hat er erfüllt. Der Kampf selber hätte nach meinem Geschmack gerne noch länger dauern können...
      5 5 Melden
  • Schreiberling 13.12.2015 13:17
    Highlight Der SCB-Topskorer heisst Cory Conacher, nicht Gary. Ich will ja wirklich nicht immer der sein, der bei euch klugscheisst, aber die Namen sollte eine Sportredaktion schon kennen.
    67 6 Melden
  • Playoffbart 13.12.2015 13:15
    Highlight Der Klaus hat in vielen Punkten recht. Aber kämpferisch war Zug Bern nicht wirklich unterlegen, aber Bern wollte den Sieg einfach mehr (sie brauchten ihn auch dringender).
    Stephan hatte gestern einfach einen eher schwachen Abend, das kommt auch bei einem Lundquist oder Price mal vor. Mit fehlender Aggresivität des Torhüters hat das wenig zu tun - Ab-/ Aufräumen vor dem Tor müssen die Verteidiger!
    61 15 Melden

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