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Sorgenvolle Mienen: Die Spieler von Ambri-Piotta blicken den kommenden Wochen skeptisch entgegen. Bild: KEYSTONE

«Für Ambri könnte es ganz bös enden»

Ambri und Fribourg verdrängen die heraufziehende Abstiegsgefahr. Wie zuletzt Langnau in der Saison 2012/13. Prompt stiegen die Tigers damals nach der verlorenen Liga-Qualifikation gegen Lausanne ab. Ambri und Fribourg sollten also gewarnt sein.

27.02.17, 09:14 27.02.17, 10:15

Im Schatten der Playoff-Euphorie zieht für zwei NLA-Klubs die Angst vor dem Abstieg herauf. Sind Fribourg und Ambri abstiegsgefährdet? Wider besseren Wissens wagt es niemand, auf diese Frage mit «Ja» zu antworten.

Eine Episode mag zeigen, wie die Abstiegsgefahr unterschätzt wird. Die welsche Tageszeitung Le Matin hat kürzlich eine Umfrage unter heimischen Hockeygrössen gemacht, ob Gottéron die Relegation drohe. Weil die Frage keiner bejahen wollte, wurde ein Chronist aus der Deutschschweiz hinzugezogen. Er wagte es, «Ja» zu sagen.

Und auf die Frage, ob Ambris Ligazugehörigkeit in Gefahr sei, sagt Luganos Geschäftsführer Jean-Jacques Aeschlimann, der in Ambri als Sportchef zweimal die Liga-Qualifikation (gegen Langenthal und Visp) überstanden hat: «Nein. Wir sollten die jüngsten Resultate nicht überbewerten. Wenn es um die Existenz geht, wird Ambri anders auftreten.»

Ist Ambri-Trainer Gordie Dwyer bereit für den Abstiegskampf? Bild: KEYSTONE

Er hat gute Gründe, Ambri Mut zu machen. Wenn der Kantonsrivale absteigt, verliert Lugano einen Teil seiner Identität. Ohne Ambri würde ein grosser Teil der TV-Präsenz wegfallen – das staatstragende Tessiner Fernsehen überträgt jedes Derby live. «Wir haben uns mit diesem Abstiegsszenario auseinandergesetzt», sagt Aeschlimann. «Wir würden ohne Ambri pro Saison rund 750'000 Franken Einnahmen verlieren.» Ein Abstieg Ambris wäre auch das Ende des gemeinsamen Farmteams «Ticino Rockets». Lugano müsste dem Mehrheitsaktionär Ambri die Anteile abkaufen.

Schläpfers Warnung

Nur einer warnt. Kevin Schläpfer. Er hat Biel zweimal in der Liga-Qualifikation gegen Lausanne als «Nottrainer» gerettet. Er sagt: «Fribourg ist nicht gefährdet, Ambri aber schon.» Und begründet es so: «Am Ende des Tages wird sich Fribourg durchsetzen. Weil die spielerische Substanz grösser ist als die der besten NLB-Teams. Aber für Ambri könnte es ganz bös enden. Ich glaube nicht, dass diese Mannschaft besser ist als die Topteams der NLB.»

Würde er in der Not Ambri oder Fribourg helfen? Kein verfügbarer Trainer hat ja so viel Liga-Qualifikations-Erfahrung wie Biels abgesetzter Bandengeneral. «Nein. Aber nicht weil ich nicht will. Sondern weil ich nach wie vor nicht ganz gesund bin. Und ich nehme keine neue Arbeit an, bevor ich nicht wieder hundertprozentig fit bin. Wäre ich gesund, würde ich sofort bei Ambri oder Gottéron einspringen.»

Kevin Schläpfer hat kein gutes Gefühl beim Thema Ambri und Abstieg. Bild: KEYSTONE

Wo liegt nun die Wahrheit? Kevin Schläpfers Einschätzung ist fachlich richtig, berücksichtigt aber einen Faktor zu wenig: die Selbstüberschätzung. Langnau stieg im Frühjahr 2013 mit einer Mannschaft (und Sportchef Jakob Kölliker) ab, die viel besser war, als es heute Ambri und Gottéron sind. Weil die Emmentaler bis ganz zuletzt die richtige Einstellung im «Überlebenskampf» nicht fanden.

Eine Episode mag zeigen, dass die Dämonen der Selbstüberschätzung auch jetzt wieder umgehen. Ambris charismatischer Präsident Filippo Lombardi zelebriert vordergründig Demut vor den Hockeygöttern und hat in einem Hirtenbrief an die Anhänger seines Hockeyunternehmens angekündigt, auch er werde seine Arbeit einer kritischen Analyse unterziehen.

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  • 3%SCL Tigers
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Ein Redaktor der jeder Polemik abholden «NZZ» zog daraus den logischen Schluss, dass es in Ambri einen Führungswechsel geben könnte. Der zornige CVP-Ständerat forderte den Journalisten umgehend auf, seine Handy-Nummer zu löschen. Er werde nie mehr einen Anruf beantworten. So viel zur Kritikfähigkeit der Hockeygeneräle in Zeiten der Abstiegsangst.

Will der B-Meister aufsteigen?

Ein entscheidender Faktor wird letztlich der Gegner sein. Vor einem Jahr holte Ajoie den NLB-Titel. Weil es keine Aufstiegsbewilligung hatte, trat es nicht zur Liga-Qualifikation an. Biel, in einem besorgniserregenden Zustand, kam «gratis» zum Ligaerhalt.

Die NLA-Vertreter hoffen, dass Ajoie seinen NLB-Titel verteidigt. Bild: KEYSTONE/BIST

Verteidigt Ajoie den Titel, entfällt die Liga-Qualifikation erneut. Werden hingegen Langenthal, La Chaux-de-Fonds oder Rapperswil-Jona NLB-Meister und bleiben vom Verletzungspech verschont, sind Fribourg und Ambri in Gefahr. 2017 ist das letzte Jahr mit «erleichtertem Aufstieg» – also mit einer Liga-Qualifikation bloss mit zwei Ausländern. Ab nächster Saison dürfen drei Ausländer eingesetzt werden. Das macht die Sache für das NLB-Team teurer und schwieriger. Langenthal und Rapperswil-Jona und La Chaux-de-Fonds sind gewillt, diese letzte Gelegenheit zu nützen.

Vier Absteiger in die NLB in den letzten zwölf Jahren

Kloten, Langnau, Ambri und Fribourg-Gottéron nehmen alle Punkte in die Platzierungsrunde mit und spielen untereinander eine Hin- und Rückrunde (6 Partien). Kloten (62 Punkte) und die SCL Tigers (59) sind faktisch schon gerettet. Der 11. und 12. – also mit allergrösster Wahrscheinlichkeit Ambri-Piotta und Fribourg-Gottéron (je 48 Punkte) – tragen anschliessend die Playouts aus.

Der Verlierer dieser Best-of-7-Serie muss in der Liga-Qualifikation gegen den NLB-Meister um den Klassenerhalt antreten. In der Neuzeit hat es in der Liga-Qualifikation Lausanne (2005 gegen Basel), Basel (2008, Biel), Langnau (2013, Lausanne) und die Rapperswil-Jona Lakers (2015, Langnau) erwischt. (kza)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • andre63 27.02.2017 13:07
    Highlight wieso bös enden? wäre an der zeit 😎
    26 19 Melden
  • stubi 27.02.2017 13:06
    Highlight Eigentlich müsste Fribourg absteigen, es ist eine Frechheit, dass unserer Kantonal Bank jährlich 4. Mio. reinbuttert
    34 17 Melden
    • Yotanke 27.02.2017 13:10
      Highlight Das ist in der Tat so. Da werden indirekt Steuergelder (der Ertrag der FKB wäre ansonsten grösser und käme den Gemeinden zugute) für die Finanzierung eines Eishockeyclubs verwendet. Wegen ähnlicher Verstrickung ist damals das EWZ beim ZSC als Sponsor ausgestiegen....
      29 7 Melden
    • MARC AUREL 27.02.2017 13:21
      Highlight Eine Frechheit ja aber Fribourg gehört im NLA Ambri schon lange nicht mehr!
      10 43 Melden
    • Gretzky 27.02.2017 13:41
      Highlight Weder stimmen die 4 Millionen (es sind viel weniger), noch stimmt es, dass das Geld ansonsten den Gemeinden zu Gute käme! Tatsächlich verbucht die KB das Sponsoring zum einten als Werbung, zum anderen als Kulturförderung, was vom Kanton ausdrücklich so vorgesehen ist! Abgesehen davon. Was genau soll daran verwerflich sein, dass eine Kantonalbank den grössten und wichtigsten Klub des Kantons sponsert?
      Gottéron hätte allerdings durchaus den Abstieg verdient, nicht wegen der KB, sondern wegen der Unfähigkeit und der Vetterliwirtschaft der Klubführung!
      31 1 Melden
    • Pascal Mona 27.02.2017 14:09
      Highlight jaja lieber Yotanke und stubi.... ob der Ertrag höher wäre ohne Sponsoring ist reine Spekulation, zudem wenn man einfach davon ausgeht, dass der Ertrag effektiv höher wäre, wäre dies bei JEDEM Sponsor so, ob dieser nun FKB, Feldschlösschen, BLS, oder wie auch immer heisst (EWZ ist übrigens immer noch Haupt!-Sponsor des ZSC)! Der Betrag von 4 Mio. ist natürlich auch erfunden. Einzig die "Staatsnähe" kann ich als Argument gelten lassen, aber wer hat keine solchen Sponsoren? ZSC? EWZ! scb? Postfinance/EWB/BEKB! HCD? GKB! usw.usw.! Vielleicht mal vor der eigenen Tür wischen?
      19 1 Melden
    • Yotanke 27.02.2017 14:52
      Highlight @Pascal Mona: Ich glaube es ist keine Spekulation ob Ertrag höher wäre ohne Sponsoring-Ausgabe. Lernt man in der ersten Buchhaltungsstunde! EWZ ist nicht mehr Hauptsponsor beim Z. Und ein Staatsbetrieb oder staatsnaher Betrieb hat nichts im Sponsoring zu suchen. Erst recht nicht, wenn er sich in einem Quasimonopol befindet (Stichwort Staatsgarantie oder reine Monopolstellung wie in der Energiewirtschaft). Und da ist es mir völlig egal, welcher Club oder welches Unternehmen das ist.
      2 7 Melden
    • Pascal Mona 27.02.2017 16:38
      Highlight @Yotanke --> http://www.zsclions.ch/business/sponsoren/ewz/

      Und deine Milchbüechlirechnung würde ich auch noch mal überdenken. Ohne Werbung/Sponsoring hast du eventuell auch weniger Kunden? Wieso sollte noch irgendeine Firma überhaupt Sponsoring betreiben wenn dies sowieso rein gar nichts bringt?
      Über das Sponsoring von "Staats(nahen)-betrieben" kann man diskutieren, ich zeige dir nur auf, das so ziemlich jeder Eishockeyklub in der Schweiz solche Sponsoren hat. Und ein "Quasimonopol" hat die FKB ja wohl definitiv nicht... da ist eine Post(finance) u.a. doch schon viel näher am Monopol...
      9 3 Melden
    • Yotanke 27.02.2017 17:44
      Highlight @Pascal Mona: ja du hast recht. EWZ ist nicht ausgestiegen. Das wurde einmal von der NZZ so suggeriert. Aber die EWZ haben den Betrag halbiert. Ändert nichts daran, dass staatsnahe Betriebe kein Sponsoring machen sollten. Und natürlich hat die FKB ein Quasimonopol. Mit den anderen KB's zusammen. Es sind die einzigen Banken, welche eine Staatsgarantie haben. Ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsvorteil gerade in unruhigen (Banken)Zeiten. Staatsgarantie = Steuerzahler.
      3 2 Melden
    • Pascal Mona 28.02.2017 08:19
      Highlight @Yotanke; Alternative Fakten und so?!
      Jein zur Staatsgarantie, die ist zwar sicher ein kleiner Wettbewerbsvorteil (wäre er sehr gross, wären die KB's viel grösser), aber wie uns die letzte Bankenkrise gezeigt hat, hat faktisch jede Bank (zumindest die "too Big to Fail-Banken) eine Staatsgarantie!
      Wie gesagt, über das Sponsoring von "Staatsbetrieben" kann man diskutieren. Ich finde es einfach lächerlich wie jeweils (auch hier) die FKB "verteufelt" wird, aber bei anderen Staatsbetrieben welche Millionen Sponsoren (und teilweise effektiv ein Monopol haben) ist dies absolut kein Problem...
      2 1 Melden
  • Goon 27.02.2017 11:41
    Highlight Hauptsache die Seebuben aus Rappi bleiben unten. Die will niemand im A
    44 38 Melden
    • Steven86 27.02.2017 13:33
      Highlight Nein, alle wollen Rappi im A
      30 45 Melden
    • MARC AUREL 27.02.2017 14:24
      Highlight Da habe ich als SCB-FAN keine probleme damit.
      23 7 Melden
    • Mia_san_mia 27.02.2017 17:30
      Highlight Doch ich schon 😜
      6 8 Melden
    • MARC AUREL 27.02.2017 17:49
      Highlight Aber ich glaube Rappi steigt auf Mia san mia.. es ist so ein Gefühl.. niemand rechnet wirklich damit. Ambri ist kaum stärker und darf mit nur 2 Ausländer spielen.
      10 8 Melden
    • sidthekid 27.02.2017 21:39
      Highlight @Märk: Erwähne noch ein paar Mal dass du jetzt SCB-Fan bist. Redest du dir so deine Rappi-Vergangenheit selbst aus? 😄✌🏼
      7 3 Melden
    • Mia_san_mia 27.02.2017 23:17
      Highlight @MARC AUREL: Mal schauen, ist noch ein langer Weg...
      4 2 Melden
    • rüfi 28.02.2017 02:50
      Highlight Aurel...denke 90% der SCB Fans die Geile Spiele sehen wollen und dazu gegen Clubs die auch ein wenig reizen.....reizt Rappi?
      Sorry......würde sogar vorher noch in eine Oper gehen...als ein Spiel des SCB bei Rappi kucken zu gehen!
      4 11 Melden
    • MARC AUREL 28.02.2017 08:10
      Highlight Ich mag Rappi einfach😉 aber das liegt daran das sie keine gefahr für Bern waren und meine Mutzen keine empfindliche Niederlagen einstecken mussten wie gegen Langnau. Bern- Langnau ist so eine Hassliebe sidthekid😘
      5 3 Melden
    • sidthekid 28.02.2017 11:08
      Highlight Ich weiss, ich weiss 😄
      2 0 Melden
    • Steven86 28.02.2017 14:18
      Highlight Klar ist für Bern interessanter gegen Langnau zu spiel als gegen uns. Ist für uns au nicht anders, habe die Duelle gegen den ZSC auch Spannender gefunden als gegen Bern. Nicht das wir immer verloren haben, sonder weil der Bezug zu Zürich näher ist weder zu Bern.
      5 1 Melden
    • Goon 28.02.2017 18:14
      Highlight @Steven: also spielt doch weiter gegen winthi und thurgi
      2 5 Melden
  • Boogie Lakeland 27.02.2017 11:28
    Highlight Mal schauen wie sich die Tigerli ohne DiDomenico metzgen
    40 5 Melden
    • Yotanke 27.02.2017 11:39
      Highlight Das ist ein grosser Schlag für die SCL. Obwohl DiDomenico jüngst auch schon auf der Tribüne Platz genommen hat. Aber die SCL haben einen Ersatzausländer um die Lücke zu schliessen. In Kloten kann der gesperrte Sheppard nicht ersetzt werden, weil kein zusätzlicher Ausländer auf der Lohnliste ist.
      14 0 Melden
    • labraduddel 27.02.2017 12:48
      Highlight Ich tippe in 30 minuten kommt ein artikel darüber vom eismeister 😄
      35 0 Melden
  • goschi 27.02.2017 11:18
    Highlight Und gerade die Meldung, dass DiDomenico Langnau gen Ottawa verlässt, sicher auch nicht die beste Nachricht für Langnau.
    Kann da wer objektiv sagen, wie gut deren Sturm ohne Klaus' Ilfis-Gretzky aufgestellt ist?
    23 2 Melden
    • Hayek1902 27.02.2017 12:32
      Highlight Diese Saison war er vor allem Vorlagengeber. Vielleicht fehlen jetzt ein paar Tore, ich glaube aber nicht, dass dies bei dem Vorsprung und der "Stärke" der Gegner relevant ist, so lange der Beton hinten trocken ist.
      13 1 Melden
    • RedWing19 27.02.2017 13:10
      Highlight Naja, die fehlenden Punkte dürften das eine sein. Jedoch war DiDomenico der stetige Antreiber der Tigers. Das kreative Element im Sturm. Quasi das Herz und die Lunge der Mannschaft. Wird nicht einfach sein für den Club, diese Persönlichkeit zu ersetzen.
      11 2 Melden
    • goschi 27.02.2017 13:53
      Highlight Danke euch beiden für die Antwort! :-)
      3 0 Melden
  • hcb78 27.02.2017 11:03
    Highlight «Für Ambri könnte es ganz bös enden»

    Hoffen wir es inständig. ;-)
    22 75 Melden
    • Martinov 27.02.2017 11:43
      Highlight Na dann hoff du das 😉
      13 1 Melden
  • Steven86 27.02.2017 10:43
    Highlight Ambri ist ein Topkandidat für den Abstieg, aber ob es diese Jahr ist sehen wir wer im B Meister wird.
    22 7 Melden
  • Tom B. 27.02.2017 10:32
    Highlight In einer LQ dürfte sich Ambri behaupten. Die wissen seit Dez. dass es dahin gehen wird. Die Fribourger? En danger...
    24 8 Melden
    • MARC AUREL 27.02.2017 13:27
      Highlight Eben das ist ja so gefährlich... für mich ist Ambri stark abstiegsgefährdet!
      8 5 Melden
  • norandy 27.02.2017 10:10
    Highlight So leid es mir für ambri und seine fans tut, ich glaube an ihren abstieg...time is up...Langenthal oder LaSchodFon in der NLA fänd ich noch toll.
    25 31 Melden
  • MARC AUREL 27.02.2017 09:42
    Highlight Mich würde es freuen wenn einer der 3 aufsteigen würde! Ambri ist zwar kult aber das was sie bieten ist schon lange nicht mehr NLA würdig! Dazu 1-2 mio Schulden pro Jahr geht einfach nicht mehr..
    67 35 Melden
    • Danyboy 27.02.2017 10:14
      Highlight Ich befürchte auch langsam, dass der Ambri-Spirit selbst nur noch Nostalgie ist. Früher waren die Derbys mit Lugano oder auch stark abgeschwächt mit Zug noch spannende Ereignisse. Aber mittlerweile...
      16 15 Melden
    • Yotanke 27.02.2017 10:14
      Highlight Ich glaube es sind keine Schulden. Die machen jedes Jahr ein DEFIZIT in der genannten Höhe. Welches dann mit Bettelaktionen, Lieferantenverzicht und Geld des Präsidenten (und Herrn Sawiri?) ausgeglichen wird. Defizit ist nicht immer gleich Schulden! Und es gibt andere Teams, die mach(t)en pro Jahr 8 Mio. Defizit.... Was halt krass bei Abstieg Ambri wäre: der HC Ambri-Piotta ist einer der wichtigsten Arbeitgeber/Wirtschaftsmotoren in der Leventina. Das wäre für eine ganze Region nicht nur hockeytechnisch bitter, wenn die absteigen.
      33 1 Melden
    • energywolf 27.02.2017 10:36
      Highlight Sorry, aber eines der 3 B-Teams A-würdig? Glaube eher nicht und Rappi wieder in der NLA. Nein Danke. endlich sind wir sie los. Dann lieber Ambri mit den heissen Tessinerderbys.
      50 47 Melden
    • stubi 27.02.2017 13:04
      Highlight Marc Aurel Einmal nicht von Langnull geschwafelt kommt doch noch gut mit dir.
      2 8 Melden
    • MARC AUREL 27.02.2017 13:19
      Highlight Über Langnull schwafle ich meistens nur wenn ein Langnuller über Klubs urteilt oder herzieht obwohl es ihnen nicht besser geht. Dazu provoziere ich die Tigerli besonders gerne😉 aber jetzt geht es nicht um die Tigerlis wie gewisse hier nicht einsehen. Es geht ja nicht um Dido aber ich wette das wir ein Artikel von Zaugg darüber lesen werden können sehr bald!
      5 3 Melden
    • MARC AUREL 27.02.2017 13:30
      Highlight Also ich kenne ein Klub der sehr hohe Defezite machte! Kloten!
      9 7 Melden
    • Yotanke 27.02.2017 13:35
      Highlight @Marc Aurel: Defizit machen ist solange kein Problem, solange das Defizit auch finanziert wird. In der Regel übernimmt das der Mäzen. Und bei der Übernahme von Gaydoul und dann bei der Übernahme von Lehmann lief diesbezüglich in Kloten alles korrekt.
      5 3 Melden
    • MARC AUREL 27.02.2017 14:28
      Highlight Wurde aber lange nicht gemacht lieber Yotank! Bircher sage ich nur.. deswegen deine Klotener nicht zu sehr loben...
      5 1 Melden
    • Yotanke 27.02.2017 14:42
      Highlight @Marc Aurel: Ja, Bircher war ein anderes Thema. Aber bei Bircher gab es dann einen Schuldenschnitt. Lieferantenverzicht, Steuerverzicht, Sanierung durch Gaydoul. Ging finanziell alles gesittet über die Bühne, auch wen der eine oder andere einen Verlust ausbuchen musste. Einen Totalkollaps gab es nicht. Aber was Hr. Bircher angerichtet hat, ist nicht zu entschuldigen.
      3 0 Melden
    • Turist 28.02.2017 19:51
      Highlight @energywolf
      A-würdig ist jeder, der die Ligaquali gewinnt. Kanns langsam nicht mehr hören, wer in welche Liga gehört. Es geht allein um die sportliche Leistung.
      Und was Ambri seit vielen Jahren zeigt, ist ähnlich erbärmlich wie die letzten Rappijahre im A.
      So gesehen täte Ambri ein Abstieg auch mal gut. Langnau hats nicht geschadet, Rappi ist auch am gesunden und auch wieder sympatischer mit ihrem “e“ und wieder in rot....
      3 1 Melden
    • Blueliner 28.02.2017 23:37
      Highlight Ohne Rappi symphatisant zu sein, aber da muss ich esum recht geben. Die haben seit dem Abstieg keinen Stein auf dem anderen gelassen - bei denen hat sich in der Tat einiges getan! Sehe deshalb nicht ganz ein, warum man die weiterhin schlechter macht als sie in Wirklichkeit sind. Jeder verdient eine 2. Chance und wenn sie es schaffen den A Vertreter 4x zu schlagen, dann haben sie es auch verdient in der NLA zu spielen, punkt!
      Kann mir gut vorstellen, dass die hater Kommentare aus den Lagern der abstiegsgefärdeten Clubs (Langnau, Ambri, Fribourg) kommen! (-;
      3 1 Melden
    • Yotanke 01.03.2017 07:27
      Highlight @blueliner: ja, rappi ist sicher grsünder finanziert als ambri.
      4 1 Melden
  • Yotanke 27.02.2017 09:36
    Highlight Finde nicht zwingend, dass Kloten und Langnau schon gerettet sind. Kloten hat viele verletzte/gesperrte Verteidiger. Also genau in jenem Mannschaftsteil wo sie eh schon schwach sind. Bei Langnau scheint etwas die Luft draussen zu sein. Fribourg hat in der Offensive eigentlich ein viel zu gute Mannschaft um abzusteigen. Ambri hat zwar zwei Spiele hoch verloren. Die beiden letzten Spiele waren aber nicht so schlecht (Sieg gegen Lausanne!). Für Ambri wird es eng, die können das aber schaffen. Sind technisch limitiert, aber kampfstark.
    19 23 Melden
    • chandler 27.02.2017 09:50
      Highlight Der Sieg gegen Lausanne darf nicht überbewertet werden. Lausanne klebte auf dem 4. Platz fest, es ging um gar nichts.
      30 11 Melden
    • Hockeyaddict 27.02.2017 10:07
      Highlight Kloten ist durch...auch wenn sie nochmals eine Baisse einziehen sollte, werden sie noch Punkte einfahren. Aber die nächste Saison könnte sehr schwierig werden für Kloten: Keine wirkliche Nr. 1 im Tor, Verteidigung ohne Sanguinetti...kein Shore und Cunti fällt auch weg - sprich auf den Centerpositionen klaffen Löcher, welche nicht zu stopfen sind! Des Weiteren wird man kaum gute Schweizer in den Schluefweg locken können. Ab 2018 wird dann Praplan gehen...Und wer weiss wie lang D. Hollenstein sich dies noch antut!
      17 3 Melden
    • Der müde Joe 27.02.2017 10:35
      Highlight Kloten hat 14 Punkte Vorsprung auf Rang 11. Bei 18 möglichen Punkte die noch geholt werden können, müsste jetzt in Kloten aber alles schief gehen und Fribourg fast alles Gewinnen. Klar nicht unmöglich, aber verdammt schwierig.
      24 1 Melden
    • Hallo22 27.02.2017 11:07
      Highlight Bei Fribourg bin ich einverstanden die sind zu Gut. Bei Ampri bin ich mir nicht so sicher ob die es dchaffen..
      13 7 Melden
    • whatsthemaeder 27.02.2017 11:38
      Highlight welche verteidiger von kloten sind gesperrt? fällt mir kein einziger ein. kloten wirds schaffen, für ambri wirds schwer.
      4 3 Melden
    • Yotanke 27.02.2017 13:19
      Highlight @Whatsthemaeder: Ich schreibe ja, dass verletzt/gesperrt. Verletzt: VonGunten, Stoop, Weber. Ramholt hat im letzten Spieldauersperre erhalten. Weil er den Schiri beleidigt und umgerempelt hat. Da wird er wohl gegen die 5 Spielsperren erhalten. Sheppard als ausl. Stürmer zudem auch noch für 1 Spiel gesperrt.
      3 2 Melden

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