Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Switzerland's forward Nino Niederreiter #22 celebrate his goal with teammates forward Kevin Fiala #21, forward Enzo Corvi #71, defender Roman Josi #90 and defender Raphael Diaz #16, after scoring the 0:1, during the IIHF 2018 World Championship, during the Gold Medal game between Sweden and Switzerland, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Sunday, May 20, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Leider verging den Schweizern ganz zum Schluss das Jubeln. Bild: KEYSTONE

9 Silberhelden erhalten die Maximalnote – aber eigentlich hätten alle eine 6,0 verdient

21.05.18, 10:46 22.05.18, 04:53


Dürfen wir Spieler benoten, die das WM-Finale erst im Penaltyschiessen verloren haben? Hat nicht jeder eine Maximalnote verdient? Doch, gerade weil Eishockey ja der ultimative Mannschaftssport ist, hat eigentlich jeder die Note 6,0 verdient.

Die Highlights des Finals. Video: YouTube/IIHF Worlds 2018

Aber es geht ja auch darum, noch besser zu werden. Und es ist nicht jeder gleich gut. Nicht im richtigen Leben, nicht im Eishockey, nicht bei einer Eishockey-WM. Deshalb geben wir jedem Spieler zwar die Note 6,0. Aber darüber hinaus auch noch eine individuelle Benotung. Neunmal haben wir die Maximalnote 6,0 vergeben: für Leonardo Genoni, Raphael Diaz, Roman Josi, Mirco Müller, Nino Niederreiter, Timo Meier, Enzo Corvi, Sven Andrighetto und Tristan Scherwey.

Kein Schweizer im Allstar-Team

2013 in Stockholm war Roman Josi zum wertvollsten Spieler (MVP) und zum besten Verteidiger des WM-Turniers gewählt worden. Zudem hatte es neben Josi auch Julien Vauclair in das Allstar-Team geschafft. Dieses Mal wurde kein Schweizer ausgezeichnet, weder von der IIHF noch von den Medienvertretern, die jeweils das Allstar-Team bestimmen. Der MVP-Award ging an den amerikanischen Stürmer Patrick Kane. (sda)

Torhüter

Reto Berra – Note 5,0

177.04 Minuten Einsatzzeit, 6 Gegentore, 72 Schüsse, davon 66 abgewehrt, Fangquote 91,67 Prozent.

Er hielt gegen die Slowakei alle Pucks (2:0) und sicherte so den vielleicht wichtigsten Sieg auf dem Weg zum Wunder. Trotzdem vertraute Patrick Fischer ab dem Viertelfinal auf Leonardo Genoni – und behielt recht. 2013 schon Silberheld.

Switzerland's goaltender Reto Berra removes the puck, during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Slovakia and Switzerland, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Sunday, May 6, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

Leonardo Genoni – Note 6,0

445.33 Minuten Einsatzzeit, 19 Gegentore, 224 Schüsse, davon 205 abgewehrt, Fangquote 91,52 Prozent.

Er begann als «Lottergoalie» (so ist er tatsächlich nach dem überraschenden Punktverlust im Startspiel gegen Österreich bezeichnet worden). Aber er steigerte sich auf wundersame Weise und ab dem Viertelfinal haben wir den wahren, den besten Leonardo Genoni der ganzen Saison gesehen. Nur zwei Gegentore im Viertelfinal, nur zwei Gegentore im Halbfinal, nur zwei Gegentore im Final.

epa06751771 Leonardo Genoni of Switzerland during the IIHF World Championship semi-final ice hockey match between Canada and Switzerland in Royal Arena in Copenhagen, Denmark, 19 May 2018.  EPA/LISELOTTE SABROE DENMARK OUT

Bild: EPA/SCANPIX DENMARK

Gilles Senn – keine Note

Weil kein Einsatz.

Switzerland's forward Nino Niederreiter, left, speaks with Switzerland's defender Roman Josi, 2nd left, past Switzerland's goaltender Gilles Senn, right, during a training session of the IIHF 2018 World Championship at the practice arena of the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Monday, May 14, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

Verteidiger

Roman Josi – Note 6,0

5 Spiele, 0 Tore, 3 Assist, 4 Strafminuten, +2, 24:20 Minuten.

Vor fünf Jahren war er noch einsame Spitzenklasse und bester Einzelspieler des Turniers (MVP). Inzwischen ist er der Beste vieler guter Spieler in seinem Team. Mag sein, dass er nicht ganz so brillant und dominant war wie 2013. Aber in der Wirkung und im Einfluss aufs Spiel war er so gut wie bei der ersten Silber-WM. Seine Präsenz machte alle Verteidiger besser und im Finale hatte er eine +1-Bilanz, er gab den ersten Assist zum 1:0 und den zweiten Assist zum 2:1.

Switzerland's defender Roman Josi skates, during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Switzerland and Sweden, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Sunday, May 13, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

Ramon Untersander – Note 5,25

10 Spiele, 3 Tore, 4 Assists, 0 Strafminuten, -3, 19:59 Minuten.

Der «vergessene» Star der Schweizer. Wir haben in Kopenhagen den besten Ramon Untersander gesehen, den es je gegeben hat. Ruhig, scheibensicher, konsequent in seinen Aktionen und schussstark wie noch nie. Aber auf diesem Niveau defensiv nicht ganz sattelfest – daher keine Maximalnote

epa06753087 Sweden's defender Oliver Ekman Larsson #23, vies for the puck with Switzerland's defender Ramon Untersander #65, right, during the IIHF 2018 World Championship, during the Gold Medal game between Sweden and Switzerland, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, 20 May 2018.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Bild: EPA/KEYSTONE

Joël Genazzi – Note 4,0

5 Spiele, 0 Tore, 0 Assists, 0 Strafminuten, -1, 5:25 Minuten.

Vor einem Jahr die Entdeckung des Turniers mit drei Skorerpunkten und einer sagenhaften +7-Bilanz. Aber im besten WM-Team aller Zeiten war er nur noch ein Hinterbänkler. Eine Rolle spielt auch die schwierige Saison bei Lausanne – sie hat ihn viel Selbstvertrauen und Charisma gekostet.

Patrick Fischer, left, head coach of Switzerland national ice hockey team, and Switzerland's defender Joel Genazzi, right, arrive for a training session, at the IIHF 2018 World Championship at the practice arena of the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Friday, May 4, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

Raphael Diaz – Note 6,0

10 Spiele, 1 Tor, 5 Assists, 8 Strafminuten, +4, 22:36 Minuten.

Der beste Raphael Diaz aller Zeiten. Er hatte erneut die Bürde der Captain-Würde zu tragen. Aber auf dem Eis musste er nicht die ganze Verantwortung übernehmen – erst war sein Partner Mirco Müller, dann Roman Josi. An der Seite dieser «Alphatiere» blühte Raphael Diaz auf, verlor seine Verkrampfung, wurde lockerer, selbstsicherer – und noch besser. Im Final eine +1-Bilanz und mit 30:49 am meisten Eiszeit. 2013 schon Silberheld.

Switzerland's defender Raphael Diaz, right, reacts after taking a penalty past Sweden's forward Mika Zibanejad, left, during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Switzerland and Sweden, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Sunday, May 13, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

Dean Kukan – Note 5,0

10 Spiele, 1 Tor, 2 Assist, 0 Strafminuten, +/-0, 18:20 Minuten.

Gemessen an seinem Potenzial zu viele Fehler. Gewann im Laufe des Turniers an Sicherheit, Selbstvertrauen und Ausstrahlung und spielte seine beste Partie im Halbfinal gegen Kanada.

Switzerland's Dean Kukan, right, falls during the Ice Hockey World Championships final match between Sweden and Switzerland at the Royal arena in Copenhagen, Denmark, Sunday, May 20, 2018. (AP Photo/Petr David Josek)

Bild: AP/AP

Lukas Frick – Note 5,0

10 Spiele, 0 Tore, 0 Assists, 0 Strafminuten, -1, 9:36 Minuten.

Ein guter Defensivarbeiter. Bis zur Ankunft von Roman Josi bildete er zusammen mit Mirco Müller das defensive Defensivpaar. Dann aber rutschte er auf die Position des 7. Verteidigers ab. Im Finale nur ein Einsatz mit 16 Sekunden.

Switzerland's defender Lukas Frick, left, vies for the puck with Sweden's forward Mika Zibanejad, right, during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Switzerland and Sweden, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Sunday, May 13, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

Mirco Müller – Note 6,0

10 Spiele, 1 Tor, 5 Assists, 8 Strafminuten, +9, 20:40 Minuten.

Der beste, kompletteste Verteidiger des Teams. Ruhig, zielstrebig, geradlinig, rau und charismatisch. Läuferisch einer der besten des gesamten Turniers. Wichtiges Unterzahl-Tor gegen die Slowakei. Machte erst Raphael Diaz, dann Michael Fora besser. Im Finale hinter Raphael Diaz und Roman Josi am drittmeisten Einsatzzeit, aber eine -1-Bilanz.

epa06753351 Switzerland's players defender Lukas Frick, left, defender Mirco Mueller, centre, and goaltender Reto Berra, right, react after losing against team Sweden, during the overtime of the IIHF 2018 World Championship Gold Medal game between Sweden and Switzerland, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark,  20 May 2018.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Bild: EPA/KEYSTONE

Michael Fora – Note 5,0

10 Spiele, 0 Tore, 1 Assists, 4 Strafminuten, -1, 15:13 Minuten.

In Erinnerung bleibt uns das Eigentor gegen Schweden. Das ist ungerecht. Ambris Captain ist das Musterbeispiel eines verlässlichen, furchtlosen, rauen Abräumers und hat ein überzeugendes WM-Debüt gegeben. Nach wie vor ein ungeschliffener Diamant mit Potenzial für die NHL.

Belarus' forward Artyom Levsha, left, vies for the puck with Switzerland's defender Michael Fora, right, during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Switzerland and Belarus, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Wednesday, May 9, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

Stürmer

Chris Baltisberger – Note 4,0

9 Spiele, 0 Tore, 0 Assists, 4 Strafminuten, +/- 0, 5:03 Minuten.

Im bestbesetzten WM-Team aller Zeiten ist dem braven Defensiv-Soldaten nur noch die Rolle eines «Hinterbänklers» geblieben. Die hat er ohne zu Murren übernommen. Im Final auf dem Matchblatt, aber nicht eingesetzt.

Switzerland's forward Chris Baltisberger, left, vies for the puck with Austria's forward Alexander Rauchenwald, right, during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Switzerland and Austria, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Saturday, May 5, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

Grégory Hofmann – Note 5,25

7 Spiele, 4 Tore, 3 Assists, 2 Strafminuten, +/- 0, 13:54 Minuten.

Der beste Playoff-Torschütze der Liga hat sich nun auch erstmals auf diesem Niveau durchgesetzt. Der schnelle, smarte Vollstrecker war lange für internationale Einsätze zu zerbrechlich. Nun ist der Schillerfalter erstmals robust genug, um gegen die Besten der Welt zu bestehen.

Switzerland's Gregory Hofmann celebrates after scoring his side's second goal during the Ice Hockey World Championships semifinal match between Canada and Switzerland at the Royal arena in Herning, Denmark, Saturday, May 19, 2018. (AP Photo/Petr David Josek)

Bild: AP/AP

Reto Schäppi – Note 4,5

10 Spiele, 0 Tore, 0 Assists, 4 Strafminuten, -1, 13:57 Minuten.

Ein furchtloser, standfester Defensivstürmer und Blocker mit viel Wasserverdrängung. Tore erzielen ist auch in der NLA nicht seine Spezialität. Tore verhindern hingegen schon und er tut das auch auf höchstem internationalen Niveau. Im Final 15:49 Minuten eingesetzt und ohne Gegentreffer geblieben.

Switzerland's forward Reto Schaeppi, left, vies for the puck with Slovakia's defender Michal Cajkovsky, right, during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Slovakia and Switzerland, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Sunday, May 6, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

Kevin Fiala – Note 5,75

5 Spiele, 1 Tor, 4 Assist, 5 Strafminuten, +2, 17:47 Minuten.

Nicht der spektakulärste, aber der unberechenbarste, kreativste und technisch beste Schweizer Stürmer. Oft werden seine «Geistesblitze» erst auf den zweiten Blick sichtbar. Ein Hexenmeister des «tödlichen» letzten oder zweitletzten Passes vor dem gegnerischen Tor. Lieferte im Final den zweiten Assist zum 1:0.

Sweden's goalie Anders Nilsson makes a save against Switzerland's Kevin Fiala during the Ice Hockey World Championships final match between Sweden and Switzerland at the Royal arena in Copenhagen, Denmark, Sunday, May 20, 2018. (AP Photo/Petr David Josek)

Bild: AP/AP

Nino Niederreiter – Note 6,0

10 Spiele, 4 Tore, 5 Assists, 10 Strafminuten, +5, 19:43 Minuten.

Der produktivste (Team-Topskorer), beste und wirkungsvollste Schweizer Stürmer. Ein charismatischer Vorkämpfer und Leitwolf, der die Chemie in der Garderobe elektrisiert und das Spiel auf dem Eis dominiert. Erzielte im Final das 1:0, beendete das Spiel mit einer +1-Bilanz, aber brachte den Puck beim letzten Penalty nicht mehr ins Tor. 2013 schon Silberheld.

epa06722591 Switzerland's forward Nino Niederreiter in action during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Switzerland and Belarus at the Royal Arena in Copenhagen, Denmark, 09 May 2018.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Bild: EPA/KEYSTONE

Timo Meier – Note 6,0

7 Spiele, 2 Tor, 5 Assists, 2 Strafminuten, +1, 16:26 Minuten.

Im helvetischen Angriffsspiel was die Kohlensäure im Mineralwasser. Mutig, flink und dazu in der Lage, aus jeder Position heraus ein Tor zu machen. Produzierte als WM-Neuling einen Punkt pro Spiel und erzielte im Final das 2:1.

Switzerland's forward Timo Meier before the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Switzerland and Belarus, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Wednesday, May 9, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

Noah Rod – Note 4,5

10 Spiele, 0 Tore, 0 Assists, 4 Strafminuten, -2, 12:24 Minuten.

Ein unermüdlicher, mutiger Kämpfer und Energiespieler, der sich der Bande entlang gegen die besten Spieler der Welt behaupten kann. Wäre er produktiver, könnten wir ihn als Manuele Celio des 21. Jahrhunderts bezeichnen. Auch im Final 12:23 Minuten im Einsatz und ohne Gegentreffer.

epa06731514 Switzerland's forward Noah Rod (L) in action against Russia's forward Artyom Anisimov (R) during the IIHF World Championship Group A ice hockey match between Russia and Switzerland at the Royal Arena in Copenhagen, Denmark, 12 May 2018.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Bild: EPA/KEYSTONE

Tristan Scherwey – Note 6,0

10 Spiele, 2 Tore, 2 Assists, 2 Strafminuten, +/-0, 14:00 Minuten.

2015 in Prag im WM-Team, aber nie eingesetzt. Jetzt ein Leitwolf. Schnell (einer der schnellsten dieses Turniers) mutig, geradlinig mit erstaunlicher Schusstechnik. Gegen Kanada zum 1:0 ein Tor für die Ewigkeit. Im Final 20:29 Minuten im Einsatz und ohne Gegentreffer.

Tristan Scherwey of Switzerland scores the first goal during the IIHF World Championship semi-final ice hockey match between Canada and Switzerland in Royal Arena in Copenhagen, Denmark, Saturday, May 19, 2018. (Liselotte Sabroe/Ritzau Scanpix via AP)

Bild: AP/Ritzau Scanpix Foto

Enzo Corvi – Note 6,0

10 Spiele, 4 Tore, 5 Assists, 6 Strafminuten, +2, 18:42 Minuten.

Was Tristan Scherwey rockt, das zaubert Enzo Corvi aufs Eis. Einer der smartesten Stürmer dieser WM und so gut wie bei Davos noch nie. Ob ihm Arno Del Curto beim HCD offensiv zu wenig zutraut und zu wenig Freiheiten gibt? Im Final 22:52 Minuten auf dem Eis und mit dem Assists zum 2:1 – und einem vergebenen Penalty.

epa06745575 Enzo Corvi of Switzerland during the IIHF World Championship quarter finals match between Finland and Switzerland at Jyske Bank Boxen in Herning, Denmark, 17 May 2018.  EPA/HENNING BAGGER DENMARK OUT

Bild: EPA/SCANPIX DENMARK

Damien Riat – Note 4,0

6 Spiele, 0 Tore, 0 Assists, 0 Strafminuten, +1, 6:13 Minuten.

Zu wenig smart und kreativ, um vorwärts etwas zu bewegen. Und so ist der zuverlässige Defensiv-Soldat nicht über die Rolle eines Hinterbänklers hinausgekommen – und für die gibt es halt «nur» die genügende Note 4,0.

Slovakia's defender Christian Jaros, left, vies for the puck with Switzerland's forward Damien Riat, right, during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Slovakia and Switzerland, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Sunday, May 6, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

Simon Moser – Note 5,0

10 Spiele, 2 Tore, 2 Assist, 4 Strafminuten, +3, 15:06 Minuten.

Der SCB-Captain ist ein rauer Powerstürmer, der keine Furcht kennt und sich gegen jeden Gegenspieler der Welt behauptet – eigentlich wäre sein Platz die NHL. Wären seine Hände noch ein wenig schneller und seine Produktivität höher, bekäme er sogar die Maximalnote. Im Final bei keinem Gegentreffer auf dem Eis, mit 14:37 Minuten Eiszeit nicht ganz so dominant wie sonst. 2013 schon WM-Silberheld.

Switzerland's Simon Moser, above, challenges for the puck with Sweden's Magnus Paajarvi during the Ice Hockey World Championships final match between Sweden and Switzerland at the Royal arena in Copenhagen, Denmark, Sunday, May 20, 2018. (AP Photo/Petr David Josek)

Bild: AP/AP

Joël Vermin – Note 5,5

10 Spiele, 3 Tore, 3 Assists, 0 Strafminuten, +/-0, 15:33 Minuten.

Bei dieser WM so gut wie nie in Lausanne. Patrick Fischer hat seine Form und sein Selbstvertrauen während der WM-Vorbereitung aufgebaut und ist dafür mit einer Maximalleistung belohnt worden. Im Finale keiner der Hauptdarsteller (12:09 Minuten Eiszeit, -1).

epa06738245 Joel Vermin (L) of Switzerland and Florian Chakiachvili of France in action during the IIHF World Championship group A ice hockey match between Switzerland and France at the Royal Arena in Copenhagen, Denmark, 15 May 2018.  EPA/MADS CLAUS RASMUSSEN  DENMARK OUT

Bild: EPA/SCANPIX DENMARK

Sven Andrighetto – Note 6,0

9 Spiele, 2 Tore, 7 Assists, 27 Strafminuten, -1, 16:45 Minuten.

Das Foul im Startspiel gegen Österreich hat ihm eine Spielsperre und überzogene Kritik eingetragen. Aber entscheidend ist die Reaktion auf den Zwischenfall. Und die ist überzeugend. Ein erstaunlich kompletter Stürmer, cool im Abschluss und smart in der Spielgestaltung. Mutig ist er sowieso. Mit 19:46 Minuten Eiszeit trotz -1-Bilanz einer der Hauptdarsteller im Final, er verwertete den ersten Penalty zum 1:0 eiskalt.

Switzerland's forward Sven Andrighetto reacts, during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Switzerland and Austria, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Saturday, May 5, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

Gaëtan Haas – Note 5,0

10 Spiele, 3 Tore, 2 Assists, 0 Strafminuten, +2, 14:44 Minuten.

Wir haben noch nicht den besten Gaëtan Haas gesehen und trotzdem hat er an dieser WM überzeugt. Ein flinker, schlauer Spielmacher und Powerplay-Ingenieur. Für ihn gilt: wird er robuster und im Spiel geradliniger ist seine Liga die NHL. Scheiterte im Final beim Penaltyschiessen, stand aber bei keinem Gegentreffer auf dem Eis.

Switzerland's forward Gaetan Haas, left, vies for the puck with Sweden's forward Johan Larsson, center, past Switzerland's goaltender Leonardo Genoni, right, during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Switzerland and Sweden, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Sunday, May 13, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

Alle Eishockey-Weltmeister

Unvergessene Eishockey-Geschichten

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

32
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wayne99 22.05.2018 16:40
    Highlight Benoten ist immer heikel!
    Für mich hat das Team eine 6+!
    Ich gehe davon aus das auch Spieler unserer Nati mal ab und zu beim Eismeister "vorbeischauen"!
    Darum möchte ich mich an dieser Stelle bei dem Team bedanken für die tollen Spiele. An jedem Spieltag habe ich mich schon während des ganzen Tages auf das jeweilige Spiel gefreut!
    Eine meiner Lieblings Momente war als Scherwey gegen Kanada das 1-0 schoss war Schäppi der erste der mit breitem lachen gratulierte (PO 1/2 Final hats da noch "gräblet) Geili Sieche!....
    3 0 Melden
  • Herr Berger 22.05.2018 13:04
    Highlight Mit dem "Freilos" Finnland im 1/4 Final und dem Lottergoalie Kuemper im 1/2 Final war der Finaleinzug ein Spaziergang wie über die weiten Ebenen im Emmental!
    4 8 Melden
  • Tobias K. 21.05.2018 23:15
    Highlight Meine Güte. Zaugg der Wendehals. Mir wird übel. Anfangs gabs nicht genug Kritik am Trainer und am Kader. Danach diese Nummer. Sorry Zaugg - Note 1.0 was deine Berichterstattung über die Nati angeht. Bleib dich bei deinem SCB.
    9 8 Melden
  • Nosgar 21.05.2018 18:58
    Highlight "Das Foul im Startspiel gegen Österreich hat ihm eine Spielsperre und überzogene Kritik eingetragen."

    vs.

    "Die Szene mahnt mehr an vorsätzliche Körperverletzung als an raues, körperbetontes Spiel. "

    Übt Zaugg da Selbstkritik oder ist er der Meister der Verdrängung?
    46 4 Melden
  • Ohniznachtisbett 21.05.2018 14:55
    Highlight Warum überhaupt Noten verteilen? Namen sind doch nur auf dem Trikot aufgenähte Buchstaben - nicht wahr Klaus? Damit ein solcher Erfolg zustande kommt, muss jeder im Team seine Rolle akzeptieren und perfekt ausüben. Deshalb gilt dem Team eine 5.9. 0.1 Abzüge gibts für die ungenügende (wenn auch im Nachhinein unwichtige) Leistung gegen Österreich und das verlorene Finalspiel... Aber eben es ist eine 5.9, eine 6 gibts nur beim Titel. Ein Viertelfinal-Out wäre eine 4 und ein Halbfinal out eine 5.
    13 15 Melden
  • ujay 21.05.2018 14:50
    Highlight Diesr Benotungen sind Schülerbubenzeug. Hört doch auf damit.
    41 13 Melden
  • Ehringer 21.05.2018 14:49
    Highlight Gäbet eifach aune es 6i, jede einzeln isch es Rädli gsi i dem geile Team!
    45 5 Melden
  • welefant 21.05.2018 14:00
    Highlight hey klaus danke für deine wm analysen! schön bist du mit fischer immer objektiv geblieben - hoffe du kriegst noch ein interview hin mit ihm!

    ps: lass doch solche bewertungen bürgler machen, seine baustelle!

    55 12 Melden
  • RoJo 21.05.2018 13:35
    Highlight Über die Notenverteilung lässt sich wie immer diskutieren... Eigentlich ist sie gar nicht angebracht! Jeder ging für jeden. Und als Mannschaft war sie absolute Weltklassse! Danke Fischi! Danke den Spielern! Danke dem Staff! Ihr wart grossartig! Ihr wart unglaublich! Jeder einzelne! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie stolz wir auf euch sind! Das war allergrösstes Kino!!! Ihr habt Eishockey-Geschichte geschrieben! Die auf der ganzen (Eishockey-)Welt viel Applaus bescherte! 👏🏻👏🏻👏🏻👏🏻!!🥈💪🏻✌🏻👍🏻😎
    45 7 Melden
  • Gubbe 21.05.2018 13:15
    Highlight Noten gebe ich keine. Die Schweizer Mannschaft hat gegen ein besseres Schweden den zweiten Platz erspielt. Dies ohne Tränen. Alle spielten das was sie sollte sehr gut. Keiner wird zweiter in der Welt, wenn er eine Nuss ist.
    49 3 Melden
  • price02 21.05.2018 12:40
    Highlight Soso Klaus, Andrighetto musste nach seinem Foul „überzogene Kritik“ einstecken... Wer war das schon wieder, der mit strafrechtlicher Verfolgung etc. auf ihn einprügelte?
    149 4 Melden
  • Hallo22 21.05.2018 12:33
    Highlight Korrekturen:

    Fiala = 5
    Josi = 5
    Schäppi = 5
    Haas = 4.5
    Untersander = 3.5

    ansonsten kann man die Bewertung so stehen lassen.
    29 114 Melden
    • Thurgauo 21.05.2018 13:04
      Highlight Untersander 3.5 ?! Was für eine WM haben Sie denn gesehen? (Ich bin ZSC-Fan)
      85 12 Melden
    • Hallo22 21.05.2018 14:35
      Highlight Untersander war eine Katastrophe ein Fehler nach dem anderen. Defensiv war der sowas von überfordert.
      17 83 Melden
  • Man 21.05.2018 12:25
    Highlight Diese Bewertung ist wieder mit Zaugs Brille Zustande gekommen. Seine Berner würde bekamen natürlich nur die Bestnoten. Wo waren die Berner beim Penalty schieden? 3 Berner machen noch keine Manschaft !!!!!!!
    14 58 Melden
    • Bobo B. 21.05.2018 12:48
      Highlight Moser Bestnote? Haas Bestnote? Untersander Bestnote? Das dümmliche Anti-SCB Gegränne nimmt langsam groteske Züge an.
      57 9 Melden
    • Bobo B. 21.05.2018 13:33
      Highlight Möchte noch anfügen, dass ich Schäppi mindestens auch eine 5, wenn nicht noch mehr gegeben hätte.
      49 2 Melden
  • BeatBox 21.05.2018 12:07
    Highlight Treffend analysiert! Ich würde die Welt nicht mehr verstehen, wenn Corvi im Herbst noch in Davos spielt! Er hat die Skills um in Nordamerika zu bestehen, hat er auch den Willen?
    35 24 Melden
  • banda69 21.05.2018 11:58
    Highlight Was man auch mal sagen muss:

    Die Watson-Berichterstattung von dieser WM war Klasse. Danke!
    79 13 Melden
    • Clark Kent 21.05.2018 13:38
      Highlight ich würde mir mehr qualität und dafür weniger quantität wünschen.
      28 16 Melden
  • uicked 21.05.2018 11:16
    Highlight Schäppi eine 4.5 geben ist eine riesen Frechheit.
    261 6 Melden
    • Staal 21.05.2018 22:10
      Highlight Nur weil er Z$C Spieler ist heisst es nicht automatisch Note 6
      4 12 Melden
  • jannsi 21.05.2018 11:14
    Highlight Ein Sonderlob gilt m.M.n dem Captain Raphael Diaz. Sackstark wie er neben Mirco Müller und Roman Josi aufspielte.
    Hut ab vor der ganzen Mannschaft, was für eine geile WM. 🇨🇭
    85 6 Melden
  • Patho 21.05.2018 11:14
    Highlight Was sagen die Minuten unter den Feldspielernamen aus? Einsatzzeit im Final kanns ja nicht sein, da es sonst bei mehreren Spielern Widersprüche gäbe...
    18 4 Melden
    • Connor McSavior 21.05.2018 12:40
      Highlight Ist wohl die durchschnittliche Einsatzzeit pro Spiel über alle Spiele gesehen.
      15 1 Melden
    • Hayek1902 21.05.2018 12:51
      Highlight Ah sorry, durchschnittliche eiszeit bei den gespielten spielen (kommemtar vorher bitte löschen)
      5 0 Melden
  • sansibar 21.05.2018 11:06
    Highlight Mirco Müller war wirklich super! Schäppi hätte ich besser bewertet und Fiala sicher keine 6 gegeben.
    68 1 Melden
  • mcllwain 21.05.2018 11:04
    Highlight bin nicht mit allen noten einverstanden. folgende noten würde ich ändern:
    josi 5 / unti 4.5 / kukan+fora 5.5/ fiala 5 / nino 5.5 / rod 5/ corvi 5 / andrighetto 5

    josi war insgesamt nicht so dominant. untersander war defensiv viel zu anfällig. kukan+fora habe ich besser gesehen. fiala ist ein traumtänzer ohne grossen ertrag, nino hat zu viele strafen genommen, corvi hat enorm von seiner linie profitieren können, mängel im defensiv verhalten. und der sven a. sah ich nicht so dominant.
    ist aber alles auch ansichtsache und egal. gratulation der schweiz zu silber und den schweden zu gold
    20 56 Melden
  • Ramsay Snow 21.05.2018 10:59
    Highlight Wieso Enzo Corvi bei Davos nicht so gut spielt? Möglicherweise weil er da keine Sturmpartner wie Niederreiter und Fiala hat.
    230 6 Melden
  • John McClane 21.05.2018 10:57
    Highlight Wenn man die Defensivsoldaten Rod und Schäppi mit 4,5 benotet obwohl sie immer gegen die Toplinien spielten und diese weitgehend abgemeldet haben, macht man Benotung anhand von Skorerpunkten. Das ist weder fair, noch zeugt es von grossem Hockeyverstand. Oder sagt doch mal, wieviel Tore ein Hockeygott McDavid gegen die beiden erzielt hat.
    343 5 Melden
    • HabbyHab 21.05.2018 12:33
      Highlight Rod war praktisch alleine dafür verantwortlich, dass die Tschechen ihr Powerplay in der Verlängerung nicht ausnutzen konnten. Schäppi war meist auch gegen Ende des Spiels im eigenen Drittel oft auf dem Eis.. die beiden verdienen schon eine 5.
      90 0 Melden
    • Larionov 21.05.2018 19:36
      Highlight @johnmcclane👍👍👍 ein grosses dankeschön an diesen obijektiven beitrag! Es gibt sie doch! Leute die das ganze anschauen und nicht nur die skorerwerte oder grosse namen!!!
      18 0 Melden

Warum unser Eishockey international inzwischen besser ist als der Fussball

Das WM-Abenteuer ist bereits in der ersten K.o.-Runde zu Ende. Wie immer. Die Eishockey-Nationalmannschaft ist besser. Weil die Fussballer nach wie vor offensive Hinterbänkler sind. Eine Polemik.

Hinkt ein Vergleich zwischen einer Fussball- und Eishockey-WM? Auf den ersten Blick ja. Weil Fussball ein globaler Sport ist. Im Eishockey ist die Weltklasse hingegen auf weniger als zehn Länder auf der nördlichen Halbkugel beschränkt.

Auf den zweiten Blick macht ein Vergleich hingegen Sinn. Denn am Ende, wenn die Titanen unter sich sind, ist es im Eishockey gleich schwierig wie im Fussball, bei einem Titelturnier weiterzukommen. Ja, die Hierarchie ist im internationalen Eishockey eher noch …

Artikel lesen