Sport

Jonas Hiller spielte bis zu dieser Saison in der NHL. Bild: AP/FRE171336 AP

Warum Schweizer NHL-Goalies vom «Aussterben» bedroht sind

Zum ersten Mal seit 1999 spielt kein Schweizer Torhüter in der NHL und wir werden in absehbarer Zeit bei der WM ohne Weltklassegoalie auskommen müssen.

23.11.16, 17:46

Warum hat die Schweiz nach der Relegation von Reto Berra in Floridas Farmteam keinen NHL-Goalie? Eine Antwort auf diese Frage hat Nationaltrainer Patrick Fischer ungewollt am letzten Dienstag im Rahmen seines offiziellen Medienauftrittes vor dem Deutschland Cup gegeben. Sie dauerte weniger lang, als ein Puck von der blauen Linie ins Tor braucht. Auf die Frage, ob ein Goalietrainer mit zum Deutschland Cup komme, war seine Antwort «Nein».

Goalietrainer? Patrick Fischer sagt: «Nein». Bild: KEYSTONE

Bereits zur WM in Moskau waren die Schweizer ohne Goalietrainer gereist. Das ist ungefähr so wie wenn Tom Lüthi bei einem GP-Einsatz auf einen seiner besten Mechaniker verzichten würde.

Umfrage

Eine Eishockey-Nati ohne Goalietrainer ist ...

  • Abstimmen

1,248 Votes zu: Eine Eishockey-Nati ohne Goalietrainer ist ...

  • 78%keine richtige Nati. So etwas kann doch nicht sein.
  • 13%nicht komplett, aber es geht ja auch ohne.
  • 8%ganz ok so. Es braucht nicht immer einen Spezialisten.

Was sagt uns das? Wie können wir aus einer so banalen Fragestellung die Antwort auf ein so komplexes Thema finden? Nun, diese Antwort sagt uns, dass in unserem Hockey die internationale Entwicklung unterschätzt oder vielleicht sogar verkannt wird.

Zum «totalen» Sport geworden

Ein Blick zurück hilft beim Verständnis. David Aebischer und Martin Gerber brachten es bis in die NHL und zum Stanley Cup, weil sie in ihrer Generation Rebellen waren. Sie taten viel mehr als ein Trainer von ihnen verlangte, sie trainierten intensiver, besser als ihre Zeitgenossen. Und Jonas Hiller sowie Reto Berra sind in Davos von Marcel Kull ausgebildet worden. Vom wohl besten Goalietrainer im Land. An der Basis von vier NHL-Karrieren stehen also der Wille, viel mehr zu leisten, neue Wege zu gehen und eine sehr gute Grundausbildung.

Der sportliche Pioniergeist, die Neugier auf internationale Entwicklungen, die Leidenschaft für den Sport sind beim Verband nicht mehr stark genug.

Klaus Zaugg

Im internationalen Hockey hat vor gut zehn Jahren eine Entwicklung eingesetzt, die noch lange nicht abgeschlossen und in der Schweiz nach wie vor nicht ganz erkannt worden ist.

Eishockey ist zum «totalen» Sport geworden: Intensität und Tempo sind so hoch wie noch nie. Talent, das einen Torhüter noch vor zehn Jahren bis in die NHL brachte, reicht nicht mehr. Training, das noch vor zehn Jahren die Voraussetzung für die NHL war, genügt nicht mehr.

Finnland als Vorbild

In den grossen Hockeynationen – vor allem in Skandinavien – ist das Training bei den Junioren ab Stufe Novizen enorm intensiviert worden. Luca Cereda, der erst als Nachwuchstrainer auch auf Verbandsstufe (U 18) arbeitete und heute die Ticino Rockets coacht, hat kürzlich in diesem Zusammenhang im Gespräch mit der Fachzeitschrift «Slapshot» eine interessante Aussage gemacht:

«Die Finnen sind heute das Mass aller Dinge. Sie haben die U 18- und die U 20-WM gewonnen. Unser Assistenztrainer bei den Rockets kommt aus Finnland. Er sagt, in Finnland werde bereits auf der Stufe der Novizenjunioren 20 bis 25 Stunden pro Woche trainiert. 

Luca Cereda ist Nachwuchstrainer in der Schweiz Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Bei uns sind es nur halb so viel. Es ist kein Zufall, dass heute Finnland am meisten Torhüter herausbringt. Die Goalies trainieren dort einfach mehr. Sie gehen so oft wie möglich aufs Eis, auch aus Eigeninitiative. Bei mir hat ein junger Goalie geklagt, bei zweimal täglich Training sei er zu müde um gut zu spielen.»

Luca Cereda slapshot

Eishockey wird inzwischen so schnell gespielt, dass Training nach dem Verständnis des letzten Jahrhunderts nicht mehr genügt. Ein neues Element ist dazu gekommen: Die Artistik. Will heissen: das gezielte Training der technischen Fähigkeiten. Dafür braucht es hochqualifizierte Spezialisten, die Spezialtrainings durchführen und in der Nachwuchsarbeit neue Dimensionen des Trainingsumfanges. Weil technische Vollkommenheit und Stilsicherheit durch ständige Wiederholung erreicht werden. Drill ist das veraltete Wort. Intensives Spezialtraining die richtige Bezeichnung.

Es braucht vollamtliche Goalietrainer

In den 1990er Jahren sind die entscheidenden Impulse für die Entwicklung unseres Hockeys vom Verband (Swiss Ice Hockey) ausgegangen. Der damalige Sportdirektor Peter Zahner (heute Geschäftsführer der ZSC Lions) hat die Nachwuchsausbildung, die Programme der Junioren-Nationalteams ausgebaut. Es war die Zeit, als beim Verband der Sport, die sportliche Entwicklung, das Primat über das Geld hatte. Die Wechselwirkung der Impulse aus dem Verband und der Arbeit bei den Klubs bescherte unserem Hockey einen Entwicklungsschub.

Thomas Bäumle war selber Torwart in der Schweiz zum Beispiel bei den ZSC Lions. Bild: KEYSTONE

Inzwischen mahnt der Verband an eine kommerziell höchst erfolgreiche Eishockey-Firma, die ihre Forschungsabteilung vernachlässigt. Die Nationalmannschaft verzichtet auf einen Torhütertrainer und auf Verbandsebene teilen sich Thomas Bäumle und der ZSC-Goalie-Coach Stephan Siegfried gerade mal ein 80-Prozent-Pensum. Die Junioren-Nationalteams bieten bei ihren Zusammenzügen jeweils einen Goalietrainer aus den Klubs auf.

Wenn die Schweiz wieder Weltklassetorhüter herausbringen möchte, dann braucht es für alle Stufen der Junioren Verbandsauswahlteams – U16, U17, U18 und U20 – mindestens zwei vollamtliche Torhütertrainer mit einer hundertprozentigen Festanstellung, die zusätzlich während des ganzen Jahres Spezialcamps anbieten und die Zeit und Gelegenheit bekommen, sich laufend international weiterzubilden.

Umfrage

Wer war der beste Goalie den die Schweiz bisher hatte?

  • Abstimmen

2,346 Votes zu: Wer war der beste Goalie den die Schweiz bisher hatte?

  • 8%David Aebischer
  • 23%Renato Tosio
  • 5%Reto Pavoni
  • 22%Martin Gerber
  • 1%Ronnie Rüeger
  • 27%Jonas Hiller
  • 3%Reto Berra
  • 2%Lars Weibel
  • 5%Olivier Anken
  • 3%Richard Bucher

Es ist möglich, diese Spezialisten in unserem Hockey zu rekrutieren. Und bei jedem Zusammenzug von Patrick Fischer müsste mindestens ein Torhütertrainer dabei sein. Ein Quantensprung in der Ausbildungsarbeit im Vergleich zum letzten Jahrhundert ist erforderlich. Und übrigens nicht zur in Bezug auf die Goalies – auch bei den Spezialtrainings für Verteidiger und Stürmer.

«Entwicklung verschlafen»

Natürlich gibt es viele Faktoren, die auch zum «Aussterben» der Schweizer Torhüter in der NHL beitragen haben. Das ist einmal der Trend zu immer grösseren Torhütern und unser Mangel an Goalies mit NHL-Postur. Und es gibt gerade in einer Hockeynation wie der Schweiz mit einem beschränkten Potenzial eine natürliche Wellenbewegung. Nicht jeder Jahrgang bringt Ausnahmespieler hervor.

Aber diese Faktoren alleine erklären das Ausbleiben von internationale tauglichen grossen Torhütertalenten nicht. David Aebischer, weit gereist, der erste Schweizer Dollar-Millionär in der NHL und Stanley Cup-Sieger, heute Goalietrainer bei Gottéron, sagte kürzlich der «NZZ am Sonntag»: «Wir haben in den letzten Jahren die Entwicklung verschlafen.»

David Aebischer konnte im Jahr 2001 den Stanley Cup mit Colorado Avalanche gewinnen.  Bild: KEYSTONE

In einer idealen Welt kommt dem Verband im Erkennen dieser internationalen Entwicklung, in der Anpassung der Trainingsmethoden in Zusammenarbeit mit den Klubs eine Schlüsselrolle zu. Das hat sich in den 1990er Jahren so eindrücklich gezeigt.

Aber heute gibt es beim Verband eine starke Konzentration auf Marketing und Geldbeschaffung. Der sportliche Pioniergeist, die Neugier auf internationale Entwicklungen, die Leidenschaft für den Sport sind nicht mehr stark genug. Verbandsgeneral Florian Kohler hat bei der Geldbeschaffung seine Hausaufgaben brillant erfüllt und einem TV-Vertrag über 35,50 Millionen pro Jahr für Verband und Liga herausgeholt. Wenn er sich nun mit der gleichen Leidenschaft der sportlichen Entwicklung zuwendet und dafür die entsprechenden Budgets bereitstellt, ist das der erste Schritt zu einer Entwicklung, die uns bis in zehn Jahren vielleicht wieder einen Weltklasse-Goalie beschert.

Umfrage

Bringt die Schweiz in den nächsten zehn Jahren wieder einen Goalie in die NHL?

981 Votes zu: Bringt die Schweiz in den nächsten zehn Jahren wieder einen Goalie in die NHL?

  • 62%Ja.
  • 17%Nein.
  • 20%Vielleicht.

Vorerst müssen wir uns darauf einstellen, dass die Schweiz bei einer WM in naher Zukunft erstmals in der Geschichte ohne Weltklasse-Goalie auskommen muss. Reto Berra und Leonardo Genoni, die jüngsten, die dieses Prädikat verdienen, sind schon 29. Dahinter gibt es zurzeit nur ein Talent, dem Beobachter NHL-Potenzial attestieren: Joren van Pottelberghe (19). Und Martin Gerber kann an einem guten Abend immer noch einer der besten der Liga sein. Er ist 42 Jahre alt.

Wenn Goalies Mützen tragen – «Heritage Classic» in der NHL

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Brikne, 20.7.2017
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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • länzu 24.11.2016 02:19
    Highlight Herr Kohler mag eine Geldmaschine sein. Aber er macht unser Hockey kaputt. Mit solch obskuren Figuren wie Raffainer und Fischer kann ja eine Nati nicht funktionieren. Und, bei den Finnen abschauen, was die alles richtig und anders machen, wäre gratis. Man muss es nur machen und versuchen, es umzusetzen. Also, erwachet endlich in Zürich, schickt die Pfeifen in die Wüste und schafft Strukturen, welche unser Hockey voran bringen.
    18 0 Melden
  • Yotanke 23.11.2016 20:04
    Highlight Ich habe in diesem Forum schon mehrmals geschrieben, dass die Schweiz aktuell über keinen internationalen Top-Goalie verfügt. Wurde deshalb zahlreich geblitzt. Die Qualität der Goalies hängt aber auch von den Stürmern ab. Und in Schweiz haben wir das Problem, dass wir zu wenige wirklich (international) torgefährliche Stürmer haben. So können sich die CH-Torhüter auch nie an internationales Niveau gewöhnen. Und so werden international erfolglose Söldner in der Schweiz zu Topscorern (Shore, Holden etc.). Und der Verband scheffelt lieber Geld als in Ausbildung zu investieren - leider.
    44 8 Melden
  • Chatzegrat Godi 23.11.2016 19:41
    Highlight KZ hat mit allen Worten recht. Aber die Spezialisierung muss noch weiter gehen. Auch spezifische Trainings für Stürmer und Verteidiger sind von Nöten. Diese können eben nicht immer in den Teamtrainings im Detail integriert werden.
    40 2 Melden
  • chrisdea 23.11.2016 19:10
    Highlight Merzlikins einbürgern... der ist in 1-2 Jahren in der NHL.
    24 8 Melden
    • Tikkanen 23.11.2016 20:15
      Highlight ..nun ja, die Einbürgerung vom Elvis🤔 Lottergoalies hei mir doch scho sälber gnueg...😮 siehe die "Zukunftshoffnungen" Senn und Zottel😂😂
      8 48 Melden
    • Schreiberling 23.11.2016 20:57
      Highlight Und wie viele Weltklasse-Goalies hat der SCB schon rausgebracht? Und nein, Marco Bührer war nicht weltklasse. Gut, aber nicht weltklasse.
      42 0 Melden
    • Tubel500 23.11.2016 23:15
      Highlight Und Bührer hat nicht der SCB herausgebracht sondern kloten..
      18 1 Melden
    • Luganesi77 23.11.2016 23:53
      Highlight Elvis hat einen gültigen Dreijahresvergrag unterschrieben ohne NHL-Ausstiegsklausel. Aber gebe dir Recht, Elvis ist ein sehr guter Torhüter mit enormen Potenzial, falls er auf dem Boden bleibt.
      11 4 Melden
    • Yano 24.11.2016 10:16
      Highlight @Schreiberling: Der SCB hat, zumindest seit ich Hockey schaue, überhaupt keinen Goalie herausgebracht, aber gelegentlich ganz gut eingekauft:
      Jäggi bei Ambri, Grubauer bei Langnau, Tosio bei Chur, Bührer bei Chur und Genoni bei Davos.
      10 0 Melden
    • Schreiberling 24.11.2016 10:36
      Highlight Genau. Die meisten guten CH-Torhüter kommen aus der Lions Organisation (Berra, Genoni, Schlegel), Kloten (Stephan, Bührer Rüeger) oder Davos (Hiller, [Genoni, Berra, Senn wurden in Davos noch "geschliffen]). Die Ausnahme bildet Gerber als Produkt der Tigers.
      6 0 Melden
    • Tikkanen 24.11.2016 10:56
      Highlight ...mir wird hier oft vorgeworfen, dass ich jeden Hockeyartikel auf Bern ziehen wolle. Fakt ist aber, kaum habe ich einen meiner bescheidenen Kommentare zum generellen Geschehen auf oder neben dem Eis abgegeben, kommt sofort wieder der SC Bern ins Spiel. Bern hat dies und das nicht usw.😂😂 Merci👍🏻
      3 3 Melden
    • Yano 24.11.2016 11:04
      Highlight @Schreiberling: Kenne die Lions Organisation im Detail nicht so gut, bei uns in Fribourg ist halt alles etwas kleiner ;-) Das ist so und bleibt wohl auch so.
      0 0 Melden
    • Tschäpp@ 24.11.2016 11:12
      Highlight @Yano: Es ist wie in der Gastronomie: Gut eingekauft ist meistens besser als schlecht selbstgemacht.
      1 3 Melden
    • Schreiberling 24.11.2016 11:27
      Highlight VW-Housi: was für eine dumme Aussage. Wenn der SCB etwas weniger Geld ins Aufkaufen der Liga und etwas mehr Geld in die Jugendförderung stecken würde, könnte dies das Schweizer Eishockey weiter bringen. Aber man schwächt ja lieber die Konkurrenz, statt die eigene zu stärken.
      5 4 Melden
  • Schreiberling 23.11.2016 18:36
    Highlight Ehrlich gesagt überzeugt mich Gilles Senn noch etwas mehr als Van Pottelberghe. Beide haben vorhandenes Talent. Noch einige Jahre bei Marcel Kull, dann sind sie vielleicht die nächsten von internationalem Format (Egal ob NHL oder NLA). Und auch Niklas Schlegel darf man nicht vergessen. Der hat sein Potential auch noch nicht ausgeschöpft.
    49 5 Melden
  • michiOW 23.11.2016 18:10
    Highlight Schade das Sie die PGS nicht kennen...

    Wenn es um Torhüter geht, haben Sie ehrlich gesagt keine Ahnung.
    8 45 Melden

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