Sport

Der beste Goalie der Liga: SCB-Torhüter Leonardo Genoni. Bild: KEYSTONE

Ein «eiserner Vorhang» in Bern – und bald eine Million für Leonardo Genoni?

Der SCB kann die grösste Dynastie des Playoff-Zeitalters bauen. Aber nur, wenn Kari Jalonen klüger ist als John Slettvoll und Leonardo Genoni bleibt. Er ist wichtiger als der Trainer.

02.11.17, 05:29 02.11.17, 13:49

Eine Dynastie ist nach nordamerikanischer Definition nur ein Hockey-Unternehmen, das vier Titel hintereinander gewinnt. Streng genommen gibt es also seit Einführung der Playoffs nur die Dynastie des EHC Kloten mit den Titeln von 1993, 1994, 1995 und 1996.

Wir sind etwas grosszügiger und gewähren auch dem HC Lugano den Ehrentitel Dynastie. Für die Meisterschaften von 1986, 1987, 1988 und 1990.

Kari Jalonen will mit dem SCB den Titel verteidigen. Bild: KEYSTONE

Wenn wir wissen wollen, ob Kari Jalonen mit dem SC Bern die nächste echte Dynastie bauen kann – wobei die Meisterschaft von 2016 natürlich Lars Leuenberger gehört – dann finden wir eine Antwort in der Vergangenheit. Wenn wir der Frage nachgehen, warum die zwei vorerwähnten Dynastien in Kloten und Lugano untergegangen sind.

Von den bösen Bernern entthront

Der EHC Kloten hatte zum richtigen Zeitpunkt seine beste Mannschaft: das «Grande Lugano» und die «Big Bad Bears» in Bern hatten ihre Strahl- und Schlagkraft verloren. Die ZSC Lions gab es noch nicht. Arno Del Curto und sein HCD standen erst am Anfang ihrer Entwicklung. Fribourg-Gottéron, der einzige Herausforderer, hatte Slawa Bykow und Andrej Chomutow, noch immer die besten Ausländer aller Zeiten. Aber keinen Torhüter wie Reto Pavoni.

Reto Pavoni, einer der Pfeiler der Klotener Meisterdynastie. Bild: KEYSTONE

Und so konnte Kloten der letzte Meister unterer Playoff-Geschichte werden, der mit einem überragenden ersten Block plus einem grossen Torhüter Titel gewinnen konnte. Sobald sich die Titanen wirtschaftlich und sportlich erholten und in Davos ein neues Hockey-Kraftzentrum entstand, blieb Kloten nur noch die Aussenseiterrolle. Die Klotener geben uns keine Hinweise auf die Zukunft des SC Bern.

Der HC Lugano hingegen schon. Das «Grande Lugano» wurde zwar von einem starken Gegner, den grossen, bösen Bernern («Big Bad Bears») entthront. Aber die Wucht und Kraft der Berner war nicht der wichtigste Faktor. Entscheidend war der Grössenwahn von Luganos Trainer John Slettvoll.

Der John Slettvoll des 21. Jahrhunderts

Er perfektionierte das Spiel seiner Mannschaft wie vor ihm und nach ihm bis Kari Jalonen kein anderer Trainer. Das «Grande Lugano» war das Produkt seines Trainers. John Slettvoll stürzte ab, als er sich als «Hockey-Gott» wähnte und nach der totalen Spielkontrolle strebte. Der Schwede hatte nicht die talentierteste Mannschaft seiner Zeit. Aber die taktisch beste, disziplinierteste und defensiv beste. Eine Hockeymaschine.

Der John Slettvoll des 21. Jahrhunderts heisst Kari Jalonen. Mit seinem Perfektionismus, seiner Detailbesessenheit mahnt er stark an John Slettvoll. Und sein SCB funktioniert taktisch inzwischen ähnlich und fast so gut wie einst das «Grande Lugano». Der SCB ist taktisch mit Abstand die beste Mannschaft der Liga.

Lugano-Legende John Slettvoll.  Bild: KEYSTONE

Seit dem «Grande Lugano» war nie mehr so viel Geld und so viel Talent taktisch so gut geschult. Nicht einmal in Davos. Nun hat der SCB den Vertrag mit dem taktischen Hexenmeister bis 2020 verlängert. Es ist der längste Vertrag, der in Bern seit der Einführung der Playoffs je mit einem Trainer abgeschlossen worden ist.Die Folgen dieses Vertrages, der schon fast einem «Hockey-Bundesbrief» gleichkommt, werden weitreichender sein als es sich SCB-General Marc Lüthi heute vorstellen kann.

Es droht ein «eiserner Vorhang der Langeweile»

Um es etwas salopp zu sagen: ein «eiserner Vorhang der Langeweile» senkt sich nun für die nächsten zweieinhalb Jahre über den SC Bern, einem führenden Unternehmen der Unterhaltungsindustrie. Kari Jalonen hat auf und neben dem Eis alles unter Kontrolle. Künftig gibt es nur ein bisschen Unterhaltung durch Transfergerüchte. Aber die hatten wir ja schon immer.

SCB-Coach Kari Jalonen gibt die Richtung vor. Bild: KEYSTONE

Ach, was waren das für herrliche Zeiten, als die Chronisten gegen den SCB-Trainer polemisierten konnten! Als Marc Lüthi von der Tribune herunterstieg um in der Kabine zu toben oder den Trainer sofort nach Spielende standrechtlich zu feuern! Sie sind dahin. Zumindest so lange wie Kari Jalonens Vertrag läuft. Der dauerhafte Erfolg ist programmiert.

Der SCB kann bis und mit der Saison 2019/20 die Liga dominieren. Es ist nicht auszuschliessen, dass die Berner nach 2016 und 2017 auch 2018, 2019 und 2020 Meister werden und die grösste Dynastie der modernen Geschichte unseres Hockeys werden.

Oder doch nicht? Die entscheidende Frage ist, ob Kari Jalonen auf die gleiche Art und Weise hockeytaktisch grössenwahnsinnig wird wie einst John Slettvoll in Lugano. Er zeigt zwar gewisse Tendenzen. Die sind halt nicht zu vermeiden, wenn ein Trainer in einem Hockeyunternehmen zu mächtig und ein Wort Gospel (Wahrheit) wird. Inzwischen lässt der SCB-Meistertrainer sogar gegen Lotterteams wie Biel nach dem Motto «safety first» arbeiten statt spielen. Aber kann ein Unternehmen wie der SCB auf Dauer von Siegen alleine leben?

Der beste Goalie der Liga

Es gibt allerdings einen ganz grossen Unterschied zu John Slettvoll: Kari Jalonen ist ein international hoch respektierter Trainer und geniesst in Finnland Kultstatus. Er wird nicht von Minderwertigkeitskomplexen geplagt wie einst John Slettvoll, der nur in der Schweiz und sonst nirgendwo Ansehen genoss. Und es gibt noch einen Unterschied. Lugano funktionierte so gut, dass John Slettvoll glaubte, es gehe auch ohne grossen Torhüter. Nie vorher und nie nachher ist eine Mannschaft mit so durchschnittlichen Goalies Meister geworden wie das «Grande Lugano».

Leonardo Genoni in Aktion. Bild: KEYSTONE

Dann ist diese Dynastie von Renato Tosios SCB gestürzt worden. Der SC Bern hat Leonardo Genoni. Den mit Abstand konstantesten und besten Goalie der Liga. Er ist und bleibt wichtiger als Kari Jalonen. Die vorzeitige Verlängerung mit ihm wird teuer. Weil auch die ZSC Lions, der HC Lausanne und – wenn Elvis Merzlikins in die NHL wechseln sollte – auch Lugano Meistergoalies brauchen. Und ich sehe für die nächsten fünf Jahre keinen neuen Meistertorhüter.

Durchbricht Genoni die Schallmauer?

Leonardo Genoni kann der erste Spieler werden, der nach Ablauf seines Vertrages im Frühjahr 2019 oder bei einer vorzeitigen Verlängerung die «Schallmauer» von einer Million Jahreslohn in unserer Liga knackt. Nun, da die Trainerfrage gelöst ist, kann sich Sportchef Alex Chatelain den Transfers zuwenden. Den Mitläufer Simon Bodenmann (er hat in Bern in der Qualifikation noch nie mehr als 8 Tore erzielt) wird er Ende Saison verlieren (für vier Jahre zu den ZSC Lions).

Kein Problem. Der SCB-Sportchef hat nun reizvolle Optionen auf dem Transfermarkt: soll er beispielsweise als Ersatz den ZSC Lions den offensiven Schillerfalter Roman Wick (31) ausspannen? Das wäre gut für die offensive Unberechenbarkeit und die Unterhaltung. Oder vielleicht besser den Langnauern den braven Yannick-Lennart Albrecht (23)? Oder soll er versuchen, Denis Hollenstein (28) in Kloten aus dem laufenden Vertrag herauszuholen – auch um zu verhindern, dass er bei den ZSC Lions landet?

Ein bisschen Transfergerüchte sind das letzte Vergnügen, das einem SCB-Chronisten neben dem Verfassen von Meisterwürdigungen noch bleibt.

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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45
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45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lumina 03.11.2017 03:05
    Highlight Und wenn der SCB dieses Jahr nicht Meister wird, ist dieser ganze Belobhudelungsgesang von Zaugg für‘s Klo...
    5 4 Melden
  • Andy14 02.11.2017 18:46
    Highlight Dä Wick dürfte kaum zum SCB gehen. Ist da aufgewachsen und hat sein ganzes Umfeld in ZH. Er dürfte auch für weniger Lohn bleiben. Sonst käme nur noch EVZ in Frage. Darum kommt ja auch Bodenmann zurück in den KT ZH. Wie gut dieser Transfer für Z aber wirklich ist? Das mit dem Mitläufer in BE stimmt.
    14 2 Melden
    • MARC AUREL 02.11.2017 22:15
      Highlight Bodenmann hat auch sein ganzes Umfeld in ZH oder nicht? Wieso spielt er dann für Bern? Der Wick soll nur dort bleiben wo er ist... mir wäre Praplan lieber... schade wegen Bodenmann, ein symatischer Typ aber wie du gesagt hast ein Mitläufer.. von mir aus gesehen ein Fehltransfer der Lions wie auch Guerra und Pestoni.
      9 12 Melden
    • PizzaPestoni 02.11.2017 23:10
      Highlight Guerra ohne wenn und aber ein Fehltransfer, doch bei Pestoni sieht man enorme Fortschritte, wenn es mich nicht täuscht hat er die 4. Beste "Point per 60 Minutes" ratio bei den Lions. Teilweise eine Freude dem dicken Inti zuzuschauen, wenn er so weitermacht kommt das gut und nix Fehltransfer.
      14 0 Melden
  • Züzi31 02.11.2017 17:01
    Highlight Als Genoni bei Davos "frei" wurde, hätte der Z zugreifen müssen. Dafür hätte man die unzähligen unnötigen Feldspieler nicht holen müssen. Jetzt sitzt man mit dem aktuellen Duo in der Tinte, denn keiner der beiden spielt auch nur annähernd gut genug um Bern vom Thron stossen zu können. Und um die ganze Lage noch schlimmer zu machen, wird Flüeler regelmässig Vertrauen geschenkt, obwohl dieser momentan zwischen 1. Liga und mittelmässigem A-Niveau schwankt. Das Einzige was diese Mannschaft aktuell von den Strichteams trennt sind Nilssons Geniestreiche gepaart mit Petterssons Abschlussstärke.
    26 4 Melden
    • MARC AUREL 02.11.2017 22:21
      Highlight Züzi31, deine Lions haben mehr als genug potenzial um Meister zu werden! Die Torhüter sind weniger das Problem von mir aus gesehen. Zuviele Mitläufer das Trainergespann das irgendwie nicht recht passt... Sven wird es schon richten für euch!
      11 4 Melden
  • David Ruppolo 02.11.2017 15:27
    Highlight Tja, und dann wundern sich einige, dass Kloten und andere Clubs ihre Rhetorik immer mehr um den Begriff "Sparen" herum konzentrieren. Kein Wunder, bei solch "esoterischen" Gehaltvorstellungen. Ein Salary Cap je Team - analog jenem in der NHL - müsste mittelfristig wohl her, um solchen Wildwuchs zu unterbinden. Damit ist dann aber wohl auch geklärt, wer sich hier der Lohntreiberei "schuldig" macht...
    21 11 Melden
    • Hockrates 02.11.2017 17:58
      Highlight Salary Cap funktioniert in der Schweiz nicht.
      9 7 Melden
  • whatthepuck 02.11.2017 11:42
    Highlight Bern ist schon vor Genoni Meister geworden. Dass sie jetzt mit Genoni auch Meister wurden, heisst nicht, dass sie es in Zukunft nur noch mit Genoni können werden.

    Eismeister, frag doch mal Braden Holtby, Carey Price oder Sergej Bobrovsky wie viele Titel sie in den letzten Jahren gewonnen haben. Und dann frag auch noch Corey Crawford, Antti Niemi oder Marc-André Fleury.

    Torhüter-Niveau und Titel korrelieren nur schwach.
    32 3 Melden
  • Sapere Aude 02.11.2017 11:07
    Highlight Wie wäre es mal für den selbsternannten Eismeister, wenn er für einmal nicht über eine Berner Mannschaft oder Kevin Schläpfer schreibt? Also in dem Sinne, das beides überhaupt nicht in einem Artikel vorkommt? Ist der Zaugg dazu überhaupt in der Lage?

    Die Niederlage der selbsternannten Hocheymaschine gegen München bleibt natürlich sowohl beim Zaugg wie seinem Statthalter Tikkanen unerwähnt. Man stelle sich die Stille vor, wenn der SCB in den Playoffs versenkt werden.
    59 17 Melden
    • mukeleven 02.11.2017 13:11
      Highlight ueber ambri gabs letztens einen schoenen bericht.
      ... der war richtig erfrischend. 😊
      32 0 Melden
    • Sapere Aude 02.11.2017 13:50
      Highlight @mukeleven und trotzdem schrieb er 1/3 des Textes über Bern. D.h. hat er nur teilweise erfüllt, obwohl das einer seiner guten Artikel war.
      16 8 Melden
  • Ohniznachtisbett 02.11.2017 10:04
    Highlight Wäre Hockey Fussball, hätte der Chloisi wohl Recht. Warum? Weil Bern wohl die Qualis der nächsten Jahre dominieren wird aus den erwähnten Gründen. Doch da sind dann noch die Playoffs. Da kann noch soviel passieren. Eine zwei Verletzte, ein Lauf oder eine Baisse, ein frischverliebter Goalie oder ein Schillerfalter der sich ein paar Spielsperren. Dann noch ein Spiel dumm verlieren und schon kehren Serien. Und der Chronist schreibt, dann er hätte das schon immer gewusst. Der SCB hat bereits jetzt Tendenzen zur Arroganz und Lethargie.
    53 13 Melden
  • Eingestein 02.11.2017 09:50
    Highlight AAAACCHHHH, Dem beste Torhüter fliegen die Pucks um die Ohren wenn seine Vorderleute, sprich Verteidiger nicht resolut aufräumen. Und das ist in Bern mit Herrgott Genoni nicht anderst.
    60 0 Melden
  • dechrigi 02.11.2017 08:14
    Highlight Lustig wie Chlausi allen Teams versucht einzureden dass sie Hollenstein holen müssen.
    71 4 Melden
  • Amboss 02.11.2017 08:02
    Highlight Natürlich hat Herr Zaugg recht bezüglich der Rolle von Genoni. Natürlich ist er das wichtigste Puzzleteil in der SCB-Maschinerie. Natürlich hat er die besten Werte, ist der konstanteste, sicherste Goalie der NLA.

    Und dennoch, irgendwie halte ich nicht so viel von ihm. Die Magie, das Aussergewöhnliche fehlt. Variante "sicher" gewählt (SCB). Gab es wirklich niemals die Möglichkeit, zB Richtung NHL hinzuarbeiten, mal was zu wagen?
    Für mich ein Top-NLA-Goalie. Aber eben: Mehr nicht. Dies zeigt auch sein international sehr bescheidener Leistungsausweis.
    33 56 Melden
    • Fibeli 02.11.2017 08:39
      Highlight ich denke genoni hat durchaus die tools für die nhl. jedoch darf man nicht vergessen das der moderne nhl torhüter ca 190 gross sein sollte bzw genau so breit;) natürlich gibt es mit zb. halak auch kleinere torhüter.. aber genoni trotz seinen guten stats mit nur 1.80 wahrscheinlich nicht so interessant für die nhl teams. nichts desto trotz für mich ein sehr guter torhüter mit einem sehr starken ehrgeiz.
      56 0 Melden
  • Goon 02.11.2017 07:48
    Highlight Ihr könnt uns schlagen so oft und so hoch ihr wollt,es wird trotzdem nie passieren,
    dass auch nur einer von uns mit euch tauschen will denn ihr seid nicht wie wir.

    Selbst wenn wir Letzter sind und dauernd verlieren, es wird trotzdem nie geschehen, dass auch nur einer von uns mit euch tauschen will.

    # Toten Hosen , 2002 #
    62 17 Melden
    • BullyMcTravish 02.11.2017 08:04
      Highlight Fände ich ne gute Einstellung, leider gibt es aber sehr viele die genau das tun. Die Modefans die gerne mal hin und her wechseln, betrifft auch euch ;)
      31 6 Melden
    • Goon 02.11.2017 08:13
      Highlight Meinst du mit euch generell den HCD? Falls ja hast du vollkommen recht. Aber dies betrifft jeden grossen Club mehr oder weniger.
      23 5 Melden
    • miarkei 02.11.2017 08:23
      Highlight Ein wahrer Fan steht zum Verein in allen Zeiten, ich stehe zu Zug und Goon steht zu Davos. Trotzdem Respekt mein lieber Bünd er für deine zitierten Zeilen.
      22 3 Melden
    • Santale1934 02.11.2017 08:45
      Highlight Da bin ich mal wieder einer Meinung mit dir Goon ;-)

      Wie du vor längerer Zeit mal meintest...das gibt es wirklich noch öfter ;-)
      16 3 Melden
  • chnobli1896 02.11.2017 07:30
    Highlight (Wieso) ist Genoni eigentlich kein Thema für die NHL?
    24 9 Melden
    • Schreiberling 02.11.2017 09:14
      Highlight Weil Genoni in der Schweiz zwar ein sehr guter, international gesehen aber "nur" ein guter Torhüter ist. Davon gibt es einige. Deshalb ist die Nachfrage nach den Genonis dieser Welt, mit 180cm Körpergrösse in der NHL nicht gerade riesig.
      29 6 Melden
    • chnobli1896 02.11.2017 09:31
      Highlight Danke für die Erklärung, habe gedacht das es in diese Richtung geht.
      13 1 Melden
  • Max Dick 02.11.2017 07:04
    Highlight Und dann sind Playoffs und weil der SCB das kämpfen verlernt hat, ist plötzlich recht schnell Ende Gelände.
    55 22 Melden
    • MARC AUREL 02.11.2017 07:41
      Highlight Max Dick, der SCB arbeitet jetzt schon mehr als das er Schönwetterhockey spielt. Zudem blockt kein Mannschaft mehr Schüsse ab als Bern. Genau richtig eingestellt für die PO.
      29 46 Melden
    • riqqo 02.11.2017 08:22
      Highlight Nur doof, dass die Playoffs erst im März starten… Was wenn sich Leo böse verletzt , was wenn die geblockten Schüsse plötzlich zu Toren werden, was wenn, was wenn?
      Bekanntlich geht es von oben auch wieder hinunter. Wer in der Quali überlegen ist, hat noch lange nicht den Meistertitel in der Hand – das hat der ÄCB mit Leuenberger ja gezeigt.

      Wir sehen uns im März, dann wenn die Karten neu gemischt werden und der eine oder andere vielleicht von seinem hohen Ross fällt. :-)
      34 13 Melden
    • TheMan 02.11.2017 09:16
      Highlight Nur de Z hat in den letzten 2Jahen in den Playoffs den Betrieb eingestellt. Bern weiss wie kämpfen. Und hat mit Caminada einen guten 2ten Goalie.
      18 26 Melden
  • joe 02.11.2017 07:04
    Highlight Im Gegensatz zum Chronisten lasse ich mich vom Spiel selbst unterhalten! Von dem her wirds mir beim SCB sicher nie langweilig. Und so ausgeglichen wie die Liga ist, gibt es da immer wieder jemand der dem SCB ein Bein stellen kann. So soll es ja auch sein!
    129 8 Melden
  • Tikkanen 02.11.2017 06:38
    Highlight ...ein erneuter Top Artikel, Chlöisu👏🏻Tatsächlich ist die Überlegenheit Berns so gross, das die Hockeymaschine 90% der mudrigen 🇨🇭Gegnerschaft im Standgas vernaschen kann🤔Der Meisterexpress rollt genüsslich von Titel zu Titel, nach dem 5.ten seriellen 🏆dürften Forderungen berechtigt sein, den Platz vor der Ochsenschür künftig jeweils im Frühling „Käruplatz“ statt Bundesplatz zu nennen😂In Sachen Trades schlage ich vor dass Chalet den dicken Inti nach Bern holt😳Inti vermag den bescheidenen Bodenmann on Ice locker zu ersetzen und würde als Hofnarr der Chronistengilde dienlich sein😎🍻🐻
    44 143 Melden
    • Brucho 02.11.2017 09:09
      Highlight Wenn der SCB wie zum Beispiel vorgestern in der CHL verliert ist tote Hose bei Tikkannen und kaum schreibt Klaus Zaugg die nächste Lobeshymne über den Gastroclub kommt das peinliche Echo von diesem Proletarier. Die Gebrüder Tikkanen und Marc Aurel würde ich gerne mal persönlich zu einem Hockeytalk treffen um herauszufinden ob die diesen Müll wirklich ernst meinen den die da jeweils von sich geben.
      93 12 Melden
    • Dmnk 02.11.2017 09:54
      Highlight Danke Brucho, hätte es selbst nicht besser formulieren können. Wobei ich ja immernoch der Meinung bin das der liebe Tikkanen ein Pseudonym für den Klausi ist um uns auch mit Kommentaren noch zu trollen ^^. Sowas kann keiner ernst meinen...
      47 11 Melden
    • Dynamischer-Muzzi 02.11.2017 10:46
      Highlight @Brucho
      Ich zitiere Dich mal:
      "...Die Gebrüder Tikkanen und Marc Aurel würde ich gerne mal persönlich zu einem Hockeytalk treffen..."
      Bei dem Kandidaten MARC wirst Du da vergebens hoffen. Ich hatte ihn so ein Treffen zu einem Bierchen und Fachsimpeln vor nem Spiel letzte Saison 2x angeboten. Er war leider beide Male "verhindert". Ich schätze gleiches würde auch bei einem Angebot von Dir der Fall sein. Sollte er doch zusagen, würde ich dem "Experten-Talk" sehr gern beiwohnen.
      Die Chance darauf betrachte ich mit höchstens 5%. Gross Bla-Bla im Schutz des I-Net ist einfacher!
      31 5 Melden
    • Dynamischer-Muzzi 02.11.2017 10:50
      Highlight @Brucho zum 2ten

      Wie das beim Tikkiboy aussieht, dass weiss ich nicht. Ich weiss nur, dass Tikkiboys geistreiche Kommentare sogar von so manchem SCB-Fan als lästig, Arrogant und Niveaulos angesehen werden. Dies ist mir letzten Dienstag so bestätigt wurden. Tikkiboy und MARC sind auch 2 Gründe, warum viele die SCB-Fans als Arrogant und Grosskotzig betrachten. Es gibt durchaus auch absolut "geile Sieche" unter den SCB-Fans, mit denen man stundenlang auf absolut gutem Niveau Fachsimpeln kann.

      Aber eben, faule Äpfel wachsen auf jedem Baum.
      45 5 Melden
    • play off 02.11.2017 12:02
      Highlight Muzzi...die meisten Fans sind “geili Sieche“, egal von welchem Club. Was wäre das Hockey ohne diese Fans. Dann gibt es bei jedem Verein noch ein paar Idioten, aber damit muss man leben. Dann gibt es aber noch Tikkanen und MARC AUREL, weiss nicht wo man diese beiden einordnen kann. Aber der SCB kann auch nichts dafür, dass diese zwei Geschöpfe “Anhänger“ des SCB sind. Und nun hoffen wir auf eine spannende Meisterschaft, mit vielen knappen Resultaten und wenig hirnlosen Kommentaren von den beiden oben genannten. Der beste soll Meister werden.
      33 0 Melden
    • Porcupine Tree 02.11.2017 15:32
      Highlight ich denke, dass beide nicht „echt“ sind. bin auch scb fan und solche schnuris... kann fast nicht möglich sein? aber es ist durchaus auch möglich, dass die 2 nicht existieren. ev hat frau montegazza zwei fake figuren erstellt um die scb fans im netz als dumme, arogante *** hinzustellen! 😜
      9 9 Melden
    • Brucho 02.11.2017 21:14
      Highlight Mir gefallen Eure Antworten auf meinen Kommentar zu Tikkrel. Ihr habt alle komplett recht. Natürlich sind die SCB Fans genau so geili Sieche wie die meisten anderen Hockey Fans und die Berner können definitiv nichts dafür, dass Tikki und Aurel beide viel arroganter und hochnäsiger sind wie wir Z Fans und das soll was heissen ;-)
      8 2 Melden
  • Danyboy 02.11.2017 06:35
    Highlight Gott bewahre das CH Hockey davor... Eine solche Dynastie, egal durch wen, schadet der Liga nur.
    Aber der Lüthi hat ja in einem Saisonvorschauinterview in peinlichem Understatement schwadroniert, dass die Frage nicht ob, sondern nur „wann“ ist, bis ein kleiner Verein wie Ambri Meister würde... Weil die Liga sportlich und finanziell extremst ausgeglichen sei (was faktisch seit ca 2000 klar widerlegbar ist).
    Die Nominierung für den Comedypreis des Jahres ist ihm gewiss.
    133 25 Melden
    • Scb barner 03.11.2017 06:39
      Highlight Wenn dir anderen es nicht schaffen konkurrenz fähig zu sein,ist es nicht unsere Schuld!
      2 2 Melden
    • Danyboy 03.11.2017 12:09
      Highlight Scb barner:
      Wie stellst du dir das vor? 12 Teams auf der gleichen Ebene? Alle konkurrenzfähig? Es braucht nicht viel Lebens- und Profisporterfahrung um zu wissen, dass eine solche Ansicht absurd ist.
      1 1 Melden
  • play off 02.11.2017 06:23
    Highlight Jetzt kommt auch Zaugg mit den “Lotterteams“. Nicht mal die Journalisten haben noch Anstand. Was würden den die reichen Topteams machen, wenn es keine “Lotterteams“ mehr geben würde? 30 mal gegen einander spielen? Ich hoffe, dass die “ Lotterteams“ dem Lotterjournalisten für eine Weile keine Interviews mehr geben!
    233 17 Melden
    • eldo 02.11.2017 08:14
      Highlight Keine Interviews mehr? Ich stelle mir gerade folgende Frage: Sollte der SCB tatsächlich eine langweilige Dynastie werden, hat dann der Klaus Zaugg noch einen Job? Was gibt es über einen langweiligen SCB zu schreiben?
      Wer weiss - vielleicht die (letzte) Hoffnung für viele Watson-Leser, dass KZ und Tikkanen gleichzeitig von der Bühne verschwinden!
      31 5 Melden
    • De Pumuggel 02.11.2017 08:29
      Highlight Naja in Zauggs Augen existiert gefühlt nur der SCB
      21 8 Melden
  • Lümmel 02.11.2017 06:12
    Highlight Aaaaaahh... ein Artikel über einen Berner Club. Ich hatte schon fast Entzugserscheinungen. Danke Watson und KZ.
    75 11 Melden

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