Sport

Kloten am Boden. Bild: KEYSTONE

Sparen ohne Verstand – auch der Trainerwechsel hilft Kloten nicht mehr

Den Trainer gefeuert, den Sportchef gefeuert –wenn es nicht gelingt, Präsident Hans-Ulrich Lehmann das Handwerk zu legen, hat der EHC Kloten nur noch eine Zukunft als Farmteam der Rapperswil-Jona Lakers.

16.10.17, 19:07 17.10.17, 06:12

Wir wollen uns nicht dem Verdacht aussetzen, billige Polemik zu suchen. Deshalb beginnen wir ganz nüchtern mit der offiziellen Medienmitteilung des EHC Kloten:

«Freistellung von Trainer und Sportchef»

«Der EHC Kloten trennt sich per sofort von Sportchef Pascal Müller und von Head Coach Pekka Tirkkonen. Ab morgen Dienstag führen Niklas Gällstedt als Head Coach und André Rötheli als dessen Assistent bis auf Weiteres die erste Mannschaft. Peter Lüthi und Beat Equilino übernehmen ad interim die sportliche Leitung. Pascal Müller und Pekka Tirkkonen wurden heute Montag per sofort freigestellt. Nach den enttäuschenden Resultaten in den letzten Monaten musste sich die Führung des EHC Kloten zu diesem Schritt mit grossem Bedauern entscheiden. Der Club dankt Pekka Tirkkonen und Pascal Müller für die geleistete,geschätzte Arbeit.
Interimistisch übernehmen Niklas Gällstedt (bisher Assistent von Pekka Tirkkonen) und André Rötheli (Head Coach Elite Junioren A) die erste Mannschaft des EHC Kloten.
Die Aufgaben des Sportchefs übernehmen einstweilig Peter Lüthi (Leiter strategische Entwicklung) und Beat Equilino (Teammanager und Medienverantwortlicher).
Für Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Präsidenten Hans-Ulrich Lehmann. Die Anfragen koordiniert Beat Equilino.»

Die Mohren haben ihre Schuldigkeit getan, sie können gehen. Die Amtsenthebungen von Trainern und Sportchefs gehören zur Hockeykultur wie Puck und Schläger. Sie sind in der Regel kein Grund, das Ende der Welt auszurufen. In Kloten unter der aktuellen Führung aber schon.

Sportchef Pascal Müller und sein Trainer Pekka Tirkkonen hatten nämlich gar keine Chance. Präsident Hans-Ulrich Lehman hat die Leistungskultur durch Sparen ohne Verstand nachhaltig ruiniert.

Investieren ohne Verstand ist auch nicht gut. So werden die Spieler reich und die grossen Erfolge bleiben aus. Aber die sportliche Existenz gerät nicht in Gefahr. Hans-Ulrich Lehmanns Vorgänger Philippe Gaydoul hat ohne Verstand investiert.

Klotens Ruinierer: Hans-Ulrich Lehmann. Bild: KEYSTONE

Die schlimmste Sünde im Sportgeschäft ist sparen ohne Verstand. Sie ruiniert jedes Sportunternehmen. Wir erleben es jetzt gerade in Kloten. Hans-Ulrich Lehmann spart ohne Verstand.

Donald Trump des Hockeys

Der Anfang vom Ende war der Verzicht, alle vier Ausländerpositionen zu besetzen. Von diesem Moment an war das Ende des Trainers und des Sportchefs nur noch eine Frage der Zeit. Wer ein Maximum an Leistungsbereitschaft von den Spielern verlangt, muss auch selber ein Maximum leisten und die Voraussetzungen für den Erfolg schaffen. Durch die Besetzung der vier Ausländerpositionen. So einfach ist das.

Lehmanns Vorgänger Gaydoul 2015. Bild: KEYSTONE

Klotens sportlicher Ruinierer und Präsident Hans-Ulrich Lehmann hat die Unsicherheit noch unnötig angeheizt. Mal schwadroniert er davon,überhaupt ohne Ausländer spielen zu wollen.Sodann kündigt er an, den Sportchef zu hinterfragen und den Trainer auch noch.Populistische Sprüche eines Mannes, dem das Wesen des Sportes so fremd ist wie unseren Eichhörnchen eine Kokosnuss. Hans-Ulrich Lehmann hat in seinem Wesen und Wirken durchaus etwas von einem «Donald Trump des Hockeys.»

Equilino muss es machen

Die vorläufige Nachfolgeregelung trägt schon den Kern des Untergangs in sich und illustriert das Hockey-Weltbild des Präsidenten und seine Geringschätzung für die Arbeit, die in einem Sportunternehmen geleistet wird. Der Assistent kann auch Cheftrainer, der Juniorentrainer ein bisschen Assistent und der Medienchef kann doch auch Sportchef.

Beat Equilino (rechts) hier mit Reto von Arx 2015. Bild: EQ Images

Die Absurdität in Kloten illustriert ja die offizielle Medienmitteilung: Beat Equilino, der doch eigentlich Aufgaben des Sportchefs übernehmen sollte, muss nebenbei auch noch die Medienanfragen für den Präsidenten koordinieren und weiterhin als Medienchef amtieren. Es wird doch nicht so schwierig sein, ein wenig zu transferieren und mit den Chronisten zutelefonieren und für den Chef die Kommunikation zu koordinieren. Jeder kann ein bisschen alles, spielt bei den «Sportlis» sowieso keine Rolle und nun soll mal jeder anpacken. Hauptsache, es kostet nicht viel. Es ist Pascal Müllers Pech, dass er mit seiner Kündigung seinem Rauswurf nicht mehr zuvorkommen konnte. Er hat in Kloten unter extrem schwierigen Bedingungen sehr gute Arbeit geleistet. Aber Undank ist halt der Welten Lohn.

Das Profil des neuen Trainers ist auch schon klar:er darf nicht viel kosten. Ein Billig-Trainer, der wenn möglich auch noch den Sportchef macht.Eine vorübergehende Besserung ist möglich, eine langfristige Genesung nicht mehr.

Der EHC Kloten hat unter Präsident Hans-Ulrich Lehmann durchaus eine Zukunft. Als Farmteamder Rapperswil-Jona Lakers. Die Sparpolitik ohne Verstand wird in den Abstieg münden. Ein tüchtiger Trainer kann diesen Abstieg noch ein wenig hinauszögern, zu verhindern ist die Relegation mit der aktuellen Strategie nicht mehr.

HCD, SCB, ZSC und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Hockey-Meister

In der zweithöchsten Liga kann Hans-Ulrich Lehmann dann auf einen Sportchef und Ausländer verzichten und den EHC Kloten als Farmteam der Lakers billig betreiben. Die Lakers rüsten zum Aufstieg und werden, wenn sie sich in der NLB durchsetzen, die Liga-Qualifikation gegen Kloten gewinnen. Das gleiche gilt für Olten.

Der EHC Kloten, das Kultunternehmen mit der längsten Lebensdauer in der höchsten Liga (seit 1962 in der NLA!) wird unter den aktuellen Voraussetzungen niemandem mehr fehlen: das Management hat es verpasst, dieses Sportunternehmen im Hockeymarkt klar zu positionieren. Unser Hockey kann es sich inzwischen leisten, Kloten durch die Lakers oder Olten zu ersetzen.

Gibt es denn keine Lösung? Ist das Ende der Klotener Hockeykultur wirklich gekommen? Nun,es gibt einen Ausweg: eine Gruppe von lokalen Investoren kauft Hans-Ulrich Lehmann den EHC Kloten ab und legt dem Präsidenten so dasHandwerk. Das müsste doch in einer der reichsten Regionen der Welt möglich sein.

Dann kann unter neuer Leitung mit Verstand gespart werden und Kloten bekommt eine Zukunft als Ausbildungsklub in der höchsten Liga.

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    Alle Leser-Kommentare
  • UnasDiaz 18.10.2017 22:07
    Highlight Kloten könnte auch mit dem HC Thurgau fusionieren und mit der NLA Lizenz von Kloten als Nordost Flyers und einem verbesserten Nachwuchsbereich in der National League bleiben.
    Spuhler bei Thurgau und Lehmann sind ja Parteikolegen
    1 0 Melden
  • Chloote 17.10.2017 12:20
    Highlight Tirkkonen hätte schon in der letzten Spielzeit 16/17entlassen werden sollen.
    Damals hatte er schon keine guten Argumente geliefert, um überhaupt in dieser Saison 17/18 noch an der Bande des EHC Kloten zu stehen.
    Dieser Entscheid wird den EHC Kloten jedoch nicht umwerfen!
    Im Gegenteil, ein neuer Trainer wird kommen und dem Team wieder neues Leben einhauchen.
    Ob das jetzt ein Kevin Schläpfer,Lars Leuenberger, Annti Törmänen, Reto von Arx oder Marcel Jenni sein mag ist mir Egal.
    Haupsache Kloten spielt wieder ein einfaches Hockey mit einem System das die Handschrift des Trainers aufzeigt.
    4 4 Melden
  • Yotanke 17.10.2017 10:31
    Highlight Man weiss, dass Zaugg noch nie (?) ein Freund des EHC Kloten war. Hier trifft er aber den Nagel auf den Kopf. HUL ist man dankbar, dass er Kloten gerettet hat. Aber man muss sich fragen, wieso er den Patient von der Intensivstation geholt hat um ihn noch doch Stück für Stück sterben zu lassen. HUL geniesst die mediale Aufmerksamkeit, hat aber leider wenig Sportverständnis. Wie KZ schreibt wäre es das Beste für den EHC, wenn Investoren gefunden werden könnten, die bereit sind jedes Jahr 2 Mio. a Fonds perdu zu investieren. So liesse sich um einen PO-Platz mitspielen.
    5 3 Melden
    • Hugh_Idiyit 17.10.2017 14:39
      Highlight *Playout-Platz
      4 2 Melden
  • egemek 17.10.2017 09:55
    Highlight Ein Abstieg ist nicht das Ende. In der Swiss League hätte Kloten Zeit für einen Neuanfang und die konsequente Durchsetzung der neuen Strategie. Danach kann dan der Wiederaufstieg angestrebt werden. Bei Langnau hat der Abstieg auch nicht geschadet, der Club ist gesunder als die meisten NL Clubs.

    Oder wie der Chläusu sagen würde: Reculer pour mieux sauter... 😉
    15 2 Melden
    • Yotanke 17.10.2017 10:34
      Highlight Mit einem Abstieg wäre das Konzept der Young Flyers nicht mehr umsetzbar. Und Kloten ist eben nicht Langnau. In Langnau gibt es Eishockey und sonst nichts. In Kloten bzw. im nahen Zürich gibt es eine Vielzahl an Kultur und Sport. Bei einem Abstieg würde sich eine grosse Anzahl der Zuschauer abwenden und sich anderweitig die Zeit vertreiben. Eine Spitzenmannschaft wäre in der NLB in Kloten nicht zu finanzieren, da fehlende breite der Fanbasis für NLB-Niveau.
      10 2 Melden
  • zappeli 17.10.2017 00:41
    Highlight Wer hat diesen Artikel geschrieben? Klingt irgendwie nach Zaugg, kann aber nicht sein. Dafür ists zu wenig subtil.
    12 1 Melden
  • Clark Kent 16.10.2017 23:36
    Highlight weshalb man uns in kloten immer einen sparkurs vorgaukelt und die medien - auch zaugg - darauf reinfallen, ist mir schleierhaft. das aktuelle gebahren zeugt genau vom gegenteil. die mannschaft ist auf dem papier immer noch eine top mannschaft. und teuer allemal. lehmann lügt nonstop.
    8 18 Melden
    • hoele 17.10.2017 07:09
      Highlight schon mal was von laufenden Verträgen gehört....?
      Vielleicht darf man auch einfach von den (noch) verpflichteten Spielern mit den hohen Löhnen etwas (viel) mehr erwarten! Und wenn der Trainer nicht in der Lage ist, die Spieler zu pushen und zu motivieren, stattdessen wie eine Schlaftablette am Rand steht, ist es sicherlich nicht falsch, diesen zu ersetzen.
      13 2 Melden
    • Yotanke 17.10.2017 10:28
      Highlight Den Sparkurs kannst Du kaum weg leugnen. Defizit von 8 Mio. auf knapp 1 Mio. reduziert. Nur 3 Ausländer (spielen). Die Ausländer verdienen 150 TCHF netto, sozusagen die MBudget-Linie im vgl. zum Rest der NLA. Lottergoalie Saikkonnen, weil günstig. Top Spieler? Ich lache. Kellenberger, Lemm, Stoop, Bozon, Marchon, Baader, Back, Sallinen, Obrist, Trachsler. Alle nicht (mehr, noch nicht) NLA tauglich. Die teuren Verträge unnützer Spieler laufen erste Ende dieser Saison aus (Back, Lemm, Stoop).
      6 1 Melden
  • Pana 16.10.2017 22:24
    Highlight "Donald Trump des Hockeys"

    Der war schwach..
    23 12 Melden
  • Spi 16.10.2017 22:12
    Highlight HUL hat den Club unter der klaren Voraussetzung übernommen, dass er hier im Gegensatz zu den Vorgängern nicht einfach Geld reinbuttern will, sondern dass der Verein sich finanziell selbst tragen muss. Damit waren alle glücklich und zufrieden und freuten sich, dass der EHC nicht bankrott war. Nun stellt sich der sportliche Erfolg nicht ein und HUL wird von Chloisu als Totengräber dargestellt. HUL hat Prinzipien und das gefällt mir besser als unser Fähnchen im digitalen Blätterwald. Schläpfer holen, der den Jungs wieder Feuer unter dem Hintern macht. Das Kader wäre nicht so schlecht.
    21 14 Melden
    • Darkside 17.10.2017 00:02
      Highlight Ein schlauer Präsident hätte das Geld, dass er nun Müller und Tirkkonen bis zum Ende ihrer Verträge bezahlen muss, von Anfang an in einen anständigen vierten Ausländer investiert, so wäre es eventuell so gekommen, dass sie sportlich besser da stünden und er die beiden nicht hätte feuern müssen. Mit diesem Präsidenten ist der Abstieg nur eine Frage der Zeit. Er mag ein erfolgreicher Geschäftsmann sein, aber von der Führung eines Topleague-Sportunternehmens hat er keinen Plan. So gesehen passt der Trump-Vergleich schon. Der versucht das selbe mit den USA.
      20 4 Melden
    • exeswiss 17.10.2017 01:13
      Highlight schläpfer wird HUL wohl zu teuer sein...
      12 1 Melden
    • Hayek1902 17.10.2017 05:17
      Highlight Das Problem ist, dass die Ausgaben auch einen Einfluss auf die Einnahmen haben, denn Geld schiesst Tore. Der normale Zuschauer tut sich das irgendwann nicht mehr an. Play offs schenken mehr ein als play outs etc., ein Cupsieg ist ein netter Zustupf usw. Wer zu viel spart, verliert mehr durch mindereinnahmen als er durch minderausgaben gewinnt.
      13 0 Melden
    • Spi 17.10.2017 08:56
      Highlight @Darkside: Ich gehe weiterhin davon aus, dass Müller von sich aus gekündigt hat - Radio Top vermeldete dieses Gerücht schon am Samstagabend. Und dass der Trainer die Mannschaft nicht mehr erreicht, liest man aus den Resultaten und der Tabelle. Ich finde HUL's Schritt richtig.
      @Hayek: Geld schiesst nur bedingt Tore - siehe 1. Block (2 Nati-Stürmer und 1 Ausländer). HUL war aber zum Schritt genötigt, da keine Tore/Siege auch weniger Zuschauer und somit Einnahmen (Tickets, Verpflegung, Fan-Artikel) bewirken. HUL wählte sicherlich das finanziell kleinere Übel.
      5 0 Melden
  • Darkside 16.10.2017 21:52
    Highlight Das hat Müller nicht verdient, für diese von Lehmann aufdiktierte Billigpolitik hat er keinen schlechten Job gemacht, da müssen sie erst einen finden der das zu diesen Bedingungen besser macht. Zudem hat Lehmann nun einen entlassenen Coach und einen Sportchef auf der Lohnliste. Klar, er kann die Posten nun intern weitergeben, aber das wird sportlich bestimmt nicht besser so. Ich Frage mich warum er diesen Job überhaupt angetreten hat. Liebe zum Club ist es offensichtlich nicht. Und sogar als Z Fan wünsche ich dem EHC nicht als Farmteam der grauen Lakers zu enden. Das wäre ja die Höchststrafe.
    26 13 Melden
  • General Kraken 16.10.2017 21:18
    Highlight Wirft einer ohne Ende die Kohle raus ist es nicht recht.😒 Versucht ein Anderer das Gegenteil ist es auch nicht gut.😞Hauptsache immer kritisieren und natürlich hat jeder ja schon lange gewusst, dass es so rauskommt wie es nun gekommen ist.😅
    57 18 Melden
  • Gapunsa 16.10.2017 21:16
    Highlight Kloten hat meiner Meinung nach seit etwa 8 Jahren nichts mehr in der NL verloren. Zuerst auf Grossinvestor machen und die Löhne hochtreiben. Später entgehen sie durch viel Glück einem Abstieg. Nun rumjammern ab den hohen Löhnen. Dieser Mannschaft(Klub) fehlt einfach die Identität.
    75 31 Melden
    • sevenmills 16.10.2017 22:25
      Highlight Und dann noch die Frechheit haben, die geschlossene Liga zu fordern:

      https://www.nzz.ch/sport/zu-wenig-argumente-fuer-eine-geschlossene-eishockey-liga-ld.1320408
      32 3 Melden
    • hoele 17.10.2017 07:27
      Highlight Jetzt kommt die Geschichte mit Löhne hochtreiben wieder....einfach mal dem Zaugg nachplappern! Gute Spieler haben vermutlich zum Z, HCD und Bern gewechselt, weil sie dort nach dem Training noch ein Gratis-Sugus erhalten. Träum weiter.

      @sevenmills
      Eine geschlossene Liga ist immer wieder ein Thema, nicht erst seit Lehmann. Hat sicher pro und contra. Aber mal sehen wie ihr darüber denkt, wenn euer Tresor leer bleibt....
      8 17 Melden
    • sevenmills 17.10.2017 09:41
      Highlight @hoele: Ich schreibe aus meiner Sicht als NLB-Fan, aus der es schon fast wehtut zu sehen, wie sich NLA-Schwanz-Clubs nur mit Mäzenen über Wasser halten können (und trotzdem fast absaufen), während die meisten NLB-Vereine sehr gut wirtschaften und das mit gutem sportlichem Niveau. Und dann kommen Vereine wie Kloten und Ambri und schwafeln was von geschlossener Liga, und nur weil sie nicht fähig sind, den Verein anständig zu führen, sollen Vereine wie Olten, Rappi, Visp, Chx-Fds dafür bluten? Obwohl sie mehr richtig machen als "die da oben"?
      22 1 Melden
    • Gapunsa 17.10.2017 10:37
      Highlight Ich fand das klassische Playoutsystem sowieso besser,da die schwächeren Vereine sich besser vermarkten können. Als z.B Zug und Bern in die Abstiegsrunde kamen, hat mich das nach zwei Siegen null interessiert.
      3 0 Melden
    • hoele 17.10.2017 11:17
      Highlight @sevenmills
      da gebe ich dir natürlich Recht!!
      Du darfst aber auch nicht ausser Acht lassen, dass die NL auch finanziell eine andere Liga ist. Gesund und gut in der SL reicht heute kaum mehr um eine Stufe höher vorne mitzuspielen. Und dies ist das Problem in unserem CH-System. Clubs mit fast unerschöpflichen Geldreserven bestimmen das Geschehen.... wie überall im Sport.... leider
      3 1 Melden
    • Moudi 17.10.2017 11:29
      Highlight @sevenmills perfekt geschrieben! Ich als Bieler Fan würde um keines falls eine Geschlossenen Liga begrüssen, auch wenn wir immer wieder mal in der Ligaquali landen! Was für Spiele das sind, so in eine "Belle" zu gehen gegen den Unterklassigen! pfff da ist Pfeffer drin! Herzinfarkt-Spiele!
      6 0 Melden
    • Yotanke 17.10.2017 12:30
      Highlight @sevenmills: euere erfolgsrechnung mag in der nlb gut aussehen. ob das dann auch in der nla zutrifft ist eine ganz andere frage. um ch eishockey weiterzubringen wäre geschlossene liga ideal. für den kommerz nicht.
      3 5 Melden
    • sevenmills 17.10.2017 18:24
      Highlight Nein, um das CH-Eishockey weiterzubringen wäre eine komplette Durchlässigkeit zwischen den Ligen am besten, also das schwedische System. Das klappt dort hervorragend und das Niveau ist auch in deren B-Liga sehr hoch. Dann würde sich auch das Problem mit den Farmteams von allein relativieren.
      1 3 Melden
    • Yotanke 17.10.2017 23:23
      Highlight @sevenmills: das swe hockey ist so erfolgreich weil die ein viel grösseres reservoir an spielern haben und so das niveau in beiden ligen so hoch ist. der konkurrenzkampf spielt in swe. in der schweiz nicht.
      2 1 Melden
  • Lindros88 16.10.2017 21:15
    Highlight Daran dass Kloten von Lehmann zu Tode gespart wird besteht kein Zweifel! Aber in zumindest bei Müller hat er recht. Allzuviel hat er nämlich nicht erreicht. Klar, Shore und Sanguinetti waren letze Saison sehr gut, aber da war viel Glück mit dabei, wie die Leistung von Shore in dieser Saison zeigt! Aber sonst? Die Verlängerung mit Praplan hätte wohl auch jeder andere hinbekommen, denn er hofft auf einen Vertrag in der NHL. Alle anderen sind jetzt auch nicht so die Reisser...
    Aber zugegebenermassen muss es ein Nachfolger erst noch besser machen!
    19 31 Melden
  • Andy14 16.10.2017 20:54
    Highlight Ja gseht recht übel us im Moment. Hoffentlich chönts dä HUL ablöse bzw. Gits au Interessänte.

    Ha ja immer gseit, was dä Gadoul gmacht hät hetti meh Respekt verdient gha. Klar hät er au Fehler gmacht gha, aber gschieder so wie jetzt.
    9 27 Melden
  • Der müde Joe 16.10.2017 20:50
    Highlight Ich weiss gar nicht wo ich Anfangen soll, da geht alles so drunter und drüber. Ich bin einfach nur sprachlos und das will was heissen.
    20 3 Melden
  • Turist 16.10.2017 20:47
    Highlight Ja solche Negativspiralen sind gefährlich. Wenn Kloten da nicht rauskommt, wird es gegen Rappi oder Olten schwierig im Frühling. Diese zwei Clubs wollen unbedingt rauf und haben starke Teams beisammen und aufrüsten werden beide auch noch bis zum Frühling. Kloten kann hoffen, das Langenthal oder Ajoie den Titel holt.

    Aber es dauert ja noch lange bis es dann ans Eingemachte geht.

    Bin gespannt, wie das weitergeht....
    28 3 Melden
  • Rumpelstilzchen 16.10.2017 19:55
    Highlight Die Kernaussage des Artikels ist leider gar nicht so unwahr...dennoch selten so einen wirr geschriebenen Artikel gelesen. (insbesondere der Trumpvergleich)

    Und mit der Aussage "Als Farmteam der Rapperswil-Jona Lakers" hat sich KZ bzgl. Respektlosigkeit (und fehlender journalistischer Seriösität) eindeutig meilenweit übertroffen.
    41 48 Melden
    • Turist 16.10.2017 21:38
      Highlight Ich denke eher, das es sarkastisch gemeint ist.

      Aber bezüglich Respektlosigkeit:

      Wieso war die totale Respektlosigkeit gegenüber Rappi während ihren katastrophalen letzten Jahren im A in Ordnung?
      Klar, sie haben sich dazumal zur Lachnummer der NLA hochgearbeitet. Kloten schafft das auch noch.

      Nicht grad losheulen, weil sie jetzt ein bisschen Spott über sich ergehen lassen müssen.

      Ein Abstieg ist ja kein Weltuntergang. Vielleicht wäre es sogar die Lösung ihrer Probleme.
      Ein Neuanfang im B kann befreiend sein.

      Aber es dauert ja noch ein bisschen.
      51 2 Melden
    • Rumpelstilzchen 16.10.2017 22:01
      Highlight Ja auch Rappi gegenüber war man oft respektlos. Ausser der vergleichsweise kleinen Fanbasis (im Hinblick auf die Präsenz im Gästeblock) gab es aber auch da nicht viele Argumente um den Abstieg böswillig zu wünschen.
      16 1 Melden
  • Sloping 16.10.2017 19:53
    Highlight Teil 2: Dennoch ist Lehmann der Hauptverantwortliche für die Misere. Mit seiner Menschenführung, die dieser Bezeichnung nicht gerecht wird, hat er jegliche Mitarbeiter oder Ehemalige vergrault: Guggisberg weggemobbt, Gaydoul beleidigt und vor Gericht gezerrt, einen Grossteil der aktuellen Mannschaft als zu teuer verschrien und nun als Höhepunkt den bemitleidenswerten Sportchef als ausgebrannt bloss gestellt. Eine Doppelmoral erster Güte: Lehmann wirbelt an vorderster Front für die Freikirche ICF und behandelt seine Untergebenen alles andere als mit der dort inflationär zitierten Nächstenliebe.
    40 6 Melden
    • welefant 16.10.2017 21:34
      Highlight haha nächstenliebe 😸
      14 1 Melden
    • Tobiwankenobi [ZH] 16.10.2017 21:44
      Highlight Wie hat er Guggisberg weggemobbt? Ist irgendwie an mir vorbeigegangen...
      11 3 Melden
    • Sloping 16.10.2017 21:57
      Highlight Zitate Lehmann:

      «Guggisberg wurde in Kloten schon fast gemieden»

      «Guggi war ein Fremdkörper»


      «Als ich mich mit den Spielern traf, sass er abseits links aussen. Ich kannte ihn nicht. Doch ich wusste, dass ich mit ihm reden muss», so der fünffache Familienvater.

      «Guggi war ein Fremdkörper, kam nie in Kloten an und wurde fast schon gemieden. Ein Fehleinkauf.»




      16 1 Melden
    • hcb78 16.10.2017 22:00
      Highlight ICF? Echt jetzt? Wird ja immer besser mit dem HUL und Klöten! Dürfen wir jetzt in nächster Zeit auch von Hugo Stamm einen Artikel über die Flyers lesen? Quasi mit dem Titel: „Highway to hell“ 😉
      21 2 Melden
    • Sloping 17.10.2017 00:07
      Highlight Zum ICF und Lehmann: Vielleicht ist meine Schilderung, dass er an vorderster Front wirbelt, etwas überspitzt. Ich habe mich dabei auf einen Artikel von Vice abgestützt, die 2014 eine 1. August Feier des ICF besuchten: "In den Leuten suche ich nach dem SVP-ICF-Multimillionär Hans Ulrich Lehmann..." Er vermietet dem ICF auch die Samsung Hall: "Eingefädelt hat die Kooperation Lehmann selbst. Er arbeite seit über 20 Jahren mit Samsung zusammen, sagt Lehmann. Ausser seiner Tochter, die beim ICF singe, habe er keine Verbindung zur Freikirche." Fazit: Undurchschaubar, wie so vieles um Lehmann.
      10 1 Melden
    • Yotanke 17.10.2017 15:09
      Highlight So, jetzt mal wieder den Fuss vom Gaspedal wegnehmen. Bin ja auch nicht der Fan von HUL. Selbst wenn HUL bei der ICF dabei wäre und/oder gute Geschäftskontakte zu dieser pflegt: was um Himmels[!] Willen hat das mit dem EHC Kloten zu tun? Mal schön die Kirche - nicht nur die vom ICF - im Dorf lassen.
      4 1 Melden
  • Sloping 16.10.2017 19:45
    Highlight Teil 1: Ein Präsident sollte sich nicht in die sportlichen Belange einmischen. Vor allem dann nicht, wenn er wie Lehmann keine Ahnung von der Materie hat. Der Sportchef hatte in Kloten eine Mission Impossible zu erfüllen: Ausländer zu einem Spottpreis zu engagieren, die dann noch den Unterschied ausmachen sollten. Was im ersten Jahr mit Shore und Sanguinetti perfekt gelang, sieht diese Saison miserabel aus: Der gemäss langjährigen Statistiken eigentlich verlässliche Defensivverteidiger Andersén hat die schlechteste +/- Bilanz der gesamten Liga! Da hat sicherlich auch Tirkonnen seinen Anteil.
    42 4 Melden
  • c_meier 16.10.2017 19:35
    Highlight Wurde Sportchef Müller im Frühling nicht der Job des ZSC-Sportchefs angeboten, aber dann hat er keine Freigabe von Kloten erhalten?
    und jetzt wenige Monate später trotz Befolgen aller Spar-Befehle von oben die Entlassung....
    105 5 Melden
  • Avalanche89 16.10.2017 19:29
    Highlight Auf den Punkt getroffen. Ich konnte ob der Entlassungen nur den Kopf schütteln. Diese Mannschaft ist schwer Abstiegsgefährdet.
    80 6 Melden
  • Lueg 16.10.2017 19:20
    Highlight Reife Leistung HUL – Ober sticht Under!
    Doch der Untergang wurde von HUL förmlich herbei kommuniziert. Es ist löblich nur Geld auszugeben welches auch verdient wurde (Bayernprinzip).Doch Sätze wie - wir können uns keine besseren Spieler/Ausländer leisten oder wenn es nicht reicht halt SL.Solche Sätze bei jeder Gelegenheit zu hören oder zu lesen schaltet unbewusst den Looser Modus in der Mannschaft ein.Jedem Spieler wurde so Minderwertigkeit ins Gehirn gebrannt. Zuerst überlegen und dann reden, besonders wenn Kameras uns Micros an sind. BTW:Mit Kämpferherz dabei sein kostet übrigens nichts.
    78 2 Melden

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Adler Mannheim scheidet in der Champions Hockey League im Achtelfinal aus und präsentiert sich dann als miserabler Verlierer. Mehrere unsportliche Aktionen bescheren dem deutschen Vertreter eine Strafenflut und einen Shitstorm in den sozialen Medien. Mittendrin: der frühere Nati-Coach Sean Simpson.

Wüste Szenen im Champions-Hockey-League-Spiel zwischen der schwedischen Mannschaft Brynäs IF und dem deutschen Vertreter Adler Mannheim. Die Schweden setzen sich mit 2:1 durch und können somit das Achtelfinal-Duell für sich entscheiden. 

Die Schlussphase ist hitzig und kurz vor dem Ende brennen Adler Mannheim, dem Team des früheren Nati-Coachs Sean Simpson, die Sicherungen komplett durch:

Bereits der Check an Brynäs' Nummer 31 hinter dem Tor ist in einem Graubereich. Der grösste Übeltäter …

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