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Biels Goalie Lukas Meili, Kevin Fey und Raphael Herburger, von links, im Kampf um den Puck gegen die Zuercher Robert Nilsson, links, und Ryan Keller, Mitte, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Biel-Bienne und den ZSC Lions am Freitag, 16. Januar 2015, in der Eishalle in Biel. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Wieviel Widerstand leistet Biel dem Qualifikationssieger? Bild: KEYSTONE

Der «Eismeister» analysiert die Playoff-Serien

Die Bieler sind gegen die Lions chancenlos – sie haben keinen Playoff-Torhüter

Der EHC Biel hat die ZSC Lions in der Qualifikation dreimal besiegt. Trotzdem werden die Seeländer im Viertelfinal famos scheitern.

Die Viertelfinal-Analysen des «Eismeisters»

Donnerstag: Zug – Davos; seine Prognose: 4:3
Heute: ZSC – Biel; seine Prognose: 4:0
Heute: Bern – Lausanne
Samstag: Lugano – Servette

Kevin Schläpfer ist ein grosser Trainer. In vier Jahren hat er Biel dreimal in die Playoffs gecoacht. Obwohl er laufend die besten Spieler an die besser zahlende Konkurrenz verloren hat. Mit ziemlicher Sicherheit ist keine andere Mannschaft der Liga so intakt wie Kevin Schläpfers EHC Biel. Deshalb ist es so vielen möglich, an so manchem Abend ihr   bestes Hockey zu spielen.

Kevin Schlaepfer coach de Bienne laisse eclater sa joie en remportant le match 3 a 0, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, entre le EHC Bienne et le Lausanne HC, ce samedi 21 fevrier 2015 au stade de Glace de Bienne, Suisse. (KEYSTONE/Sandro Campardo)

Kevin Schläpfer hat Halbfinal-Potenzial, sein Team leider nicht. Bild: KEYSTONE

Die Playoff-Qualifikation verdanken die Bieler auch den Siegen gegen die Grossen. Beispielsweise gegen die ZSC Lions. Eine Warnung für die Zürcher? Nein. Biel hat in den langen Monaten von September bis Februar zwar die grossen ZSC Lions mehrmals besiegt. Ja, der EHC Biel ist neben Lugano sogar die einzige Mannschaft der Liga mit einer positiven Bilanz aus den Direktbegegnungen mit dem Qualifikationssieger.

Selbst die Underdogs können die «bösen Hunde» beissen

Aber für die Zürcher waren die Auseinandersetzungen mit Biel jeweils eine von 50 Qualifikationspartien, sie mobilisierten nie Mann und Maus. Für Biel hingegen ging es immer um jeden Punkt und deshalb vermochten Energie, Mut und Leidenschaft dreimal über Talent zu triumphieren.

Die Zuercher Marc-Andre Bergeron, Ryan Keller, Roman Wick und Andri Stoffel, von links, bejubeln das 1-0 im Eishockeyspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und den Rapperswil Jona Lakers, am Samstag, 21. Februar 2015, im Hallenstadion in Zuerich. (PHOTOPRESS/Steffen Schmidt)

Die Ausgeglichenheit im Kader der Lions wird den Unterschied ausmachen. Bild: PHOTOPRESS

Aber nun gilt es auch für den Titelverteidiger ernst. Dass Leitwolf Mathias Seger vorerst fehlt, spielt noch keine Rolle. Der entscheidende Vorteil der ZSC Lions ist die Breite im Kader. Selbst die Underdogs der vierten Linie können, wenn es sein muss, die «bösen Hunde» in Biels erstem Sturm beissen.

Nur für ein Spiel ein Hexer

Die grosse, mächtige Hockeymaschine ZSC Lions wird die Bieler überrollen. Denn die beiden Torhüter Simon Rytz und Lukas Meili sind gut genug, um ab und zu einen Sieg herauszuhexen. Aber nicht gut genug, um sieben Spiele hintereinander der Offensivkraft des Qualifikationssiegers standzuhalten.

Mit Reto Berra hat Biel vor zwei Jahren den späteren Finalisten Fribourg-Gottéron in einer Serie über sieben Spiele an den Rand des Ausscheidens gebracht. Reto Berra spielt nicht mehr in Biel. Die Bieler sind chancenlos – sie haben keinen Playoff-Goalie.

Le gardien biennois Simon Rytz mord sa canne a la fin du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et EHC Biel Bienne, ce vendredi 20 fevrier 2015 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Das Motto von Simon Rytz muss sein: «Hex-Hex». Bild: KEYSTONE

Der 7. März 2015, ein Samstag, wird uns ein hockeyhistorisches Ereignis bescheren das sich kein Nostalgiker entgehen lassen darf: Das allerletzte Spiel im alten Bieler Eisstadion.

Die drei Faktoren

Die Direktduelle dieser Saison

Die Prognose

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • larissaloves18 27.02.2015 18:32
    Highlight Highlight Wir haben vielleicht keinen Playoff-Goalie, aber einen Kämpfer-Goalie!
    ❤️heya heya ehcb
  • 6f7Dude 27.02.2015 13:17
    Highlight Highlight Auch als grosser Biel-Fan muss ich ehrlich zugeben, dass wir wohl kaum eine Chance haben werden. Trotzdem hoffe ich, dass wir dem Z einen guten Kampf liefern können und glaube fest daran, dass wir auch (min.) ein Spiel gewinnen werden.
  • Against all odds 27.02.2015 10:05
    Highlight Highlight Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie ;-)

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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