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Arno Del Curto, Trainer des HC Davos, verteilt Autogramme, bei einem Besuch auf der Kinder- und Jugendabteilung des Kantonsspitals Graubuenden, am Mittwoch, 18. November 2015, in Chur. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Arno Del Curto, beliebt bei Alt und Jung.  Bild: KEYSTONE

Arno Del Curto, Hockey-Trainer? Nein, viel mehr: Komponist, Dirigent und Rockstar

Der Spengler Cup ist «sein» Turnier. Eine Annäherung an HCD-Trainer Arno Del Curto (60), die charismatischste Persönlichkeit unseres Hockeys.



Wer ist Arno Del Curto? Ein Eishockeytrainer mit abgeschlossener kaufmännischer Lehre natürlich. Doch er ist auch schon als Rocker, Therapeut, Seher, Freund, Berater, Motivator, Bandengeneral, Stratege, Antreiber, Sozialromantiker, Feuerkopf, Ausbildner oder Rebell bezeichnet worden. Was nun?

Arno Del Curto

Arno Del Curto. – geb. 23.07.1956.
Wichtigste Stationen: Herisau (NLB, 1989 – 1991), ZSC (1991 bis 20. Oktober 1993), Luzern (1. Liga. 1994 bis 1996). Seit 1996 HC Davos.
Wichtigste Erfolge: 1992 Viertelfinalsieg in den Playoffs mit dem ZSC gegen Lugano – er beendete die Ära des «Grande Lugano» und knickte die Karriere von John Slettvoll. – 1996 Aufstieg in die NLB mit Luzern. – Zwischen 1993 bis 1996 U 20-Nationaltrainer (Aufstieg und Klassenerhalt). – Meister mit Davos 2002, 2005, 2007, 2009, 2011 und 2015. – Spengler Cup-Sieger 2000, 2001, 2004, 2006 und 2011.

Der Engadiner aus St.Moritz ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten der helvetischen Zeitgeschichte. Deshalb beschreiben und befragen ihn nicht nur Sportchronisten. Auch die Feuilletonisten aus Kunst, Kultur und Politik befassen sich immer wieder staunend mit dieser schillernden, facettenreichen Persönlichkeit, die nicht nur bei der Arbeit auf Glatteis sondern auch in TV-Kindersendungen, als DJ, Fussballkommentator, Radio-Moderator oder Pokerspieler beste Figur macht. So kann sich jeder «seinen» Arno Del Curto basteln. Aber wer ist Arno Del Curto nun tatsächlich? Am ehesten werden ihm die Bezeichnungen Komponist, Dirigent und Rockstar gerecht.

Der Rockstar. Den Alterungsprozess (den wir diplomatisch manchmal als Reifeprozess beschreiben) hat Arno Del Curto gestoppt. Er weigert sich älter oder gar altersmilde zu werden. Er steht vor dem Stadion in Davos und ist soeben gefragt worden, ob er mit 60 eigentlich noch genug Energie für diesen Beruf habe, der doch bedingt, Rocker, Therapeut, Seher, Freund, Berater, Motivator, Bandengeneral, Stratege, Antreiber, Sozialromantiker, Feuerkopf, Ausbildner oder Rebel zu sein.

Spengler Cup: Bilder aus längst vergangenen Zeiten

Wie so oft, wenn er provoziert wird und sich in Hitze redet, spricht Arno Del Curto von sich in der dritten Person. Wie ein Rockstar halt. «Niemand stellt Arno diese Frage! Niemand! Niemand! Niemand! Ich kann nichts dafür, aber ich habe immer noch Energie also ob ich zwanzig wäre. Wenn mir befohlen wird, da hinauf zu rennen» – er blickt nach oben Richtung Schatzalp, gut 400 Meter höher gelegen – «dann renne ich sofort hinauf und ich werde nicht zusammenbrechen.»

Davos's Coach Arno Del Curto, during a National League A regular season game of the Swiss Championship between Lausanne HC, LHC, and HC Davos, at the Malley stadium in Lausanne, Switzerland, Saturday, October 15, 2016. (KEYSTONE/Robert Hradil)

Arno Del Curto, der Rockstar. Bild: KEYSTONE

ZSC-Manager Peter Zahner hatte wohl recht, als er einmal launig bemerkte, Arno Del Curto werde in Davos in Rente gehen. Die Frage sei nur, ob mit 65, 75, 85 oder 95. Der «ewige» HCD-Trainer fasziniert auch in seiner 21. Saison durch seine Energie und seine Präsenz wie ein Mick Jagger der Hockeyszene. Er lebt bedingungslos im Augenblick. Er ruht und rastet nicht. Auch das mahnt an einen Rockstar.

Der Komponist. Arno Del Curto sagt, manchmal könne nicht einschlafen. Dann stehe er wieder auf, setze sich vor den Computer und sehe sich ein Konzert von … Leonard Bernstein an. Ein Eishockeytrainer und der weltberühmte Pianist, Komponist und Dirigent? Geht das? Ja. Wir können Leonard Bernstein sogar als den Arno Del Curto der klassischen Musik bezeichnen.

Der Davoser Head Coach Arno Del Curto, hinter der Bande, waehrend dem Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem EHC Biel, am Dienstag, 18. Oktober 2016, in Davos. (KEYSTONE/Juergen Staiger)

Arno Del Curto, der Komponist. Bild: KEYSTONE

Der HCD-Trainer spürt eine Seelenverwandtschaft mit dem grossen amerikanischen Impresario. Er sagt, ein Spieler sei erst perfekt, wenn er Hockey ganzheitlich denke. Nur dann sei es möglich, das «totale» Hockey, die Präzision und die Schnelligkeit zu erreichen, die er sich vorstelle. «Ah, diese Leidenschaft, die bei Bernstein zu spüren ist. Zu sehen, wie er und seine Musiker zu einer Einheit verschmelzen und seine Musik leben und nicht bloss spielen, ist so faszinierend.»

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Arno Del Curto kopiert ja nicht einfach Spielsysteme, die andere vor ihm schon gespielt haben. Taktisches Playback ist nicht seine Sache. Unermüdlich ist er auf der Suche nach dem vollkommenen Eishockey. Es geht ihm schon längst nicht mehr um Geld, Ruhm, Sieg oder Niederlage. Es geht ihm um das perfekte Spiel und weil diese Perfektion unerreichbar bleibt, im Leben, in der Kunst, in der Musik, im Sport, im Eishockey, ist er ein ewig Suchender. Ein Mann auf einer Mission, die nie endet. Er ist dazu verurteilt, das Spiel immer wieder neu zu komponieren.

Der Dirigent. Es macht schon Sinn, dass Arno Del Curto von Leonard Bernstein inspiriert wird. Auch er ist Dirigent und Komponist zugleich. Auch er versucht, seine Kompositionen (sein Spielsystem) mit seinem Orchester (seinem Team) einzuüben und dieses Orchester vom Dirigentenpult aus (von der Bande aus) durch ein Konzert (ein Spiel) zu führen.

Davos mit Del Curto am Spengler Cup

1996: Final
1997: 5.
1998: Final
1999: 4.
2000: Turniersieg
2001: Turniersieg

2002: Final
2003: Final
2004: Turniersieg
2005: 4.
2006: Turniersieg
2007: 5.
2008: 3.
2009: Final
2010: Halbfinal
2011: Turniersieg
2012: Final
2013: Halbfinal
2014: Halbfinal
2015: Halbfinal

Arno Del Curto sagt, der HCD werde nur ein weiteres Mal Meister, wenn es gelinge, eine neue Stufe der Schnelligkeit und der Präzision zu erreichen. Sein altes Erfolgsrezept ist ja schon spektakulär genug. Seit seinem Amtsantritt im Sommer 1996 lässt er Kondition bolzen und hat eine Hockey-Dauerrenner-Kavallerie geformt, die ihre Gegner in den besten Zeiten förmlich unters Eis geritten hat. Vielleicht am spektakulärsten im Frühjahr 2009. Der Ritt in die meisterliche Morgenröte dauerte damals so lange wie vorher und nachher nie mehr. 21 Spiele (drei Serien über 7 Partien) für ein meisterliches Halleluja.

ARCHIV --- ZUR MELDUNG, DASS ARNO DEL CURTO BEIM HC DAVOS BLEIBEN WIRD, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Trainer Arno Del Curto von Davos, beim Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem EV Zug, am Samstag, 17. Oktober 2015, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Arno Del Curto, der Dirigent. Bild: KEYSTONE

Reto von Arx als Trainingsmassstab

Ein junger Trainer weilte einmal für seine Weiterbildung in Davos und fragte den grossen Meister, ob er denn merke, wenn das Training zu hart sei. «Ja, natürlich», habe ihm Arno erklärt. «Ich frage Reto von Arx ob er müde sein und wenn er sagt, ja, er sei fix und fertig, dann weiss ich, dass wir noch härter trainieren müssen …»

Inzwischen hat die Konkurrenz in Unterland aufgeholt, konditionell nachgerüstet und lässt sich von Arnos Tempo-Kavallerie nicht mehr einfach über den Haufen rennen. Und vor allem fehlt ihm heute ein grosser «Reitergeneral». Eine Spielerpersönlichkeit, die das wilde Spektakel auf dem Eis im Sinne von Arno Del Curto zu lenken vermag. Ein Dirigent. Ein neuer Reto von Arx oder Sandro Rizzi. Die alten Strassen noch, die alten Häuser noch, die alten Freunde aber sind nicht mehr.

Reto von Arx vom HC Davos wird von Fans gefeiert, am Sonntag, 12. April 2015, in der Vaillant Arena in Davos. Der HC Davos hatte das fuenfte Playoffspiel vom Vorabend in Zuerich gegen die ZSC Lions mit 3:0 gewonnen und sich damit zum 31. Mal den Meisterpokal geholt. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Einen wie Reto von Arx findet Del Curto nicht mehr. Bild: KEYSTONE

Also muss Arno Del Curto selber dirigieren. Es geht nicht anders. Er geht durch die Kabine. «Ein neuer Reto von Arx? Nein, ich sehe keinen.» Er schreitet die Garderobekästen ab, liest die Namen, spricht halblaut zu sich selbst. «Enzo Corvi? Nein. Marc Wieser? Nein. Samuel Walser? Nein.» So geht das rundherum und der HCD-Trainer redet sich langsam wieder ins Feuer. «Nein, nein, nein, kein neuer Reto von Arx.»

«iPod, iPud, iPäd, iPöd – oder wie diese Dinger heissen»

Er macht niemanden einen Vorwurf. Er mag seine Jungs. Er sucht keine Ausreden. Er liefert Erklärungen. «Wir leben in einer anderen Zeit. Ich muss meine Anweisungen ständig wiederholen. Immer wieder. Sie hören einfach nicht mehr zu wie früher.» Kaum habe er seinen Vortrag beendet, wende sich jeder wieder anderen Dingen zu. «Dann schaltet jeder sein, sein, sein, sein iPod, iPud, iPäd, iPöd ein – oder wie diese Dinger heissen.»

Enzo Corvi, links, und Dario Simion von Davos, freuen sich ueber Corvi's Treffer zum 5-2, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und den Kloten Flyers, am Dienstag, 15. November 2016, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Formt Del Curto das nächste Meisterteam? Bild: KEYSTONE

Ja, es ist nicht einfach, in der neuen Zeit ein Dirigent zu sein und das wilde, junge HCD-Orchester so zu dirigieren, dass es nicht aus dem Takt fällt. Und da ist eine weitere Gemeinsamkeit mit Leonard Bernstein. Wie Arno Del Curto junge Spieler fordert und fördert, so verstand es auch der charismatische Amerikaner junge Menschen für die klassische Musik zu begeistern.

Formt Del Curto den nächsten Meister?

Kann Arno Del Curto, Rockstar, Komponist und Dirigent, unter diesen neuen Voraussetzungen noch einmal ein Meisterteam formen? So wie er das nach seiner Amtsübernahme 1996 getan hat? Erst sagt er «nein!» und fast scheint es, als wolle er sich einreden, es sei nicht mehr möglich. Und dann fegt seine Leidenschaft alle Zweifel hinweg. Arno Del Curto spürt, ahnt, ja, er weiss, dass in seiner jungen Mannschaft ein enormes Potenzial steckt. Er geht noch einmal die Namen seiner Jungs durch. Und jetzt spricht er nicht mehr darüber, was diesem und jenem fehle um ein neuer Reto von Arx oder Sandro Rizzi, Josef Marha zu werden.

Er kommt in Fahrt und vor den Augen des gebannt lauschenden Chronisten entfaltet er das Panorama einer grandiosen neuen Zeit. Er weiss genau, was dieser oder jener noch verbessern muss und kann. Dann werde der HCD wieder «geiles Hockey, richtig geiles Hockey» spielen. Er spürt, er ahnt, er weiss, aber er sagt es nicht, dass er daran ist, eine neue Meistermannschaft zu formen. Wäre er Amerikaner, dann würde er einen Slogan prägen: «Make the HCD great again!»

Arno rockt, komponiert und dirigiert. Es ist nicht die Frage ob, sondern nur wann der HCD wieder Meister wird. Aber für einen weiteren Turniersieg beim Spengler Cup reicht es 2016 wahrscheinlich noch nicht.

Europas Antwort auf Scotty Bowman – zwei Karrieren, erstaunliche Prallelen

Arno Del Curto gehört zu den grössten Trainern aller Zeiten, Ländern und Ligen. Am ehesten ist er mit Scotty Bowman vergleichbar, dem erfolgreichsten aller NHL-Bandengeneräle. Zwar könnten die Persönlichkeiten unterschiedlicher nicht sein. Arno Del Curto ist ein temperamentvoller, feuriger Gesprächspartner, der immer mal wieder abschweift ins Reich der Popmusik oder andere Lebensbereiche. Scotty Bowman ist im Gespräch freundlich, sachlich und alles dreht sich um Hockey. Ein eher introvertierter Pragmatiker und Technokrat. Er ist der grösste NHL-Bandengeneral aller Zeiten geworden, weil er alles über jeden Spieler weiss und deshalb ein unerreichter Hexenmeister des Coachings war. Wir schauten uns einmal in Tampa ein Spiel an. Timo Helbling verteidigte für Tampa, ich fragte den grossen Meister, was er vom Schweitzer halte und erwartete eigentlich keine Antwort – Timo Helbling spielte ja in der NHL nie eine Rolle. Doch Scotty Bowman verblüffte mich mit einer präzisen Analyse der Stärken und Schwächen des aktuellen EVZ-Haudegen.

Diese Besessenheit verbindet Scotty Bowman und Arno Del Curto. Und auch ihre Herkunft. Scotty Bowman musste seine Karriere schon mit 18 wegen einer Kopfverletzung abbrechen und wurde deshalb mit 23 erstmals Cheftrainer eines Juniorenteams. Arno Del Curtos Stürmerkarriere endete ebenfalls früh, im Alter von 22 Jahren. Weil er in einem Erstligaspiel nach einem Torerfolg für den Erstligisten Küsnacht den Violinenspieler machte, krachte er in die Bande und zog sich einen komplizierten Fussbruch zu. Er schaffte die Rückkehr nie mehr richtig und wurde mit 26 in Reinach Cheftrainer (2. Liga) und 1989 im Alter von 33 Jahren in Herisau erstmals Nationalliga-Trainer. Scotty Bowman wurde mit 33 in St. Louis zum ersten Mal Headcoach in der NHL. 2002 hat er sich in Detroit mit dem 9. Stanley Cup-Sieg und 1266 Siegen im Alter von 69 Jahren von der Bande verabschiedet. Arno Del Curto hat inzwischen auch über 500 Spiele gewonnen und bereits sechs Titel geholt. Er kann es bis ins Alter von 69 Jahren ebenfalls auf 9 Titel bringen und mit Scotty Bowman gleichziehen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Chloote 28.12.2016 07:45
    Highlight Highlight Tja, dieser Arno Del Curto ist schon Kult.
    Eine Lebende Legende eben.
    Was der in seiner Trainerlaufbahn schon alles bewirkt hat, ist schon eindrücklich.
    Arno ist eben Arno mit 100% Leidenschaft in jedem Spiel für seinen HC Davos.
    Was er immer wieder aus seinem Team herausholt ist schon erstaundlich.
    Ich bin überzeugt davon, dass er mit seiner Art und seinem Hockeywissen auch jedes andere Team auf Erfolg trimmen würde.
    Einen solchen Mann an der Bande wie es eben nur Arno Del Curto ist, der das Eishockey noch Lebt, den wünscht sich jeder Verein in ihren Reihen zu haben.
    0 0 Melden
  • Xi Jinping 27.12.2016 17:03
    Highlight Highlight Angefangen in meinem Heimatort Buochs (obwohl das nicht im Artikel gesagt wird :() eben geiler siech =)
    0 0 Melden
  • N. Y. P. D. 26.12.2016 09:03
    Highlight Highlight Arno del Curto ist einfach ein geiler Siech. Authentisch. Erfrischend unkonventinell. Ein richtiger Typ. Benennt Dinge beim Namen.
    So als Gegenstück würde ich die heutigen Manager bezeichnen. Langweilig in ihren Aussagen. Einheitssprech. Austauschbar. Keine Ecken und Kanten. Funktionieren tadellos. Herausgeputzt. Strahlen Distanziertheit aus. Haben alle das gleiche Hobby : Marathon.
    Arno, mach bitte mindestens noch bis 2026 weiter. Schon wegen Deiner Interviews. Bei Fussballern habe ich jeweils akute Migräne, aber Deine Interviews sehe ich mir immer zwei, drei mal an..
    28 0 Melden
  • manolo 26.12.2016 07:32
    Highlight Highlight da ist dem "klausi" das galoppierende Pferd von der feder gesprungen!
    11 0 Melden
  • päduschär 25.12.2016 18:23
    Highlight Highlight Meister mit Davos in 205?
    9 6 Melden
    • Findolfin 25.12.2016 19:13
      Highlight Highlight Natürlich, hast du das nicht gewusst? Wo lebst du, unter einem Stein? ;)
      17 1 Melden
  • Tikkanen 25.12.2016 18:12
    Highlight Highlight ...guter Typ der alte Arno👍🏻 Einfach schade dass er nie den Mut aufbrachte sich der einzig wahren Herausforderung im Europäischen Klubhockey zu stellen😳 Und der Zug ist abgefahren. Derweil sich Arno's Murmeli-Lottertruppe künftig öfters mit den Looserklüblis um die Playoff Quali balgen muss, wird der Käru Serienmeister mit dem grandiosen SCB😲 Mittelfristig ist da ausserhalb Bern's nichts mehr zu erwarten in Sachen CH🏆So, ich geh schon mal a schärme, es könnte noch Gewittrig⚡️werden😎😂😂
    24 126 Melden
    • Hayek1902 25.12.2016 19:30
      Highlight Highlight Hey Tikkanen, ich muss es dir einfach jetzt sagen: Losertruppe schreibt man so, sonst ist es eine Lockertruppe. Leider glaube ich dir sogar diesmal: Der Weg zum Meister führt im Final gegen Bern.
      20 13 Melden
    • forest hill 25.12.2016 20:37
      Highlight Highlight boah, Serienmeister, jetzt aber Tikkanen, voll im Weihnachtshoch

      merry christmas us Züri ;-)
      32 3 Melden
    • Ano Nym 25.12.2016 20:59
      Highlight Highlight Sorry, selbst nach dreimal durchkesen begreiff ich nicht was du uns mitteilen willst? 🤔
      Irgendwas von wegen Sparta ist besser als SCB oder wie seh ich das?
      33 4 Melden
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Ein Betroffener erzählt, wie schlimm es ist, HCD-Fan zu sein

Mit jeder Runde in der National League folgt ein weiterer Tiefschlag für den HC Davos. Unter den vielen Niederlagen leiden insbesondere die Fans des erfolgsverwöhnten Traditionsvereins. Hier spricht ein Betroffener über die bedauernswerte Situation.

Das Wichtigste vorneweg: Wann waren Sie zum letzten Mal nüchtern?Puh, das ist eine Weile her. Seit die Saison begonnen hat, definitiv nie mehr. Bei der Taufe meines Neffen durfte ich wohl kurzzeitig wieder Auto fahren. 

Was sagt Ihr Arbeitgeber dazu?Weil derzeit eine Reorganisation ansteht, werden bei uns regelmässig Leute entlassen. Als ich die Kündigung auf dem Tisch hatte, habe ich meinem Chef die HCD-Saisonkarte gezeigt. Er begann vor lauter Schuldgefühlen zu weinen und schluchzte, …

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