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Das sind die besten Eishockey-Spieler der Schweiz im Jahr 2017 – Rang 41 bis 50

Wer war der beste Eishockey-Spieler der Schweiz in diesem Kalenderjahr? Wer könnte dies besser als einer der grössten Eishockey-Experten und «Sportjournalist des Jahres» Klaus Zaugg? Eben. Drum hier seine Liste.



Wer ist gut? Wer ist wichtig? Wir können wochenlange Seminare veranstalten und doch finden wir in dieser Frage keine Einigkeit.

Tore, Assists, Strafminuten und die Plus/Minus-Statistik sagen zwar viel. Aber bei weitem nicht alles. Wäre die Beurteilung von Spielern so einfach, dann hätten die Sportchefs ein geruhsames Leben.

New Jersey Devils' Nico Hischier, center, sits with head coach John Hynes, left, and general manager Ray Shero during a news conference in Newark, N.J., Monday, June 26, 2017. The 18-year-old center was the first Swiss-born player to be drafted first overall in the NHL draft. (AP Photo/Seth Wenig)

Bild: AP/AP

Was die Statistiken nicht sagen, welche Bedeutung ein Spieler in der Chemie einer Mannschaft hat. Welche Verdienste aus der Historie. Welche Ausstrahlung auf die Fans. Und erschwerend kommt hinzu, dass nicht nur das Talent entscheidet. Die Persönlichkeit spielt eine fast so wichtige Rolle. Sportchefs holen Spieler, aber es kommen Menschen. Junge Männer, die dafür bezahlt werden, um zu spielen.

Ray Shero, der General Manager der New Jersey Devils, wusste von seinen Scouts ALLES über Nico Hischier. Aber er wusste sehr wohl, warum er nach Bern reiste, um in einem langen Gespräch einen persönlichen Eindruck zu bekommen – erst dann entschied er sich, ihn zu unserem ersten Nummer-1-Draft zu machen. Wer mag also in einer so komplizierten Wissenschaft von einem Chronisten verlangen, keinem Irrtum zu unterliegen?

Wir zeigen die Top 50 in einer fünfteiligen Serie. Hier der erste Teil:

50. Matthieu Tschantré (Biel)

Im elften Jahr Biels Captain – eine zentrale Wirkung in der Chemie des Teams, die über nachlassende spielerische Wirkung hinausgeht.

Biels Mathieu Tschantre und Biels Torhueter Elien Paupe, von links, waehrend dem Swiss Ice Hockey Cup 1/8 Final zwischen dem EHC Olten und dem EHC Biel-Bienne am Sonntag, 22. Oktober 2017, im Stadion Kleinholz in Olten. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Bild: KEYSTONE

49. Antti Erkinjuntti (Langnau)

Der finnische Vorkämpfer personifiziert mit smarter, selbstloser Spielweise das System seines Trainers Heinz Ehlers.

Tigers' forward Antti Erkinjuntti, of Finland, returns on his bench, right, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and SCL Tigers, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Friday, October 27, 2017. (PPR/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

48. Beat Forster (Biel)

Stabilisiert mit Härte, Routine und Mut eine der nominell schwächsten Verteidigungen der Liga.

Biels Beat Forster, rechts, holt Ambris Elias Bianchi von den Beinen im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem HC Ambri-Piotta, am Sonntag, 17. Dezember 2017, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Beat Forster (vorne). Bild: KEYSTONE

47. Kevin Klein (ZSC)

Zürichs Antwort auf Beat Forster ist einer der meistunterschätzten ausländischen Spieler der Liga.

Der Zuercher Doppeltorschuetze Kevin Klein nach dem Tor zum 3-1, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem HC Lugano, am Donnerstag, 19. Oktober 2017, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Merz)

Bild: KEYSTONE

46. Andrei Bykov (Fribourg)

Wir haben diese Saison den wahren Bykov noch nicht gesehen, aber sein Talent fasziniert uns trotzdem.

le Top Scorer fribourgeois Andrei Bykov montre sa deception a la fin de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le Geneve-Servette HC et le HC Fribourg-Gotteron ce jeudi 7 decembre 2017 a la patinoire des Vernets a Geneve. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

45. Roman Cervenka (Fribourg)

Ein grosser Musiker für die spielerisch feinen Töne, einer der komplettesten, smartesten Center der Liga – aber nur bei mildem Wetter.

L'attaquant fribourgeois Roman Cervenka, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le HC Fribourg-Gotteron et le HC Davos ce samedi, 4 novembre 2017 a la BCF Arena de Fribourg. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)

Bild: KEYSTONE

44. Broc Little (Davos)

Wäre er im wilden HCD-Expresshockey nicht so oft auf sich alleine gestellt, wäre er noch produktiver.

L'attaquant davosiens Broc Little, fete son but, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le EHC Biel-Bienne et le HC Davos ce vendredi 6 octobre 2017 a la Tissot Arena a Bienne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

43. Yannick Rathgeb (Fribourg)

Wird Gottérons wilde Antwort auf Eric Blum taktisch disziplinierter, bekommt er ein NHL-Angebot.

Der Langnauer Benjamin Neukom, rechts, und der Fribourger Yannick Rathgeb, links, kaempfen um den Puck im Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Fribourg-Gotteron und den SCL Tigers am Freitag, 15. Dezember 2017, in der BCF-Arena in Fribourg. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Bild: KEYSTONE

42. Maxim Lapierre (Lugano)

Luganos Antwort auf Thomas Rüfenacht ist vom Operetten-Bösewicht zur spielerischen Lichtgestalt und zum Alain Haworth des 21. Jahrhunderts gereift.

LuganoÕs player Maxime Lapierre before the preliminary round game of National League Swiss Championship 2017/18 between HC Lugano and EV Zug, at the ice stadium Resega in Lugano, Switzerland, Friday, November 24, 2017. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Bild: TI-PRESS

41. Mason Raymond (Bern)

Glücklicher SCB, der es sich leisten kann, diese Tanzmaus der Aussenbahnen zwischendurch auf die Tribüne zu schicken.

L'attaquant bernois Mason Raymond, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le HC Fribourg-Gotteron et le SC Bern ce vendredi, 24 novembre 2017 a la BCF Arena de Fribourg. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)

Bild: KEYSTONE

Die weiteren Plätze werden an diesen Tagen publiziert:

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27
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gondeli 27.12.2017 12:53
    Highlight Highlight Der Bieler Kapitän unter den TOP (nicht FLOP) 50 ?!?!?
    Wie ist sowas möglich? Spielt nicht mal jedes Spiel, ist dauernd verletzt und technisch nicht mal 1. Liga Niveau. Der versuchte mal in Langnau zu unterschreiben vor ein paar Jahren, die Tigers haben dankend abgelehnt :)
  • Normi 27.12.2017 00:51
    Highlight Highlight Bei einer Auflistung most hated player wäre Lapierre bestimmt nr.1
  • MARC AUREL 26.12.2017 22:31
    Highlight Highlight Raymond nur Platz 41??
  • Steffan Griechting 26.12.2017 21:00
    Highlight Highlight Der einzige richtig gute Spieler der je in der CH gespielt hat ist und bleibt Josef Marha !
    • kupus@kombajn 26.12.2017 21:48
      Highlight Highlight 😄im Ernst jetzt? Schon mal was von Slawa Bykow, Andrej Chomutow, Mikael Johansson oder Anders Eldebrink gehört?
    • Antiklaus 27.12.2017 00:39
      Highlight Highlight Auston Matthews
    • mukeleven 27.12.2017 03:02
      Highlight Highlight @derhimmlische: ein kenner! gibts selten hier - joe ist uebrigens hier am spenglercup.
      ja die coolen zeiten mit marha, von arx und rizzi als center.
      ich schwelge...
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  • Mister#83 26.12.2017 20:49
    Highlight Highlight Fragwürdig, wenn Broc Little auf Platz 44 ist und Lapierre ist zwei Plätze weiter vorn. Lapierre unauffällig und Little macht sehr viele Tore und dann erst recht noch schöne.
    • PicaZHo 26.12.2017 23:07
      Highlight Highlight Über die Plätze lässt es sich streiten, aber Lapierre unauffällig? Hat in 34 Spielen 28 Punkte gemacht (Broc Little 31 Punkte in 35 Spiele).
    • Nummelin 27.12.2017 10:57
      Highlight Highlight Broc Little 31 Punkte und eine ausgeglichene +/- Statistik. Lapierre eine +13! Dann lieber einen unauffälligen? Spieler wie Lapierre. Der skorrt nicht nur, sondern bringt auch das Team weiter mit seinem starken defensiven Verhalten. Ausserdem der beste Boxplay-Spieler auf CH-Eis & die meisten SHG zusammen mit Arcobello.

      Deshalb ist es auch korrekt, dass er weiter vorne steht wie der Alpendroide.
  • zsalizäme 26.12.2017 19:52
    Highlight Highlight Bin zwar kein HCD-Fan, aber weshalb ist Broc Little nur auf Platz 44? Ich zumindest schätze ihn stärker ein.
    • Hallo22 26.12.2017 20:31
      Highlight Highlight vlt weil das Jahr 2017 nicht nur diese Saison umfasst.
    • zsalizäme 27.12.2017 14:56
      Highlight Highlight Dass 2017 nicht nur diese Saison umfasst, war mir schon klar...
      Trotzdem sollte er besser platziert sein meiner Meinung nach.
  • Goon (Zeuge Del Curtos) 26.12.2017 19:48
    Highlight Highlight Platz 1-10 werden sicher alles jetzige oder baldige SCB-Spieler sein.

    • hockeyaner 26.12.2017 21:30
      Highlight Highlight Zurecht✌🏽👍🏽😜
    • das Otzelot 26.12.2017 22:19
      Highlight Highlight Bitte liebe Zuger, könnt ihr euren SCB Komplex nicht einmal bei so einem Artikel ablegen?
    • goldmandli 26.12.2017 23:54
      Highlight Highlight @ozelot: Ich bin mir fast sicher, dass goon ein Bündner ist. Es scheint, als hättetst du einen Zug Komplex. 😉
  • Röbi Roux 26.12.2017 19:42
    Highlight Highlight Lobt sich Klaus in der Einleitung wirklich selbst?
    • Adrian Buergler 26.12.2017 20:15
      Highlight Highlight @Röbi Roux: Du meinst den Lead? Nein, den hat Klaus nicht selbst geschrieben.
    • weepee 26.12.2017 22:07
      Highlight Highlight Röbi, gar nicht mal so weit hergeholt die Frage 😂
    • Röbi Roux 27.12.2017 00:52
      Highlight Highlight Ah ok, danke für die Aufklärung
  • Tikkanen 26.12.2017 19:35
    Highlight Highlight ...#42🤔Chlöisu, also Lappi ist von Alan Haworth ca. so weit entfernt wie Gotteron vom Gewinn des Stanley Cup‘s🙃Haworth ist als Kämpfer unübertroffen, wie der einst mitäm Libli i dä Hosen übers Tempel-Eis glitt...🤗😎🍻
    • LebeauFortier 26.12.2017 22:27
      Highlight Highlight ...Du meinst Michel Zeiter, sorry.
    • Michel Gfeller 27.12.2017 09:41
      Highlight Highlight Da bin ich ausnahmsweise deiner Ansicht Esa Tikkanen!
      Der Lappiere hat niemals so viel Einfluss aufs Team wie es Alain hatte! Unvergessen!!!!!!
    • RoJo 27.12.2017 13:25
      Highlight Highlight Wo du Recht hast, Tikka, hast du Recht!🤣🤣🤣🤣👍🏻Übrigens: Kennst du den Unterschied zwischen Gotteron und einem Buch?! Das Buch hat einen Titel......😅😅🤣🤣🤣🤣🤣
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Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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