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Die Zuercher mit Kevin Klein feiern das 0:2 im dritten Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions, am Donnerstag, 15. Maerz 2018, in der Bossard Arena in Zug. (PPR/Flueeler)

Die ZSC Lions sind gegen Zug pötzlich im Vorteil. Bild: PPR

Zugs «Bundesamt für Hockey» gegen die grosse Zürcher Hockey-Oper

Nach dem 3:2 in Zug, dem bisher grössten Sieg der ZSC Lions in dieser Saison, ist klar: Zug gegen die ZSC Lions ist die beste, die dramatischste Viertelfinalserie.



Der EV Zug ist zu einem Hockey-Musterunternehmen geworden. Auf allen Ebenen. Wirtschaftlich, administrativ, sportlich. Der EVZ funktioniert. Mit bemerkenswerter Gelassenheit haben die Zuger im Oktober gar eine Serie von sieben Niederlagen sozusagen ohne mit der Wimper zu zucken durchgestanden.

Die Mannschaft ist wie nach dem Lehrbuch zusammengestellt. Ein guter Torhüter, vorzügliches ausländisches Personal, eine starke Mittelachse und dank dem Farmteam genügend Tiefe im Kader. Und Cheftrainer Harold Kreis weiss, wie man Meister wird. Er ist Luganos letzter Meistertrainer (2006) und hat auch mit den ZSC Lions die Meisterschaft gewonnen (2008). Rund um Zug war es im Laufe dieser Saison nahezu windstill. Was nicht unbedingt eine gute Vorbereitung auf Extremsituationen ist.

Die Zuger mit Carl Klingberg nach dem Spiel beim dritten Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions, am Donnerstag, 15. Maerz 2018, in der Bossard Arena in Zug. (PPR/Flueeler)

War es während der Qualifikation zu ruhig um den EV Zug? Bild: PPR

Rund um die ZSC Lions war es im Laufe dieser Saison noch nie windstill.

Bei den ZSC Lions ist diese Saison so ziemlich alles anders als in Zug. Kaum eine ruhige Woche. Von allem Anfang an Polemik um den Trainer und folgerichtig die Entlassung von Hans Wallson. Mit dem Trainerwechsel zu Hans Kossmann ist auch ein Stilwechsel verbunden.

Die Zürcher Hockey-Oper

Und nur eine der vier Ausländerpositionen ist wirklich erstklassig besetzt (Fredrik Pettersson). Rund um die ZSC Lions war es im Laufe dieser Saison noch nie windstill. Für aussergewöhnliche Situationen sind die Zürcher bestens gerüstet.

So professionell und straff geführt, so wirtschaftlich stabil die Organisation der ZSC Lions auch sein mag – diese Saison werden wir das Gefühl nicht los, einer Hockey-Oper beizuwohnen, in der die Akteure planlos auf- und abtreten, in der die Kulissen – pomphafte, bunte, reiche Kulissen und doch aus Sperrholz und Pappe – nach Belieben aufgestellt und weggeräumt werden.

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Die Tore des gestrigen Spiels. Video: YouTube/MySports

Das ist das Charakteristikum dieser verrückten Zürcher Saison, in der seit dem letzten Herbst das Grosse, Kühne, Ernste neben dem Parvenühaften, Gewöhnlichen, Lächerlichen und Unseriösen liegt und nun in den Playoffs alles unentwirrbar ineinander verschlungen und untrennbar verzahnt ist.

Das seriöse, freundliche, ruhige, tüchtige, berechenbare Zug, das ein wenig an ein «Bundesamt für Hockey» gemahnt, ist ausgerechnet gegen diese ZSC Lions in Rücklage geraten. Was theoretisch eigentlich nicht sein kann. Nicht sein sollte.

Und nun mahnen die ZSC Lions an die ZSC Lions von 2012.

Erinnerung an 2012

Aber Playoffs folgen selten der fachlichen Logik. Vor allem dann nicht, wenn eine Mannschaft während der Qualifikation ihr Potenzial nie richtig ausgeschöpft hat. Dann braucht es in den Playoffs einen Schlüsselmoment – und ungeahnte Kräfte werden frei.

Die ZSC Lions von 2012, der HC Davos von 2015 oder der SC Bern von 2016 sind Beispiele für Mannschaften, die erst nach einer unruhigen Qualifikation in den Playoffs zu einer verschworenen Erfolgsgemeinschaft geworden sind. Und nun mahnen die ZSC Lions an die ZSC Lions von 2012, den HCD von 2015 oder den SCB von 2016. Gestern haben sie zum ersten Mal in dieser Saison in Zug gewonnen. Und dass sie gestern zwei Treffer in Unterzahl erzielt haben, passt gut ins Bild.

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Reto Schäppi im Interview nach dem Spiel. Video: YouTube/MySports

Die Zuger Ordnung auf dem Eis, Garant für eine ruhige Qualifikation, gerät immer mehr durcheinander. Dass gestern gleich zwei Treffer in Unterzahl kassiert worden sind, passt auch gut ins Bild.

Die ZSC Lions werden im Falle eines Falles mit einem Scheitern gut leben können. Sven Leuenberger hat den Umbruch bereits eingeleitet. Der neue Trainer (Serge Aubin) ist auch schon bestimmt.

Es ist nun definitiv angerichtet für ein grosses Hockey-Drama. Zugs «Bundesamt für Hockey» gegen die Zürcher Hockey-Oper.

Ein Ausscheiden im Viertelfinal wäre hingegen für Zug eigentlich nicht akzeptabel. Die grosse Frage wäre dann: Wie reagieren? Den Trainer wechseln? Harold Kreis hat einen weiterlaufenden Vertrag und Trainerentlassungen sind nicht der Stil der Zuger Führung. Die Ausländer wechseln? Bessere wird Sportchef Reto Kläy nicht finden.

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Robin Grossmann im Interview nach dem Spiel. Video: YouTube/MySports

Oder sollte Reto Kläy mit jenen Schweizern ernsthafte Gespräche führen, die viel Geld verdienen, hohes Ansehen geniessen, das Rückgrat eines Meisterteams sein könnten, aber aus verschiedensten Gründen die hohen Erwartungen nicht erfüllt hätten? Mit Tobias Stephan, Raphael Diaz (gestern wegen Verletzung nicht im Einsatz), Lino Martschini und Reto Suri?

Oder einfach weitermachen wie bisher? Das würde zwar der DNA des Managements und des Trainers entsprechen. Aber nicht den hohen Erwartungen des Umfeldes.

Es ist nun definitiv angerichtet für ein grosses Hockey-Drama. Zugs «Bundesamt für Hockey» gegen die Zürcher Hockey-Oper. Nun muss Zug mindestens einmal in Zürich gewinnen …

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    Alle Leser-Kommentare
  • Staal 16.03.2018 16:35
    Highlight Highlight Herrlich, der Möchtegern Rekordmeister aus Zugerkusen scheitert erneut. Mit Diaz ist kein Blumentopf zu gewinnen
    • Socceroo04 16.03.2018 17:37
      Highlight Highlight Und schade, dass es immer mehr Nerds gibt die ihren unqualifizierten Müll in der Anonymität des Netzes abladen
    • Peter_Griffin 16.03.2018 17:51
      Highlight Highlight Diaz hat gar nicht gespielt. Wenn man schon solche Kommentare hinterlässt sollte man wenigstens ein bisschen informiert sein.
  • Darkside 16.03.2018 16:17
    Highlight Highlight Das war gestern eine gute Leistung vom Z. Jetzt muss morgen der Sieg in der Halle her. Darauf wetten würde ich allerdings nicht unbedingt.
    Und auch wenn es nichts nützt bei unserem unfähigen Verband und seinem Personal, bitte bitte stellt halbwegs vernünftige Refs morgen. Was da gestern in Zug abging hat mit Spitzen-Playoffhockey gar nichts mehr zu tun gehabt. Massy will ich nie mehr sehen. Oder erst nachdem er gezwungen wurde sich mindestens 30 NHL-Spiele anzusehen und zu schwören daraus etwas gelernt zu haben.
    • HabbyHab 16.03.2018 17:04
      Highlight Highlight Ach du erwartest viel zu viel von NHL-Schiedsrichtern. Was da jeweils zusammengepfiffen wird..
    • Darkside 16.03.2018 17:28
      Highlight Highlight Ja auch, aber die Fehlerquote ist doch einiges tiefer und es braucht einiges mehr bis sie pfeifen.
  • Andy14 16.03.2018 13:49
    Highlight Highlight Ja Zug hatte nach Spiel 1 eigentlich alle Vorteile auf seiner Seite inkl. Aufholjagd in Spiel 2 und Momentum Wechsel kurzzeitig. Das wurde etwas leichtfertig vergeben. Es könnte jetzt auch 3:0 stehen. Jetzt wird s happig. Das die die Schiris so pfeiffen ist schade, solange sie das aber auf beiden Seiten so anwenden, trägt es dummerweise noch zu mehr Spannung dazu, was ja eigentlich nicht schlecht ist. Zumindest als neutraler Beobachter.. :-)
  • Wayne99 16.03.2018 13:48
    Highlight Highlight Hei Giele! Nur nicht "überutere"!
    Ich als neutraler, aber hoch interessierter Zuschauer sage das war eine dämliche Niederlage der Zuger. Aber würde mal meinen halb so wild die können das besser.
    Und der ZSC ist (noch) nicht ganz geheilt. Das wird knapp und spannend!!
    • Ambraham 16.03.2018 18:17
      Highlight Highlight Was isch "überutere"?
    • Wayne99 17.03.2018 12:37
      Highlight Highlight @Ambraham: Ist altes Berndeutsch, heisst etwa so viel wie , zu sehr aufgeregt sein die Emotionen zu hoch steigen lassen. In etwa.
      Der Klaus könnte das sicher besser erklären!
  • m. benedetti 16.03.2018 10:58
    Highlight Highlight Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und die Analyse vom Eismeister kann rasch zur Makulatur verkommen. Aber das interessiert dann keinen mehr. Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern 😂
  • Yotanke 16.03.2018 10:52
    Highlight Highlight Unter jedem Hund war vor allem die Leistung der Schiedsrichter. Insbesondere von Massy. Wodurch vor allem der Z benachteiligt wurde. Und das sage ich als ganz und gar nicht Z-Anhänger. Es freut mich, dass der Z bis jetzt die Nase etwas vorne hat. Denn in der Qualifikation war es leider so, dass die Mannschaften mit den besten Ausländern (Bern, Zug, Lugano) die Nase vorn haben. Und das ist halt etwas ein Armutszeugnis für die Qualität der Schweizer Spieler, wen das Ergebnis von Ausländern abhängig ist. Die Quittung haben "wir" Schweizer in der Olympiade erhalten.
    • Mclovin 16.03.2018 13:18
      Highlight Highlight An den Olympischen Spielen.Die Olympiade ist die Zeit zwischen den Spielen ;) so viel klugscheisserei muss sein :)
    • Yotanke 16.03.2018 14:50
      Highlight Highlight @Mclovin:
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  • turicum2003 16.03.2018 09:45
    Highlight Highlight 2 teams die eishockey spielen wollen aber dies nicht können weil jede lappalie in einer strafe endet (auf beide seiten).
    Zudem wird bei gefühlten 95% aller bullys zuerst mal einer der beiden spieler weggeschickt. Die serie ist spannend aber der hauptdarsteller war definitiv (erneut) massy. Wick bekommt 2min für delay of the game obwohl helbling ihm den stock ins gesicht haut und mcintyre bekommt 2min weil er zu dicht neben pelletier fährt 😂
    Schade wird eine spannende serie so verpfiffen
  • Danyboy 16.03.2018 09:22
    Highlight Highlight Wer ein dermassen mieses Powerplay und Boxplay spielt, verliert gegen diesen alles andere als sattelfesten ZSC.
    Der Sieg gestern war ja an Dämlichkeit nicht zu überbieten. Zu 100% geschenkt. Sollte man ausscheiden, muss Kreis (ENDLICH) weg. In vier Jahren 3 Mal chancenlos im Viertelfinal?? Wenn man so etwas wie Leistungskultur noch ernst nimmt, ist für Kreis der Halbfinal Pflicht. Notabene in einer Saison wo man alle Ziele (Cup, CHL) bisher klar verpasst hat.
    • MARC AUREL 16.03.2018 12:18
      Highlight Highlight Vielleicht sollten sie in Zug realistischere Ziele setzen und sich zufrieden geben ... mehr geht halt nicht für die Zuger...
    • Danyboy 16.03.2018 12:38
      Highlight Highlight Was sind denn realistischere Ziele? Die Ziele generell sind schon in Ordnung (mittelfristig wieder mal einen Titel zu holen).
      Was nicht passt ist die Leistungskultur und dass man schon vor dem Viertelfinal offiziell (!!) verlauten lässt, ein Scheitern wäre keine Schande...
  • MARC AUREL 16.03.2018 09:15
    Highlight Highlight So wie es aussieht werden die entgleisten Zuger mit 1:4 ausscheiden... wohl doch nicht gut genug um Meister zu werden...
    • Danyboy 16.03.2018 09:37
      Highlight Highlight Dass sie noch lange nicht gut genug für einen Titel sind, sage ich schon lange. Das ist höchstens für ein paar wenige eine Überraschung.
      Was aber gar nicht geht, ist ein erneutes Ausscheiden im Viertelfinale. Halbfinale ist Pflicht, und auch ab und an eine Finalteilnahme mit diesem Kader. Das kann und muss erwartet werden. Einen Titel wird es vielleicht einmal in den nächsten 10 Jahren geben, wenn alles passt. Alles andere ist Utopie.
  • Socceroo04 16.03.2018 08:41
    Highlight Highlight bin mit vielen zimlich einverstanden. Lediglich in einem Punkt muss ich dem Eismeister widersprechen. Mit Stephan hat Zug zwar einen guten Quali-Goalie, in der Playoffs versagen ihm aber regelmässig die Nerven. Ein "Meistergoalie" hätte dem EVZ sowohl am Dienstag wie auch gestern die Möglichkeit gegeben das Speil zu gewinnen.
    • Wayne99 16.03.2018 13:40
      Highlight Highlight Also ich muss den Zugern noch heute danken dass sie uns damals den Stephan "weggeschnappt"
      haben!!
      Das wurde als Niederlage des SCB angesehen. Der Rest ist Geschichte!
  • PostFinance-Arena 16.03.2018 08:13
    Highlight Highlight Dieses ängstliche, verwalterische und passive Beamten-Hockey geht so auf die Nerven!! Gefühlte Stunden im Powerplay ohne Erfolg, aber eine Umstellung der PP-Linien ist für Beamten-Harry komplett unvorstellbar.

    In Davos setzt AdC ein Zeichen nach dem anderen wenns nicht läuft, lässt mit 3 Ausländern spielen, setzt Junioren ein und in Zug wird nicht mal eine Position in der Aufstellung gewechselt...

    Und diese Haltung vom Trainer überträgt sich auf die Mannschaft, welche ohne Emotionen, ohne Tempo und ohne Leidenschaft nichts gewinnen kann!
    • Sportfan 16.03.2018 08:50
      Highlight Highlight @PostFInance-Arena: Und wie gut das Zeichen von AdC funktioniert hat, haben wir eindrücklich gesehen. Davos hat verloren ... Bis jetzt ist dieses Zeichen ein Eigentor. Vielleicht sind wir in einer Woche klüger, aber gestern hat das Zeichen nichts gebracht.
    • PostFinance-Arena 16.03.2018 10:20
      Highlight Highlight @Sportfan

      Ja, das ist richtig. Aber mir ist es lieber, man setzt Zeichen, probiert/riskiert etwas, als man emotionslos die Niederlage akzeptiert und nichts probiert. Klar, am Ende kann Kreis sagen, er habe die besten Spieler aufs Eis geschickt, diese hätten versagt etc. Aber meiner Meinung nach schiebt er mit dieser passiven Haltung die Verantwortung komplett an die Spieler ab, statt selber auf die Tendenz einzuwirken. Und das ist schade und unverständlich!
    • Sportfan 16.03.2018 11:50
      Highlight Highlight @PostFinance-Arena:
      Ich will Ihnen gar nicht gross widersprechen, habe nichts vom Spiel gesehen. Ich finde es nur etwas verrückt, dass Kreis zum "Beamten-Harry" gestempelt wird, nachdem er im Vorjahr die "heissen" Genf und Davos ausgeschaltet hat und knapp an Bern scheiterte. Und nun seine Mannschaft wieder auf Rang 2 brachte. Klar, Zug ist eine gute Mannschaft, aber sicher nicht besser besetzt als Zürich. Und nur weil Zürich jetzt das Break geschafft hat, ist diese Serie noch nicht entschieden. Mal abwarten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • egemek 16.03.2018 07:52
    Highlight Highlight Bundesamt trifft es meiner Meinung nach recht gut, denn Zugs Beamte versuchten allfällige Überstunden im letzten Drittel so gut es geht zu verhindern. Immerhin das ist ihnen gelungen. Aber so reicht es gegen einen abgeklärten Z nicht.
    • tösstaler 16.03.2018 09:40
      Highlight Highlight kann man so unterschreiben bis auf den 'abgeklärten' Z, da habe ich schon noch leichte Bedenken ob das so weitergeht mit dem Siegeswillen, zu oft hat mich mein Lieblingsklub die letzten 2-3 Jahre äusserst bitter enttäuscht ;-)
      - aber hey, so wie es derzeit läuft nehme ich das gerne an!
  • Kollosso 16.03.2018 07:46
    Highlight Highlight Nun, wer nach (geschätzten) 20 Powerplays eine Bilanz von +/- 0 aufweist, der kann eigentlich gar nicht gewinnen. Den Gegner jeweils nur während 10 Minuten an die Wand zu fahren, wie in Spiel 2 und 3, reicht schlichtweg nicht aus. Dies jedoch eine logische Konsequenz, wenn trotz gutem Kader praktisch nur mit 3 Linien gespielt wird.

    Wenn beim EVZ hier kein Umdenken stattfindet, endet diese Serie wohl relativ schnell. Wir bleiben gespannt.

    Hopp Zug :)
    • Fanito 16.03.2018 08:45
      Highlight Highlight Nur als Bsp. aus einer anderen Serie. Powerplay-Tore Biel: 0, Davos: 4 ... in der Serie ist es ja bekanntlich aber 2:1 für die Bieler... die Special-Teams sind ja schon wichtig, aber es braucht schon mehr vom EVZ als nur ein besseres Powerplay, der Zürcher Z scheint definitiv aus dem Quali-Tiefschlaf erwacht zu sein... tolle Serie
    • Socceroo04 16.03.2018 09:32
      Highlight Highlight @Fanito
      wenn Du 20 mal PP spielst und dabei zwar zwei Tore schiesst, aber auch 2 erhältst und dennoch zwei Spiele mit nur 1 Tor verlierst, würde eigenlich eine PP Quote von 15 -20 % (was nicht gerade gewaltig ist) reichen um beide Spiele zu gewinnen. Aus diesem Aspekt gesehen kann ich Deine These nicht stützen. Dennoch hast du natürlich nicht unrecht, dass das so oder so mehr kommen müsste von den Zugern.
  • michaelcomte 16.03.2018 07:36
    Highlight Highlight Die Werbeabteilung ist auch ganz aus dem Häuschen und vergisst, gegen wen sie spielen...
    User Image
    • offspring 16.03.2018 07:50
      Highlight Highlight Ist doch gut für den EVZ und HCD, in der neuen Serie EVZ:HCD steht es dementsprechend erst 1:1!😂

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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