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Hofft der Jonas Hiller auf Hilfe von oben? Bild: KEYSTONE

Biel steckt in der «Hiller-Falle»

Die erste Lehre aus den Playoffs 2018: die Bedeutung von Einzelspielern wird überschätzt. Auch deshalb entkommt Biel nicht aus der «Hiller-Falle».

09.04.18, 04:13 09.04.18, 08:02


ZSC-General Peter Zahner ist am Samstag vor der Partie gegen den SC Bern zornig. Er hätte es gerne gesehen, wenn die Chronisten eine Polemik gegen den SCB losgetreten hätten. Die Berner hatten per Einsprache beim Verbandsportgericht erwirkt, dass Kevin Klein für das Foul gegen Luca Hischier in zweiter Instanz doch noch für das 6. Spiel gesperrt worden ist. In erster Instanz war der beste ZSC-Verteidiger noch freigesprochen worden. SCB-Sportchef Alex Chatelain ist nur seiner Pflicht nachgekommen und hat alles getan, was seinem Team helfen kann. Kein Schelm, wer behauptet, Peter Zahner hätte in einer vergleichbaren Situation genau gleich handeln lassen.

Dieses Beispiel zeigt, wie sehr die Bedeutung von Einzelspielern im wahren Mannschaftsport Eishockey immer wieder überschätzt wird. Selbst von profunden Kennern der Materie wie Peter Zahner. Dabei gilt seit Anbeginn der Zeiten und in alle Ewigkeit: «Namen sind nur auf dem Dress aufgenähte Buchstaben.» Noch selten ist dieses eherne Gesetz so eindrücklich bestätigt worden wie in den Playoffs 2018.

Beispiel 1

Die ZSC Lions gewinnen auch ohne ihren kanadischen Verteidigungsminister Kevin Klein die 6. Halbfinalpartie gegen den SCB in der Verlängerung 3:2. Und inzwischen denkt schon gar niemand mehr daran, dass den Zürchern schon während der gesamten Playoffs der talentierteste, kreativste Offensivspieler wegen einer Blessur fehlt: Schillerfalter Robert Nilsson. Vor einem Jahr war der verletzungsbedingte Ausfall des Schweden mit helvetischer Lizenz die Ausrede für das Scheitern im Viertelfinale gegen Lugano.

Topskorer Robert Nilsson. Bild: PPR

Beispiel 2

Lugano verliert unmittelbar vor den Playoffs mit der unberechenbaren offensiven Diva Damien Brunner, dem hüftsteifen Titan und Captain Alessandro Chiesa sowie dem flinken Aussenbahnfeger Dario Bürgler drei Schlüsselspieler. Gross ist das Wehklagen. Nun könne man die Playoffs abschreiben.

Inzwischen ist Lugano in den Playoffs eine verschworene Gemeinschaft wie nie mehr seit dem letzten Titelgewinn vor 12 Jahren. Und aus Greg Ireland ist ein richtiger Bandengeneral geworden.

Greg Ireland. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Dazu eine boshafte Anmerkung: Damien Brunner hatte sich im Laufe dieser Saison mit seinem Trainer in einer Art und Weise gestritten, dass es eigentlich nur zwei Möglichkeiten gab: Greg Ireland oder Damien Brunner feuern. Der Spieler bekam recht. Wie immer in Lugano. Nun ist Damien Brunner doch zum Zuschauen verurteilt. Coachen die Hockey-Götter Lugano zum Titel?

Beispiel 3

Der EHC Kloten hat in den Playouts ein einziges Spiel gewonnen. Die dritte Partie auf eigenem Eis (4:2), die noch einmal Hoffnung aufkommen lässt. Es ist das einzige Playoutspiel ohne Captain Denis Hollenstein. Aber er sitzt nicht auf der Tribune, weil Trainer Kevin Schläpfer endlich den Mut aufgebracht hat, die permanent miserablen Leistungen seines bestbezahlten Spielers endlich zu sanktionieren. Die Verbandsgerichtsbarkeit hat geholfen und Denis Hollenstein wegen eines Stockschlages für eine Partie gesperrt.

Beispiel 4

Ambri verliert vor den Playouts mit Michael Fora seinen Captain und wichtigsten Verteidiger mit Schweizer Pass. Und nach dem dritten Spiel fällt im denkbar kritischsten Moment mit Nick Plastino auch noch der beste Verteidiger nach einem Autounfall aus. Zu diesem Zeitpunkt hat Kloten auf 2:1 verkürzt und Ambri muss nach Kloten reisen. Ist das die Wende? Nein. Ohne Michael Fora (er fehlt während der ganzen Playoutserie) und nun auch noch ohne Nick Plastino siegt Ambri auswärts 3:2 nach Verlängerung.

Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Beispiel 5

Dieses Beispiel scheint das Gegenteil zu beweisen. Biel führt mit 2:1 Siegen und liegt nach zwei Dritteln in der vierten Partie in Lugano nur 1:2 zurück. Noch scheint alles möglich. Da trifft Luganos Nationalstürmer Grégory Hofmann Torhüter Jonas Hiller mit einem harten Schuss am Kopf. Biels Torhüter bliebt nach der Pause in der Kabine, seine Mannschaft verliert 1:5. Er kehrte erst im 6. und letzten Spiel zurück.

Die offizielle Lehrmeinung: Der Ausfall von Jonas Hiller hat die Halbfinalserie entschieden. Es geht nicht ohne Jonas Hiller.  «Wir haben Jonas Hiller im Tor, also sind wir.»

Jonas Hiller, Goalie beim EHC Biel.  Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Tatsächlich ist Biels bestverdienender und wichtigster Einzelspieler weit mehr als «nur» ein Torhüter. Der freundliche, eher introvertierte Appenzeller ist eine charismatische Persönlichkeit und hat Biel alleine durch seine Präsenz positiv verändert.

Es gibt ein Biel vor und nach Jonas Hiller

Die letzte Saison der «alten Zeit» beendet Biel 2016 auf dem 12. Platz. Dann kommt Jonas Hiller. 2017 erreicht Biel die Playoffs (8.) und reduziert die Anzahl der Gegentreffer von 175 auf 140. Diese Saison sind es nur noch 124 Gegentore. Nach einem 3. Platz in der Qualifikation sind zum ersten Mal seit dem Wiederaufstieg die Halbfinals erreicht worden.

Aber kein Schelm, wer sagt, dass die Bieler ihren Torhüter aufgrund seiner ruhmreichen NHL- und HCD-Vergangenheit in fataler Weise überschätzen. Jonas Hiller hat mit 88,69 Prozent mit Abstand die schwächste Fangquote aller vier Halbfinalgoalies. In den Playoffs wehrte nur noch Gottérons Nonkonformist Barry Brust weniger Pucks ab.

Die Wende im Halbfinale war nicht der Ausfall von Jonas Hiller. Sondern der Zusammenbruch im 3. Spiel mit einer 3:6-Heimniederlage nach einer 3:0-Führung. Jonas Hiller hätte, wenn er seinem Salär hätte gerecht werden wollen, diese Niederlage verhindern müssen. Es war eines dieser Spiele, das ein Torhüter im Alleingang hätte entscheiden können.

Jonas Hiller wird nicht in Frage gestellt

Sind Biels defensive Fortschritte am Ende eher der klugen Transferpolitik von Sportchef Martin Steinegger, dem Zuzug von Beat Forster und dem Trainerwechsel zu Antti Törmänen geschuldet? Käme Biel womöglich mit einem anderen Torhüter noch weiter?

Solche Fragen müssen wir sofort vergessen. Jonas Hiller hat auch für nächste Saison einen Vertrag. Wer ihn in Frage stellt, erschüttert das ganze Hockeyunternehmen. Das ist die «Hiller-Falle», in der Biel gefangen ist. Wenn ein teurer Feldspieler zwischendurch nicht bringt, was er bringen könnte (wie beispielsweise in Zug Raphael Diaz oder in Lugano Damien Brunner), dann ist es möglich, ihm weniger Eiszeit zu gewähren oder ihm einen guten Ergänzungsspieler zur Seite zu stellen.

Aber das ist bei Jonas Hiller nicht möglich. Biel wird auch nächste Saison mit dem teuersten Torhüter der Klubgeschichte leben müssen. Die Investition in einen starken zweiten Goalie ist nicht möglich. Niemand mit Verstand unterschreibt in Biel als Nummer zwei. Wohl wissend, dass es selbst Antti Törmänen niemals wagen wird, Jonas Hiller ohne Not auf die Ersatzbank zu setzen.

Moral von der Geschichte: Freundlich und interessiert zuhören, wenn über Ausfälle und Absenzen lamentiert wird. Dann einen Moment innehalten, nachdenken und daran denken: Namen sind nur auf dem Dress aufgenähte Buchstaben.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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38
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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Forsberg 09.04.2018 16:37
    Highlight Ein Spieler aus der NLA - dessen Namen mir soeben entfallen ist - hat es so formuliert: Hiller sorgt dafür, dass sich jeder Spieler mindestens 1-2 Meter nach vorne bewegt weil er weiss dass hinter ihm ein Mitspieler ist, der einen allfälligen Fehler ausbügelt! Das alleine bewirkt, dass Biel selbstbewusster und aggressiver auftritt! Zudem hat er dafür gesorgt, dass in der Kabine die Mentalität zum Siegen gesteigert wurde! Berechnet man seine Eiszeit, dann ist das Geld in Biel gut investiert worden! Zumal es selbst verdient worden ist und nicht auf Pump oder künftige Einnahmen generiert wurde.
    32 3 Melden
    • andre63 09.04.2018 20:20
      Highlight hiller ist in der mannschaft nicht sehr beliebt.
      4 10 Melden
  • IKEA Kundendienst 09.04.2018 13:35
    Highlight Die gut geölte Hockeymaschine Typ SCB17/18 wurde am 7. April 2018 in Zürich fachmännisch ausser Betrieb genommen. Bis der neue Typ SCB18/19 zum Ölen bereit steht, können die SCB Mechaniker ja den Verband gut schmieren.
    58 20 Melden
    • hockeyaner 10.04.2018 04:31
      Highlight 😴😴😴
      2 0 Melden
  • Gubbe 09.04.2018 10:12
    Highlight Guter Input über Herrn Hiller, den Torhüter von Biel. Ich bin mir sicher, dass dieser weiss, dass er sich steigern muss. Er zeigte Glanzparaden, scheint aber manchmal nicht sehr stabil auf dem Eis zu sein. Wenn man sah was Earl alles in den Rücken bekam und dennoch spielte...
    Hiller ist gut, keine Frage!
    25 8 Melden
  • Nosgar 09.04.2018 09:24
    Highlight "Jonas Hiller hätte, wenn er seinem Salär hätte gerecht werden wollen, diese Niederlage verhindern müssen."

    Hat Hiller eigentlich dem Klaus mal ein Interview verweigert, dass er auf seiner schwarzen Liste steht?
    137 4 Melden
    • Raembe 09.04.2018 10:57
      Highlight Der Goalielehrling😂😂
      33 2 Melden
    • Dynamischer-Muzzi 09.04.2018 13:00
      Highlight Nein, Hiller hat sich nicht entschlossen Meister zu werden so wie Genoni 😂😂😂
      47 4 Melden
  • chandler 09.04.2018 07:53
    Highlight Als Hiller in Biel verpflichtet wurde kamen bereits die ersten Zweifel. Reicht er noch? Ist er noch gut genug? Hat er körperliche Beschwerden? Wird er überschätzt?... Er hat bis jetzt 2 fantastische Saisons in Biel gespiel, 2 x Playoffs, 1 x Halbfinale. Und auch Hiller ist, wie jeder andere Spieler, nur ein Mensch. Und Menschen machen Fehler und können nicht immer über sich hinaus wachsen.
    Ich weiss nicht was ich von der Aussage "Biel ist in der Hiller-Falle" halten soll. Welche Falle? Er hat noch einen Vertrag für nächste Saison. Ist ja nicht so, dass er noch 10 Jahre bezahlt werden muss...
    108 9 Melden
    • Rectangular Circle 09.04.2018 08:40
      Highlight Hast du den Text überhaupt geelsen? Er macht nicht Hiller schlecht, im Gegenteil.
      7 83 Melden
    • chandler 09.04.2018 08:53
      Highlight Ja ich habe den Text gelesen, und habe es nach deinem Kommentar nochmals getan. Für mich scheint es aber nicht so klar zu sein wie für dich. Ich kann in einer "Falle" nichts positives sehen.
      76 5 Melden
    • Bieler95 09.04.2018 08:57
      Highlight Also von mir aussgesehen macht er Hiller so was von schlecht. Ist wohl traurig das Hiller nicht zu seinen Lagnauer gewechselt ist.
      62 17 Melden
    • rescue me 09.04.2018 10:19
      Highlight Wieso auch? Die haben ja den laut Chlöisu überragenden Punnenovs. Der hext die nächste Saison zum Titel
      60 2 Melden
    • the_hoff 09.04.2018 11:08
      Highlight Genau Punnenovs ist immerhin der (irrtum vorbehalten) 3 beste Spieler der Liga.
      32 3 Melden
    • Dynamischer-Muzzi 09.04.2018 13:02
      Highlight Und genau deswegen waren die Tigerlis🐯 auch der absolute Favorit in den Playoffs 🏆🤣🤣🤣🤣🤣🤣
      33 4 Melden
  • no-way 09.04.2018 07:43
    Highlight Gegenbeispiel 1: Jani Lajunen, Playoff-Hockeymaschine und Herr des Slots, fällt verletzt für die erste zwei Spiele gegen Biel. Lugano spielt ohne ihm unstrukturiert und verliert. Jani kommt zurück auf dem Eis mit einen gebrochene Hand, und plötzlich gewinnt Lugano die entscheidende Kämpfe an der Bande und im Slot und dominiert wieder physisch. Jani Lajunen, die schon 3 Meistertitel in Folge gewonnen hat, prägt einen Mannschaft und dominiert das Eisfeld wie kaum einen anderen Ausländer. Der Eismeister ist aber zu beschäftigt, an Jalonen SMS zu senden statt andere Matches anzuschauen.
    113 7 Melden
  • AllknowingP 09.04.2018 07:25
    Highlight Zahner hatte allen Grund wütend über die „Causa Klein“ zu sein. Zwischen dem SCB & dem ZSC bestand ein „Gentlemans Agreement“. Darin wurde abgemacht das auf solche Mätzchen verzichtet wird. Als dem SCB das Wasser bis zum Hals stand war ihnen die Abmachung nichts mehr Wert....

    (Quelle: Leuenberger)
    137 23 Melden
    • Bettina Lüthi 09.04.2018 08:00
      Highlight Und noch dazu: Zahner hätte nicht das gleiche gemacht. Kein Video wegen dem hinterhältigen Schlag in die Weichteile. Kein Video nach der Attacke gegen Wick. Und Sorry nach einem Freispruch in welchem steht wäre der Spieler verletzt.... noch mit einem Arztzeugnis um due Ecke zu kommen ist ja sehr sportlich
      94 20 Melden
    • super_silv 09.04.2018 08:16
      Highlight Zahner und Lüthi sind für mich die Schuldigen, warum es im Schweizer Eishockey bergab geht ( / gehen wird) . Sie kontrollieren alles und das nicht mit der Sicht das Eishockey zu Verbessern sondern nur Ihre Clubs zu Schützen oder einfach die Macht zu halten. Bestes Beispiel: Sie fordern in der LQ 4 Ausländer um die Gunst der kleinen Teams auf ihre Seite zu bringen, obwohl die beiden damit zimlich sicher wenig zu tun haben werden. Und das mit der dümmsten Argumentation ever! Die zwei sind Schuld wenn unsere Nati wieder abkakt an der WM.
      47 47 Melden
    • AllknowingP 09.04.2018 22:08
      Highlight @super_silv
      Du willst also sagen dass die Geschäftsführer vom ZSC resp. SCB Schuld an künftigen Nationalmannschaftsversagen sein soll ?! Also wenn das nicht an den Haaren herbeigezogen ist....
      5 1 Melden
  • N. Y. P. 09.04.2018 07:13
    Highlight Papperlapapp, Herr Eismeister !

    Was den Biel - Abschnitt betrifft.

    Für mich war die Achse
    Hiller - Forster - Törmänen sehr entscheidend, für die tolle Saison.

    Und es ist wichtig, dass Hiller auf dem Eis steht. Auch für die Köpfe der ganzen Mannschaft. Und es darf auch so sein. Ein guter Goalie ist mental ein grosser Rückhalt für ein Team.

    Ich freue mich bereits auf die neue Saison mit dem Dreigestirn.
    55 9 Melden
    • Nummelin 09.04.2018 08:36
      Highlight Genau das hat der Eismeister auch geschrieben, jedoch auch aufgezeigt, weshalb es problematisch sein kann einen "teurer" Goalie zu verpflichten.
      17 7 Melden
  • Bieler95 09.04.2018 06:53
    Highlight Biel muss mit Hiller leben können!?
    Hiller ist das beste was Biel passieren konnte lieber Zaugg.. Was ist eigentlich mit Genoni der hat sich doch entschlossen Meischter zu werden oder?
    223 23 Melden
    • Coffey 09.04.2018 07:33
      Highlight Ja schon, aber er habe scheints nicht kommuniziert, in welcher Saison.
      53 3 Melden
    • fandustic 09.04.2018 07:55
      Highlight Genoni ist aktuell immer noch Meister;)
      12 39 Melden
    • aby 09.04.2018 13:18
      Highlight naja, an einem guten Abend ist Hilli der Grund für viel Freude, aber immer wieder kommen haarsträubende Aussetzer (und die Tunneltore sind auffallend regelmässig!). Ich war bei der Verpflichtung der Meinung, dass der Gegenwert zum Salär zu gering ist - und dieser Meinung bin ich heute immer noch. Letztlich gebe ich Dir aber auch recht, Hilli bringt neben seinem Spiel vermutlich viele, zwar nicht direkt ersichtliche, aber doch sehr wertvolle Aspekte ins Team.
      In diesem Sinne: möge Hilli und das Team uns auch 18/19 so viel Freude bereiten wie bisher!!!
      10 1 Melden
  • Mia_san_mia 09.04.2018 05:55
    Highlight Aber bei Bern kommt es darauf an ob Genoni Meister werden will? 😄
    333 20 Melden
    • Amboss 09.04.2018 08:43
      Highlight Hahaha genial. Kommentar des Morgens!

      Habe das Gefühl, dieses "Genoni beschliesst, ...." wird noch Kult (oder ist es bereits?)
      54 4 Melden
    • kiwichris 09.04.2018 09:10
      Highlight bei einer seriösen frühlings Vorbereitung, kann Leo immer noch Bade-Meister werden... noch ist nichts verloren...!!!
      70 2 Melden
    • Mia_san_mia 09.04.2018 11:33
      Highlight @Amboss: Danke 😄 Ja da hat der Zaugg wirklich einen guten Spruch gebracht 😉
      13 3 Melden
    • Gondeli 09.04.2018 19:33
      Highlight Wird noch im Duden stehen:
      ""Einen "Genoni" durchziehen"" def. sprichwörtl. Aussage wenn:
      "Etwas definitv, unumstösslich entschieden wird ohne das Vorhaben dann zu Ende zu bringen"
      8 0 Melden
  • Sloping 09.04.2018 05:51
    Highlight Der eigentlich grösste Verlierer dieser Playoffs findet bezeichnender- und tragischerweise nicht mal mehr in diesem Artikel statt: Linus Klasen. Es tut auch als neutraler Zuschauer weh, wenn der einstige Zauberer wie ein Häufchen Elend an der Bande steht, während die Teamkollegen den Finaleinzug feiern. Lugano spielt das erfolgreichste Eishockey seit dem letzten Finaleinzug ohne seine wohl beiden teuersten Spieler. Der Vergolder Habisreutinger hat den Vertrag von Klasen, der schon zu Winterbeginn seine Magie verloren hatte, um weitere 2 Jahre verlängert... Affaire a suivre.
    162 5 Melden
    • ch2mesro 09.04.2018 06:19
      Highlight ich denke der eismeister weiss einfach nicht was er zum fall klasen schreiben soll......
      84 2 Melden
    • ta0qifsa0 09.04.2018 06:39
      Highlight Klasen's Zeit in Lugano ist durch. So schön es war ihm auf dem Eis beim Zaubern zuzuschauen, so weh tut es jetzt ihn "verlumpen" zu sehen. Und ich bin in keinster Weise Lugano-Fan.

      Dieser Vertrag muss eher heute als morgen aufgelöst werden, koste es was es wolle.
      48 7 Melden
    • chnobli1896 09.04.2018 08:21
      Highlight Ich habe immernoch die Hoffnung das er im Finale ein wundersames Comeback feiert, wird wohl aber bei der Hoffnung bleiben. Ich denke er geht nach der Saison zurück in die Heimat und blüht dort wieder auf. Vielleicht ists ihm einfach zu warm unter Palmen /Ironie off
      26 2 Melden
    • Nummelin 09.04.2018 08:42
      Highlight Klasen hatte ein ganz schwieriges Jahr. Zuerst kam die schwere Erkrankung seines jüngsten Sohn, welcher um sein Leben kämpfen musste. Das hat Linus sehr beschäftigt. Danach hatte er einen sehr guten Lauf in der Liga und wurde trotz seinem Einsatz weder für Testspiele noch für Olympia vom Schwedischen Coach berücksichtigt. Er haderte danach sehr mit sich. Durch die Ausfälle von Chiesa, Brunner und Bürgler musste Ireland das komplette Spiel umstellen, um die Defensive zu stabilisieren. Da hat es einfach keinen Platz mehr für den Künstler Linus. Für Ihr sicher eine Saison zum vergessen!
      43 1 Melden
    • Amboss 09.04.2018 08:57
      Highlight Ist eben kein Berner Spieler. Und da es für den Eismeister undenkbar war, dass der SCB und/oder Biel ausscheiden, hat er sich wohl nur ansatzweise mit diesen Teams beschäftigt und deshalb dieses Drama nicht mitbekommen. :)
      37 3 Melden
    • Thomtackle 09.04.2018 09:01
      Highlight Klasen hat durch die vielen Ausfälle einfach kein Platz mehr im Team - ironischer weise. Aber es ist so. Ireland hat das Spiel komplett umgestellt. Die Fighter kriegen viel mehr Eiszeit und Verantwortung. Ich würde aber noch nicht unterschreiben, dass dies nächste Saison immer noch so ist. Obwohl schlau wäre es, auf dieser Linie weiter zu fahren und Klasen für einen starken Kanadier zu opfern.
      27 2 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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