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Switzerland's players Kevin Fiala, left, Roman Josi, centre, and Simon Moser, right, wait during a training session, at the 2014 IIHF Ice Hockey World Championships, in Minsk, Belarus, Thursday, May 15, 2014. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Fiala (links) und Josi (Mitte) auf einer Ausnahme aus dem Jahr 2014. Bild: KEYSTONE

Auch Josi und Fiala kommen – eine «Jahrhundertchance» für unser Hockey

So viel NHL war noch nie. Mit Roman Josi und Kevin Fiala kann Nati-Coach Patrick Fischer ab Sonntag zwei weitere NHL-Spieler einsetzen. Wer jetzt fragt, wer die Schweiz noch stoppen soll, ist nicht grössenwahnsinnig.

klaus zaugg, kopenhagen



Die Hockeygötter meinen es gut mit der Schweiz. Wir erleben in Kopenhagen eine Sternstunde unserer Hockeygeschichte.

Nach Mirco Müller, Timo Meier, Nino Niederreiter und Sven Andrighetto stehen ab Sonntag mit Roman Josi und Kevin Fiala zwei weitere Feldspieler zur Verfügung, die sich diese Saison in der NHL bewährt haben.

Czech Republic's goaltender Pavel Francouz, left, saves a the puck past Czech Republic's defender Radko Gudas #3, Switzerland's forward Simon Moser #82, Switzerland's defender Ramon Untersander #65, Switzerland's forward Nino Niederreiter #22, and Czech Republic's forward Tomas Plekanec #14, during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Czech Republic and Switzerland, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Sunday, May 6, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Die Schweiz im Spiel gegen Tschechien. Bild: KEYSTONE

Noch nie hatte ein helvetisches WM-Team so viel NHL-Power. Selbst bei der Silber-WM von 2013 hatten wir nur zwei NHL-Profis: Roman Josi und für die letzten vier Turnierspiele Raphael Diaz von den Montréal Canadiens. Nino Niederreiter hatte damals die ganze Saison im Farmteam verbracht.

«Game-Breaking-Potenzial»

Roman Josi war 2013 MVP – also der wertvollste, beste Einzelspieler des gesamten WM-Turniers. Er hat zwar nach dem Scheitern in den Playoffs mit Nashville soeben die bitterste Enttäuschung seiner NHL-Karriere zu verkraften, aber er kann erneut, wie 2013, eine dominierende Rolle spielen.

Er ist nicht nur ein Verteidigungsminister mit Weltformat. Er befeuert auch die Offensive und verkraftet, wenn erforderlich, mehr als 25 Minuten Eiszeit.

Für Kevin Fiala (21) ist es nach 2014 das zweite WM-Turnier. Damals bestritt er die U18-WM, die U20-WM und in Minsk die «richtige» WM in der gleichen Saison. Er kam in Minsk in 7 Spielen auf 2 Assists. Inzwischen ist er ein Stürmer geworden, der selbst auf NHL-Niveau «Game-Breaking-Potenzial» hat. Also Spiele im Alleingang zu entscheiden vermag. Nicht so kräftig und geradlinig wie Nino Niederreiter oder Timo Meier. Aber unberechenbarer und technisch wahrscheinlich sogar noch besser. Für Nashville erzielte er diese Saison 23 Treffer.

Nashville Predators left wing Kevin Fiala, of Switzerland, falls after being tripped in the second period of an NHL hockey game against the San Jose Sharks, Thursday, March 29, 2018, in Nashville, Tenn. (AP Photo/Mark Humphrey)

Kevin Fiala hat sich prächtig entwickelt. Bild: AP/AP

Die Schweiz hat zwar noch nicht einmal definitiv die Viertelfinals erreicht. Es gibt nach wie vor eine theoretische Möglichkeit des schmählichen Scheiterns. Trotzdem gilt: Wenn Reto Berra oder Leonardo Genoni ihr bestes Hockey zelebrieren, dann können die Schweizer das Viertelfinale überstehen und anschliessend ist alles möglich.

Drei Linien auf Top-Niveau

Offensiv sind wir nun gut genug, um gegen Kanada, Finnland oder die USA vier Tore zu erzielen. Die grosse, die bange Frage ist, ob es gelingt, die Defensive in den verbleibenden drei Gruppenpartien gegen Russland, Schweden und Frankreich so zu justieren, dass selbst Kanada, die USA, Finnland und, wenn es im Verlaufe der WM zu einer weiteren Begegnung kommen sollte, Russland oder Schweden weniger als vier Tore gegen uns zustande bringen.

Zum ersten Mal seit 1951 (WM-Bronze in Paris) ist für die Schweiz auf WM-Niveau nicht in erster Linie das Toreproduzieren, sondern das Toreverhindern das grössere Problem.

Patrick Fischers Vorgänger hatten jahrelang nicht einmal die Stürmer für eine einzige offensiv durchschlagsfähige Sturmlinie. Jetzt haben wir die Spieler für mindestens drei Linien, die auf diesem Niveau Tore erzielen können.

Nashville Predators defenseman Roman Josi (59), of Switzerland, argues a call with referee Jean Hebert (15) during the first period in Game 2 of an NHL hockey first-round playoff series between the Predators and the Colorado Avalanche Saturday, April 14, 2018, in Nashville, Tenn. (AP Photo/Mark Humphrey)

Roman Josi war an der WM 2013 der wertvollste Spieler. Bild: AP/AP

Patrick Fischers Vorgänger mussten jahrelang taktische Mittel und Wege suchen, wie wir die Titanen wenigstens im Spiel ohne Puck neutralisieren und besiegen können. Weil wir nicht genug Spieler für eine einzige Linie hatten, die mit dem Puck gut genug war, um sich gegen die Besten der Welt durchzusetzen. Jetzt haben wir Stürmer für mindestens drei Linien, die sich mit dem Puck gegen jede Nationalmannschaft der Welt durchsetzen können.

Die Schweiz hat zwar seit der Rückkehr in die höchste WM-Gruppe (seit 1998) erst einen einzigen Viertelfinal gewonnen. 2013 gegen Tschechien (2:1). Und der Grundsatz gilt noch immer: Namen, noch so grosse, sind nur auf dem Dress aufgenähte Buchstaben. Eishockey ist und bleibt der wahre Mannschaftsport.

Fischer kann mit der Nati wachsen

Aber wie wir es drehen und wenden: Angesichts der Buchstaben, die hier in Kopenhagen aufs Schweizer Dress genäht werden – wenn die Schweiz nicht übers Viertelfinale hinauskommt, dann ist dies eine Enttäuschung. Und eine verpasste «Hockey-Jahrhundertchance».

Noch nie in der neueren Geschichte der WM hatte ein Coach mit so wenig Erfahrung wie Patrick Fischer so viel Talent zur Verfügung. Das muss kein Nachteil sein. Eine so gute Mannschaft kann ihren Coach im Amt wachsen lassen. An schweizerischer Bescheidenheit und schweizerischem Kleinmut werden wir nicht scheitern. Patrick Fischer hat schon mehrmals gesagt, die Schweiz könne, wenn alles passe, einmal Weltmeister werden.

Switzerland's Patrick Fischer, head coach of Switzerland national ice hockey team, arrives for the official team photo taken by the photographer of IIHF, during the IIHF 2018 World Championship at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Friday, May 11, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Nati-Trainer Patrick Fischer. Bild: KEYSTONE

In Kopenhagen scheint zum ersten Mal vieles zu passen. Und Kopenhagen passt als WM-Hauptort. Dem neutralen Chronisten kommt nach 30 Jahren meist «leidvoller» WM-Erfahrungen eine Mannschaft mit so viel Talent fast so utopisch vor wie die Freistadt Christiania, ein Stadtteil von Kopenhagen. Diese alternative Wohnsiedlung besteht seit 1971.

Die Bewohner betrachten Christiania als freie Stadt, die sich basisdemokratisch unabhängig von den staatlichen Behörden verwaltet. Eine Polizei gibt es nicht, verschiedene Formen von Versammlungen intervenieren im Bedarfsfall.

Das wirkt fast so utopisch wie das Schweizer WM-Team 2018. Aber Christiania existiert tatsächlich.

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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ReziprokparasitischerSymbiont 13.05.2018 08:59
    Highlight Highlight "Dem neutralen Chronisten..." 😂
    Jawoll, neutral und sachlich wie immer, dafür lieben wir dich ja so sehr!
  • Blacklotus 13.05.2018 00:36
    Highlight Highlight Weiss jemand wann Josi und Fiala in Kopenhagen ankommen?
  • Therealmonti 12.05.2018 16:16
    Highlight Highlight Zamboni-Dompteur Zaugg zelebriert wieder mal bla-bla.
  • arconite 12.05.2018 12:39
    Highlight Highlight Nichts im Bezug zu diesem Artikel hier, eher im Allgemeinen aber.... Was mir viel mehr Freude macht an KZ's Schreibereien ist die Kommentarspalte... Und das meine ich ernst 😊...

    Danke Leute und Hopp Schwiiz 👍🏼
    • p***ylover 12.05.2018 12:54
      Highlight Highlight geht mir genauso, ich lese die Artikel nur selten, man weiss ja eh schon was steht
    • Mia_san_mia 12.05.2018 13:55
      Highlight Highlight Das ist so 👍
  • 123und456 12.05.2018 12:15
    Highlight Highlight naja. ich denke mit diesem Kader können wir guten Gewissens behaupten, dass wir gegenüber den Nationen hinter uns(DEN,NOR,GER,LAT,SVK usw)die Lücke vergrössern können. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass die TOP-6 vor uns nach wie vor massiv bessere, weil breitere Kader haben. Die Schweden haben 16 NHLer am Start und diejenigen die in Europa spielen sind auch mind. auf Augenhöhe mit unseren NL-Spielern...
    Die Chance auf eine Sensation ist grösser, aber die Wahrscheinlichkeit im VF rauszufliegen ist immer noch ungleich grösser....
  • Palatino 12.05.2018 11:27
    Highlight Highlight Als etwas älterer Knochen kann ich mich noch an epische Spiele der Eisgenossen gegen Hockeymächte wie Ungarn, Rumänien oder Niederlande erinnern, mit jeweils sehr ungewissem Ausgang...
    Also haltet den Puck flach.
    • andre63 12.05.2018 12:44
      Highlight Highlight puuuuuh.... c-gruppenspiele, war ganz übel....
      umso schöner heutzutags der 🇨🇭 nati zuzuschauen 🇨🇭
  • HabbyHab 12.05.2018 11:09
    Highlight Highlight Ist ja nicht so, dass sich die anderen Nationen sich auch verstärkt hätten.. oh wait. Schon alleine Schweden hat drei Nashville-Spieler geholt, von denen alle etwa gleich gut wie(Ekholm) oder besser als (Forsberg, Arvidsson) die schweizer Verstärkungen sind.
    • BeatBox 12.05.2018 13:19
      Highlight Highlight Besser sind sie nicht unbedingt, aber sicher auch nicht schwächer. Sie können alle einen Match entscheiden, leider hben sie das bei Nashville zu wenig gemacht...

      Fiala ist schon zu einem grossen Spieler geworden. Schade spielt er nun (noch) nicht an der Seite von Hischier. Eine Sturmlinie mit Niederreiter, Hischier und Fiala, hoffentlich wird dieser Traum einmal wahr 👍

      Aber, geniessen wir was wir jetzt am start haben, ist schon klasse!

      Hopp Schwiiz!
    • Al Paka 12.05.2018 15:19
      Highlight Highlight @beatbox

      Bei allem Respekt vor der Leistung von Fiala, die ich auch als gut betrachten.

      Vorallem Forsberg würde ich doch stärker als Fiala einstufen.
      Aber auch Arvy, zugegeben einer meiner Lieblingsspieler, würde ich persönlich vom spielerischen her vorziehen.

      An ihnen lag es gewiss nicht, dass die Preds raus sind.

      Niederreiter, Hischier, Fiala 🤤
      Wäre was 😏
  • Coffey 12.05.2018 11:04
    Highlight Highlight Immer wieder lustig, dass plötzlich ab einem gewissen Spiel "alles möglich" sein soll. Wenn man davon ausgeht, dass "alles" einfach das ganze Spektrum beinhaltet, was an einer Eishockey WM möglich ist, dann ist nur am Anfang des Turniers "alles" möglich, aber sicher nicht ab dem Halbfinal. Dort ist nur noch möglich, dass man ihn gewinnt oder verliert, was dann in beiden Fällen noch ein Spiel zur Folge hat, das man auch gewinnen oder verlieren kann. Aber grenzenloses Versagen als Gesamtbild ist ab da nicht mehr möglich, was ja eigentlich durch das Wörtchen "alles" auch abgedeckt wäre.
  • elbrujo_ 12.05.2018 10:21
    Highlight Highlight Die erste Top 6 Nation haut uns raus.
  • jonas3344 12.05.2018 09:30
    Highlight Highlight Die Qualität eines Artikels sieht man an der Fähigkeit (oder Unfähigkeit) zur Recherche. Kevin Fiala hat 2 Weltmeisterschaften gespielt. 2014 und 2015.
  • Herr Berger 12.05.2018 09:06
    Highlight Highlight Diese Mannschaft kann tatsächlich in den Final vorstossen: unser Vorteil gegenüber Kanada ist wohl mit Berra der Torhüter. Leo in Ehren aber Berra ist heiss und wird uns in dem Final hexen.
  • marak 12.05.2018 08:37
    Highlight Highlight Es kommt, wie es kommt. Man hätte auch den erfahrenen Weber für hinten nominieren können. Aber sind wir optimistisch und gehen davon aus, dass Josi reicht um den Laden zu stabilisieren. Und gehen wir davon aus, dass nicht der alte Fiala hervorlugt. Jener, der sich für besser als alle anderen hält und vor allem für sich schaut.
    • Hallo22 12.05.2018 11:54
      Highlight Highlight @Marak Weber ist laut Blick angeschlagen...
  • Porcupine Tree 12.05.2018 08:26
    Highlight Highlight jetzt ist schweden fällig! wir haben 6 nhl-lis und schweden nur 16!!!!! die haben keine chance! 😳😂
    • Eifach öpis 12.05.2018 10:11
      Highlight Highlight Kommt auch drauf an welche Rolle die jeweiligen Spieler in der NHL übernehmen. Die Anzahl alleine sagt dabei nichts aus.
      Ausserdem ist die NHL zwar gut, aber so unglaublich gross ist der Unterschied zu den Topspielern unserer Liga nicht.
    • Al Paka 12.05.2018 11:09
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. 😜
      Ich meine wir haben neu Josi und Fiala. Die Schweden nur Forsberg, Arvidsson und Ekholm.
    • elbrujo_ 12.05.2018 11:36
      Highlight Highlight Stimmt nicht unglaublich gross, surreal gigantisch fantastisch riesig...Corvi vs McDavid, Genoni vs Hellebuyck oder Price usw, von den Flügeln oder der Defensive muss ich nicht mal beginnen oder..?Doughty,Byfuglien, Nylander, Kane usw...✌
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freilos 12.05.2018 08:10
    Highlight Highlight Die Mannschaft scheint tatsächlich sehr gut bestückt. Allerdings muss für einen Coup wirklich alles zusammen passen.. Die Kanadier, Amerikaner, Russen und Schweden sind auch keine Chorknaben. 2013 hat die Schweiz auch dank der schlechten Leistungen der Topnationen das Finale erreicht, auch wenn sie über sich hinausgewachsen sind.
    Ich denke an 2013 können wir uns erfreuen, aber jährlich Vergleiche zu ziehen ob das wieder möglich ist bringen nichts.
    • SBP 12.05.2018 10:30
      Highlight Highlight Thomas Müller: „Unser Team ist sehr gut bestückt..., also spielerisch.“ 🤣
  • RoJo 12.05.2018 08:09
    Highlight Highlight Wir sind wieder beim Punkt:Wenn Genoni Meister werden will, dann werden wir (WELT-)Meister!😉😉..... und ja, eine Mannschaft kann nicht nur wegen, sondern TROTZ einem Trainer (kleiner Seitenhieb gegen einen ehemaligen SCB-Trainer!Nein, nicht Lars...🤣🤣🤣, sorry, musste einfach sein....😅😎) Aber ich gebe dir Recht! Die Mannschaft ist „blitzwüescht“ und verfügt über wirklich viel Durchschlagskraft! Nützt eure Chance, Jungs!
  • The Kurt 12.05.2018 07:55
    Highlight Highlight Auch wenns auf Papier super klingt, würde ich mal schön den Ball flach halten. Andere Teams haben auch NHL Spieler gekriegt, nochmals andere bestehen quasi nur aus solchen.

    Sobald klar ist, wer der Viertelfinalgegner sein wird, können wir uns nochmals darüber unterhalten, ob ein Sieg Pflicht ist oder nicht.
    • ta0qifsa0 12.05.2018 08:36
      Highlight Highlight Auch mit Josi & Fiala wird ein Sieg im Viertelfinale gegen keine andere Nation pflicht sein. Ausser, wir holen uns den Gruppensieg und treffen beispielsweise auf Dänemark.

    • Ah-Jah 12.05.2018 23:05
      Highlight Highlight Zuerst müssen wir uns mit diesen zwei Verstärkungen mal qualifizieren. Den die vom Eismeister hoch gejubelten Josi Fiala können vielleicht auch nur verlieren. Sie kommen als Superstars angepriesen und müssen nun die vom Eismeister heraus posaunten Erwartungen bestätigen. Wird schwierig.
  • goldmandli 12.05.2018 07:52
    Highlight Highlight Das sind tolle Neuigkeiten. Die Mannschaft macht jetzt schon spass, mit Josi und Fiala wird sie nochmals etwas besser. Aber Klaus, bitte den Ball flach halten. Die Erwartungen werden wieder ins unermessliche gesteigert. Erst mal den Viertelfinal erreichen und alles andere sehen wir dann. Die Mannschaft ist gut, aber das ist auch die jenige der Schweden, Russen, Kanadiern, Amis, Finnen und Tschechen.
    Träumen, nicht erwarten.
  • MyPersonalSenf 12.05.2018 07:29
    Highlight Highlight Ach Klaus.. Der ur-Schweizer in mir ruft immer noch zu Vorsicht auf nichts zu verschreien (zu viele male wurden wir von unseren Mannschaften an grossen Turnieren entäuscht)...aber verd****! Der Hockeyfan in mir siehts tatsächlich wie du, wenn alles gut geht und die Jungs weiter so spielen, dann ist alles möglich!

    Die spieler (und der Coach) präsentieren sich eben so gar nicht typisch bescheiden Schweizerisch sondern haben eher einen US-approach im Sinne von „wir sind heute gekommen um euch fertig zu machen“ und das ist eine riesen Freude zum anschauen. Die hockeynation sollte jetzt mitziehen.
  • Der müde Joe 12.05.2018 06:51
    Highlight Highlight Immer wenn von einer Jahrhundert-Chance geredet wurde, endete es in einer Enttäuschung. Ich freue mich natürlich das Josi und Fiala dazukommen, aber deswegen Träume ich (noch) nicht gleich von anderen Sphären.
    Auch wenn wir Spieler wie Niederreiter, Andrighetto, Josi, Meier (oder Chuck Norris himself) im Team haben, bleiben die Favoriten Kanada, Schweden, Russland, Finnland, Tschechien.
    Aber ja, wenn alles stimmt, jeder alles gibt und ein bisschen Glück dazukommt, -ja dann ist alles möglich.

    🇨🇭Hopp Schwiiz🇨🇭
  • N. Y. P. D. 12.05.2018 06:38
    Highlight Highlight Eismeister,
    ich freue mich jetzt auch, wie ein kleiner Saugoof vor dem Süsswarengestell, was denn da jetzt noch kommen mag.

    Volle NHL-Power in Schweizer Dresses

    Oder heisst es Dressen ? Es heisst ja auch Otten.

    Item.

    Los gehts..
  • Arneis 12.05.2018 05:03
    Highlight Highlight Ruhig Blut!
    Wir hoffen, feuern, und schreien Sie alle nach vorne, verschreien allerdings ist unsschweizerisch.

  • Hugo Wottaupott 12.05.2018 04:34
    Highlight Highlight Herzlich Willkommen! Aufpassen! Das Eis ist rutschig!
  • bullygoal45 12.05.2018 04:16
    Highlight Highlight Eine Jahrhundert-Chance wäre es wenn Cody Almond dazu stossen würde!!
  • ta0qifsa0 12.05.2018 03:06
    Highlight Highlight Für Fiala ist es nach 2014 und 2015 bereits das dritte WM-Turnier.

    Mit diesen beiden Verstärkungen verfügt die Schweiz nun über genügend Qualität und Potenzial für den WM-Final. Trotzdem würde man auf dem Weg dorthin gegen jede Mannschaft als klarer Aussenseiter antreten müssen (ein Vorteil?).
  • fluppi 12.05.2018 02:31
    Highlight Highlight Hell yeah!
  • Holy Crèpe 12.05.2018 02:27
    Highlight Highlight Weltmeister 😎

Die letzte Hockey-Messe unter Arno Del Curto ist noch nicht gelesen

Eine schnelle, intensive, dramatische, ja zeitweise verrückte Partie: Davos besiegt Tabellenführer Biel 7:2. Es war, als sei die Hockey-Uhr um ein paar Jahre zurückgedreht worden.

Gibt es eine objektive Beurteilung eines Spiels? Nein, natürlich nicht. Jedes Urteil wird beeinflusst durch das Wissen, was vorher war.

Vorher, also vor der Partie in Biel, war Krise beim HCD. Eine der meistbeschriebenen, meistanalysierten, meistkommentierten und meistdramatisierten Krisen seit Einführung der Playoffs (Saison 1985/86). Und über allen Wipfeln die Frage: Ist die Zeit von Arno Del Curto nach 22 Jahren abgelaufen?

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