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Zugs Carl Klingberg, links, kaempft um den Puck gegen Fribourgs Killian Mottet, rechts, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem Fribourg-Gotteron am Samstag, 18. Februar 2017, in der Bossard Arena in Zug.(KEYSTONE/Alexandra Wey)

Der EV Zug wird von seinen Gegnern geplagt. Sind sie zu weich für den Titel? Bild: KEYSTONE

Trotz «Seelen-Doktor» – ist Zug zu naiv für den Titelkampf?

Der EV Zug hat hockeytechnisch fast alles, um erstmals seit 1998 wieder die Meisterschaft zu gewinnen. Ausser dem Wissen, wie Meisterschaften gewonnen werden.



Zug war 1998 der letzte «andere» Meister. Seither haben nur noch Lugano, die ZSC Lions, der HC Davos und der SC Bern Titel gewonnen.

Der EV Zug hat sich inzwischen auf und neben dem Eis, sportlich und wirtschaftlich zu einem meisterlichen Hockeyunternehmen entwickelt. Die Erinnerungen an 1998 werden lebendig und gerade deshalb haben die letzten Partien der Qualifikation eine tiefere Bedeutung.

Lugano's head coach Doug Shedden is pictured during the game between HC Lugano and Avtomobilist Yekaterinburg, at the 90th Spengler Cup ice hockey tournament in Davos, Switzerland, Monday, December 26, 2016. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Nein, nicht drei Mal, sondern fünf Mal in Serie ist der EV Zug mit Doug Shedden im Playoff-Halbfinale ausgeschieden. Bild: SPENGLER CUP

Fünfmal in Serie haben die Zuger zuletzt unter Doug Shedden das Halbfinale verloren und zuletzt ist Harold Kreis zweimal schon im Viertelfinale ausgeschieden. Ist der EV Zug nun endlich bereit für den nächsten Titel? Geben uns die letzten Partien der Qualifikation vielleicht eine Antwort auf diese Frage?

Auf der Suche nach Antworten auf diese Frage kehren in Zug die Gedanken immer wieder zurück ins Jahr 1998. Denn Zugs Meistermannschaft war eine der wildesten, undiszipliniertesten und unberechenbarsten der neueren Geschichte. Es war der letzte Triumph der Rock’n’Roller. Im Vergleich zum EV Zug der späten 1990er-Jahre waren selbst Arno Del Curtos wilde Meisterhelden Wiener Sängerknaben, die gelegentlich fluchten. Alkoholexzesse inkl. Unfallfahrten in angetrunkenem Zustand und durchzechte Nächte gehörten dazu.

Harold Kreis, die «Angela Merkel der Bandengeneräle»

Der Titel war 1998 nur möglich, weil es einem charismatischen Präsidenten gelang, diesen wilden Haufen zusammen mit Trainer Sean Simpson zu bändigen. Fredy Egli, ein schwerreicher Rohstoffhändler und Kranzschwinger, ist der Architekt des modernen EV Zug.

Praesidialer Jubel in Zug: Der Praesident des EV Zug, Fredy Egli (Mitte), freut sich am Samstag, 28. Maerz 1998, ueber den Einzug seines Teams in den Playoff-Final der Eishockey-NLA. Im entscheidenden Spiel besiegte der EV Zug Ambri-Piotta mit 7:2 und spielt nun gegen den HC Davos um den Meistertitel. (KEYSTONE/Peter Lauth)

Fredy Egli (Mitte), freut sich am Samstag, 28. März 1998, über den Einzug in den Playoff-Final. Im entscheidenden Spiel besiegte der EV Zug Ambri-Piotta mit 7:2. Bild: KEYSTONE

Der EVZ, der jetzt nach dem zweiten Titel greift, ist in einem gewissen Sinne das Gegenstück zur Meistermannschaft von 1998. Es sind die braven Erben des Rock’n’Rolls. Zu brav? Dr. Hans-Peter Strebel ist ein Milliardär mit Stil. Nachhaltigkeit durch den Aufbau einer Nachwuchsakademie liegt ihm am Herzen. Unvorstellbar, dass er in seinem Büro Einzelspieler in den Senkel stellt wie einst Fredy Egli.

Sportchef Reto Kläy ist ein höflicher Diplomat, der die Polemik meidet wie der Teufel das geweihte Wasser. Und Trainer Harold Kreis ist auch schon mal als «Angela Merkel der Bandengeneräle» bezeichnet worden: Klug auf Machterhaltung bedacht und ein geschickter Verwalter des ihm anvertrauten Talentes. Aber besonnen, dass viele befürchten, er könnte zum dritten Mal in Serie in der emotionalen Hitze der «Extremsituation Playoffs» untergehen. Die Zuger haben im Schlussspurt den Kampf um den Qualifikationssieg gegen den SC Bern und die ZSC Lions verloren. Sie werden die «Regular Season» auf dem 3. Platz abschliessen. Schon wieder ein Wetterzeichen des Scheiterns?

Better Call Saul

Die Partie am Dienstag in Bern war ein guter Test. Für Bern, in gefühlten unzähligen Titelkämpfen gestählt, eine Gelegenheit zur unaufgeregten Justierung des Spiels im Hinblick auf die Playoffs. Die Berner haben eine lange Kultur des Gewinnens und zuletzt 2010, 2013 und 2016 die Meisterschaft gewonnen. Ihr Selbstvertrauen hängt nicht mehr an den Resultaten der letzten Spiele.

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Für Zug ist die Ausgangslage eine andere. Ein Sieg in Bern wäre fürs Selbstvertrauen enorm wichtig gewesen. Aber die Zuger waren chancenlos. Sind sie das auch für die Playoffs?

Die Lösung sass im Berner Hockeytempel auf der Tribune. Dr. Saul Miller, der weltweit wohl anerkannteste Sportpsychologe, verfolgte das Spiel neben Timo Helbling, dem wahrscheinlich härtesten Schweizer in der NLA. Der Seelendoktor aus Amerika arbeitet diese Saison in der NLA exklusiv für den EV Zug. Letzte Saison stand er im Dienste von Meister Bern. Timo Helbling muss wegen einer Handverletzung zuschauen. Für die Playoffs wird er wieder fit sein.

Bild

Das Kundenportfolio von Miller. screenshot: saulmiller.com/

Die Differenz zwischen Bern und Zug war erneut keine hockeytechnische. Oder zumindest war Berns leichtes Plus an Ausgeglichenheit, Intensität, Tempo und Qualität auf den Ausländerpositionen nicht so gross, dass der Sieg zwingend war. Wieder einmal ging es um «weiche» Faktoren.

Musterprofis ohne Wettkampfglück

Drei Szenen illustrieren, warum Dr. Miller die Lösung sein kann. Bei der ersten bringt Reto Suri beim Stande von 1:2 die Scheibe aus bester Position mit einem Direktschuss nicht ins Netz. In den letzten 27 Partien hat der WM-Silberheld noch zweimal (gegen Ambri) getroffen. Reto Suri ist ein Musterprofi. Ein Energiespieler. Ein Leitwolf. Auch in dieser Partie waren Fleiss und Wille untadelig. Aber er verkörpert die Differenz zwischen Zug und einem Meisterteam. Es fehlt eine Prise Selbstvertrauen. Ganz eindeutig ein Fall für Dr. Miller.

Der zweite Kandidat für ein Vieraugen-Gespräch mit Zugs «Seelendoktor» ist der sanfte Riese Tobias Stephan. In einer gewissen Weise der Reto Suri der Torhüter. Auch er ein Musterprofi ohne Fehl und Tadel. Aber auch er ohne Fortune und meisterlichen Ruhm. Warum das so ist, haben wir in diesem letzten wahren Test vor den Playoffs gesehen. Der SC Bern führt 2:1. Die Partie ist noch lange nicht entschieden. Zug hat die beste Phase des Spiels. Da unterläuft Tobias Stephan ein Konzentrationsfehler, der einem Goalie mit seiner Klasse und Erfahrung nicht passieren darf.

Der Berner Topscorer Mark Arcobello, Mitte, erzielt den dritten Treffer gegen die Zuger Tobias Stephan, links, und Robin Grossmann, rechts, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem EV Zug, am Dienstag, 21. Februar 2017, in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Tobias Stephan liegt nach seinem Fehler und dem 1:3 erstmal flach. Bild: KEYSTONE

Er bekommt die Scheibe gegen Berns bissigen Forechecker Thomas Rüfenacht nicht unter Kontrolle und SCB-Topskorer Mark Arcobello trifft zum 3:1. Die Entscheidung. Trainer Harold Kreis wird seinen Schlussmann nach der Partie in Schutz nehmen. Aber es ist, wie es nun mal ist: Wenn Zug einen Titanen wie den SC Bern besiegen will, wenn Zug Meister werden oder mindestens ins Halbfinale kommen will, dann darf sich der Torhüter keine solchen Fehler leisten. Auch Tobias Stephan ist ein Fall für Dr. Miller.

Wer geht wem an die Wäsche?

Der letzte Funken Hoffnung erlischt nach einer Frustrations-Disziplinlosigkeit (einem Ellenbogencheck) von Leitwolf Josh Holden. Der SCB nützt den Ausschluss zum 4:1. Unkontrollierte Härte hat eine destruktive und nicht eine einschüchternde Wirkung. Aggressivität hilft nur, wenn sie gezielt eingesetzt wird. Josh Holden ist der dritte Kandidat für eine Sitzung mit Dr. Miller.

Zugs Josh Holden nach dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem HC Lausanne am Freitag, 9. Dezember 2016, in der Bossard Arena in Zug.  (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Da werden viele gleicher Meinung sein: Josh Holden braucht einen Seelenklempner. Bild: KEYSTONE

Der Chronist konfrontiert Zugs psychologischen «Hexenmeister» mit dieser Analyse. Natürlich ist der freundliche Amerikaner viel zu klug, um sich auf so billige Art und Weise in eine Polemik einspannen zu lassen. Er sagt diplomatisch: «Ich hatte von einigen Spielern mehr erwartet. Aber die drei, die Sie erwähnt haben, gehören nicht dazu.» Und ergänzt: «Es braucht mehr Intensität im Spiel». Sagt’s und schaut hinüber zu seinem Sitznachbarn Timo Helbling. Keine Frage, der unsanfte blonde Riese wird für diese Intensität sorgen. Im Spiel hatte Johan Morant, Zugs Mann fürs Grobe, den Nahkampf gegen Thomas Rüfenacht erst in der letzten Szene des Spiels gesucht. Will Zug gegen Bern gewinnen, muss er dem SCB-Rumpelstürmer in der ersten Szene an die Wäsche gehen.

L'entraineur zugois Harold Kreis quitte la patinoire a la fin du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League LNA, entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et EV Zug, EVZ, ce vendredi 17 fevrier 2017 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Ist EVZ-Trainer Harold Kreis zu blauäugig? Bild: KEYSTONE

Zugs Trainer Harold Kreis taxierte die Partie als guten Test vor den Playoffs. Es sprach von hoher Intensität und viel Tempo. Er sagte: «Ganz unabhängig vom Resultat hat uns dieses Spiel gut getan.» Da ist Zugs Trainer schon ein bisschen blauäugig und die polemische Frage ist berechtigt: Sind die Zuger trotz «Seelen-Doktor» Saul Miller zu naiv für den Titelkampf? Die Partie hatte bei weitem nicht Playoff-Intensität. Wenn Zug so spielt wie bei diesem 1:4 in Bern, dann geht die Saison in den Viertelfinals zu Ende.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hallo22 22.02.2017 23:17
    Highlight Highlight Lieber Chöisu,
    Der Josh braucht sicher nicht einen Termin beim Seelendoktor. Bei dem würde das nichts bringen. Josh ist altersbedingt zu langsam und zu fehleranfällig. Die scheinbar "gute störungsarbeit (Rüfenacht vs Stephan), war aus meiner Sicht eine klare Torhüterbehinderun...um Zug habe ich deshalb keine Angst. Gegen Bern hatten sie zwei Phasen in denen sie zeigten wie gut sie in den Playoffs spielen könnten. @Tikkanen Die Monumentale Titelverteidigung von der du so gerne sprichst wird nichts werden 😜. Es ist Zeit das wir aus der Kolinstadt unseren Trophäenschrank 🏆 aufzufüllen beginnen.
  • Steven Shank 22.02.2017 22:37
    Highlight Highlight Was bitte schön hat hier ein Artikel zu Zug verloren? Es gibt nur 2 Clubs über die der Chlöisu gefälligst zu berichten hat (🐯+🐻) !! Das ist ja ungeheuerlich, schliesslich warte ich noch auf das Gemecker von Herrn Aurel, welches mir normalerweise den Tag vergoldet.

    Sodeli ihr Nörgler, der Chlöisu hat auf euch gehört. Und alle sind häppi
    • MARC AUREL 23.02.2017 08:48
      Highlight Highlight Lieber Steven das höre ich gerne! Freut mich ausserordentlich das ich dir den Tag versüsse...😀 und ja es macht mir glücklich festzustellen das der Zaugg mal über die Anderen schreibt obwohl er die Bären am meisten aufmerksamkeit schenken sollte da sie am wichtigsten sind von allen und kein Klub mehr bewegt als der SCB😍
  • Sloping 22.02.2017 18:46
    Highlight Highlight Ich denke, dass das Abschneiden des EVZ in den Playoffs sehr stark vom Gegner abhängt: Gegen den HCD oder HCL wird es schwierig und ein Ausscheiden aus meiner Sicht sehr wahrscheinlich, gegen Servette etwas einfacher und gegen Biel muss es gut reichen. Sollte der EVZ den Viertelfinal überstehen, könnte die Mannschaft einen Lauf bekommen und wäre dann sogar ein ernster Anwärter auf den Titel. Was in der ganzen Kritik zu Kreis vergessen wird: Er gewann mit Lugano und dem Z immerhin 2 Titel. Es greift aus meiner Sicht zu kurz, nur ihm die Verantwortung für den Misserfolg zu übertragen.
    • Hallo22 22.02.2017 23:07
      Highlight Highlight Ich bin Zuger Fan und musste in dieser Saison leider oft erfahren, dass es sich Zug gegen vermeintlich schwächere Gegner schwerer macht als gegen vermeintlich stärkere Gegner
    • Eskimo 23.02.2017 09:13
      Highlight Highlight @Hallo22
      In der NLA gibt es nunmal keine "schwächeren" Gegner. Jeder kann jeden schlagen.. und das ist gut so!
      Nein es ist sogar grossartig😊
    • Against all odds 23.02.2017 12:44
      Highlight Highlight "gegen Biel muss es gut reichen"... Na, dann bekommen die Zuger hoffentlich eins ausgewischt. Ich traue den Bielern dieses Jahr einiges zu, sprich Halbfinal. Ihre Batterien sind dieses Jahr nicht so leer wie bei den vergangenen Playoff-Teilnahmen.
  • MARC AUREL 22.02.2017 17:40
    Highlight Highlight Für mich ist Zug der Geheimfavorite neben der Z sonst traue ich Bern (hoffentlich) zu sein Titel zu verteidigen. Sollte Zug aber gegen Davos spielen müssen werden sie schnell mal Ferien buchen können behaupte ich mal!
  • Tikkanen 22.02.2017 16:32
    Highlight Highlight ...nun ja, auch ich war ob der gestrigen Zuger Leistung sehr überrascht. Wie schaffts der emotionslose Harold mit einem solchen Kader kurz vor den PO eine solch schlaffe Leistung zu zeigen😳 Das einzige Goal war reiner Zufall, Suri verfehlt das leere Goal und der Diaz, sorry ich weiss Kritik verboten weil der war in der NHL🤢, stand völlig näb dä Schuh.... Da reichte auch eine höchst durchschnittliche SCB Leistung zum Entgleisen der Pfeiffen😂😂 Item, noch 14 bis🐻🏆⚒😎
    • Danyboy 22.02.2017 16:42
      Highlight Highlight Der Harry hatte jetzt in 3 Jahren recht unterschiedliche Kader zur Verfügung, alle breiter und besser als das was Shedden in 6 Jahren hatte. Und der EVZ ist immer noch in Harolds starren, berechenbaren Konzept gefangen, egal wie gut und breit das Team ist. Wenn Kreis 2017/18 noch an der Bande steht, würde mich das sehr sehr überraschen.
    • Ordo Malleus 22.02.2017 16:45
      Highlight Highlight Ja, was zur Hölle ist mit Diaz los? Der kriegt ja nichts mehr auf die Reihe. Von seiner spielerischen Klasse war gestern rein gar nichts zu sehen. Er ist nur durch schlechte Pässe und dräckelä aufgefallen.

      Kann mir das mal ein Zug Fan erklären.
    • Nashville98 22.02.2017 17:13
      Highlight Highlight @Tikkanen

      Du denkst : 14 Spiele bis zum nächsten CH-Meistertitel für die Mutzen.

      Schön das du noch so optimistisch bist aber merke : Hochmut kommt vor dem Fall.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Danyboy 22.02.2017 16:22
    Highlight Highlight Nein, Klaus Zaugg, die letzte Frage ist nicht polemisch: Sie trifft den Nagel auf den Kopf! Kreis hat jetzt dann 3 Jahre lang vor jedem heissen Ernstkampf (CHL-PO, Cup-Halbfinal, Ligaplayoffs...) den gleichen Mist erzählt von wegen mental bereit, gute Spiele, hauchdünne Entscheidungen. Er lag jedes Mal fundamental daneben. Dank ihm ist Zug so berechenbar wie es nur geht. Nicht "die Zuger" sind nicht bereit, Harry ist es nicht!
  • joe 22.02.2017 15:55
    Highlight Highlight Von einem Test kann da unmöglich die Rede sein. Ich sah gestern zwei Mannschaften die darauf bedacht waren alle Spieler gesund in die Playoff zu bringen.
    Wird so auch bei den Spielen am Wochenende so sein.
  • das Otzelot 22.02.2017 15:43
    Highlight Highlight Ich als SCB Fan habe nach einem Vorbereitungsspiel gegen den EVZ gesagt, dieses Jahr könnte es reichen für Zug. Leider sehe ich das immer noch so. Dafür müssen allerdings einige Faktoren zusammen kommen. Aber das gleiche gilt ja für alle anderen Mannschaften auch. Ich hätte letztes Jahr vor den Playoffs keine 5 franken auf Bern gesetzt. Wenn Zug so spielt wie vor der Nati-Pause werden sie ein heisser Kandidat sein. Wenn sie so spielen wie gestern, dürfte nach dem Viertelsfinale Schluss sein. Freue mich auf die Playoffs und möge der Beste gewinnen. Und wenn nicht dann halt doch Bern. ;-)
  • Staal 22.02.2017 15:35
    Highlight Highlight Zugerkusen! Mit Kreis an der Bande wird das nie was. Allenfalls einer wie AdC oder Hartley könnten dem Briefkastenstädtli etwas Glanz schenken
    • MARC AUREL 23.02.2017 16:33
      Highlight Highlight Staal, Davos wird auch nicht Meister. Sie sind nicht reif dafür!
  • Yotanke 22.02.2017 14:47
    Highlight Highlight Die Zuger sind für eine Finalqualifikation einfach zu berechenbar. Zwar können Morant und Helbling es rumpeln lassen. Aber das genügt bestenfalls für die 1/2-Final-Qualifikation. Wenn es der EVZ aber dieses Jahr in den 1/2-Final schafft und in die "lessons learned" mitnimmt, dann können sie in zwei, drei Jahren Titelkandidat sein. Ausscheiden 1/2-Final kann man auch vieles für die Zukunft mitnehmen. Leider deutet aktuell vieles auf Final Z - SCB hin. Wäre für CH-Eishockey etwas schade. Da scheinen sich zwei Mannschaften etwas vom Rest der Welt abzuheben.
    • zsalizäme 22.02.2017 16:21
      Highlight Highlight Es deutete auch letztes Jahr vieles für ein Final mit dem Z und vieles gegen einen Final mit Bern hin. Und wie kam es? genau anders rum.

      Bin ihrer Meinung, dass der EVZ zu berechenbar ist. Die Playoffs sind aber immer unberechenbar. Abschreiben würde ich sie also noch nicht.
  • René Schmid-Bill 22.02.2017 14:43
    Highlight Highlight Zug ist auch dieses Jahr nicht bereit!

HCD holt Lindbäck aus Nashville +++ Fritsche von Fribourg zu Servette

Nach der Saison ist vor der Saison – die Klubs der National League haben bereits fleissig an ihren Kadern für die Saison 2018/19 gefeilt. Aber wer wechselt wohin? Wir haben die aktuellsten Transfers und eine Übersicht sämtlicher Klubs.

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