Sport
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Europa League, 2. Runde

Ausgewählte Resultate

Sparta Prag – Young Boys 3:1 (2:0)

Zürich – Gladbach 1:1 (1:1)

Slovan Bratislava – Napoli 0:2 (0:1)

Villarreal – Limassol 4:0 (2:0)

Dynamo Moskau – Eindhoven 1:0 (0:0)

Krasnodar – Everton 1:1 (1:0)

Feyenoord – Lüttich 2:1 (0:0)

Wolfsburg – Lille 1:1 (0:0)

Dynamo Kiew – Steaua Bukarest 3:1 (1:0)

Rijeka – Sevilla 2:2 (0:1)

Tottenham – Besiktas 1:1 (1:0)

Celtic Glasgow – Dinamo Zagreb 1:0 (1:0)

Inter – Karabach 2:0 (1:0)

02.10.2014; Zuerich; Fussball Europa League - FC Zuerich - VfL Borussia Moenchengladbach;  Jubel Franck Etoundi (Zuerich) nach dem Tor zum 1:0 (Andreas Meier/freshfocus

Franck Etoundi feiert das 1:0 für den FCZ – den angereisten Gladbach-Supportern schmeckt das gar nicht.  Bild: Andreas Meier/freshfocus

Die Highlights der 2. Runde

Ein Abend, 24 Spiele: Hier erfahren Sie alles zum FCZ und YB – und was Sie sonst noch von der Europa League gesehen haben müssen

Der FCZ trotzt Borussia Mönchengladbach im Letzigrund ein 1:1 ab und holt ausgerechnet gegen seinen Ex-Trainer Lucien Favre den ersten Punkt. YB verschläft die erste Halbzeit in Prag, fängt zwei Gegentore innert 90 Sekunden und verliert gegen Sparta mit 1:3.

Zürich – Mönchengladbach

>> Der Liveticker zur Partie zum Nachlesen

Die beeindruckende Kulisse im Letzigrund mit den knapp 11'000 deutschen Fans ist laut und begeisternd. Ein würdiger Rahmen für die Rückkehr des ehemaligen Meistertrainers Lucien Favre und die Schweizer Nationalspieler Yann Sommer und Granit Xhaka.

Die beste Phase haben die Zürcher zwischen der 15. und 23. Minute. Zunächst vergibt Amine Chermiti nach klugem Zuspiel von Davide Chiumiento in zwei Versuchen noch gegen Yann Sommer, dann gelingt dem Heimteam doch noch die Führung. Marco Schönbächler düpiert auf der linken Seite Julian Korb und André Hahn, läuft zur Grundlinie und bedient in der Mitte Franck Etoundi, der aus vier Metern das Tor nicht verfehlen kann.

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Marco Schönbächler setzt sich im Dribbling gleich gegen zwei Gladbacher durch und serviert Franck Etoundi den Ball pfannenfertig zum 1:0. gif: srf

Es ist ärgerlich für den FCZ, dass er den Vorteil nur gerade zwei Minuten lang verteidigen kann und er den Gladbacher Ausgleich zudem leicht hätte verhindern können. Routinier Gilles Yapi verliert am eigenen Strafraum den Ball, dann trifft Havard Nordtveit nach dem Rückpass von Max Kruse wunderbar aus rund 25 Metern unter die Latte.

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Die Pyros der Südkurve rauchen noch, da gleicht das Team von Lucien Favre aus. Nach einem Ballverlust von Yapi landet der Ball bei Nordtveit, der Da Costa keine Chance lässt. gif: srf

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Lucien Favre bejubelt den Ausgleich gegen seinen Ex-Verein, doch am Ende rauscht der Schweizer nach dem Punktverlust wütend ab. gif: srf

In der zweiten Halbzeit sind die Gäste deutlich überlegen. In der 50. und 61. Minute verhindert FCZ-Goalie David Da Costa gegen Hahn und Xhaka einen sicheren Gegentreffer und vier Minuten vor dem Ende wehrt er auch noch den Matchball von Martin Stranzel ab. Der Österreicher war nach einem Freistoss aus fünf Metern frei zum Kopfball gekommen.

Meier ist zufrieden, Favre hadert

Letztlich ist das 1:1 gegen Gladbach für den FCZ aber doch ein gutes Resultat. Die Zürcher beweisen, dass sie lernfähig sind und lassen sich gegen einen besseren Gegner nicht naiv auf einen Schlagabtausch ein. Sie verlagern das Gleichgewicht im Team etwas nach hinten, finden aber doch immer wieder spielerische Lösungen und bemühten sich um konstruktiven Fussball. Nach bisher acht Niederlagen in neun Europacup-Spielen gegen Klubs aus der Bundesliga zeigte sich der FCZ diesmal der grossen internationalen Aufgabe gewachsen.

FCZ-Trainer Urs Meier zeigt sich im SRF-Interview entsprechend zufrieden: «In der zweiten Halbzeit hat der Gegner enorm Druck gemacht. Wir waren solidarisch und haben gut gefightet. Gladbach ist eine Spitzenmannschaft in der Bundesliga und nach zehn Spielen immer noch ungeschlagen. Das darf man nicht vergessen. Mit diesem Punkt können wir gut leben.»

Lucien Favre hingegen, hadert mit seinem Team: «Wir haben so viele Möglichkeiten. Heute hat uns die Effizienz gefehlt und nicht dem FC Zürich. Wir haben 31 Mal aufs Tor geschossen, der FCZ nicht oft. Es war kein schlechtes Spiel von uns, aber auch kein gutes. Wir müssen jetzt die Heimspiele gegen Zürich und Limassol gewinnen – Punkt, fertig.»

Sparta Prag – Young Boys 3:1 

>> Der Liveticker zur Partie zum Nachlesen

Das Abwehrdispositiv der Berner mit drei Verteidigern hält bis zur 27. Minute dicht. Dann wird bei einem Corner von Borek Dockal der defensive Mittelfeldspieler Lukas Vachta vergessen. Dieser nimmt den Ball volley an und schmetterte ihn via Lattenunterkante und für Yvon Mvogo unhaltbar zur verdienten Führung der Gastgeber ins Tor.

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Lukas Vachta hämmert den Ball zum 1:0 für Sparta Prag in die Maschen. gif: srf

Nur 90 Sekunden später steht es schon 2:0 für die mit einem enormen Pressing aufwartenden Tschechen. Der schnelle Ivorer Konaté enteilt Jan Lecjaks und bedient Spartas Goalgetter David Lafata.

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David Lavata vollendet den Doppelschlag nur 90 Sekunden nach dem Prager Führungstor. gif: srf

Für den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer und neue Hoffnung sorgt der YB-Franzose Guillaume Hoarau mit einem herrlichen Kopfball in der 52. Minute.

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Hightower trifft schon wieder. Das 2:1 gibt YB neuen Mut. gif: srf

Als die Berner ihre Abwehr öffnen, schlägt Goalgetter David Lafata wieder zu. Der 33-jährige entscheidet die Partie in der 85. Minute. Das 3:1 ist schon sein zehnter Treffer in der aktuellen Europacup-Saison. (dux/si)

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Lafatas zehnter Saison-Streich bringt YB endgültig zur Strecke. gif: srf

Weitere wichtige Tore

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Ähm, war das nicht ein direktes Einwurf-Tor von Feyenoords Miquel Elom? Das müsste bekanntlich Abstoss geben. Nein, angeblich war Sven van Beek noch dran! Die Holländer gewinnen, auch dank dieser Kuriosität, mit 2:1 gegen Standard Lüttich. gif: dailymotion/LastMinuteGoals

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Nati-Captain Gökhan Inler, der bei Napoli wieder in der Startelf steht, kommt mit seiner Mannschaft bei Slovan Bratislava zu einem ungefährdeten 2:0-Sieg. Den Bann bricht Marek Hamsik gegen seinen Ex-Klub in der 35. Minute per Kopf nach starker Vorarbeit von Coulibaly. gif: srf

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Kein leichter Abend für die Wolfsburg-Schweizer gegen Lille: Vor nur 15'000 Fans wird Diego Benaglio in der Startphase hart angegangen und muss minutenlang behandelt werden. Dann verschuldet Ricardo Rodriguez unabsichtlich den Handspenalty, welchen Origi zum 0:1 verwandelt. Kevin De Bruyne rettet den Abend mit seinem Weitschuss-Hammer noch halbwegs: 1:1 in der 82. Minute. Michael Frey bleibt bei Lille nur Zuschauer. gif: dailymotion/Sport Buzz

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Später Schuss ins Glück: Dynamo Moskaus Juri Schirkow hält nach einem Eckball in der 93. Minute einfach mal drauf und trifft zum 1:0 gegen Eindhoven – Last-Minute-Sieg! gif: dailymotion/rubin719

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Gelernt ist gelernt: Silberrücken Samuel Eto'o schleicht sich in der 82. Minute davon und rettet Everton bei Krasnador mit seinem 1:1 immerhin noch einen Punkt.  gif: dailymotion/goal

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Sevilla-Angreifer Iago Aspas spielt mit den Verteidigern von Heimklub Rijeka vor dem 0:1 Katz und Maus. Das Tor reicht nicht zum Sieg. Die kroatischen Underdogs erkämpfen sich gegen den Titelverteidiger ein 2:2-Unentschieden.   gif:  dailymotion/BestDocumentaries

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Beim Gipfeltreffen zwischen Tottenham und Besiktas an der White Hart Lane gönnen die Gäste Harry Kane in der 27. Minute zu viel Freiraum. Der Tottenham-Stürmer bedankt sich mit dem 1:0 und bringt seine Mannschaft in Front. Demba Ba bügelt den Rückstand in der 89. Minute aus – 1:1. gif: dailymotion/goal



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    Alle Leser-Kommentare
  • Le_Urmel 02.10.2014 23:36
    Highlight Highlight 11000 von 18000, war wohl ein Heimspiel von Gladbach, obwohl die Fans sich fragen werden, warum Bier neuerdings mit Gold aufgewogen wird
    • Devante 03.10.2014 09:16
      Highlight Highlight Ich war im Stadion, zahlenmässig war der Auflauf der Gladbacher tatsächlich beindruckend. Gehört hat man aber nur die Südkurve des FCZ.... masse statt klasse (obwohl masse sicher besser ist für die kasse :))

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